Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  5. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Italien rettet 1.200 Bootsflüchtlinge in 48 Stunden

23. April 2014 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Unter den Geretteten befanden sich viele Frauen und Kinder – Rechtspopulisten sprechen sich gegen die Rettungskampagnen aus


Rom (kath.net/KNA) Die italienische Marine hat in den vergangenen 48 Stunden fast 1.200 Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Nach Angaben des italienischen Marineministeriums vom Dienstag nahmen Marineeinheiten und ein Zivilfrachter seit Ostersonntag 1.149 Menschen auf, darunter viele Frauen und Kinder. Sie wurden zur Notaufnahme in sizilianische Häfen gebracht. Nach offiziellen Zählungen rettete die italienische Marine seit Beginn der Rettungsoperation «Mare nostrum» Mitte Oktober 2013 mehr als 20.000 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer. Ständig befinden sich ein halbes Dutzend Schiffe auf See, die von Helikoptern unterstützt werden.


Inzwischen wächst nach italienischen Medienberichten der Widerstand aus dem rechten Lager gegen die Rettungskampagne. Die Operation arbeite den Schlepperbanden in die Hand und verschlinge 300.000 Euro Steuergelder pro Tag, schrieb der Chef der rechtspopulistischen Lega Nord, Matteo Salvini, auf Facebook. Der Vizepräsident des italienischen Senats und PdL-Abgeordnete Maurizio Gasparri forderte ebenfalls die Einstellung der «verrückten und teuren» Operation. Die Marine sei dabei, zum Fährunternehmen für illegale Einwanderer zu werden.

Gasparris Parteikollegin Mara Carfagna, frühere Gleichstellungsministerin, erklärte dagegen, ein Stopp der Rettungsaktion wäre ein «unverzeihlicher Fehler». Das Flüchtlingsproblem müsse jedoch stärker auf europäischer Ebene gelöst werden. Die Flüchtlinge müssten auf die ganze Europäische Union verteilt werden.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Flüchtlinge

  1. Dänemark: Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Migranten
  2. Christlicher Konvertit Chia Rabiei darf in Deutschland bleiben
  3. Abschiebung: Erzbischof Lackner mahnt zu Menschlichkeit und Dialog
  4. Hat Kardinal Marx für EKD-Flüchtlingsschiff einen "namhaften Betrag" zur Verfügung gestellt?
  5. Zahl der Migranten übers Mittelmeer erheblich gestiegen
  6. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  7. "Fehler von 2015 dürfen nicht wiederholt werden"
  8. Wegen Kritik an Flüchtlingspolitik wurden Krippenfiguren gestohlen
  9. So retten, „dass Rettung nicht automatisch Einwanderung bedeutet“
  10. Theologe: "Die Kirche kann barmherzig sein, der Staat darf das nicht"







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz