07 November 2013, 12:00
‚Der Feminismus macht die Frauen unglücklich’
 
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Gavin McInnes im Interview: Die Geburt seiner Kinder habe ihn zum Lebensschutz und zum Glauben gebracht. Der Feminismus mache das Wunder des Lebens lächerlich und die Frauen unglücklich.

New York (kath.net/LSN/jg)
Gavin McInnes gilt als „Pate der Coolness“ in den USA. Er war Mitbegründer eines Lifestyle-Magazins und hat jetzt eine Werbeagentur in New York. In einer Diskussion, die von der liberalen „Huffington Post“ veranstaltet wurde, kritisierte er den Feminismus und bekannte sich als Lebensschützer und heimste damit viel Kritik ein.

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Der Feminismus habe die Frauen unglücklich gemacht, sagte McInnes in einem darauf folgenden Interview mit der Internetseite „The Daily Caller“. „Wir haben das Kinderkriegen und häuslich sein so lächerlich gemacht, dass Frauen gezwungen sind, so zu tun als ob sie Männer wären“, sagte er wörtlich. Studien hätten gezeigt, dass viele Frauen im Berufsleben unglücklich seien und lieber zu Hause wären, fügte er hinzu.

Damit wolle er nicht sagen, dass Frauen Babys haben und zu Hause bleiben müssten, erläuterte McInnes. So etwas durchsetzen zu wollen sei faschistisch oder kommunistisch. Er frage sich allerdings, warum man das Wunder des Lebens lächerlich machen müsse.

McInnes lebt in einer, wie er selbst sagt, "traditionellen Familie". Er ist seit 1999 verheiratet und Vater von drei Kindern. Für ihn ist die Tätigkeit seiner Frau wertvoller als seine Arbeit. „Ich mache Werbespots, lustige Videos und Fernsehsendungen, Filmprojekte und so weiter. Die Leute schauen sich das zehn Minuten lang an und machen dann mit ihrer Arbeit weiter. ... Meine Frau bringt Leben hervor, zuerst über ihre Vagina – das ist erst der Anfang – und dann gestaltet sie dieses menschliche Leben“, sagte er wörtlich.

Die Erfahrung selbst Kinder zu haben habe ihn religiös gemacht. „Ich war die meiste Zeit meines Lebens Atheist und bin jetzt ein gottesfürchtiger Katholik“, sagte er gegenüber dem „Daily Caller“. Das „Wunder des Lebens“ hätte diese Wandlung vollbracht.

Die Geburt seines ersten Kindes hätte ihn zum Lebensschutz bekehrt. Vorher sei er für Abtreibung gewesen wie die meisten seiner Kollegen. Für diese wäre Abtreibung „cool“, sie würden Witze darüber machen. Er zitierte einen seiner besten Freund mit den Worten: „Ich akzeptiere, dass es Mord ist und ich bin für Abtreibung.“ Das sei seine Welt, fuhr der in New York lebende McInnes fort. In einem Nebensatz bezeichnete er die Stadt als „Steigerung eines liberalen Utopia“.

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