Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  5. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Erzbischof Heiner Koch: Gespräch mit Pegida war Irrtum

17. September 2015 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zukünftiger Berliner Erzbischof: Anfangs hätten der damalige Landesbischof Bohl und er selbst noch versucht, mit Pegida-Vertretern zu reden. Ziel sei gewesen, zu verhindern, «dass die Bewegung sich radikalisiert und gewalttätig wird».


Bonn/Berlin (kath.net/KNA) Der neue Berliner Erzbischof Heiner Koch (Foto) sieht keinen Sinn mehr in Gesprächen mit der ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung. Anfangs hätten Sachsens damaliger evangelischer Landesbischof Jochen Bohl und er selbst noch versucht, mit Pegida-Vertretern zu reden, sagte der bisherige Bischof von Dresden-Meißen in einem Interview der «Zeit»-Beilage «Christ und Welt» (Donnerstag). Ziel sei gewesen, zu verhindern, «dass die Bewegung sich radikalisiert und gewalttätig wird». Außerdem hätten beide Bischöfe «zwischen dem Staat und den Menschen auf der Straße vermitteln» wollen. Sie hätten geglaubt, dass Pegida den Dialog wolle. «Das war ein Irrtum», betonte Koch.


Der Erzbischof warf den Pegida-Demonstranten auch vor, das Christentum zu instrumentalisieren. Als sie Weihnachtslieder gesungen hätten, sei es «weder um Gott noch um Weihnachten oder um den Glauben gegangen». «Die Situation war bizarr», erinnerte sich Koch. «Die meisten kannten kaum die zweite Strophe der Lieder, die sie sangen.» Dies habe ihm «das Drama der Heimatlosigkeit dieser Menschen vor Augen geführt».

Koch berichtete, dass er wegen seiner Kritik auch selbst Zorn auf sich gezogen habe: «Spätabends standen aufgebrachte Sympathisanten von Pegida, die von sich als Christen sprachen, vor meiner Tür und beschimpften mich». Deren Wortwahl sei «eine klare Grenzüberschreitung» gewesen.

KTV-Interview mit Bischof Heiner Koch im Juni 2013 (Interviewer: Georg Dietlein)


kath.net-Video: Bischof Heiner Koch (Dresden-Meißen) über Nightfever und über die Minderheitensituation der Christen/Katholiken im Bistum Dresden-Meißen


(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Erzbischof Koch © Bistum Dresden/M. Kasiske


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz