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'Konservativ' und 'zurück in zentralistische Strukturen'

5. Mai 2014 in Schweiz, 38 Lesermeinungen
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Schweizer Bischof Büchel über neuen Heiligen Johannes Paul II.: Dieser war 'konservativ' und habe die Kirche "eher zurück in zentralistische Strukturen" geführt


Schweiz (kath.net)
Markus Büchel, Bischof von St. Gallen, hat vor einigen Tagen im Zusammenhang mit den Heiligsprechungsfeierlichkeiten in Rom mit einer merkwürdigen "Wortspende" über Johannes Paul II. für Diskussionen bei Schweizer Katholiken sorgt. So behauptete Büchel in einer Aussendung, dass Johannes Paul II. kirchenpolitisch die Kirche "eher zurück in zentralistische Strukturen" führte. Der Bischof von St. Gallen bezeichnte den neuen Heiligen als "konservativ" und meinte, dass dies immer wieder kritisch angemerkt wurde. Büchel, der derzeit auch Vorsitzende der Schweizer Bischofskonferenz ist, steht bei Katholiken in der Schweiz seit geraumer Zeit in der Kritik. So ließ der Vorsitzende seine Thesen zur Pastoralumfrage zu Ehe und Familie ausgerechnet von einem Gender-Ideologen durchführen. kath.net hat berichtet



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Lesermeinungen

 ottokar 10. Mai 2014 
 

Die Antwort von Papst Franziskus

Die Franziskusperle vom 9.Mai ist genau jene Antwort, welche S.E.Büchel benötigt, um die Heiligkeit von Johannes PaulII begreifen zu lernen. Nicht auszuschliessen, dass dies eine gezielte Antwort von Papst Franziskus auf die missgünstigen Äusserungen seines St.Gallener Bischofs ist.


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 Romika 9. Mai 2014 
 

Zentralistische Strukturen

Zentralistische strukturen sind es, wenn man so will, die die Kirche prägen. oder will man es den Ortsgemeinden überlassen, sich den Katechismus selber zusammenzubasteln ? Jede Gemeinde eine andere Liturgie ? Was redet denn der Bischof da, um Applaus der Medien zu erhaschen oder was sonst ? Diese Strukturen vermeiden auch Streit innerhalb der Kirchen und endlose Debatten. Die Infragestellung führt eben zu solchen erscheinungen, die die Gläubigen verwirren und ihnen das Bild der Beliebigkeit vermitteln.


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 Huggy 9. Mai 2014 
 

Nur die Ruhe, Waldi!

Sie schreiben: "Auch in unserer Pfarrgemeinde wird von unserem geistig verwirrten Seelsorgeteam immer wieder die Abschaffung der Hierarchie mit Nachdruck gefordert".

Nur die Ruhe, das ist nicht wirklich ernst gemeint!
Kein Gemeindereferent oder Diakon denkt ernsthaft daran, seine eigene hierarchische Stellung abzuschaffen ..;)

Unsere lieben 68'er sind gar nicht so "Basis-bessesen" wie sie gerne tun: Sie scheuen die (marianische) Volksfrömmigkeit wie der Teufel das Weihwasser ...


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 Zelotes 9. Mai 2014 
 

Hetzjagd gegen Büchel?

Hey Leute, seit wann ist 'konservativ' für euch ein Schimpfwort? Es gab immer Heilige, die fortschrittlich, und solche, die konservativ dachten. Das war schon bei den Aposteln so: siehe Paulus und Petrus. Und das mit dem Zentralismus hab ich vom Heiligen Vater Franziskus auch schon gehört. Wieso fordert er sonst wohl dazu auf, den Bischofskonferenzen mehr Bedeutung zu geben? Ich verehre Johannes-Paul II, weil er im Irak-Krieg Georg W Bush die Stirn geboten hat. Das ist für mich ein hinreichender Grund für seine Heiligkeit.


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 rellüm 8. Mai 2014 
 

Hetzejagd gegen Büchel?

wir in der CH wissen: dass hat Prälat Büchel nicht so gesagt. Auch: alle Bischöfe, nicht Prälat Büchel hat Umfrage durchführen lassen. Laudetur Jesus Christus!


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 Romika 7. Mai 2014 
 

Unpassend

Unpassend finde ich, dass ein Bischof meint, sich über einen Heiligen auslassen zu müssen. Johannes Paul II war ein ganz hervorragender Seelsorger in Polen und später als großer Papst. Er verteidigte die Kirche gegen Angriffe. Ich finde es ganz und gar nicht in Ordnung, dass hier ein Bischof meint, seinen Kommentar unter das Kirchenvolk (mit entsprechender Medienaufmerksamkeit) bringen zu müssen.


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 donalfredo 6. Mai 2014 
 

Abgrundtiefer Kontrast

Johannes-Paul II war ein tief- katholischer Papst, der nach der Ueberwindung der atheistischen Totalitarismen (Nationalsozialismus und leninistisch-marxistischer Kommunismus)des 20. Jahrhunderts und der klaren Denunzierung des Zeitgeistes des heutigen Linksliberalismus mit all' seinen Verwerfungen (Abtreibung, Homophilie, Euthanasie etc.)als Fels in der Brandung für Christus und die Wahrheit geradestand. Sein Vorbild hat mich und andere zurückgeführt in die katholische Kirche. Dank sei ihm!Dank sei Gott! Bischof Büchel nimmt sich dagegen wie ein unreifer Schulbub aus. Kein Wunder, dass Glaubensabfall und leere Kirchen die Folge solcher unüberlegter Aeusserungen sind.


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 Thomas-Karl 6. Mai 2014 

@ Stefan Fleischer

Beim "Gotteslob" ging es sicher nicht um irgendwelche schrägen Texte, die die kirchliche Lehre verbiegen. Zudem gilt die Richtlinie von "Liturgiam aithenticam" allgemein, nicht nur für die häretische Schweiz oder das liberale Deutschland.


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 Stefan Fleischer 6. Mai 2014 

@Thomas-Karl

"Sogar Gesangbücher müssen in Rom rekognosziert werden."
Das haben wir jenen zu verdanken, die glauben, via Gesang- und Gebetsbücher (und auch via eigenmächtige Formulierungen und Veränderungen in der Liturgie) ihre eigne, verkürzte, dem Zeitgeist angepasste Lehre den einfachen Katholiken eintrichtern zu wollen. Wenn scheinbar gewisse Bischöfe nicht mehr in der Lage sind dafür zu sorgen, dass die Gläubigen die katholische, d.h. die ganze Glaubens- und Sittenlehre erfahren, dann muss eben - in einem gewissen Sinn ebenfalls subsidiär - Rom eingreifen.


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 Liberaler 6. Mai 2014 
 

Liederbücher

Wer das Schweizer Gesangbuch ein wenig genauer anschaut, wäre froh, wenn es einem wachen Kopf zum Gegenlesen vorgelegt worden wäre.

Selbst die Texte zum Taufsakrament sind entstellt und theologisch entkernt.


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 Liberaler 6. Mai 2014 
 

An praktischer Hinweis an Laurel

Was Sie für Bern und das Bistum Basel schildern, kann ich aus Thun gut nachvollziehen.

Ein Schritt in die richtige Richtung ist dann wohl der Austritt aus den staatskirchenrechtlichen Körperschaften. Kirchenrechtlich bleiben Sie weiterhin unverändert Mitglied der kath Kirche - aber jeder Austritt stärkt den weltkirchlichen Bezug!

Also Brief an die Pfarrei/Gemeindeleitung: "Ich trete aus den staatskirchenrechtlichen Körperschaften. Ich bleibe weiterhin Mitglied der röm-kath Kirche. Gerne komme ich weiterhin meiner Solidaritätspflicht nach."

Innert weniger Tage meldet sich dann Generalvikar Thürig bei Ihnen. Sie lassen sich beim Bistum für den Solidaritätsfonds registrieren und alles kommt auf einen guten Weg!

Das ist keine Lösung aller Probleme - aber wohl im Moment ein pragmatischer Weg für eine echte Erneuerung der Kirche in der Schweiz.

Im Zweifel: Google: Solidaritätsfonds Bistum Basel oder "partieller Kirchenaustritt".


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 Thomas-Karl 6. Mai 2014 

@Laurel @Suarez

Wenn Bischof Büchel den römischen Zentralismus kritisiert, will er sicher nicht die Lehrautorität des Papstes angreifen. In vielen anderen Dingen müsste aber nicht alles über Rom laufen. Ich habe schon das Beispiel "Liturgiam authenticam" gebracht: Sogar Gesangbücher müssen in Rom rekognosziert werden; länderübegreifende Kommissionen müssen von Rom eingesetzt werden. Etc. Hier könnte das Subsidiaritätsprinzip angewandt werden, wird es aber nicht.


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 laurel 6. Mai 2014 
 

@ Veritasvincit

Ihrem zweiten Satz stimme ich zu. Leider wird dieses Argument aber oft für bestimmte Abweichungen vom Glauben der Weltkriche benutzt: Bsp.: Das Feiern der Hl. Messe nach "irgendeinem" Ritus, weil der eine Ritus nicht "lebendig" sei. In meiner Kindehit habe ich Kirche (im Erzbistum Köln) immer als lebendig empfunden, grade deshalb, weil die Messe jedem heilig war und man sie unter keinen Umständen "auseinandernehmen" und verändern wollte. Wenn der Tag trist war, hat der Priester vor dem Segen oder in der Predigt einen Witz eingebaut. Das war alles wunderbar :-). Aber in der Schweiz (Kanton Bern) habe ich schon oft erlebt, dass man die Struktur der Hl. Messe garnicht mehr erkennt, bzw. die Heiligkeit der Handlungen. So ist es kein Wunder, dass man mangelnde "Lebendigkeit und Heiligkeit" beklagt... und sich vieler Orts immerweiter vom Glauben der Weltkitche entfernt.


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 Liberaler 6. Mai 2014 
 

zu johannes alfons

Bischof Büchel äussert sich hier als Vorsitzender der Schweizer Bischöfe (vgl. bischoefe.ch).

Es ist einfach traurig, wenn ein Bischof so in seiner Sicht verbohrt ist, dass er nicht einmal bei einer Heiligsprechung über den Schatten seiner eigenen Distanz springen kann.


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 Stefan Fleischer 6. Mai 2014 

@johannes alfons

Wir bleiben nicht bei Bischof Huonder, wir bleiben - so wie Bischof Huonder - bei Papst Franziskus. Wer seine Texte und Predigten sorgfältig liest, merkt bald, dass er mit den Leuten von "Wir sind Kirche" wenig bis nichts am Hut hat. Irgendwann dürften es auch diese Leute einmal realisieren.


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 Suarez 6. Mai 2014 

@Thomas-Karl

Das von Ihnen angesprochene Prinzip meint doch nicht, dass die untere Instanz die katholische Lehre im Wege der "Basisdemokratie" aushebeln darf. Genau das ist nicht gemeint, die Auslegung der Lehre kommt allein Rom zu und nicht selbsternannten Gruppen aus dem Umfeld von "Wir sind Kirche". Die Katholische Kirche ist von Petrus und seinem Amt ausgehend gebaut, er ist der Fels, nicht lokale Gruppierungen, die den Glauben ideologisch im Sinne der 68er-Emanzipationsbewegungen umdeuten wollen. Im Grunde geht es um die Anmaßung, den Glauben gegen die Überlieferung neu zu formulieren, wobei eine bestimmte ideologische Stoßrichtung (Gender-Ideologie etc.) das Maß vorgibt. Dabei schiebt man auch mal salopp die Schrift, also das Wort Jesu, beiseite und ersetzt es durch die Mainstream-Phrasen eines Zeitgeistes, dem christlicher Glaube und damit Demut gegenüber den Geboten Gottes längst nur noch lästig ist. Was mich an dieser Haltung am meisten betrübt, ist ihre Unaufrichtigkeit.


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 johannes alfons 6. Mai 2014 
 

selig die Armen im Geiste

Was Ihr da über den Bischof von St. Gallen schreibt, zeigt Eure kindliche Glaubens-
haltung. Denkt an den Bruder Klaus und mischt Euch nicht in fremde Händel und bleibt bei Eurem Churer Bischof.


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 Thomas-Karl 6. Mai 2014 

@ Veritasvincit

Natürlich soll die Kirche vor allem lebendig und heilig sein. Doch braucht es auch Strukturen. Die katholische Soziallehre vertritt das Subsidiaritätsprinzip: Was eine untere Instanz tun kann, soll nicht eine höhere übernehmen. In der Kirche selbst (auch im neuen Codex von 1983) wird dieses Prinzip weithin nicht angewandt.


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 Stefan Fleischer 5. Mai 2014 

klappte nicht ganz - Programmierfehler von mir

Entschuldigung.

www.stefanfleischer.ch/kirchendemo.html


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 Stefan Fleischer 5. Mai 2014 

Wenn ein Bischof

von solchen Leuten eine Petition entgegen nimmt, ist wohl jeder Kommentar überflüssig.

D:\Daten\Benutzer\User\Documents\00 homepage\html\PAPI\kirchendemo.html


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 Veritasvincit 5. Mai 2014 

Auf was es ankommt

Ob die Kirche zentralistisch und konservativ ist oder nicht, spielt keine Rolle. Sie soll lebendig und heilig sein.


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 Rut2007 5. Mai 2014 

Wenn man sich "outet"...

...als eucharistisch, marianisch und papsttreu - dann steht man schon in der eigenen, ländlich geprägten und "gut katholischen" Pfarrgemeinde als reaktionär-traditionalistisch da, obwohl man einfach nur katholisch ist. Da hilft nur, so gut und so authentisch wie möglich den Glauben zu leben. Dann bekommt man - mit der Zeit - auch echte, ernst gemeinte Fragen und Anfragen, wo man durchaus etwas weitergeben kann.


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 Kostadinov 5. Mai 2014 

Wahrnehmungsfehler...

ich bin aus Bayern in die Schweiz gezogen, folglich nicht schweizerisch-katholisch (auch nicht bayrisch-katholisch), sondern RÖMISCH-katholisch. Leider ist diese Dorfkirchturm-Attitüde sehr verbreitet und wird von der Kirchensteuer zementiert, daß St. Gallen der Nabel der Christenheit ist (oder auch Basel oder das Dekanat Zürich) oder sich das Forum in Zürich für den bessern Osservatore Romano hält...


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 laurel 5. Mai 2014 
 

Leider...

... ist ist eine Aussage nicht ganz richtig: "Büchel, [..], steht bei Katholiken in der Schweiz seit geraumer Zeit in der Kritik." Dass, Bischof Büchel öffentlich und von einer größeren Gruppe oder Persone kritisiert wird, habe ich noch nie bemerkt, und wenn weil er sich nicht weit genug von Bischof Huonder distanziert. Es wäre wünschenwert wenn es Kritik an solchen Aussagen, wie auch an der Durchführung der Familienumfrage geben würde.
Ansonsten bin ich mir sicher, dass er von den größeren "katholischen Verbänden" nur positives Feedback bekommen wird.


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 Stephaninus 5. Mai 2014 
 

Nun ja

An konservativ ist eigentlich nichts auszusetzen. Leider ist es heute eher negativ behaftet. Zentralistische Strukturen?: für die Schweiz kann dieser Vorwurf m.E. überhaupt nicht gelten, denn die Kirche vor Ort macht schon seit Jahr und Tag schlichtweg, was ihr passt und kümmert sich herzlich wenig um Rom. Darunter leiden v.a. jene, die noch römisch-katholisch gesinnt sind, alle anderen haben so ziemlich freie Bahn.....


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 Helena_WW 5. Mai 2014 
 

Konservativ, heisst das gute bewahren aus Überzeugung

weil unäbhängig von jew. zeitgeistigen sich durch alle Zeiten hindurch bewährt hat. Ewige Grundlage und Wert ist aus dem die christl. Lehre und Werte resultieren. Die eine heilige Kirche hat ein Zentrum in diesem Zentrum der Mutter Kirche steht Jesus Christus Gottessohn, Vater Gott und heiliger Geist.

Zu was führt hingegen die von jeweiligen Zeitgeistern heimgesuchte Gesellschaft die Werte/Orientierung wegwerfend durch jeweilige Beliebigkeit ersetzt/ersetzte?


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 Thomas-Karl 5. Mai 2014 

Objektiv

Dass Papst Johannes Paul II. in manchen Fragen konservativ war, stimmt doch. Dies zu sagen bedeutet keinen Angriff auf seine Person. Auch dass der Zentralismus unter seinem Pontifikat stärker wurde,ist eine Tatsache. Man denke nur an die Instruktion "Liturgiam authenticam" (2001), die u. a. verlangt, dass Texte von Gesangbüchern in Rom rekognosziert werden. (Wurde beim neuen "Gotteslob" so gehandhabt.) Das gab es vorher nicht.


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 Liberaler 5. Mai 2014 
 

Büchel ein echter "Strukturkonservativer"!

Wie sehr Büchel vor allem überholte Strukturen konserviert, zeigte er mit seiner kalkulierten Loyalität zu den staatskirchenrechtlichen Körperschaften im letzten Herbst:
http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/der-wert-der-kantonalen-koerperschaften-fuer-die-kirche-1.18153849

Büchels Strukturkonservatismus geht so weit, dass er - wie er im Interview vorführt - den einmütigen Konsens der Schweizer Bischöfe verlässt, das einstimmig verabschiedete verbindliche Vademecum zu einem unverbindlichen Diskussionspapier abwertet und so seine Mitbrüder einfach lächerlich macht.


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 Sternenklar 5. Mai 2014 

Nicht zu ernst nehmen

Seit Jahrzehnten ist das Bistum St.Gallen nicht mehr ernst zu nehmen. Im Grunde weis jeder Katholik und die Nichtkatholiken um so besser welche Lehre Jesus gepredigt hat. Bischof Büchel hat genügend zu sorgen für die feministischen "katholischen" Frauen. Für die restlichen Schweizer Katholiken gibt es Bischof Vitus. Lasst ihn also in Ruhe, zuhören tut schon lange niemand mehr. Beten wir für seine Bekehrung.


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 Theodor69 5. Mai 2014 
 

Für mich war er konservativ und progressiv

- und beides im besten Sinne des Wortes.
er hat die Lehre der Kirche unverfälscht bewahrt und diese stets missionarisch weitergegeben, aber er hat auch Sachen geändert. Einführung Weltjugendtag, lichtreicher Rosenkranz, Treffen mit anderen Religionen in Assisi, seine enorm vielen Reisen u.s.w.


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 Waldi 5. Mai 2014 
 

Abgesehen von der verwerflichen...

Respektlosigkeit, die dieser unselige Büchel dem neuen Heiligen Papst Johannes Paul II. zollt, kommt auch noch dieser Fauxpas hinzu: "So ließ der Vorsitzende seine Thesen zur Pastoralumfrage zu Ehe und Familie ausgerechnet von einem Gender-Ideologen durchführen".
Solche Bischöfe sind für die katholische Kirche und das katholische Gottesvolk untragbar und gehören schnellsten ihres Amtes enthoben! Die so viel von Progressisten gegeißelte Hierarchie in der katholischen Kirche, ist die einzige im Sinne Jesu Christi gebündelte Kraft, um den Absturz der katholischen Kirche in den Abgrund der strukturlosen und verhängnisvollen Anarchie zu verhindern!
Auch in unserer Pfarrgemeinde wird von unserem geistig verwirrten Seelsorgeteam immer wieder die Abschaffung der Hierarchie mit Nachdruck gefordert. Damit verbunden auch die Forderung nach Abwertung der geweihten Priester und die Abschaffung des Zölibats! Wie soll man sich als Katholik in einer solchen Gemeinde noch wohl fühlen?


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 Suarez 5. Mai 2014 

Wo der Geist der 68er Generation blüht

Was nicht "progressiv links" ist wird als konservativ verteufelt und soll endlich in der Versenkung der Kirchengeschichte verschwinden. Solche Hirten führen die Herde nicht in den tieferen Glauben, sondern in politische Ideologien, in denen der Glaube auf kurz oder lang zu einem Sozialprogramm verkümmert. Die Verkündigung wird verkürzt auf progressive Phrasen, die man für fortschrittlich hält, wobei die Kämpfer gegen Katholizität nicht einmal näher spezifizieren können, worin denn die Qualität ihres verkürzten Glaubensverständnis liegen sollte. Es mutet schon fast grotesk an, wenn ein katholischer Bischof mit Blick auf Rom von Zentralismus spricht. Als wahrer Hirte scheint mir Bischof Büchel eher ungeeignet, zweifelt er doch an allem, was den katholischen Glauben erst trägt. Statt den Glauben zu befördern, ihn bei den Gläubigen zu vertiefen, spalten die "progressiven" Interpreten des Glaubens die Gemeinden und tragen den Ungeist der 68er in die Kirche.


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 ottokar 5. Mai 2014 
 

Sehnsucht nach Heimat

Was sehnen wir (schweizer) Katholiken uns doch zurück zu den wahren, Heimat gebenden zentralistischen Strukturen unserer röm.katholischen Kirche. Dieser Sehnsucht wird zu Recht auch Romtreue unterstellt! Bischof Büchel hat schon längst eine unabhängige, reformierte, aber weiterhin von der kath.Kirchensteuer finanzierte Ortskirche im Hinterkopf. Ob er sich mit seiner Wunschvorstellung nicht gewaltig täuscht? Hat wohl das Wirken des Heiligen Geistes völlig vergessen.


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 Faustyna-Maria 5. Mai 2014 
 

Hmmmm

Zentrale Figur der Kirche ist immer noch Gott Vater, Jesus Christus, der Heilige Geist, ER gibt vor, was richtig und was falsch ist, unwandelbar.

Hmmmmmm, zentralistisch und konservativ, ja, sonst wäre es kein Christentum.

Da haben manche so viele Bäume im Kopf, dass sie den Wald nicht sehen.


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 Dismas 5. Mai 2014 

Unerhört, einen Papst heilig zu sprechen

ohne dies mit partikulatistischen Tendenzen in der Kirche vor allem mit Herrn Büchel abzuklären und genehmigen zu lassen!! Es gibt einen Hl.DREIFALTIGEN GOTT... ausch dies eine skandalöse zentralistische konservative (erhaltende und bewahrende) Machtstruktur.... Dagegen wird ein Herr Büchel auch entschieden angehen müssen.
## Jetzt im Ernst: zu solchen verirrten Bischöfen fehlen mir die eigenen Worte. Aber gestern feierten wir den "Gute-Hirten-Sonntag. Es war im Evangelium auch von "Mietlingen" die die Herde den Wölfen (eine Diskriminierung der Wölfe) überlassen....


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 Waldi 5. Mai 2014 
 

Mir läuft bei solchen Bischöfen...

wie Büchel die Galle über. Als hätten wir mit Erzbischof Zollitsch nicht schon genug negative Erfahrungen gemacht, kommt nun auch noch dieser unselige Büchel mit seiner widerlichen Geschmacklosigkeit gegenüber dem Hl. Johannes Paul II. daher! Und solche Bischöfe werden auch noch zu Vorsitzenden der Bischofskonferenz gewählt. Da muss doch jedem Plattkopf klar werden, dass Bischöfe, die solche Vorsitzende wählen, das selbe "Gedankengut" ihr Hirn durchlöchert. Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass meine Skepsis gegenüber vielen Bischöfen im deutschsprachigen Europa hochgradig gerechtfertigt war, ist und bleiben wird! Hätten wir den Papst Johannes Paul II. nicht gehabt, hätten Verwüster wie Büchel noch viel größeren Schaden unter den Gläubigen angerichtet. In unsere Pfarrgemeinde zeigt sich dieses verderbliche und progressive "Gedankengut" in vollem Umfang. Und deshalb bleibe ich diesen "Gottesdiensten" und "Mahlfeiern" mit Verbitterung fern. Ich bin katholisch und bleibe es!


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 wandersmann 5. Mai 2014 
 

Personenkult abschaffen

Da hat Bischof Büchel aber doch nur eine der geringeren Verfehlungen des Heiligen genannt. Er war nicht nur konservativ, sondern er hat auch einen ganz unerträglichen Personenkult um Jesus und Maria betrieben. Ohne das vorher vom Kirchenvolk darüber abgestimmt wurde. Wann Bischof Büchel kritisieren Sie endlich auch mal das? DAS ist doch die Wurzel des ganzen Übels. Wenn dieser Peronenkult endlich mal beendet würde, dann wäre auch der Zentralismus am Ende. Denken Sie doch endlich die Dingen einmal konsequent bis zum Ende und bleiben Sie nicht immer auf halbem Wege stehen.

(Nicht das mir hier wieder was unterstellt wird: Obenstehendes war nur für Bischof Büchel ernst gemeint, für alle anderen kath.net-Leser ist es ironisch gemeint)


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 StephanSy 5. Mai 2014 
 

Skandal: Heiliger JP II war katholisch!

...das wurde immer wieder "kritisch angemerkt".


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