Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  4. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  5. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  6. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  7. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  8. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  9. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  10. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  11. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Leere der kirchlichen Lehre
  14. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  15. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist

Erstes Gräberfeld nur für Lesben auf evangelischem Friedhof

4. April 2014 in Deutschland, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kirchensprecher: Eine Möglichkeit, die Bestattungskultur neu zu beleben


Berlin (kath.net/idea) Deutschlands erstes Gräberfeld, auf dem ausschließlich lesbische Frauen bestattet werden dürfen, entsteht auf einem evangelischen Friedhof in Berlin. Es soll am 6. April eröffnet werden. Auf der 400 Quadratmeter großen Fläche auf dem Friedhof Georgen-Parochial I im Stadtteil Prenzlauer Berg ist Platz für 80 Grabstätten. Träger ist die Sappho-Stiftung (Hannover), ein Wohnprojekt für Lesben. Nach Angaben der Stiftung leben viele von ihnen allein, wollen aber in der Nähe von Freundinnen beigesetzt werden. Sie hatte vier Jahre lang nach einem geeigneten Platz für ihr Friedhofsprojekt gesucht. Die Friedhofsverwaltung hat der Stiftung die Fläche unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Allerdings musste sie den verwilderten Teil der Fläche vorher instand setzen. Der zwischen beiden Seiten geschlossene Vertrag sichert der Stiftung zu, dass sie entscheiden darf, wer auf dem Friedhof begraben wird.


Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat mit dem Gräberfeld nur für Lesben kein Problem. „Unsere Friedhöfe stehen allen offen, die unsere Friedhofsordnung anerkennen“, sagte Pressesprecher Volker Jastrzembski auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Man sehe darin eine Möglichkeit, die Bestattungskultur neu zu beleben. Nach Angaben der Sappho-Stiftung liegen die ersten Anmeldungen für Grabstätten bereits vor.

Kritisch äußerte sich Stefan Evers, der für homo-, bi- und transsexuelle Fragen zuständige Sprecher der CDU: „Das ist nicht meine Vorstellung von Integration und Akzeptanz. Wer sich als Teil der Gesellschaft versteht, sollte sich auch im Tode nicht isolieren.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 friederschaefer 8. April 2014 
 

Wozu die Aufregung?

Hat nicht jeder das Recht - im Rahmen der vorhandenen Ordnungen - auch diese Rechte in Anspruch zu nehmen? Auch wenn es andere stören mag?


0
 
 Schimmelreiter 4. April 2014 

@ Nicole 1610

da auf der Website von Sappho auch eine EInladung zur Einweihung steht, wird es wohl kein Aprilscherz sein. Leider. Aber wer über Homos Witze macht ist vermutlich schlimmer als einer der den Propheten mit bombigem Turban darstellt.
Was kommt danach? Jüngstes Gericht nach Orientierung getrennt? Und kath. Lesben, falls vorhanden, werden dann bitte nur von der WisniKi-nahen Gemeindereferentin beerdigt...Dürfen Männer denn die Gräber pflegen? Oder bezahlen? Das ganze erinnert an die Schlußszene aus dem Film "Rosenkrieg".


5
 
 GerogBer 4. April 2014 

Hoffentlich

kommt da kein männlicher Maulwurf des Weges. Der würde dann des Friedhofs verwiesen:-)


11
 
 @mathi 4. April 2014 
 

Gibt

es keine wichtigeren Themen?


5
 
 Antas 4. April 2014 
 

...kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Dieser Ungeist, der unseren Schwestern im Kopf sitzt, lässt sie nicht mal nach dem Tod in Ruhe! Welch arme Seelen...Sie werden manipuliert, und merken absolut nichts davon. Ebenfalls ist zu erwähnen, dass gleiches für die evangelischen Mitbrüder gilt. Sie sehen nicht, dass es falsch ist, sowas zu erlauben. "Bloß nicht anecken!" Jeder darf machen, was er will...Der Fürst der Finsternis will spalten, und durch diese Spaltung kann er leichter die Menschen zu seinen Zwecken missbrauchen...


12
 
 Nicole1610 4. April 2014 
 

Ich habe...

...die Meldung am Dienstag bereits gelesen und sie für einen Aprilscherz gehalten. Wie traurig muss ein Leben sein, wenn die sexuelle Orientierung so wichtig ist, dass man selbst im Tod sich noch abgrenzen möchte?
Ich halte die Position von Herrn Evers für vollkommen richtig.


14
 
 Dottrina 4. April 2014 
 

Schwachsinn!

Mehr ist dazu nicht zu sagen!


15
 
 Stanley 4. April 2014 
 

Gräberfeld nur für Lesben

Bislang kenne ich abgeteilte Gräberfelder für von den Juden, die traditionell ihre eigenen Friedhöfe haben.
Jetzt gibt es das also auch bei den Lesben. Homosexualität als Religion zu behandeln steht im eklatanten Widerspruch zur christlichen Lehre und damit zu Christus selbst.
Die "Evangelische Kirche" merkt das schon gar nicht mehr. Für sie ist nur die Friedhofsordnung heilig.


15
 
 Chris2 4. April 2014 
 

Gender sells

und wo Herr Evers recht hat, hat er recht. Mehr ist zu einer derart weltbewegenden Meldung wohl nicht zu sagen...


5
 
  4. April 2014 
 

nicht wie alle anderen ...

Nicht einmal im Angesicht des Todes gelingt es diesen Menschen, alles loszulassen, auch ihre sexuelle Orientierung.
Selbst hier sind sie "anders", wünschen eine exclusive Behandlung.
Für die "Normalen" tut es ein gewöhnlicher Friedhof, ihnen jedoch steht selbstverständlich ein eigenes Areal zu.
Ich dachte immer, dass wenigstens im Tode alle gleich sind.
Offensichtlich gibt es doch einige Bevölkerungsgruppen, die gleicher als gleich sind.
Nur - es wird ihnen nichts mehr nützen!


20
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  2. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  3. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  4. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  7. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  8. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  9. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  10. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. … und das Leben der kommenden Welt
  4. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  5. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  6. Warum Sie am 17. September in die Kinos gehen sollten!
  7. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  8. Katholische Gebetsinitiative in den USA: ‚Millions of Monicas‘
  9. Zehn Jahre heilig: Feier für Mutter Teresa im Stephansdom
  10. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  11. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  12. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  13. Die Kirche mitten in der Welt
  14. Nicht mehr ernst zu nehmen
  15. „Bin ich Konvertitin oder von Kindesbeinen an katholisch?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz