Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  2. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  3. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  4. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  5. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  8. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  9. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  10. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  11. Australien wirf Iran Steuerung von antisemitischen Terroranschlägen vor
  12. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"
  13. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  14. „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“
  15. Wandern, um Leben zu retten – 450.000 Schritte für ein Ende der Abtreibung

Wenn Kirchengelder missbräuchlich verwendet werden

29. Oktober 2013 in Aktuelles, 49 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) verleiht einen "Medienpreis" an eine Journalistin der "Süddeutschen". Diese schenkte das 5000-Euro-Preisgeld einer Pro-Abtreibungs-Gruppe, die beim Marsch für das Leben in Berlin gegen Lebensschützer auftritt.


Bonn (kath.net)
Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat am gestrigen Montag zum elften Mal den Katholischen Medienpreis verliehen und bei zumindest einer Preisverleihung offensichtlich kräftig danebengegriffen. Unter der Verantwortung von Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart), Vorsitzender der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz und Juryvorsitzender des Katholischen Medienpreises, wurde der mit Kirchengeldern subventionierte Preis im Bereich Preisträger Printmedien an die Journalistin Lara Katharina Fritzsche, einer Redakteurin des Magazins der «Süddeutschen Zeitung», vergeben. Nur wenige Stunden später widmete Fritsche ihr Preisgeld dem Bündnis
für sexuelle Selbstbestimmung geben. "Ich finde, dass Frauen selbst über ihren Körper entscheiden können sollten - mit allen Konsequenzen", begründete Fritsche ihre Entscheidung, wie das Bündnis am Dienstag mitteilte. Deswegen wolle sie das Geld der umstrittenen Initiative spenden, die sich genau dafür einsetze, «nämlich der sexuellen Selbstbestimmung von Frauen». Als Frau ärgere sie sich einfach zu oft über die katholische Kirche, so Fritsche weiter. Das im vergangenen August in Berlin gegründete Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung setzt sich für Abtreibung und die rezeptfreie Vergabe der «Pille danach» und ist unter anderem damit aufgefallen, beim jährlichen "Marsch für das Leben" in Berlin eine hasserfüllte Gegendemo zu organisieren. Damit hat die Deutsche Bischofskonferenz mit ihren Geldern zumindest indirekt eine antikirchliche Gruppe mit Kirchengeldern subventioniert.


Bischof Fürst ermutigte bei der Preisverleihung übrigens Journalisten darin, „weiterhin für Wahrheit, Gerechtigkeit und Entwicklung, ja Wandlung der Menschen und der Welt einzutreten. Bleiben Sie Agenten prophetischer, fürsprechender Kommunikation. Die Kirche haben Sie dabei auf Ihrer Seite“. Kath.net hat die Deutsche Bischofskonferenz und auch Bischof Fürst um eine Stellungnahme ersucht.

Kontakt Deutsche Bischofskonferez

Kontakt Bischof Fürst



Diskussion auf Facebook


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Aufreger

  1. Vatikan bekräftigt zum Ramadan Gemeinsamkeiten mit Muslimen
  2. ‚Vater, Sohn, Heiliger Geist’: Model löst mit Bikinifoto heftige Gegenreaktion aus
  3. Jane Fonda: Covid-19 ist ‚Gottes Geschenk für die Linken’
  4. USA: Katholiken demonstrieren gegen öffentliche ‚Schwarze Messe’
  5. Fürstin Gloria zieht Unterschrift von Protestschreiben zurück!
  6. #Splashamama -" Warum ich diese Figuren in den Tiber werfen musste!"
  7. Satanist bot angeblich konsekrierte Hostien über Internet an
  8. Vatikanberater Rosica gibt Plagiate zu
  9. Kanadischer Medienpriester wirft Viganó ‚Lügen’ vor
  10. Wie Kardinal Kasper die Leser manipuliert...






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  4. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  5. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  6. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  7. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  8. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  9. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  10. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  11. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln
  12. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  13. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  14. Ökumenische Begegnungen zwischen Rom und Konstantinopel
  15. Fehlerhafte Studie über Kosten des Klimawandels zeigt Verbindungen zwischen Forschung und Wirtschaft

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz