Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  8. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Bremer Polizei verhaftet syrische Christen wegen Islamismusverdachtes

11. März 2015 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


An den sechs unschuldigen aramäischen Christen ging dies nicht ohne Schaden vorbei: Vier von ihnen nehmen seither Medikamente wegen Angstzuständen, zwei mussten wegen gesundheitlicher Probleme sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden.


Bremen (kath.net) „Mehr Christentum geht nicht“, versicherte Mario Hanna aus Bremen gegenüber dem NDR, über seine Familie. Die syrischen Christen betonen, dass sie sogar die Sprache Jesu sprechen. Trotzdem wurden der 29-Jährige, seine Frau, seine Eltern und seine Schwiegereltern Ende Februar nach einer Besichtigung des Bremer Doms wegen Islamismusverdachtes verhaftet. Als sie wieder in ihr Auto steigen wollten, waren plötzlich sechs Maschinengewehre auf sie gerichtet. Die Familie passte offenbar zufällig in ein Fahndungsraster der Polizei, die wegen islamistischer Terrordrohung in erhöhter Alarmbereitschaft gewesen war. Die Polizei suchte nach einem französischen Mercedes-Lieferwagen mit französischen Kennzeichen und genau mit so einem Gefährt war die Familie unterwegs gewesen. Der Wagen gehört dem in Frankreich lebenden Bruder von Hanna.


Hanna erläuterte gegenüber dem NDR: „Wir hatten alle Papiere dabei, sowohl am Spiegel als auch am Zündschlüssel hängen Kreuze. Wir sind Christen, haben mit dem Islamismus nichts zu tun“. Hanna wurde während des Polizeigewahrsams kein Kontakt mit seinem Anwalt erlaubt.

Noch schlimmer war, dass der Vater von Hanna, der mit einem Spenderherz lebt, regelmäßig Medikamente nehmen muss, was ihm im Polizeigewahrsam nicht möglich war. Nach mehreren Stunden musste der Vater mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Seine Ehefrau, die an einer Schilddrüsenkrankheit leidet, regte sich so auf, dass sie mit Atemnot und Schmerzen in Herz- und Brustgegend reagierte, auch sie wurde noch am selben Abend in das Krankenhaus gefahren, wie der NDR berichtete. Vier der sechs zu Unrecht Verhafteten müssen derzeit Medikamente gegen Angstzustände nehmen.

Hannas Anwalt Florian Burgsmüller spricht u.a. von einem schweren Rechtsverstoß: „Bei den Polizisten sehe ich in jedem Fall einen eklatanten Verstoß gegen das Rechtsstaatsprinzip. Meinem Mandanten ist fortwährend der Kontakt zu einem Anwalt verwehrt worden.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  2. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  3. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  4. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  5. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  6. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  7. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  8. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  9. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  10. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz