Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  5. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  6. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  9. Die große Täuschung
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  15. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom

Bischof Fürst: Durch Leid und Tod hindurch Leben in Fülle

2. April 2015 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Das Bekenntnis, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, ist die höchst aktuelle Zeitansage an uns Menschen heute“. In der Sterbebegleitung könne dies „vor einer Haltung der Machbarkeit bewahren, die den Menschen zum verfügbaren Objekt degradiert.


Rottenburg (kath.net/drs) Mit der christlichen Osterbotschaft hat der Mensch nach Überzeugung des Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst (Foto), alle Chancen auf ein Leben in Fülle durch Leid und Tod hindurch. „Das Bekenntnis, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, ist die höchst aktuelle Zeitansage an uns Menschen heute“, betonte Bischof Fürst vor dem Osterfest. Wer in dieser Glaubensgewissheit Menschen bis zum Ende begleite, der vermittle den Sterbenden Vertrauen in Gottes Lebenszusage über den irdischen Tod hinaus. „Dies kann vor einer Haltung der Machbarkeit bewahren, die den Menschen zum verfügbaren Objekt degradiert.“


Die christliche Botschaft schreibe jedem einzelnen Menschen eine unverlierbare und in gottgeschenkter Unsterblichkeit gründende Würde zu, sagte der Bischof. Darauf werde die Diözese Rottenburg-Stuttgart bis zum Herbst mit einer Kampagne besonders hinweisen. Den Auftakt dazu macht die ökumenische „Woche für das Leben“, die in diesem Jahr unter dem Leitwort steht „ Sterben in Würde - Herr, dir in die Hände“. Bis Oktober, wenn der Bundestag über Fragen der Sterbehilfe entscheidet, wird die Diözese das Thema auf verschiedene Weisen in den Blick nehmen.

Bischof Fürst lud vor dem Osterfest dazu ein, sich für das Leben mit all seinen Höhen und auch Tiefen zu öffnen. „Der christliche Auferstehungsglaube kann Kraft verleihen, immer wieder neu und ohne selbst gesetzte Bedingungen Ja zum Leben zu sagen“, so Bischof Fürst. Wer christlich glaube, bemesse Lebenswert nicht nach Kriterien des Arbeitserfolgs, der Leistungsfähigkeit, der Gesundheit oder des persönlichen Glücksempfindens. „Als Menschen sind wir auf Erlösung verwiesen, und die kann kein noch so dickes Arbeits- und Leistungspensum geben, sondern nur Gott.“ Die Erlösungszusage an die Welt habe Gott in Tod und Auferstehung Jesu Christi eingelöst.

PRO LIFE: EWTN-Gespräch mit Bischof Dr. Gebhard Fürst über Lebensschutz u.a.


Foto Bischof Fürst (c) Diözese Rottenburg-Stuttgart


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diözese Rottenburg-S

  1. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  2. Bischof Fürst übt klare Kritik an Tier-Mensch-Mischwesen
  3. Wenn eine Kirche in Stuttgart zur Räuberhöhle wird
  4. Rottenburg: Gerhard Schneider wird neuer Weihbischof
  5. Bischof Fürst kritisiert FDP-Downsyndrom-Tweet: „Ich war entsetzt“
  6. Bischof Fürst: Keine Interkommunion
  7. Dekan: „Geweihte Kirche ist nicht der Ort für den Ruf ‚Allahu Akbar‘“
  8. „Sexueller Missbrauch wird verfolgt“
  9. Dumm ist, wer Dummes tut
  10. Bischof Fürst distanziert sich von Kopftuch-Pfarrer






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  12. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  15. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz