Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  9. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  10. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  11. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  12. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  13. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  14. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

Die päpstliche Null-Toleranz-Linie gilt auch bei Kardinälen!

16. Mai 2013 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der schottische Kardinal Keith Patrick O'Brien, der sexuelle Belästigung von Priesteramtskandidaten zugegeben hatte, zieht sich zu «geistlicher Erneuerung, Gebet und Buße» ins Ausland zurück


Vatikanstadt (kath.net/KNA/red) Der schottische Kardinal Keith Patrick O'Brien (75), der die sexuelle Belästigung von Priesteramtskandidaten zugegeben hatte, zieht sich für mehrere Monate zu «geistlicher Erneuerung, Gebet und Buße» ins Ausland zurück. Wie der Vatikan am Mittwoch mitteilte, wurde die Entscheidung mit dem Einverständnis von Papst Franziskus getroffen. Die Motive seien dieselben wie für O'Briens Verzicht auf eine Teilnahme am Konklave. Zum künftigen Aufenthaltsort des Kardinals machte der Vatikan keine Angaben. Jede weitere Entscheidung über die Zukunft des Kardinals sei mit dem Vatikan abzustimmen, heißt es in der Erklärung. Ursprünglich wollte der der Kardinal in einem Landhaus in Dunban/Ostschottland, das der Kirche gehört, seinen Lebensabend verbringen.


„Dass der Kardinal seine Heimat verlassen muss, wird als Indiz dafür gewertet, dass Papst Franziskus die Null-Toleranz-Linie seines Vorgängers Benedikt XVI. bei Missbrauchstätern fortsetzen wird“, kommentierte die „Tageschau“ den Vorgang auf ihrem Internetauftritt.

Kardinal Keith O'Brien hatte am 25. Februar sein Amt als Erzbischof von St. Andrews und Edinburgh niedergelegt. Zwei Tage zuvor hatten Priesteramtskandidaten ihm öffentlich sexuelle Belästigung vorgeworfen. Offizieller Grund für seinen Rücktritt waren nach vatikanischen Angaben Altersgründe. Der Rücktritt erfolgte rund drei Wochen vor dem Erreichen der für Bischöfe üblichen Altersgrenze von 75 Jahren.

Sein sexuelles Verhalten sei zeitweilig «unter die Standards gefallen, die von mir als Priester erwartet werden», hatte O'Brien nach seinem Rücktritt erklärt. Er reagierte damit auf Vorwürfe, sich als Verantwortlicher eines Priesterseminars in den 1980er Jahren einigen Priesteramtskandidaten «unangemessen» genähert zu haben. O'Brien sagte seine Reise zum Konklave aus diesem Grund ab. Er wolle in Rom nicht die Aufmerksamkeit der Medien auf sich lenken, lautete die Begründung.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto: (c) wikipedia/Gavin Scott/gemeinfrei


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  2. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  3. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  4. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  5. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  6. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  7. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  8. Pfarre in der Diözese Linz ignoriert Anweisungen aus Rom
  9. Regenbogenpastoral in der Diözese Innsbruck
  10. ‚Politischer Gottesdienst’ mit der Homosexuellen Initiative Linz







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  9. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  10. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  11. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  12. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  13. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  14. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  15. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz