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Kirchenkohle zum Todeswohle?

30. Oktober 2013 in Kommentar, 31 Lesermeinungen
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So ein Skandal darf nicht vertuscht, nicht unter den Teppich gekehrt oder weggedrückt werden. Ein Gastkommentar des Publizisten Martin Lohmann zum katholischen Medienpreis der Deutschen Bischofskonferenz (DBK)


Bonn (kath.net)
Die „katholische“ Medienpreisverleihung 2013 könnte in die Geschichte eingehen – und mit ihr der gesamte Preis. Das jedenfalls meinten wache Beobachter schon am Abend der Veranstaltung, nachdem diese aus dem Saal ans feine Buffet gewandert war. Im Saal unten im Rheinischen Landesmuseum in Bonn gab es nicht nur feine Kost. Manch Unverdauliches war dabei, nachdem die von den katholischen Veranstaltern gedungene Moderatorin und WDR-Journalistin Gisela Steinhauer etwas bemüht die Denk- und Fühlrichtung gleich zu Beginn vorgegeben hatte. Zunächst wolle sie dem Papst danken, dass dieser „dem Schlimburger eine Auszeit“ verpasst habe, so dass man hier nun endlich mal über etwas anderes als diesen Skandal reden könne. Lustig, lustig.

So gab sich auch der Medienbischof, der Rottenburg-Stuttgarter Oberhirte Gebhard Fürst, gut gelaunt und war zu kleinen Scherzen aufgelegt – im so lockeren Miteinander mit der WDR-Kollegin. In seiner Begrüßung mahnte er zur Suche nach Wahrheit, ermutigte zum Eintreten für diese und „für Gerechtigkeit und Entwicklung, ja Wandlung der Menschen und der Welt.“ Er konnte nicht ahnen, dass wenig später sein Aufruf an die Journalisten, „ Agenten prophetischer, fürsprechender Kommunikation“ zu sein, verpufft war beziehungsweise übel missbraucht wurde. Und als die Wahrheit des Lebens vor ihm und in seiner Gegenwart von einer soeben mit 5000 Euro Kirchengeld „ausgezeichneten“ Journalistin alles andere als „fürsprechend“ kommunikativ getreten wurde – da blieben sowohl der Medienbischof als auch der Sekretär der Bischofskonferenz erkennbar ungerührt, während im Saal kräftig applaudiert wurde nach erfolgter Unanständigkeit. Die Preisträgerin spendete das Preisgeld einer lebens- und kirchenfeindlichen Organisation.

Ein mutiges Wort des Bischofs? Fehlanzeige? Eine korrigierende Reaktion des Sekretärs? Nicht wahrnehmbar. Beide Kirchenpromis wurden in der ersten Reihe kalt erwischt. Und waren wie ohnmächtig. Ob sie komplett uninformiert waren? Vielleicht hatten sie auch keine Ahnung, was da gerade passiert war. Denn die Preisträgerin hatte soeben ein übles Zeichen gegen Kirche und Leben gesetzt und die Pille danach gepriesen, um dann das empfangene Kirchengeld einer Abtreibungsgruppe zu spenden. Das von ihr benannte Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung plädiert für eine gelebte Sexualität, die auch die Tötung noch nicht geborener Menschen billigend in Kauf nimmt und das Lebensrecht des Menschen radikal mit Füßen tritt. Im August hatten sich die Gegner des Lebens zusammengefunden, um gegen den seit Jahren wachsenden und immer mehr Menschen aus allen Generationen anziehenden Friedens-Marsch für das Leben in Berlin zu protestieren. Das dort erkennbare Credo: Freiheit ohne Verantwortung, Abtreibung als Frauenrecht.


Eigentlich müsste man das auch als Medienbischof wissen. Denn Informationen, auch und gerade vom Bundesverband Lebensrecht (BVL), gab es genügend über diese antikirchliche Gruppierung, die nun Kirchenkohle zum Todeswohle bekommt. Eine öffentliche und gar beklatschte Ohrfeige für Päpste, deren Lehre, also die Lehre der Kirche und vor allem ein Tritt gegen das Leben. Ein nahezu perfekter Missbrauch nicht nur katholischer Wahrheit! Und das auf der Bühne der katholischen Medienwelt, wo soeben – völlig ohne Konsequenzen – noch eine fröhliche Exzellenz zum Eintreten für die Wahrheit plädiert hatte. Die von Katholiken ausgelobte Journalistin meint, „dass Frauen selbst über ihren Körper entscheiden können sollten - mit allen Konsequenzen." Ihre eklatante und böse Missachtung des Respekts vor dem Leben, ja dieser Missbrauch des Lebens und der Wahrheit blieb ebenfalls konsequenzenlos. Schließlich war sie ja für viel Sensibilität und einen qualitätsvollen wie werteorientierten Journalismus ausgezeichnet worden. War wohl alles nicht so gemeint, oder?

Ganz ehrlich: Auch so ein Skandal darf nicht vertuscht, nicht unter den Teppich gekehrt oder weggedrückt werden. Es gilt auch hier: Die Wahrheit wird frei machen (Joh 8,32). Sic! Und zu der gehört jede Angst vor Feigheit im Namen einer Freiheit, die keine ist und die in die Unkultur des Todes führt. Schade, dass der Bischof seine eigenen Worte wohl am konkreten Fall gleich wieder vergessen hatte. Er hätte als der Wahrheit verpflichteter Bischof zeigen können, dass es ihm leicht fällt, einzutreten für die „Wahrheit, Gerechtigkeit und Entwicklung, ja Wandlung der Menschen.“ Als Juryvorsitzender sollte er gefragt werden dürfen, ob diese Preisverleihung sich nicht als böses Foul gegen Wahrheit und Leben erwiesen hat.

Eigentlich war die Preisträgerin unmissverständlich, als sie erklärte, sie ärgere sich als Frau immer wieder über die Kirche: „Ich fand es zwar beeindruckend, dass die Bischofskonferenz auf die Vorfälle reagiert und zumindest für vergewaltigte Frauen die Verhütungspille ‚Pille danach‘ in katholischen Kliniken zugänglich gemacht hat. Aber dennoch: Das ist nur für Katholiken ein großer Schritt, mir ist dieser Schritt aber noch viel zu klein.“ Alles auch noch falsch, was die Dame da behauptet. Denn die Abtreibungspille danach wurde nicht erlaubt und kann gar nicht freigegeben werden von der Kirche, so lange sie eben „auch“ tötend wirkt.

Wer dann aber auch noch schweigt, wenn so gegen die Wahrheit des Lebens agiert wird, macht sich schwer mitschuldig. Und das ist alles andere als preiswürdig oder exzellent! Ein katholischer Medienpreis sieht anders aus. Muss anders aussehen. Oder aber man lässt es einfach. Es sei denn, man möchte der Kirche eine falsche Lehre unterjubeln. Übrigens: Wie steht es eigentlich um die Recherchequalität derer, die einen katholischen (!) Medienpreis vergeben? Weil man ja in der Kirche inzwischen so geübt ist mit Aufklärung und Scham, gilt hier für die Veranstalter: Aufklären, ohne falsche Scham und ohne Feigheit. Anbiedern wird ja wohl ausgeschlossen werden können. Mal sehen, wie wahrheitsliebend und verantwortungsbewusst, wie frei, unabhängig, ausgezeichnet und mutig jene sind, die so gerne mit diesem Anspruch feiern und auszeichnen.

Niemand zweifelt an der Klarheit der christlichen Botschaft zum Leben. Niemand sollte daran zweifeln können, dass auch die Bischöfe hier eine klare Botschaft haben. Leider war keiner der katholischen Bischöfe beim diesjährigen öffentlichen Zeugnis für das Leben in Berlin dabei. Wohl aber einige evangelische Bischöfe. Diese wie auch alle anderen Teilnehmer konnten die unwürdigen und respektlosen Parolen gegen Leben und Lebensrecht hören und auch sehen.

Und sie alle wissen, wer und was mit kirchlichem Preisgeld jetzt unterstützt wird. Nichts Gutes.
Und daher, weil es keinen Zweifel geben darf, sind gerade die katholischen Bischöfe, allen voran der Medienbischof – übrigens ganz im Sinne von Papst Franziskus – schon jetzt herzlich eingeladen, am 20. September 2014 in Berlin dabei zu sein, wenn überzeugte Christen und Nichtchristen aus allen Generationen friedvoll dafür werben, dass jeder Mensch liebens- und lebenswert ist. So gesehen hoffe ich als ehrenamtlicher BVL-Vorsitzender freudig im Namen vieler auf eine bischöfliche teilnehmende und unübersehbare Unterstützung derer, die nun wirklich für eine sexuelle Selbstbestimmung sind, zu der Geist, Herz, Verstand und Verantwortung für das Leben unabdingbar gehören. Dieser Einsatz ist übrigens des Preisens würdig, also preiswürdig.

Martin Lohmann ist katholischer Publizist und Vorsitzender des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL), der jährlich in Berlin den immer erfolgreicher werdenden Marsch für das Leben organisiert. Zum nächsten Marsch für das Leben 2014 sind wieder alle Menschen guten Willens eingeladen.

Kontakt Deutsche Bischofskonferez

Kontakt Bischof Fürst

Diskussion mit Martin Lohmann im Presseclub über "Wasser für den Papst, Schampus für den Bischof´ vom 13.10.2013




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Lesermeinungen

 speedy 2. November 2013 
 

wenn es im Vatikan satanisten und Freimaurer gibt, dann muss es so was auch der rohem.katholi.kirche in Deutschland geben,
es gibt auch Frauenfreimaurerlogen


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 Victor 31. Oktober 2013 
 

@EinChrist

Mir gehts genauso wie Ihnen.


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 Claudia Caecilia 30. Oktober 2013 
 

@Maryanne

Danke für Ihren Kommentar. Ja, nur so kann es gehen, nicht mit der Verachtung unserer Bischöfe.


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 Maryanne 30. Oktober 2013 

Es ist nie zu spät

Auch ich bin empört und unglaublich traurig. Ich bin beim Marsch für das Leben dabei gewesen.
Aber ich denke trotzdem, dass sich unsere Empörung langsam wandeln muss in Liebe für unseren Bischof (ich bin aus Diözese rs). Wir wissen nicht, was in ihm jetzt vorgeht. Vielleicht überlegt er sich ja doch, einmal teilzunehmen in Berlin. Vielleicht gerade deshalb, weil diese Medienpreisvergabe so unglücklich verlaufen ist. Ich habe Hoffnung!


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 Hermann-Josef 30. Oktober 2013 
 

Was brauchen DIESE Bischöfe Geld verteilen das JHNEN nicht gehöhrt. Mit was sich DIESE rechterfertigen haben wir am Sonntagsevangelium gehöhrt.Schande , Schande ,Wollen DIE vom Glauben nichts mehr wissen. Mir scheint DIE wissen nicht mehr das JESUS UNSER und JHRER HERR ist." Werde ich noch Glauben finden wenn ich wieder komme". Bei DIESEN nicht.


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 Matthäus 5 30. Oktober 2013 

Veruntreuung

Liebe Mitchristen,
der "Medienbeschof" hat m.E. Kirchensteuergelder veruntreut, indem er diese Gelder einer ausgemachten Antichristin hinterhergeworfen hat. Vielleicht sollte man ihn zur Rechenschaft ziehen.
Herzliche Grü´ße
Matthäus 5


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 Ester 30. Oktober 2013 
 

Es wäre bei all der

Anschleimerei der Bischöfe an den Zeitgeist und so wie der gestrickt ist, ist die Handlung der Journalistin einfach, von ihrem Denken her; logisch, sinnvoll und gut, mal an der Zeit, dass die mal wieder ein bisschen Bibel lesen täten, so z.B das Matthäus Evangelium wo im 7ten Kapitel; Vers 6 steht:

Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor, denn sie könnten sie mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.

q.e.d kann man da nur mal wieder feststellen.


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 Marienzweig 30. Oktober 2013 

Lieber @girsberg74!

Ich war zwar noch nie bei den Demonstrationen der Lebensschützer in Berlin dabei, bin aber Mitglied der ALfA.
Lassen Sie und andere sich niemals entmutigen.
Es ist so wichtig, was Sie da tun!

Wenn Bischof Gebhard Fürst auch das nächste Mal nicht dabei sein wird, Sie werden ihn locker vertreten.
Er hat sicher andere und wichtigere Termine.
Aber vielleicht überrascht er uns auch und lässt sich 2014 in Berlin blicken; als Wiedergutmachung für die Preisvergabe an Frau Fritzsche.
Allerdings wird ihm dann das Gepöbele und Gejohle derer ungut in den Ohren klingen, die sich evtl. über 5000 Euro von ihm erfreuen dürfen.


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 st.michael 30. Oktober 2013 
 

Preisträger !

Vorab: Ich koche vor Wut !
Offener Brief an die deutschen Bischöfe!
"Liebe Bischöfe in Deutschland,
tut euch selbst und der Kirche in Deutschland den größten Gefallen und nehmt die Auszeichnung zurück, verzehntfacht die Summe und gebt den Preis an einen Medienmann den den Preis auch wirklich verdient, nämlich an Herrn MARTIN LOHMANN der für seine Katholischen Überzeugungen (Pille danach etc.) in aller Öffentlichkeit Schimpf und Schande und sogar das Leben seiner Familie riskiert hat.
Bischöfe hört und sieht man in der Öffentlichkeit zu solchen Themen gar nicht mehr, sie verweisen auf ihre Pressestellen, die auch nur politisch korrekt eingestellt sind.
Wenn also Laien wie M.Lohmann und andere schon den Kopf hinhalten, dann haben sie die Preise verdient.
Meinen Sie nicht auch ??????????"


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 girsberg74 30. Oktober 2013 
 

Laden Sie bitte zu einer Lehrvorführung ein!

@ Marienzweig

„drinnen im Saal - draußen auf der Straße …
Die Lebensschützer hingegen dürfen sich dann beim nächsten Treffen 2014 in den Straßen Berlins wieder anpöbeln und auspfeifen lassen!“

Wir gehen aber trotzdem wieder hin und bringen noch mehr Freunde mit.

Vielleicht mögen Sie Bischof Fürst dazu besonders einladen, damit er in Fortsetzung der Preisverleihung dieselben Leute nicht nur „drinnen im Saal“, sondern auch „draußen auf der Straße“ kennenlernt. - Die Entfernung von Rottenburg nach Berlin dürfen Sie ihm zumuten; ich kenne Personen aus dem Bistum Augsburg, die auf eigene Kosten nur zu diesem Marsch nach Berlin gefahren sind.


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 leibniz 30. Oktober 2013 
 

Alles, was in den letzten Wochen passiert ist, schreit nach Entweltlichung!
Hoffentlich dämmert es allmählich einigen, die eine lange Leitung haben, was Benedikt XVI. mit diesem Begriff gemeint hat?!


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 Kurti 30. Oktober 2013 
 

Link

http://www.pro-medienmagazin.de/journalismus.html?&news[action]=detail&news[id]=7237


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 Kurti 30. Oktober 2013 
 

Bischof fällt ja nicht das erste Mal auf in Dingen, die

zu seinen Aufgaben als Medienbischog gehören. Da belobigt er einen Priester, der den Papst angegriffen hatte wie Zollitsch im übrigen auch. Dabei hat dieser Priester, der öfters im Radio sprach manches aus der heiligen Schrift als Märchen hingestellt und anderes mehr.
Solange wir keine im Glauben erneuerte Bischöfe haben, wird nur noch weiter geheuchelt. Man sagt manchmal sogar etwas Richtiges, macht aber gerade das Gegenteil, wenn es darauf ankommt. Blinde Blindenleiter!


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 Marienzweig 30. Oktober 2013 

drinnen im Saal - draußen auf der Straße

Die Absicht der Journalistin, das Preisgeld an eine Pro Abtreibungs-Organisation abzugeben, zeugt nicht von Achtung gegenüber denjenigen, denen sie das Geld verdankt.
Sie kennt die Position der Kirche in dieser Frage, lehnt diese ab, nimmt dennoch das Preisgeld an, will es an eine kirchen- und lebensfeindliche Organisation weitergeben und ist vermutlich stolz auf ihre angeblich freie und unabhängige Haltung.
Ich nenne dieses Verhalten berechnend und charakterlich äusserst fragwürdig.
Aber auch das Klatschen des Publkums über Frau Fritzsche´s Äusserungen sagt viel aus. Aus welchen Leuten setzte sich das Publikum zusammen?

Dieser Abend wurde doch sicher aus Kirchenmitteln finanziert.
Getränke, ein leckeres kaltes Buffet, kurze Gespräche in kleinen Grüppchen, ein angenehmer Abend.
Ich kann mir das so richtig vorstellen.

Die Lebensschützer hingegen dürfen sich dann beim nächsten Treffen 2014 in den Straßen Berlins wieder anpöbeln und auspfeifen lassen!
Die perfekte Rollenverteilung!


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 EinChrist 30. Oktober 2013 
 

Noch etwas:

Alleine eine kurze Recherche auf Wikipedia zeigt:

* diese Frau ist noch keine 30 Jahre alt, was kein Hindernis, aber zumindest ein Grund des Nachforschens über Ihre geistige und geistliche Reife wäre.

* sie hat 2006 den Förderpreis des Emma-Journalistinnen-Preises erhalten, aus den Händen von Ultrafeministin Alice Schwartzer.

* sie hat 2013 den alternativen Medienpreis erhalten, der u.a. von der linken Medienakademie gesponsort und unterstützt wird.

Alles keine Vorverurteilungen, aber man hätte sich genauer informieren können.


Achso, nein, Entschuldigung. Zu dieser Zeit war man natürlich äußerst beschäftigt, einem anderen deutschen Bischof die Kosten seiner Badewanne nachzuschnüffeln (und diese dann noch zu fälschen). Da bleibt natürlich keine Zeit für eine ernsthafte Recherche übrig.


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 Sureno 30. Oktober 2013 

Am schlimmsten ist:

Ich bin nicht sicher, dass Bischof Fürst die Preisverleihung an die betreffende Journalistin bedauert.


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 Waldi 30. Oktober 2013 
 

Ich kann mich nicht erinnern,

dass mir Bischof Fürst in Glaubensfragen jemals einen positiven Impuls vermittelt hätte. Seine Auftritte haben für kleine, aber doch noch glaubensbereite und glaubenstreue Katholiken immer etwas Anstößiges. Er tanzt, wie auch jetzt, wieder voll aus der Reihe. Seine Sympathie gilt vorwiegend jenen, die wie er, mit der Kirchenlehre große Probleme haben. Dabei erinnere ich mich an den bekannten, englischen Schauspieler Harris, (sein Vorname ist mir entfallen), der vor Jahren einmal sagte: "Ich bin katholisch, aber die Kirche hat keinen Grund auf mich stolz zu sein. Ich sehe aber nicht ein, dass die katholische Kirche ihre Lehre ändern soll, um mein lasterhaftes Leben zu rechtfertigen".
Immer wieder muss man feststellen, in Österreich wie in Deutschland, dass Preisevergaben von kirchlichen Institutionen vorwiegend Kirchenkritikern zugute kommen.


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 Wiederkunft 30. Oktober 2013 
 

Entweltlichung ist angesagt

und zwar sofort. Das ist doch eine Ohrfeige für die gesamt Kirche. Jetzt müsste es den Bischöfen doch endlich dämmern. Past Benedikt hatte recht! Und der liebe Gott schickt ihnen sogar diese Zeichen! Umkehr, Buße und Entweltlichung ist angesagt!


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 Philalethes 30. Oktober 2013 
 

@Veruschka! Wenn Sie sich auch nur eine einzige Minute

an die Sendung erinnert hätten, in der Marcel Reich-Ranitzki der Fernsehpreis verliehen werden sollte, hätten Sie heute wohl etwas Anderes geschrieben. Die von Ihnen so betonte Form hat nicht den Vorrang vor Inhalten, schon gar nicht im vorliegenden Falle.


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 kreuz 30. Oktober 2013 

so ist das @Veruschka

sich NICHT zum Narren machen gibt ein Preisgeld: den Lohn dieser Welt.
und sich zum Narren machen -für Jesus Christus- da gibts den Lohn erst im Himmel.
natürlich brauchts den Hl. Geist, um diesen Mut aufzubringen.

www.kathtube.com/player.php?id=28858


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 Suarez 30. Oktober 2013 

Das zeigt alles, in welchem Zustand sich die Kirche in unserem Land befindet

Wenn man sich die Aussagen etlicher deutscher Bischöfe in den letzten Jahren anschaut, dann kann einen nicht verwundern, dass es nun zu einem solch grotesken Vorgang gekommen ist. Anbiederung an einen zeitgeistigen Glaubensrelativismus kann dann schon mal zu fatalen Irrtümern führen, wie jetzt bei der Medienpreisverleihung. Dass die Dame am Ende noch mit denen ihren Schabernack trieb, die sie hofierten, sollte dem ein oder anderen Bischof deutlich vor Augen führen, wie herzlich einige Journalisten/innen der Kirche gegenüber sein können.

Sollten unsere Hirten weiterhin ein solches Talent zur Würdigung antikirchlicher Positionen zeigen, müsste sich der Papst zum Wohle der vielen Gläubigen in unserem Land wohl fragen, ob da nicht der ein oder andere Bischof - gemeint ist nicht Tebartz-van Elst - besser nicht mehr so engagiert für den Unglauben wirken sollte.

Es ist deprimierend, dass sich unsere Bischöfe von Herrn Lohmann die Leviten lesen lassen müssen, dem dafür nur zu danken ist.


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 Quirinusdecem 30. Oktober 2013 
 

Rüchgrat

@veruschka
Ich kann mich noch sehr gut an Marcel Reich Ranicki erinnern, als es, live und in Farbe, um die Verleihung des Fernsehpreises ging....
Das Problem ist nicht einen Irrtum zu begehen sondern in ihm zu verharren! Man hätte schon reagieren können, wenn man denn mit Rückgrat gesegnet wurde.....!


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 EinChrist 30. Oktober 2013 
 

@veruschka

Genau darum geht es!

Weg mit diesem weltlichen Müll! Wir brauchen diesen Quatsch in der Kirche nicht! Das ist alles nur Ablenkung vom Eigentlichen: den Menschen Gott bringen und damit Seelen retten!

Aber die deutsche Verbandskirche gibt sich ja schon zufrieden damit, wenn einer im Stuhlkreis einen warmen Furz lässt und damit zum allgemeinem Wohlfühlprodukt beiträgt.
Von Umkehr, Bekehrung, Einsatz, ist da nichts mehr zu hören!

Papst em. Benedikt XVI. hat Klartext, hat prophetisch gesprochen! Das will und wollte keiner hören! Es ging ihnen am Allerwertesten vorbei!
Deswegen löst sich jetzt auch alles auf!
Es ist genau dieser Quatsch, der der Kirche in Deutschland den Boden wegreißt! Und die DBK steht drauf und winkt noch grinsend dazu!
Entweltlichung heißt das Programm. Und dazu gehört Abkehr von Dingen, die der Weltlichkeit huldigen und nicht mehr Gott. Und genau das ist hier passiert.
Und der Teufel lacht sich einen Ast ab.


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 Tisserant 30. Oktober 2013 

@Verruschka genau das hätte man machen müssen! Zu dieser Person hingehen und ihr mal sagen was sie sich einbildet und wer sie ist!
Öffentlich die Kirche denunzieren und mit ihr abrechnen, dann Mädel mußte auch die Konsequenz direkt merken!
Es geht hier um einen "Verein" der die kath Kirche am liebsten heute als morgen vernichten würde und alle Christen gleich mit!
Ich finde Sie sollten sich mal diese Leute und ihr Verhalten anschauen, dann würden Sie einiges besser verstehen!

So hat diese Person die kath Kirche vorgeführt und vollkommen lächerlich gemacht!
Aber was will man von der kath Kirche in Deutschland noch erwarten?
Man schaue sich nur diese Internetseite an: http://www.katholisch.de/de/katholisch/index.php

Da wird einem klar, wie zahnlos und verdreht die offizielle Kirche ist!

Man hätte sich im Vorfeld über diese Frau informieren müssen und dann hätte man gesehen welchen Ungeist sie leitet!
Schade um das Geld!


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 veruschka 30. Oktober 2013 
 

Eine Preisträgerin verkündet NACH dem Erhalt des Preises, sie werde diesen Preis einer Organisation spenden, die sich explizit gegen die Ziele von Abtreibungsgegnern richten. Welche "korrigierende Reaktion" des Sekretärs stellt sich Herr Lohmann vor? Auf die Bühne gehen und sagen: "Nö, dann müssen Sie das Geld wieder zurückgeben?" Natürlich kann man in Zukunft solche Preise so ausschreiben, dass nur zertifizierte Katholiken daran teilnehmen dürfen, z.B. Herr Lohmann. Aber einer Preisträgerin bei ihrer Rede den Mund verbieten oder sie nach ihrer Rede öffentlich darauf hinzuweisen, dass ihre Ansichten falsch sind oder ihr das Preisgeld wieder abzunehmen - nichts davon geht, wenn man sich nicht öffentlich zum Narren machen will. Am besten, keine Preise mehr vergeben, dann kann nichts mehr passieren. Denn nicht alle Preisträger werden öffentlich zugeben, wofür sie das Preisgeld verwenden wollen.


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 st.michael 30. Oktober 2013 
 

Soll ich ehrlich sein................lieber nicht !

Aber ganz ehrlich, was für Hirten haben wir ?
Nur mal so als Beipiel, der Zentralrat der Juden verleiht einen Preis an einen Journalisten und der rühmt in seiner Laudatio die NPD und das er das Geld an diese spendet. Dann noch viel Lob auf Rechtsradikalismus, garniert mit Ausländerfeindlichen Parolen.
Bestimmt hätten alle Anwesenden applaudiert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Auf welcher Insel leben unsere Bischöfe?
In welchem Elfenbeinturm?
Auf welchem Planeten?
Ich habe keine Worte mehr über soviel Weltfremdheit und Dummheit.


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 Lämmchen 30. Oktober 2013 
 

unglaublich

- eine Moderatorin, die sicherlich entlohnt wurde für ihre Tätigkeit, die solche Äußerungen bei einer Veranstaltung der DBK von sich gibt
- ein Publikum, das Beifall zollt
- eine Preisträgerin, die falsches Spiel spielt

Wer war denn da als geladenes Publikum im Raum? ZDK? Wundern würde es mich nicht.....


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 kreuz 30. Oktober 2013 

danke Martin Lohmann

"..und ein Bischof, dem es nur darauf ankäme, keinen Ärger zu haben und möglichst alle Konflikte zu übertünchen, ist für mich eine abschreckende Vision."
(Joseph Ratzinger)

elsalaska.twoday.net/topics/Was+vom+Tage+...


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 rosenberg 30. Oktober 2013 

Das darf doch nicht wahr sein!

Das darf doch alles nicht wahr sein! Wann entbindet man diesen inkompetenten Dilettanten von Medienbischof endlich von dieser Aufgabe, die ihn offensichtlich völlig überfordert?


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 EinChrist 30. Oktober 2013 
 

Entschuldigung!

Ich sage es ehrlich, man verzeihe mir böse Worte:

Mich kotzen diese fettgewordenen, unbeweglichen, privilegierten, verweltlichten, deutschen Verbandskirchenvertreter nur noch an! Ich kann es nicht mehr hören!
Da stehe ich vor Kliniken zum Beten, spende an Organisationen, die sich für das Leben einsetzen und für die Frauen, und dann hocken diese Vertreter da und grinsen sich eins in sich rein über diesen Skandal mit auch meinem Kirchensteuergeld.
Und wenn ich da austrete, darf ich, im Gegensatz zu einem wiederverheiratet Geschiedenen, keine mir so geliebten Sakramente mehr empfangen.

Während sich diese Vertreter ihre Hintern plattdrücken auf solchen fadenscheinigen Veranstaltungen und sich vom Teufel persönlich vorführen lassen, durften wohl mal wieder ungewollte Kinder im Mutterleib zerissen, zerfetzt und lieblos getötet werden. Am besten noch mit Unterstützung der 5000 Euro!

Herr, was kann ich und soll ich machen?! Vielleicht ist auswandern die einzige Alternative...


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 bernhard_k 30. Oktober 2013 
 

Ganz großartig!

Vergelt's Gott Herr Lohmann!


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