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Die EKD, die Familie und der Zeitgeist

19. Juni 2013 in Kommentar, 36 Lesermeinungen
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Die neue Orientierungshilfe der EKD zum Thema Familie ist ein weiterer Schritt der evangelischen Kirche in Richtung Beliebigkeit. Ein idea-Kommentar von Matthias Pankau


Berlin-Wetzlar (kath.net/idea) Heute stellt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in Berlin ihre neue Orientierungshilfe zum Thema Familie vor. Sie trägt den Titel „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit – Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“. Matthias Pankau hat sie sich vorab angesehen und meint, das Papier ist ein weiterer Schritt der evangelischen Kirche in Richtung Beliebigkeit – und damit in die Bedeutungslosigkeit.

Vater + Mutter + Kind = Familie. Das war lange Zeit das klassisch verstandene und biblisch begründete Familienverständnis. Und genau das stellt die evangelische Kirche nun infrage. In der jetzt vorgestellten Orientierungshilfe heißt es: „Wo Menschen auf Dauer und im Zusammenhang der Generationen Verantwortung füreinander übernehmen, sollten sie Unterstützung in Kirche, Gesellschaft und Staat erfahren. Dabei darf die Form, in der Familie und Partnerschaft gelebt werden, nicht ausschlaggebend sein. Alle familiären Beziehungen, in denen sich Menschen in Freiheit und verlässlich aneinander binden, füreinander Verantwortung übernehmen und fürsorglich und respektvoll miteinander umgehen, müssen auf die Unterstützung der evangelischen Kirche bauen können.“

Wir sollen „Familie neu denken“

Angesichts des tiefgreifenden sozialen und kulturellen Wandels sei nämlich auch die Kirche aufgefordert, „Familie neu zu denken und die neue Vielfalt von privaten Lebensformen unvoreingenommen anzuerkennen und zu unterstützen“. Diese Anerkennung sei aber „nicht lediglich als Anpassung an neue Familienwirklichkeiten zu verstehen, sondern als eine normative Orientierung“. Und dann lesen wir: „Die traditionellen Leitbilder halten den Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft sowie den vielfältigen Erwartungen an Familien nicht mehr stand.“

Mit anderen Worten: Die Bibel hat Unrecht und der Zeitgeist hat Recht. Will das die evangelische Kirche wirklich sagen?

Drei Jahre haben die 14 Mitglieder der Ad-hoc-Kommission an dem Papier gearbeitet, bevor die Leitung der EKD – der Rat – die Orientierungshilfe verabschiedet hat. Den Vorsitz hatte Bundesfamilienministerin (1998–2002) Christine Bergmann (SPD). Geschäftsführerin war die Oberkirchenrätin im EKD-Kirchenamt Cornelia Coenen-Marx . Was sollte damit bezweckt werden? „Eine evangelische Verständigung über Ehe, Familie und Partnerschaft im beginnenden 21. Jahrhundert anzuregen“, heißt es da.

Familie – auch das gleichgeschlechtliche Paar mit Kindern

Das Familienbild, so belehrt uns dieses Dokument, sei in den letzten Jahren erweitert worden – und zwar in einer Weise, die über die biblische hinausgeht: „Familie – das sind nach wie vor Eltern (ein Elternteil oder zwei) mit ihren leiblichen, Adoptiv- oder Pflegekindern, vielleicht erweitert um die Großelterngeneration. Familie, das sind aber auch die sogenannten Patchwork-Familien, die durch Scheidung und Wiederverheiratung entstehen, das kinderlose Paar mit der hochaltrigen, pflegebedürftigen Mutter und das (hier kommt’s) gleichgeschlechtliche Paar mit den Kindern aus einer ersten Beziehung.“ Zwar seien nach wie vor 72 Prozent der Familien Ehepaare mit Kindern. Allerdings handele es sich dabei aufgrund der anhaltend hohen Scheidungsraten immer häufiger um Patchwork-Konstellationen. Ebenfalls angestiegen ist der Anteil von Alleinerziehenden – er lag 2012 bei 19 Prozent – und nichtehelichen Lebensgemeinschaften (9 Prozent). Die Zahl gleichgeschlechtlicher Paare, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, wird deutschlandweit auf 70.000 geschätzt; davon ist ein Viertel eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen. Rund 7.000 Kinder leben in solchen sogenannten „Regenbogenfamilien“.


Die breite Vielfalt von Familienformen ist der Normalfall

Zunächst beschert uns die von der EKD eingesetzte Kommission aber eine bemerkenswerte Rückblende: Historisch betrachtet sei eine breite Vielfalt von Familienformen anerkannt und normal gewesen, schreiben sie. Die bürgerliche Familie als Ideal habe sich erst im 18. Jahrhundert durch die Trennung von männlicher Erwerbswelt und weiblicher Familiensphäre mit Haushalt und Kindererziehung entwickelt. „Dieses Ideal setzte sich zunächst langsam und erst nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik als Lebensform für alle durch.“ Autonomie und Abhängigkeit seien in diesem Modell aber höchst ungleich verteilt, lassen die Kommissionsmitglieder den Leser wissen.

Die DDR habe dagegen die „gleichberechtigte Ehe“ mit zwei in Vollzeit erwerbstätigen Eltern zum Leitbild erhoben und dabei die Familie für die Erziehung der Kinder zur sozialistischen Persönlichkeit in die Pflicht genommen.

Ein eigenes Kapitel widmet die Orientierungshilfe den verfassungsrechtlichen Vorgaben und Leitbildern von Ehe und Familie im Familienrecht. Darin heißt es, das Bundesverfassungsgericht orientiere sich für den Schutzbereich des Artikels 6 des Grundgesetzes (nach dem Ehe und Familie „dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“ anvertraut werden) inzwischen an einem erweiterten Familienbegriff, nämlich an den tatsächlich gelebten Formen von Familie. Geschützt seien demnach alle Formen gelebter Eltern-Kind-Beziehungen – also nicht nur Vater-Mutter-Kind.

Die Ehe ist keine göttliche Stiftung

So weit zum weltlich-rechtlichen Aspekt dieses Themas. Nun aber muss eine Kirche auch geistlich argumentieren, und dies geschieht in verblüffender Weise im theologischen Kapitel dieser „Orientierungshilfe“. Da finden wir eine Argumentation, die ominös an die Debatten darüber erinnert, ob gleichgeschlechtliche Paare im Pfarrhaus zusammenwohnen dürften. Also nach dem Motto: Nicht einzelne Bibelstellen sind entscheidend, sondern die Kernaussage der Bibel, dass Gott alle Menschen liebt. So heißt es: „Ein normatives Verständnis der Ehe als ‚göttliche Stiftung’ und eine Herleitung der traditionellen Geschlechterrollen aus der Schöpfungsordnung entspricht nicht der Breite des biblischen Zeugnisses.“

Ist die bürgerliche Ehe unbiblisch?

Zu lange sei übersehen worden, dass Altes und Neues Testament das „familiale“ Zusammenleben in einer großen Vielfalt beschrieben: „Nach heutigen Begriffen gibt es Patchwork-Konstellationen wie bei Abraham, Sarah und Hagar mit ihren Kindern, zusammenlebende Geschwister wie bei Maria und Martha und tragende Beziehungen zwischen Familienmitgliedern verschiedener Generationen wie bei Rut, Orpa und Noomi.“ Lange habe die Kirche die Ehe als Schöpfungsordnung dargestellt, die der Natur des Menschen eingeschrieben sei. Dazu wörtlich: „Heute wissen wir: Ein Verständnis der bürgerlichen Ehe als ‚göttliche Stiftung’ und der vorfindlichen Geschlechter-Hierarchie als Schöpfungsordnung entspricht weder der Breite biblischer Traditionen noch dem befreienden Handeln Jesu, wie es die Evangelien zeigen.“ Woher „wir“ dies wissen, behalten die Autoren für sich.

Homosexuelle Partnerschaften als gleichwertig anerkennen

Nach Ansicht der Orientierungshilfe der EKD erwächst aus diesem Verständnis eine große Freiheit im Umgang mit gesellschaftlichen Veränderungen. Diese Freiheit gönnen sich die Verfasser auch bei der Frage nach der Segnung homosexueller Paare und der Gleichstellung homosexueller Partnerschaften. Deute man die biblischen Aussagen, in denen Homosexualität als Sünde gekennzeichnet werde, als zeitlos gültig, „kann man zu der Meinung kommen, eine homosexuelle Partnerschaft sei mit einer heterosexuellen keinesfalls vergleichbar“, schreiben sie.

Es gebe aber auch biblische Texte, „die von zärtlichen Beziehungen zwischen Männer sprechen“. Durch das biblische Zeugnis hindurch klinge als „Grundton“ vor allem aber der Ruf nach einem verlässlichen, liebevollen und verantwortlichen Miteinander. „Liest man die Bibel von dieser Grundüberzeugung her, dann sind gleichgeschlechtliche Partnerschaften, in denen sich Menschen zu einem verbindlichen und verantwortlichen Miteinander verpflichten, auch in theologischer Sicht als gleichwertig anzuerkennen.“ Es zähle schließlich „zu den Stärken des evangelischen Menschenbilds, dass es Menschen nicht auf biologische Merkmale reduziert“.

Für Krippen und Ganztagsschulen

Im Anschluss an die theologische Betrachtung analysiert die Kommission Herausforderungen der Familienpolitik. Sie rangieren von der Zeit, die Familien füreinander brauchten, über die Verteilung der Erwerbstätigkeit, Erziehung und Bildung, das Miteinander der Generationen bis hin zu Gewalt in Familien. Schließlich gehen die Autoren der Orientierungshilfe der Frage nach, wie Kirche und Diakonie Familien stärken können. Dort sprechen sie auch Empfehlungen aus. So solle unter anderem der Sonntag als freier Tag geschützt und die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit gestärkt werden. Die „familienunterstützende Infrastruktur“ von den Krippen bis zu Ganztagsschulen müsse ausgebaut werden, empfehlen sie. Schließlich regt die Kommission die Einführung eines Siegels „familienkompetente Gemeinde“ an, das Gemeinden innerhalb der EKD motivieren soll, ihre Angebote zu erweitern.

Familie – da ist für die EKD alles möglich

Dieses Papier nimmt für sich, wie gesagt, in Anspruch, eine „Orientierungshilfe“ zu sein. Aber es hilft selbst dort kaum weiter, wo einige der abschließenden Empfehlungen richtig und nützlich sind. In der Frage, was denn nun aber Familie sei, vermitteln die Autoren den Eindruck, dass alles möglich wäre. Freiheit wird dabei mit Beliebigkeit verwechselt, so dass sich die evangelische Kirche einmal mehr der Welt und ihren Wegen anbiedert. Glaubt sie ernsthaft, damit wieder attraktiver zu werden für die vielen Menschen, die ihr den Rücken gekehrt haben? Das wird nicht geschehen! Denn wer braucht schon einen Ratgeber, der einem nur nach dem Mund redet, anstatt Irrwege liebevoll, aber deutlich zu benennen?

Wer sich mit dem Zeitgeist vermählt …

Die EKD führt doch die Gute Botschaft in ihrem Namen! Fällt ihren Funktionären wirklich nichts Biblisches mehr ein? Anscheinend nicht, denn hier entstand in drei Jahren Arbeit ein Papier, das sich wie ein weiterer Schritt der EKD in Richtung Beliebigkeit liest. Die Kirche sollte zur Ehe zwischen Mann und Frau Mut machen; sie sollte verunsicherte Menschen zu überzeugen versuchen, wie segensreich es ist, Kinder zu haben; sie sollte wegweisend sein. Stattdessen verkündet sie modische gesellschaftliche Klischees – und manövriert sich in die Bedeutungslosigkeit. Wie sagte noch der lutherische Theologe Søren Kierkegaard (1813–1855)? „Wer sich mit dem Zeitgeist vermählt, wird bald Witwer sein.“


Vgl. dazu auch:
Aus dem Kommentar der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (18. Juni) zur neuen Orientierungshilfe der EKD:
„Erstaunlich an der EKD-Orientierungshilfe zur Familie ist ihr laxer Umgang mit der Bibel. Mit Blick auf die Bewertung der Homosexualität heißt es dort etwa, die biblischen Schriften überlieferten nicht nur Beispielhaftes zum Thema Liebe, sondern auch gesellschaftliche Zwänge und das überholte Rollenverständnis ihrer Entstehungszeit. Auch solche Stellen seien aber im Licht der ‚befreienden Botschaft des Evangeliums’ zu interpretieren. Diese Methode des ‚Kanons im Kanon’ ist in der evangelischen Theologie nicht unbekannt und lässt sich bis auf Luther zurückführen.

Doch statt offen zu ihrem Vorgehen zu stehen, spielen die Autoren die weitaus überwiegende Ablehnung der Homosexualität in den biblischen Schriften herunter und berichten sogar von Texten, ‚die von zärtlichen Beziehungen zwischen Männern sprechen’. Auf die Angabe, wo solche Stellen zu finden sind, wird jedoch – vermutlich nicht ohne Grund – verzichtet.

Noch leichter glaubt die Ad-hoc-Kommission, in der man vergeblich nach einem renommierten Universitätstheologen sucht, es sich aber mit der kirchlichen Tradition machen zu können. ‚Ein normatives Verständnis der Ehe als ‚göttliche Stiftung’ und eine Herleitung der traditionellen Geschlechterrollen aus der Schöpfungsordnung entspricht nicht der Breite des biblischen Zeugnisses’, wird dekretiert.

Reformatorische Theologie, die die Ehe zwar als ‚weltlich Ding’, aber doch auch als besonderen Stand unter Berufung auf einschlägige Bibeltexte etablierte, scheint nicht einmal mehr einer Diskussion würdig. Damit geht jedoch auch eine christliche Vertiefung von Familie und Partnerschaft verloren, die mühsam erarbeitet wurde und die auch heute die politisch-rechtliche Diskussion um eine innerliche Dimension ergänzen könnte.“


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Lesermeinungen

 pro papa 25. Juni 2013 
 

Es ist Zeit zu dem einen Hirten zurückzukehren

Liebe evangelische, liebe Lutheraner wenn ihr JESUS wirklich liebt an IHN als den SOHN GOTTES glaubt, ER der für uns gestorben ist und vom Tode auferstanden ist, verlasst die Verführer die nichts GÖTTLICHES im Sinn haben und kehrt zu dem einen Hirten in SEINER kirche die ER auf dem Felsen Petrus errichtet hat zurück. ER ist die Kirche - Saul, Saul warum verfolgst du MICH!!!!


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  22. Juni 2013 
 

Werteverfall

@Tin am 21.6.2013
Ihre Thesenpapiere brachten nur Wertverfall in die Kirche. Passend zu Luthers Heldenmythos. Wer das noch leunet ist entweder ein Lügner oder ein verkappter Anhänger Luthers.


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 Tin 21. Juni 2013 
 

Thesenpapiere...

sind seit Luther immer brandaktuell, ob sie der historischen, besonders der biblischen Glaubenswahrheit entsprechen ist halt zweitrangig. Das ist dann auch das Dilemma für die katholische Weltkriche in der BRD. Mann sollte sich nur an die byzantinisch geprägten Ostkirche halten. Dadurch kann man nur mehr gewinnen und gar nichts verlieren.


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 golden 20. Juni 2013 
 

Wie zu Elias Zeiten

wer hat sein knie noch nicht vor Baal gebeugt ? wer betet den Zeitgeist noch nicht an ? Mehr ,als wir auf den ersten Blick sehen.wer aber ekd-studie verfasst hat
oder die trauung gleichgeschlechtlicher beschlossen hat (Ev. Kirche Hessen-Nassau) ist dabei nicht vom Heiligen Geist inspiriert.Die wahren christen sammeln sich also in diesen finsteren tagen und stunden um Hl. Schrift und Sakaramente !


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 Bergsteiger 20. Juni 2013 
 

@Lieber Gernekatholisch

Ich stimme Ihnen voll zu, wenn Sie sagen, dass man sich ohne den Heiligen Geist ein Götzenbild von Gott macht.

Nur so kann es zu diesen Verirrungen kommen.

Zu Ihrer Frage an mich:
Eigentlich gibt es ja nur EINE Bibel, wobei die katholische halt noch die Apogryphen hat. Eine gute Bibelübesetzung hält sich genau an den Grundtext und die verschiedenen guten Übersetzungen kann man zum Beispiel bei www.bibel-online.net schön nebeneinander legen.
Zu Ihrer anderen Bemerkung:
Sie sind gerne katholisch und ich gehe davon aus, dass Sie sich von Gottes Geist ganz klar in diese Kirche geführt gesehen haben. Andere werden anders geführt.
Darf ich vorsichtig sagen, wie ich es sehe? Liest man auf einem katholischen Forum wie hier etwas von der breiten Form des Protestantismus, Freikirchen eingerechnet, dann ¨wird des öfteren geschrieben, dass halt nur die katholische Kirche die einzig wahre ist.
Fortsetzung folgt


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  20. Juni 2013 
 

Ohne den Heiligen Geist bleibt Gott nur ein Götzenbild.

Ohne den Heiligen Geist bleibt Gott nur ein Götzenbild. Ein Gebilde unserer Phantasie.
Und dieses Gebilde unserer Phantasie bringt dann solche Früchte hervor, wie den Beschluss der EKD.


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  20. Juni 2013 
 

Die Heilsnotwendigkeit der Sakramente

@Bergsteiger vor 3 Stunden
Aus welchem Grund sind die Sakramente heilsnotwendig?
Auch wenn nicht alle Sakramente jedem einzelnen Gläubigen gespendet werden, sind die Sakramente für die Christgläubigen heilsnotwendig: Sie verleihen die sakramentalen Gnaden, die Vergebung der Sünden, die Annahme an Kindes Statt, die Gleichgestaltung mit Christus, dem Herrn, und die Zugehörigkeit zur Kirche. Der Heilige Geist heilt und verwandelt jene, die sie empfangen.
FRAGE AN SIE BERGSTEIGER:
Es gibt so viele Bibeln und so viele Gemeinschaften, sprich Sekten. Und alle nenen sich Jünger Jesu. Aber folgen Sie wirklich Jesus nach? Wandeln Sie in der Wahrheit?


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 Liberaler 20. Juni 2013 
 

Wozu noch Theologie?

Die EKD Orientierungshilfe macht vieles augenfällig - besonders eindrücklich das 5. Kapitel: "Theologische Orientierung" (S. 54-72). Dort finden sich einige oberflächliche Betrachtungen zu verschiedenen Familienkonstellationen in biblischen Schriften und einige kursorische Hinweise auf Luther. Doch eine ernsthafte theologische Auseinandersetzung, in der unterschiedliche Positionen diskutiert und abgewogen werden, oder gar Orientierung kann man das nicht nennen. Selbst in diesem theologischen Kapitel gibt es nur Hinweise aus einschlägige sozialwissenschaftliche Schriften - doch darüberhinaus wird nicht eine einzige aktuelle ernsthaft theologische Schrift zitiert. Das Literaturverzeichnis deutet auf eine vielversprechende sozialwissenschaftliche Abschlussarbeit. Gibt es keine evangelische Theologie? Oder kennt die EKD diese Theologie nicht? Oder soll sie nicht in die Diskussion kommen? So ist es einfach ein Etikettenschwindel. Und obendrein: ein weiterer Stein auf dem Weg der Ökumene.


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 Steve Acker 20. Juni 2013 
 

Wahnsinn

Die evangelische Kirche wirft die Familie
als solches über Bord.


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 Bergsteiger 20. Juni 2013 
 

@Gernkatholisch

Gerade las ich ein Stückchen in der Bibel. Johannes 8, 31-32
"Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn gläubig geworden waren: Wenn ihr in meinem Worte bleibet, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen"
Es ist einfach nur Jesus, der schlichtweg fehlt. Siehe auch Johannes 15
Es ist die lebendige Beziehung zu Jesus, und das Bleiben in seinem Wort, das den Segen gibt.

Man kann Mitglied einer Kirche sein, und trotz Sakramenten doch kein Jünger Jesu. Was ist wichtiger?


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 Marienzweig 19. Juni 2013 

Eine Frage an die EKD

und ich stelle sie mit Ernst:

Wenn sie heute Familie so definiert, dass nur ihre jeweiligen Mitglieder in Verantwortung zueinanderstehen und "die Form, in der Familie und Partnerschaft gelebt werden, nicht ausschlaggebend" sei, wie stellt sich die EKD dann zu Verbindungen inzestiösen Charakters?

Wenn im Inzest Lebende diese Lebens- und Liebesform freiwillig wählen, wird dies dann auch großzügigerweise von ihr anerkannt?

Dies werde ich die EKD fragen und um Antwort bitten.
Gleich nachher oder morgen.
Ob und wie sie darauf antworten wird, darauf bin ich jetzt schon gespannt.


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  19. Juni 2013 
 

Grundbausteine fehlen,

@Bergsteiger vor 24 Minuten;
Da der evangelischen Kirche die wichtigsten Grundbausteine fehlen, nämlich die Sakramente, wird sie auch nie den Sieg davon tragen.


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 Bergsteiger 19. Juni 2013 
 

IDEA

Was hat denn Luther mit der ganzen Sache zu tun? Luther ist schon viiiiiiiiile Jahre tot. Der arme Mann, wenn er sehen würde, was aus der Kirche geworden ist, die seinen Namen trägt, würde er vermutlich sofort eine Reform auf die Beine bringen.
Lesen Sie doch bitte auch einmal die Kommentare der evangelischen Seite zum gleichen Artikel bei IDEA.
http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/ekd-orientierungshilfe-familie-neu-denken.html

Ich sehe es so: es gibt in allen christlichen Kirchen echte Jünger Jesu. Menschen, die von ganzem Herzen (in ihrer Kirche) Jesus nachfolgen wollen. Bei denen Kreuz und Auferstehung Jesu zentral stehen im Leben.
Und es gibt in allen Kirchen Menschen, die Positionen inne haben, aber keine lebendige Beziehung zu Christus.
Es ist nicht die Kirche, die zählt, sondern die persönliche Beziehung des Einzelnen zu Christus. Nach der wird Gott fragen, wenn wir vor dem grossen Richterstuhl erscheinen müssen.


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 laurenzo 19. Juni 2013 

Mit Luther für Thron und Altar!

Wie vor jedem in den letzten 495 Jahren in Deutschland und anderswo errichteten Thron fällt die von Luther begründete Gemeinschaft auch vor dem Thron von Homolobby und gendermaingestreamten Ehe-und Familienzerstörern bereitwillig nieder - und betet, erfüllt vom allerheiligsten Zeitgeist, die angebliche Modernität und "Lebenswirklichkeits"-Kompatibilität an. Und bekommt dafür natürlich Beifall über Beifall - was einen Jünger Christi eigentlich immer schon stutzig machen müßte. Natürlich wirft auch niemand der EKD vor, die ökumenische Zusammenarbeit zu belasten; vielmehr müssen wir uns wahrscheinlich in Zukunft auch noch von unseren hochintelligenten Journalisten (einschl. KNA) fragen lassen, "wann es denn bei den Katholiken auch endlich so weit ist". Nun denn: der EuKo hat uns eigentlich gezeigt, worauf es ankommt: Glaube, Anbetung, lebendige Beziehung zu Christus und Kirche - und offene Türen für alle enttäuschten Christen, die zur einzig wahrhaft "evangelischen" Kirche gehören wollen!


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  19. Juni 2013 
 

Anpassung an den Zeitgeist ist eben kein Erfolgsrezept.

In der Entwicklung der evangelischen Kirche und teilweise der RKK in der Vergangenheit zeigt sich deutlich was Glaubensabfall und aus den Menschen macht. Ich bin mir 100% Prozent sicher, das anhand dieser Entwicklung die Protestanten erkennen müssen, dass Luther der Kirche nur geschadet hat. Er war der Grundstein des Irrtums der Protestanten. Er hat die Reformation nicht aus einem heiligen Gewissen eingeleitet, sondern nur durch eigene Sündhaftigkeit getrieben. Aber glücklicherweise haben wir in den letzten Jahren gute Päpste und die RKK konnte sich von den Rückschlägen der Vergangenheit eine Weg in die richtige Richtuing bahnen.

Info für alle, die nach Frauenpriestertum, Abschaffung des Zölibats, Anerkennung von Homo-Beziehungen rufen: Die Konfession, die diese Anliegen längst verwirklicht hat, verliert viel mehr Mitglieder als die Katholische Kirche. Anpassung an den Zeitgeist ist eben kein Erfolgsrezept.
Und noch eine Meldung, die uns Freude Macht: Sie zeigt, daß der viel kritisie


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 Veritasvincit 19. Juni 2013 

Sola scriptura?

Die Schrift ist zwar theoretisch der Massstab für die Evangelischen. Hier wird dieser aber nach der eigenen Messlatte gedehnt.


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 AlbinoL 19. Juni 2013 

Wenn die Wirtschaft ruft....

"Die traditionellen Leitbilder halten den Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft sowie den vielfältigen Erwartungen an Familien nicht mehr stand.“
Genau das Gegenteil was unser Papst Franziskus predigt:
Nicht die Menschen und das Leben scheinen bei der EKD im Mittelpunkt, sondern "die Herausforderungen der Wirtschaft" und "die Herausforderungen der Geselleschaft"


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 Marienzweig 19. Juni 2013 

@Gernkatholisch, 2

Nein, es ist sicher kein Ammenmärchen, die Lehre von Fegefeuer und Hölle.
Ich glaube daran.
Und es stimmt sicher auch, dass wir uns durch unser eigenes Verhalten der Würde berauben können.
Wie ich schon im vorigen Kommentar versuchte zu sagen, dass m.E. unsere Gesellschaft keine gute Entwicklung nimmt, alles beliebig wird, sie kaum noch Halt bietet und sich immer mehr von Gott entfernt.
Ich würde mir wünschen, dass die Kirche dieser Entwicklung Paroli bietet, Alternativen aufzeigt und so zur geistigen Heimat vieler Suchender werden könnte.
Stattdessen lässt sie sich einspannen!


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 antony 19. Juni 2013 

@ Stephaninus

"Als Katholik mit dem Finger auf die Evangelen zeigen?"

- Nein, Sie brauchen Ihre Finger ja schon, um auf die Bischöfe zu zeigen.


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 Stephaninus 19. Juni 2013 
 

Rasend schnelle Erosion

Es ist schier unglaublich, wie rasend schnell nun das Wertefundament des christlichen Abendlandes erodiert - bis in die Kirchen hinein....Was aber geschieht, wenn das Salz schal geworden ist?
Als Katholik mit dem Finger auf die Evangelen zeigen? Nein, denn auch unsere Bischöfe schweigen sich ja mutig aus.


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 Marienzweig 19. Juni 2013 

@gernekatholisch

Würde wohnt jedem Menschen inne, unabhängig davon, ob er gläubig ist oder nicht, unabhängig von seiner Art zu leben, zu denken und zu handeln.
Einfach deshalb, weil er Mensch ist und kein "Ding".

Gott ruft alle Menschen ins Dasein, dies allein schon begründet ihre Würde.
Auch dann, wenn sie nicht an Ihn glauben können oder wollen.
Nicht Gott nimmt uns diese Würde, die Welt ist es, die das besorgt.

Wenn der Einzelne von Politik, Wirtschaft und Lobbygruppen lediglich als Verfügungsmasse gesehen wird;
wenn nur geschluckt werden soll, was zuvor von einer anonymen Elite (z.B. EU) rigoros bestimmt wurde - dann verletzt das die Würde des Individuums.

Wenn ein Ungeborenes (Abtreibung), ein Kranker (Hilfe zum Suizid) oder ein alt und gebrechlich Gewordener (Euthanasie) keinen Wert an sich mehr hat, dann geht deren Würde vor die Hunde.

Es gäbe so viele Probleme zu lösen.
Stattdessen wird die Homo-Ehe, die Kita-Betreuung, die Gender-Ideologie vorangetrieben.
Und die Kirche? Sie macht mit!


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 Suarez 19. Juni 2013 

Wo der Relativismus zum Maßstab wird,

nimmt es nicht Wunder, dass auch die absurdesten Positionen gleichberechtigt neben der Wahrheit stehen. Für die EKD ist Gott lediglich noch eine Funktionsgröße zur besseren Durchsetzung politisch-ideologischer Ziele. Entsprechend kann man den Glauben hinbiegen, wie es gerade zeitgeistig beliebt. Der Relativismus ist die größte Gefahr für den Glauben und für die Menschheit, denn er zerstört die Sehnsucht des Menschen nach Wahrheit und Sinn. Je mehr sich dieser Relativismus ausbreitet, desto deutlicher sind seine Folgen in der Gesellschaft bemerkbar. Insofern war die Warnung des Präfekten der Glaubenskongregation in seinen Erwägungen zur Ehe höchst berechtigt, dass eine Destruktion des Ehebegriffs sehr negative Folgen für das Allgemeinwohl hat.


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  19. Juni 2013 
 

@Marienzweig
Man sollte nicht vergessen das Menschen durch den Abfall vobn Gott ihrer Würde beraubt werden. Oder ist die Lehre der RKK von Frehgefeuer und Hölle nur noch ein Ammenmärchen.
Nur die Umkehr kann die Würde der Menschewn wieder herstellen.

Missverständnis

Unter heutigen Katholiken (Protestanten) überwiegt ein Mißverständnis in Sachen Barmherzigkeit Gottes. Man versteht darunter eine Art einseitiger und systematischer Absegnung: Egal, was du denkst, was du tust, was du glaubst - das spielt bei Gott keine Rolle, weil Er dich ja liebt. In Wahrheit ist genau das Gegenteil der Fall. Weil Er dich liebt, will Er nicht, dass du dich deinen Dämonen überläßt oder - noch schlimmer - dich häuslich in deiner Mittelmäßigkeit einrichtest.

Aus: Alain Bandelier, Kann der gute Gott zornig sein?, in: Vision2000 2/2011, S. 23, übersetzt aus: Famille Chrétienne vom 23.-29. Oktober 2010


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 Marienzweig 19. Juni 2013 

gleiche Wichtigkeit?

Auch wenn wir durch Umerziehung mehr und mehr zur Überzeugung gelangen sollen, dass HS ein "Normalzustand" ist, so nehme ich doch an, dass die meisten Menschen sich innerlich gegen dieses Meinungsdiktat auflehnen.
Nur weil viele es nicht mehr zu sagen wagen, heißt das nicht, dass sie HS gut finden.
Gegen den einzelnen HS-Orientierten empfinde ich keinerlei Abneigung.
Sie haben sich in diese Richtung entwickelt, warum auch immer.
Sie tragen eine Würde in sich wie wir alle und müsssen ihr Verhalten nur vor sich selbst und unter Umständen vor Gott verantworten.
Sie sind charakterlich je individuell genauso nett oder unangenehm wie wir.
Was mich nur stört, ist diese ungeheure Geschwindigkeit, mit der alle Anliegen der Homo-Lobby durchgezogen werden.
Durchgezogen werden auch die Bildungen von Kitas, schon für Kleinstkinder.
Welchen Stellenwert haben aber die Ungeborenen?
Werden ihre "stimmlosen" Anliegen genauso konsequent durchgezogen?
Zeigt die EKD auch hier ihre Solidarität?


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  19. Juni 2013 
 

Polygamie ist bereits im Vormarsch

Forderung nach Abschaffung des Paragrafen 173 Grünen-Politiker Ströbele will Inzest erlauben
Siehe Google
Ich Frage mich ob die Entscheidung der EKD die Antwort auf die die Papstrede ist? Und ob der Papst eine Mitverantwortung an dieser Entscheidung der EKD trägt, nämlich Luther in eine Position zu stellen, in welche er nicht gehört. Siehe: "Der Papst lobt Luther und dämpft Ökumene-Erwartungen"
Sehen die Lutheraner sich mit dieser Antwort in eine Postion erhoben, erst recht an Luthers fragwürdigen Theorien festzuhalten?


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 SpatzInDerHand 19. Juni 2013 

Familienvater, Sie haben recht! Und das geht noch weiter,

denn wir werden in den Fernsehfilmen jetzt bereits auf sogenannte "polyamore" Beziehungen vorbereitet. Also sexuelle Beziehungen zu mehreren Menschen und nur auf Zeit. Dagegen ist dann selbst die dauerhafte Polygamie noch ein erster kultureller Fortschritt.
Es geht der klassischen Familie schlicht an den Kragen!!!


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 sttn 19. Juni 2013 
 

EKD - Gott spielt da keine Rolle mehr

Es ist halt so das die EKD sich mehr und mehr zu einem Verein mausert der nichts mit Glauben und Jesus zu tun hat. Gott hat dort nichts mehr zu sagen und wird ersetzt durch Zeitgeist und Beliebigkeit.

Wie soll man mit so einem Verein Ökumene machen? Das funktioniert nicht.

Das Jesus die "Kernkompetenz" von uns Christen ist, haben die Damen und Herren schon lange verdrängt. Und das es wichtiger ist "das Richtige zu tun als es anderen alles Recht zu machen" auch nicht.

PS: Es gibt mehrere Stellen in der Bibel die ein freundschaftliche-liebevolles Verhältnis zwischen Männern darstellt. (z.B. David + Jonathan) Warum auch nicht? Das man(n) seine Freunde sehr mag, ist nicht verboten, sondern menschlich und hat mit Homosexualität nichts zu tun (... außerfür kranke Hirne die meinen das alles nur vom Sex bestimmt wird).


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 Familienvater 19. Juni 2013 
 

Polygamie

In diesem erweiterten Familienbegriff fehlt mir eigentlich nur noch die Polygamie (alttestamentliche Vorbilder wären ja leicht bei der Hand, da braucht es, im Unterschied zu homosexuellen Partnerschaften, auch keiner exegetischen Akrobatien). Das hängt wohl daran, dass die Polygamie derzeit(noch) nicht gesellschaftsfähig ist - aber auch das ist nur eine Frage der Zeit, da bin ich überzeugt. In die Definition von Familie als Verbund von Menschen "die Verantwortung für einander übernehmen" lässt sich ja problemlos Vieles, auch die Polygamie integrieren.


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 Ulrich Motte 19. Juni 2013 
 

Ökumene

Linke Katholiken, die vieles fordern, was die EKD fordert, sind in ökumenischer Gemeinschaft mit dem Papst, konservativere Protestanten (weltweit die Mehrheit der Evangelischen)sind das kirchenrechtlich nicht mehr als linke Evangelische. Ökumene hängt also nicht allein am ethischen Konservativismus. Inhaltliche Einheit "DER" Christen als solche könnte zudem ja auch durch eine abwegige Anerkennung dieses unsäglichen EKD-Papiers bewirkt werden...


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 Dismas 19. Juni 2013 

@Ulrich Motte und allgemein

Ich denke am besten gleich zur Röm.Katholischen Kirche. Nur hier ist das Leben und die Gnaden durch die Sakramente in Fülle vorhanden!
Praktizierte Homosexualität ist dem HERRN ein Greuel und widernatürlich, mag der Zeitgeist in seiner Dekandenz sagen, was er will. Eine echte Ökumene mit der EKD ist UNMÖGLICH! Uns steht die Othodoxen Kirche wesentlich näher und hier hat auch unser geliebter Papa emeritus Benedikt große Fortschritte erreicht.


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 Wiederkunft 19. Juni 2013 
 

Familientragödie

Hier kommt mir die Predigt von Papst Franziskus in den Sinn. Nicht die Sünde ist das größte Problem ,sondern die Verderbtheit, das Ausharren in der Sünde. Wie dumm sind dies Leute doch. Sie wollen nicht einsehen ,dass Gottes Plan für den Menschen gleichzeitig seine Freude und sein Glück ist. Reichen diesen Kurzsichtigen die vielen Scheidungen und Abtreibungen noch immer nicht. Das mit dem Verantwortung übernehmen funktioniert nur für kurze Zeit. Dann werden Kinder abgetrieben, der Partner oft verlassen, die Alten in die Altersheime abgeschoben. Manch mal denke ich das ohne das Eingreifen Gottes der Mensch nicht mehr zur Vernunft kommt!


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 Ulrich Motte 19. Juni 2013 
 

Wenig Mitleid

mit konservativen Lutheranern in der EKD. Die hätten längst zur konservativen Evangelisch-Lutherischen Freikirche oder zur konservativeren Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche wechseln können (sollen). Die Mehrheit der Besucher ev. Gottesdienste in der BRD findet sich regelmäßig nicht in denen der EKD, sondern in freien Gemeinden und Gemeinschaften, viele davon konservativer als die EKD-Oberen.


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 dominique 19. Juni 2013 
 

Die Ehe ist keine göttliche Stiftung

Na bitte, ein Sakrament der Ehe ist eine katholische Erfindung, um die Leute zu verdummen. Nichts Neues also aus dem protestanischen Bibel-Workshop.


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 SpatzInDerHand 19. Juni 2013 

Lieber Gernkatholisch:

Seit wann ist die Ökumene ein Glaubensgegenstand? Ich glaube nicht an die Ökumene.
Aber gemeinsam mit wirklich praktizierenden und in der Nachfolge stehenden Protestanten glaube ich an den gekreuzigten und auferstandenen Herrn!

Ich sehe die Entwicklung breiter Strömungen der evangelischen Landeskirchen mit größter Sorge. De facto verabschieden sich hier gerade einige Teile von gültig getauften Christen aus der Christenheit.
Würden wir Kathos umgekehrt einen solchen Schritt tun - im Alleingang aus der Glaubensbasis der drei großen christlichen Zweige auswandern - der Aufschrei wäre zu Recht groß!
Die nächste Frage ist allerdings: warum ist der katholische Aufschrei nicht vernehmbar... Nachtigall, ick hör dir trapsen!

Für die wirklich praktizierenden evangelischen Christen (in Landeskirchen und Freikirchen) gilt: ich wünsche ihnen angesichts der aktuellen Mehrheitsverhältnisse im deutschsprachigen (Kultur-)Protestantismus viel Kraft und langen Atem!


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 Karlmaria 19. Juni 2013 

wie bei Abraham, Sarah und Hagar

Das ist doch gerade der Beweis dass die Patchworkfamilie nicht funktioniert. Abraham musste Hagar mitsamt seinem Sohn davonjagen. Gen 21,14

Es gebe aber auch biblische Texte, „die von zärtlichen Beziehungen zwischen Männer sprechen“
David und Jonatan der Sohn Sauls: Deine Liebe ist mir wundersamer als Frauenliebe. 2.Sam 1,26 Aber da steht nix dass die miteinander ins Bett gegangen sind.


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  19. Juni 2013 
 

Ist das die neue Ökumene?

Wer kann unter diesen Gesichtspunkten noch an eine echte Ökumene glauben? Statt Annährung ist Abspaltung der Gläubigen an der Tagesordnung!


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