Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Wozu brauchen wir die Kirche überhaupt?
  2. Diözese Linz: Gay-Fahne auf katholischer Kirche
  3. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  4. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  5. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  6. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  7. R.I.P. Georg Ratzinger
  8. China-Dissident behauptet: China hat Vatikan-Schweigen gekauft
  9. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  10. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  11. Vatikanberaterin bringt "Kardinalskollegium mit Frauen" ins Spiel
  12. Dümmer geht nimmer!
  13. Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“
  14. Schwedischer Kardinal zieht gemischtes Fazit zu Corona-Sonderweg
  15. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung

Ex-Feministin: ‚Ich habe einen großen Fehler gemacht’

22. Dezember 2016 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Geburt ihres Kindes habe ihrem Leben neuen Sinn gegeben. Sie bedauert, Teil der radikalfeministischen Bewegung ‚Femen’ gewesen zu sein.


Rio de Janeiro (kath.net/CNA/jg)
Sara Winter hat vor drei Jahren den brasilianischen Zweig der radikalfeministischen „Femen“-Bewegung mitbegründet. Sie hat sich mit aggressivem Aktionismus für Abtreibung, Feminismus und mehr Rechte für LGBT-Personen eingesetzt. Seit sie selbst ein Kind hat, hat sich ihre Einstellung grundlegend geändert. Ihr Engagement in der „Femen“-Bewegung bezeichnet sie jetzt als „großen Fehler“ und bittet alle um Vergebung, die sie mit ihren Aktionen gekränkt oder verletzt hat.

Was ihr wirklich gefehlt habe, sei die Liebe gewesen. Das habe sich mit der Geburt ihres Kindes geändert, hat sie Ende 2015 auf Facebook geschrieben. Im Oktober des selben Jahres hat sie begonnen, ihre Kehrtwendung auf Facebook öffentlich zu machen. Sie bedaure, dass sie ihr erstes Kind abgetrieben habe, schreibt sie etwa einen Monat nach Geburt ihres zweiten Babys. Durch das Kind habe ihr Leben neuen Sinn gewonnen.


„Sara Winter“ ist ein Pseudonym. Tatsächlich heißt sie Sara Fernanda Gorim. Sie bitte um Verzeihung, dass sie Teil der Bewegung war, welche die Abtreibung in Brasilien liberalisieren wolle, heißt es in einem Eintrag im November 2016. Feministinnen sollten von religiösen Frauen lernen, die Opfern von Gewalt oder in schwierigen Situationen beistehen. Es gebe viele Hilfsorganisationen, die Frauen wirklich helfen würden. Ihren feministischen Freunden schlägt sie vor, sich dort zu engagieren, und keine „lächerliche Protestaktionen“ mehr durchzuführen, die nur allzu oft den Glauben anderer Menschen verspotten, kritisiert sie.

Glaube sei kein Rückschritt, die Religion anderer Menschen sei zu respektieren, schreibt sie weiter. Auch wenn sie selbst nicht religiös sei, bedaure sie es sehr, sich von Gott abgewandt und ihre Zeit dem militanten Feminismus geopfert zu haben, schreibt sie.

Sara hat sich mittlerweile auch von der Transgender-Ideologie gelöst und sieht diese kritisch. „Ich denke nicht, dass man sein Geschlecht ändert, wenn man andere Kleidung trägt, Silikon in die Brust implantieren lässt und mit Hormonen und chirurgischen Eingriffen den Körper verändert“, schreibt sie wörtlich.

Die feministische Bewegung, der Sara den Rücken gekehrt hat, reagiert feindselig. Auf Facebook will sie die „Vergeltungsmaßnahmen“ nicht ausbreiten, deren Opfer sie geworden sei. Sie habe manchmal Angst, mit ihrem Baby auf die Straße zu gehen, sei aber zuversichtlich, dass diese Phase bald vorbei sein werde.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 mirjamvonabelin 22. Dezember 2016 
 

Wirklich eine gute Meldung

Gott zeigt sein Wirken immer wieder auf wunderbare Weise.

Sara will ich ganz fest ins Gebet einschließen, möge sie für jeden verlorenen "Freund" zehn neue wirkliche Freunde finden.
Sie war in der "Szene", mögen ihr viele aus ihren ehemaligen Kreisen glauben und sich bekehren.


1

0
 
 Chris2 22. Dezember 2016 
 

Es gibt noch gute Meldungen

Respekt vor dem Mut und der Selbstkritik dieser Frau. Das mit dem "Fehlen der Liebe" habe ich mir auch schon bei den aggressiven Abtreibungsgegnern auf Kundgebungen gedacht. Möge das Licht des menschgewordenen Gottessohnes auch sie erleuchten, damit sie (vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben) wirkliche Liebe spüren und das Wesentliche im Leben erkennen...


7

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Feminismus

  1. Alice Schwarzer: Islamisten sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts
  2. Feministinnen und prominente Mütter
  3. Madrid: Femen-Aktivistinnen attackieren Kardinal Rouco
  4. ‚Der Feminismus macht die Frauen unglücklich’
  5. Dann mach doch die Bluse zu!
  6. Der neue Feind feministischer Gruppen: LEGO
  7. Bundesversammlung: Warum nominiert die CDU Alice Schwarzer?
  8. Familienministerin: Heterosexualität ist keine Unterwerfung der Frau
  9. Feministin meint: 'Christentum ist frauenverachtend'
  10. USA: ‚Baby love’ - Feministin denkt um








Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Georg Ratzinger
  2. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  3. Diözese Linz: Gay-Fahne auf katholischer Kirche
  4. Wozu brauchen wir die Kirche überhaupt?
  5. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  6. Keine Veranlassung etwas zu ändern!
  7. Dümmer geht nimmer!
  8. Die Sprache der Engel
  9. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  10. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  11. Die Helden von Kalifornien
  12. China-Dissident behauptet: China hat Vatikan-Schweigen gekauft
  13. „In dieser Stunde der Trauer…“
  14. Washington DC.: Priester angegriffen und verletzt
  15. Benedikt XVI. wird nicht am Begräbnis von Georg Ratzinger teilnehmen!

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz