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Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“

2. Juli 2020 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
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Schockierender Tweet einer lokalen Gruppe von Umweltschutzaktivisten - UPDATES! - Die Umweltaktivisten schreiben einen Entschuldigungs-Tweet, löschen die Beleidigungen aber nicht - Reaktion der Polizei Thüringen


Weimar (kath.net/pl) „Feuerwehr und Rettungsdienst retten Menschen. Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt. Lasst uns aufhören die beiden in einem Atemzug als "Helfer" zu titulieren. Stattdessen sollten wir Antifa und Migrantifa wertschätzen! Deutschland hat ein #Polizeiproblem“. Das twitterte die Gruppe „Fridays For Future Weimar“ vor wenigen Tagen.

 

Das ist keineswegs der erste Ausrutscher dieses Twitterauftritts. Am 27. Juni gab man zum besten: „Die Polizei ist strukturell demokratiefeindlich. Es kann keine staatliche Instanz geben, die Gewalt ausüben darf und dann nicht effektiv kontrolliert werden kann. Reform scheint unmöglich, daher brauchen wir ein anderes Ordnungssystem #DefundThePolice #RäumtDieBehördeAuf.“


 

Claudia Heber, die Vorsitzende des Katholischen Arbeitskreises in der CDU Thüringen, kommentierte auf kath.net-Anfrage: „Wahnsinn! Es geht nicht um Nachhaltigkeit, es geht nicht um Umweltschutz oder Ressourcenschonung, es geht nicht um die Zukunft unserer Lebensgrundlagen auf diesem Planeten sondern schlicht und einfach gegen Rechts und im gleichen Atemzug um ein links autoritäres Gesellschaftsbild. Die TAZ-Kolumne war kein satirischer Ausrutscher. Der Hass und die Ablehnung gegenüber staatlichen Institutionen ist tief in der Gesellschaft verankert.“ Außerdem wandte sie sich an die jungen Umweltschützer: „Liebe Jugendliche, die ihr euch mit Herzblut für Ressourcenschonung, Umwelt- und Klimaschutz einsetzt: eure berechtigten Sorgen werden für linken Kulturkampf und Hetze gegen staatliche Institutionen missbraucht. Lasst euch das nicht gefallen. Große Aufgaben löst man so nicht.“

 

Wer im Einzelnen hinter diesem Auftritt steht (es gibt auch einen Facebookaccount), ist nicht namentlich nachvollziebar. Logo und Name ähneln vergleichbaren Umweltaktivistengruppen aus anderen Städten.

 

UPDATE: Inzwischen kam es in den sozialen Netzwerken zu viel Kritik an dem Tweet. Fridays For Future Weimar schreibt inzwischen auf dem Twitterauftritt: „Für die emotional aufgeladene Verallgemeinerung und Pauschalisierung entschuldigen wir uns! Mit der Polizei Weimar lief die Zusammenarbeit bei Demos bisher immer gut. #Polizeiproblem soll auf strukturelle Probleme in der Polizei hinweisen, nicht alle Polizist*innen diffamieren.“ Der Ursprungspost mit der Behauptung „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“ wurde allerdings bisher nicht gelöscht, sondern ist weiterhin öffentlich einsehbar.

 

UPDATE: Die Polizei Thüringen twitterte: „Wir haben den Tweet gesichert und prüfen aktuell den Anfangsverdacht für eine Straftat. Der Vorgang wurde der Kriminalpolizeiinspektion Weimar zugeleitet. Danke an alle Hinweisgeber.“



(c) Fridays For Future Weimar/Screenshot - zusammengestellt aus zwei verschiedenen Tweets

Mehr dazu auf kathtube:


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 3. Juli 2020 
 

Noch eine Info zum Thema im Link,

für alle ehrlich Interessierten- und als Nachhilfe

für die "Anderen"!

www.bdk.de/der-bdk/was-wir-tun/aktuelles/neue-studie-zu-polizeigewalt-sebastian-fiedler-kritisiert-forscher-scharf


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 Zwetschgenkrampus 3. Juli 2020 
 

No, INteressant ...

Also, wie ging das noch? Zuerst einen Post schalten, indem man die Polizei insgesamt als - tut mir leid, anders kann man das nicht wahrnehmen - "Bullenschweine und rassistische Folterknechte" verunglimpft.
Dann sich zufrieden zurücklehnen, weil man für Frieden und Toleranz aufgestanden ist und so die Welt ein Stück weit verbessert hat. Warten, wann die Nominierung für den Friedensnobelpreis kommt.
DANN sich wundern, warum so viel Kritik hereinkommt.
JETZT ERST nachdenken, ob man das nicht auch hätte gescheiter angehen können.
Schließlich zurückrudern, man habe das alles ja so nicht gemeint, man selbst habe nie ein Problem gehabt mit der Polizei, man wolle nur auf ein prinzipielles Problem derselben aufmerksam machen.

No, DEN Ablauf kann man sich merken. Nur so, für alle Fälle …


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 Zeitzeuge 2. Juli 2020 
 

Mehr zum Thema "68er und DDR" im Link!

www.bitterlemmer.net/yessay/ein-68er-verrat-wie-moskau-und-ost-berlin-den-westen-nach-links-bombten/3046/


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 Chris2 2. Juli 2020 
 

Bekennerschreiben zu Stuttgart?

Das könnte jedenfalls 1:1 zu den dortigen schweren Ausschreitungen passen. Die AfD vermutet ohnehin eine Verbrüderung der Antifa (die mit den Sturmhauben) und der (wie es FFF nennt) "Migrantifa" (die mit den dunklen Haaren und "Undercut"-Frisuren, die alles kurz und klein schlugen). Nichts davon erfahren? Warum auch. Hat ja nur die größte deutsche Oppositionspartei gesagt...


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 Sagittarius 2. Juli 2020 
 

Die Masken fallen!


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 Chris2 2. Juli 2020 
 

Jetzt wird's spannend. Den Hass-und-Hetze-Text in der taz,

der ja noch schlimmer war, hatte man ja noch als "von der Pressefreiheit geschützt" bezeichnet (warum auch immer, denn es waren nicht im Gerinsten Ansätze einer Meldung oder irgendwelcher Belege oder Begründungen erkennbar - nichts als pauschaler, abgrundtiefer, Hass auf Polizisten). Die "Pressefreiheit" greift im Fall von "Schulfreie Tage für die Zukunft" aber nicht. Ich hoffe daher sehr, jemand erstattet Anzeige.
Vielleicht ist auch das ein Versuchsballon (so wie der taz-Pamphlet oder die schweren Migrantenkrawalle in Stuttgart), um auszutesten, wie weit man in diesem zutiefst untergangswilligen Land inzwischen gehen kann. Präziser: Ob man als radikaler Linker oder als diesen Saat ablehnender Migrant jetzt schon nicht nur fast alles, sondern buchstäblich ALLES tun darf. Falls ja, wird der deutsche [Teddy-] Bär zeitnah erlegt und sein Fell aufgeteilt...


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 ottokar 2. Juli 2020 
 

Wer wehrt sich eigentlich gegen solche Aufrufe?

Was oder wie schreiben die“Zeit“ oder die FAZ oder die SZ über solche destruktiven Statements? An deren Reaktionen liesse sich die derzeitige Political Correctness ablesen. Oder wie ist die Reaktion unserer Kirchen? Ich hoffe nicht , dass Leute, wie die Verfasser solcher Pamphlete unsere Zukunft gestalten. Aber das erhofften wir von den 68igern auch . Es sind keine Wölfe im Schafspelz, nein sie geben sich offen zu erkennen und prophezeien eine neue Gesellschaft.


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 Zeitzeuge 2. Juli 2020 
 

Danke, Zsupan, God bless America!

im Link der vollständige Artikel!

Der "Marsch durch die Institutionen" begann

bei uns in der BRD wohl spätestens nach

der Ära Adenauer (1963) und erfaßte dann

über die teilweise wohlgesonnenen Medien

die Universitäten, dann kam die Tötung

(durch einen wie sich später herausstellte
Polizisten, der geheimer Mitarbeiter der
Stasi war)

des Studenten Benno Ohnesorg, 1967 beim

Schah-Besuch, dann die 68er-Bewegung, die

i.d. Universitäten schon Jagd auf nicht

genehme Professoren und Dozenten machte

und daraus entstand dann die "RAF", deren

Angehörige sich dann teilweise in die DDR

absetzten.


Hoffentlich bleibt den USA eine ähnliche

Entwicklung erspart, die DDR gibt es zwar

nicht mehr, aber dafür z.B. Rotchina!

Der Liberalismus ist ein Geistesverwandter

der Linken (z.B. Hollywood),

das Instrumentalisieren v. Minderheiten ist

offenkundig Teil einer versuchten Revolution

"von unten", die aber i.d. einzelnen US-Bundes-

staaten nicht gleichermaßen sich ausbreiten

würde!

www.nationalreview.com/2018/04/left-ruins-everything-it-touches/


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 SpatzInDerHand 2. Juli 2020 

Schockierend!!!


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 Zsupan 2. Juli 2020 
 

@Zeitzeuge

Der amerikanisch-jüdische Radiomoderator Dennis Prager (der in den USA vielen ein rotes Tuch ist, weil er den klassischen amerikanischen Konservatismus offensiv vertritt) sagt immer: "Everything the left touches it destroys". Er hat vollkommen recht.


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 Walahfrid Strabo 2. Juli 2020 

Wenn ich sowas lese, bekomm ich dermaßen böse Gedanken,

was ich mit so einer verwöhnten und verzogenen Bagage am liebsten anstelle würde, daß ich hier vermutlich sofort gesperrt wäre.
Ich glaub, ich geh mal Holz hacken, zum abreagieren!!


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 M.Schn-Fl 2. Juli 2020 
 

Denkfaul und heimtückisch

Immer mehr zeigt sich, dass ein Teil der sogenannten Umweltbewegung umweltfaschistisch ist.


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 Zeitzeuge 2. Juli 2020 
 

.....und alles wird auch instrumentalisiert:

Rassismus,

Umweltschutz,

sexueller Missbrauch, speziell im katholischen

Bereich!


Rassismus ist falsch,

Umweltschutz ist grundsätzlich notwendig,

sexueller Missbrauch, jeder einzelne Fall,

egal,

wo, wann und wer, ist einer zuviel,

das aber dieses alles eben auch

instrumentalisiert wird, ist Fakt.


Der grundsätzlich berechtigte Kampf gegen

echten Rassismus und für einen sinnvollen

Umweltschutz wird klar auch für linke Gesell-

schaftsveränderung instrumentalisiert und

der beklagenswerte sexuelle Missbrauch im

kath. Bereich wird sogar innerkirchlich

von den "progressiven Kräften" instrumentali-

siert, um eine "andere Kirche" zu schaffen,

vgl. hierzu z.B. die "Macher" des synodalen

Irrwegs.


Aber, das wäre eine Menschenmachwerkkirche,

so die sel. A.K. Emmerich, diese sah aber

auch

GOTT aber hat ANDERE PLÄNE!


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