Login




oder neu registrieren?
Aktuelles Chronik Deutschland Österreich Schweiz Kommentar Interview Weltkirche
Prolife Familie Jugend Spirituelles Kultur Buchtipp Reise English

Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Kommt Corona-Impfpflicht?
  2. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  3. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  4. Der grosse Betrug
  5. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  6. Papst Franziskus in Geldnot!
  7. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  8. Mexiko: Priester nimmt während der Messe Anruf des Papstes entgegen
  9. Österreichische Bischöfe bitten im Corona-Hirtenwort um Entschuldigung
  10. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick

Die Zukunft gehört uns!

18. Jänner 2013 in Kommentar, 28 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei der Pariser Demonstration sagten homosexuelle Sprecher, dass sie ein politisches Gewissen haben und sich nicht von den Lobbyisten der lautstarken, aber nicht repräsentativen Homolobby vereinnahmen lassen wollen. Von Gabriele Kuby


Paris (kath.net) Die Menschen strömen und strömen am 13. Januar 2013, um 13 Uhr von drei Sammelpunkten aus in einem langen Marsch durch Paris zum Champ de Mars. Sie tragen Fahnen und Transparente in kräftigem Rosa und Türkis, auf denen Slogans kurz und griffig ausdrücken, worum es geht:

• Un père, une mère, c’est élémentaire (ein Vater, eine Mutter, das ist elementar);
• 2 mères, 2 pères, enfants sans repères (2 Mütter, 2 Väter – Kinder ohne Orientierung).
• Ein Mann, eine Frau – das ist Viefalt
• Ich bin ein Vater – kein Elter 1!
• Made in Maman et Papa

Am Samstagabend, als ich mich gerade auf einen gemütlichen Sonntag eingestellt hatte, rief ich ein befreundetes Ehepaar an. Wir kamen auf die „Manifestation“ (kurz Manif) in Paris zu sprechen, und ich fragte im Scherz: „Fahren wir hin?“ „Ja!“, sagten sie: „Fahren wir hin!“ Zwei Stunden später saßen wir im Nachtzug von München nach Paris.

Frankreich ist aufgestanden, um den Plänen Präsident Hollands die Stirn zu bieten. Die massenhaft aus dem ganzen Land angereisten Franzosen, die einen Nachmittag lang aus der Innenstadt von Paris eine Fußgängerzone machten, wollen keine „Homo-Ehe“ und keine Kinderadoption durch gleichgeschlechtliche Paare. Die völlige Gleichstellung dessen, was nicht gleich ist: die gleichgeschlechtliche Beziehung mit der Ehe von Mann und Frau - soll noch in diesem Monat von der Nationalversammlung verabschiedet werden und sogleich in Kraft treten. Wie Zapatero in Spanien bis zu seinem kläglichen Abgang will der sozialistische Ministerpräsident Frankreichs die Zeit seiner Macht auskaufen, um das soziale Fundament der Gesellschaft irreversibel zu verändern.

Dagegen hat sich eine zivile Koalition gebildet, die alle einschließt: Linke und Rechte, Wähler und gewählte Politiker, Bürger und Bürgermeister, Katholiken, Protestanten, Juden und Muslime, Vertreter ungezählter Verbände und – das ist die Sensation – auch Vertreter von Homosexuellenverbänden.

Homosexuelle stehen auf der Bühne und geben Zeugnis, dass das geplante Gesetz „Marriage pour tous“ niemandem dient, weder dem Allgemeinwohl, noch den Homosexuellen und am wenigsten den Kindern. Sie sagen, sie hätten ein politisches Gewissen und wollten sich nicht von den Lobbyisten der lautstarken, aber nicht repräsentativen Homolobby vereinnahmen und auf ihre sexuelle Orientierung beschränken lassen. Auch sie verdankten ihr Leben einem Vater und einer Mutter. Sie hätten kein Recht auf Kinder, vielmehr Kinder ein Recht auf ihre Eltern. Das sagen an diesem Nachmittag unweit des Elyseepalastes nicht katholische Bischöfe, sondern Homosexuelle! Solche Äußerungen tragen ihnen Morddrohungen von ihren Genossen ein.

Motor des Aufstandes der Vernunft gegen die anthropologischen Revolutionäre ist Frigide Barjot, Pseudonym für Virginie Tellene, einer Politologin und Studienkollegin von F. Hollande, die als Humoristin und Kolumnistin landesweit bekannt ist und sich vor einigen Jahren zum Katholizismus bekehrte. Sie sagt: „Man möchte der Gesellschaft einen scheinbar großzügigen, einheitlichen Diskurs aufzwingen, der die gesetzliche Gleichbehandlung und den Kampf gegen Diskriminierungen vorwärtsbringt. Aber dahinter verbirgt sich in Wahrheit ein grundlegender Umbruch: Die Veränderung des Begriffs des Menschseins (conception de l’ ȇtre humain) in jeder Bedeutung des Wortes.“

Die Bischöfe Frankreichs haben sich hinter das Aktionsbündnis gestellt und die Teilnahne an „La Manif Pour Tous“, der Manifestation für alle, gutgeheißen, einige von ihnen sind selbst mitmarschiert. Aber bei der Abschlusskundgebung unter dem Eifelturm ist keiner auf den Großleinwänden zu sehen – eine Entscheidung für die zivile Koalition.

Hier auf dem Champ du Mars wird Boden zurückerobert, auch symbolischer: Die Farben rosa und blau (türkis) stehen am Anfang des Lebens für die Zweigeschlechtlichkeit. Auf der Bühne stehen Mariannen mit roten Jakobinermützen und dem Code Civil in den Händen, will sagen: Wir sind Frankreich, wir hüten das Gesetz. 5000 gewählte Volksvertreter – Abgeordnete, Bürgermeister, Kommunalpolitiker – marschieren mit, tragen große Transparente mit der Aufschrift: „Tous pur le Code Civil“ und die Banderole quer über den Leib. Der Begriff Familie braucht keinen Zusatz wie „traditionell“, um die tragende soziale Grundeinheit der Gesellschaft zu bezeichnen, nämlich die Ehe von Mann und Frau als bester Ort für die Zeugung und das Aufwachsen von Kindern. Mann und Frau sind die „Vielfalt“, die uns vorgegeben ist; diese Vielfalt soll nicht eingeebnet werden, um einer künstlichen Vielfalt sexueller Orientierungen Platz zu machen.

Das Großereignis ist phantastisch organisiert von den 40 Beschallungsmasten und Animations-LKWs bis zu den Slogans und Liedern, die zu altbekannten Melodien in neuen Versen transportieren, was jeder Mensch weiß: Wir sind Mann oder Frau, verdanken unser Leben und unsere Abstammung einem Vater und einer Mutter und sind verantwortlich für die Schwächsten der Gesellschaft: die Kinder. Wie menschlich, wie demokratisch eine Gesellschaft ist, misst sich an ihrem Umgang mit den Schwächsten.

Die Menschen hier bleiben auch in der Masse einzelne, verantwortliche Personen. Nicht ein Papierfetzchen fällt auf die Straße. (Man vergleiche dies mit den Müllbergen, die CSD-Paraden hinterlassen, deren Beseitigung den Steuerzahler viele Millionen Euro kostet.)

Frankreich hat am 13. 1. 2013 ein Ausrufezeichen gesetzt: Bis hierhin und nicht weiter. 800.000 Menschen sind auf der Straße, einzeln von den Organisatoren an Schleusen gezählt. Das hindert Medien wie „Spiegel online“ und „Süddeutsche Zeitung“ nicht, von „Zehntausenden“ zu sprechen. Die Zeiten scheinen vorbei, als sich Journalisten noch als Anwälte der Wahrheit und Widerpart der Mächtigen verstanden.

Achthunderttausend plus drei. Die Franzosen, die uns als Deutsche erkennen, wundern sich, dass wir hier mit ihnen auf der Straße sind. Aber was in Paris geschieht, sollte den Widerstand in ganz Europa ermutigen. Die Menschen lassen sich nicht auf Dauer für dumm verkaufen und vor den Karren der egoistischen Interessen einer Minderheit von der Minderheit von der Minderheit spannen. (In Deutschland nehmen circa rund 0,06 Prozent der Bevölkerung das neue Rechtsinstitut der eingetragenen, gleichgeschlechtlichen Partnerschaft in Anspruch.)

Mag Präsident Hollande auch geloben, dass er „dem Druck der Straße“ nicht weichen wird. Wenn er sich weiter taub stellt gegenüber dem friedlichen, aber entschiedenen Eintreten eines breiten, überkonfessionellen und überpolitischen Bündnisses des Volkes für die unaufhebbaren Vorgaben der Natur und die Familie als Grundlage des Gemeinwohls, dann schürt er Wut – berechtigte Wut, die sich früher oder später Bahn brechen wird.

„Diese Demonstration ist nur der Anfang. Die Zukunft gehört uns!“ tönt es aus den Lautsprechen, und die unübersehbar große Menschenmenge auf dem Champ du Mars in Paris quittiert es mit Jubel.


Kurzvideo: Paris - Demo gegen Homo-Ehe (In franz. Sprache)


kath.net-Buchtipp:
Gabriele Kuby
Die globale sexuelle Revolution
Hardcover mit Schutzumschlag, 456 Seiten,
13,7 x 21,9 cm, ISBN 978-3-86357-032-3
20,50 EUR

Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und dem RAPHAEL Buchversand (Auslieferung Schweiz) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.

Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]

Für Bestellungen aus der Schweiz: [email protected]

Foto Gabriele Kuby: © Gabriele Kuby


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 chinchilla 23. Jänner 2013 
 

...

@MSchnFl

Schwule sind nicht dasselbe wie Lesben, nur weil beide homosexuell sind. Schwule sindd Männer und Lesben sin Frauen. Deshalb gibt es da Unterschiede.
Das mit dem Heiraten wird größtenteils von Lesben geschwünscht, von Schwulen nicht so. Aber: Es sollte ihnen trotzdem ermöglicht werden. Sie haben die gleichen Pflichten, also auch die gleichen Rechte.
Anere die ungleich sind werden auch gleich behandelt vor dem Gesetz. Große und Kleine Menschen. Blonde und Schwarzhaarige. Links- und Rechtshänder. Nur bei Homos und Heteros muss die Ungleichheit juristisch verankert sein, völlig sinnlos. Ich wäre beeindruckt wenn die Frankzosen für besseren Lohn + mehr Arbeit + Integration auf die Strasse gehen würden, nicht aber für sowas.


0

1
 
 SursulaPitschi 22. Jänner 2013 

Bitte um Beschwerde bei WDR, ZDF; WDR2: F-Tag: Unterlassung der Info-Pflicht bzgl. Paris/13

Heute, 22.01 = Feier der 50 Jahre deutsch-französiche Freundschaft.
Über jeden kl. SchStaub wirde berichtet, aber nicht vom 13.01.2013 (s.o.)

Bitte mailt and die Sender und den Presserat wg. Verletzung der Informationspflicht

Weitere Verletzung der informationspflicht:
30 000 demonstrierten in Irland gegen Abtreibung !!
Nichtmeldung in gesamt Deutschland, außer auf kath.net !!


0

0
 
 Marienzweig 21. Jänner 2013 

Osservatore Romano

@Sursula Pitschi!
Aus meiner Mail an die Redaktion, soeben abgeschickt ....
\"Es geht um die von der Redaktion nicht korrekt angegebene Anzahl der Beteiligten an der Demo gegen Homo-Ehe in Paris vom 13.1.13.
Es ist bedauerlich und überdies demotivierend, wenn Zahlen genannt werden, die nicht der Realtität entsprechen und in Wirklichkeit weit höher liegen.
Dieses Engagement der vielen Bürger verschiedener Schichten Frankreichs, keineswegs nur der konservativen und katholischen, verdient Anerkennung und Genauigkeit.\"


1

0
 
 M.Schn-Fl 21. Jänner 2013 
 

L`Osservatore Romano

Hier noch einmal die email.
Chefredakteurin der dt. Ausgabe Astrid Haas
[email protected]

Eventuell auch gegenüber dem Staatssekretariat reagieren.


1

0
 
 SursulaPitschi 20. Jänner 2013 

Bitte reagieren u. fordern, dass Paris nochmals erwähnt wird mit seinen 800 000 Deminstr.

Bitte bereitet schon mal die Texte vor, um ganz zügig zu reagieren am besten gleich an dem Tag noch, sofort!!
@M.Schn-Fl , @Marienzweig u. v. a. m. Zitat:
\"Wenn das so kommt, wie Sie zu Recht vermuten, dass nämlich von ARD, ZDF, ORF und der Presse über die Gegendemo am 27.1. ausgiebig berichtet werden wird, bleibt uns nichts anderes übrig, als mit Leserbriefen und e-mails zu reagieren und das massenweise.\"

Bitte bei den Sendern auch 1life, RTL ...

f o r d e r n , dass im Zusammenhang mit dem 27.01.das von Paris berichtet wird, und zwar nicht manipulativ, andernfalls Beschwerde beim Presserat wg. Nichtmeldung oder Manipulation der Sensation von Paris.: www.presserat.de


2

0
 
 willibald reichert 20. Jänner 2013 
 

nolimitis

Meinen Sie auch, wenn jemand sich in
seiner sexuellen Orientierung zu Kindern
hingezogen fühlt, daß man dann auch davon
sprechen sollte, das entspreche seiner Natur?
Sie unterscheiden nicht zwischen einem
bestimmten Verlangen oder Trieb und dem, was in der Bibel als Offenbarung
Gottes über das Wesen des Menschen
ausgesagt ist. Ihre Bewertung basiert
offensichtlich darauf, daß alles was mög-
lich ist, auch erlaubt ist. Eine solche
Denkweise läßt jedoch außen vor, daß
jeder Mensch auch ein Gewissen hat und
sich einmal vor Gott für sein Tun zu ver-
antworten hat.


4

1
 
 nolimitis 20. Jänner 2013 

@ lucas1

>Meinen Sie denn wirklich, dass es der Natur des Mannes entspricht, wenn er eine Beziehung zu anderen Männern anstrebt?<
Ja, das meine ich. Wenn dieser Mann homosexuell ist, dann entspricht es seiner Natur sich von Männern angezogen zu fühlen.
>...wenn aber jemand homosexuell ist und Kontakt zu seinesgleichen sucht, so ist die Ursache dafür ausschließlich in der Psyche beheimatet.<
Mit dieser Behauptung stehen Sie aber total abseits der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse.


1

5
 
 Marienzweig 20. Jänner 2013 

reagieren

@M.Schn-Fl
Wenn das so kommt, wie Sie zu Recht vermuten, dass nämlich von ARD, ZDF, ORF und der Presse über die Gegendemo am 27.1. ausgiebig berichtet werden wird, bleibt uns nichts anderes übrig, als mit Leserbriefen und e-mails zu reagieren und das massenweise.
Sie sollen merken, dass wir ihre Berichterstattung zumindest aufmerksam verfolgen.
Massenhaft eingehende e-mails könnten sie nicht einfach ignorieren.


3

0
 
 M.Schn-Fl 20. Jänner 2013 
 

Bedauerliche Berichterstattung des Ossevatore Romano

Auch der OR scheint seine Meldungen von den säkularen Argenturen zu beziehen. In der Nr. 3 vom 18.1.13 (deutsche Ausgabe) gibt es über das Ereignis in Paris auf der Titelseite eine halbe Spalte, in der von Zehntausenden von Franzosen die Rede ist.
Die haben offensichtlich nicht einmal ins Fernsehen geschaut, wo die Menschenmassen gezeigt wurden.
(email: [email protected])

Gleichzeitig wird eine Gegendemonstration am 27.Januar angekündet. Wir dürfen sicher sein, dass ARD, ZDF und ORF mit großem Aufgebot vor Ort sein werden und alle säkularen Blätter sich vor Begeisterung überschlagen werden, auch und gerade die, die von \"unserer\" Massendemonstration\" nicht berichtet haben. wie zum Beispiel der Trierische Volksfreund (TV).


3

0
 
 lucas1 19. Jänner 2013 

@\"nolimitis\":

Sie haben geschrieben:
\"...genauso wenig wie ein Heteropaar, wo zumindest ein Teil unfruchtbar ist. Sind die dann auch nicht kompatibel?
Und es widerspricht nicht der Natur, wenn ein Homosexueller mit einem gleichgeschlechtlichen Partner zusammen ist, denn genau das ist seine Natur!!!\"

Meinen Sie denn wirklich, dass es der Natur des Mannes entspricht, wenn er eine Beziehung zu anderen Männern anstrebt?

Wenn zumindest ein Teil eines heterosexuellen Paares unfruchtbar ist, dann ist es physisch so gegeben, wenn aber jemand homosexuell ist und Kontakt zu seinesgleichen sucht, so ist die Ursache dafür ausschließlich in der Psyche beheimatet.


2

0
 
 M.Schn-Fl 19. Jänner 2013 
 

@nova creatura

Sie haben recht. Wie kommt es, dass eine so winzige Minderheit wie die Homolobby so die westlichen Länderin Wallung bringt?
Sie segeln auf dem Rücken des Feminismus wie Niels Holgerson auf der Wildgans. Der Feminismus ( nicht gleichzusetzen mit der Frauenbewegung) ist eine Ideologie, die die Welt vergiftet. Der Homosexualizismus ist nur ein Trittbrettfahrer und wie wir hier mal wieder sahen, ist das (nicht nur Frankreich) vielen Homos bewußt.


3

1
 
 nova creatura 19. Jänner 2013 
 

@M.Schn-Fl

Ich denke, dass die Homosexuellen da von den radikalen Feministinnen vor den Karren gespannt werden. Es geht nämlich um die Idee einer matriarchalen Gesellschaft. Und da \"stört\" die Kirche und ihre Moralvorstellungen.

Frau Göttner-Abendroth ist diesbezüglich sehr aktiv mit ihrer Gruppe Hagia. Hier einige äusserst lesenwerte Informationen:

http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/steuergelder-zum-wohl-des-matriarchats-1.10505689

http://www.zivilcourage.ch/web/artikel_art.php?artikel_ID=534

http://www.presserat.ch/_49_2011.htm

http://www.zeit.de/2011/19/Muttertag/seite-1

http://www.tagblatt.ch/altdaten/nzz-altdaten/panorama/Verlorene-Paradiese;art119479,2565356


1

1
 
 nolimitis 19. Jänner 2013 

Es ist genau so wie ASchell es beschrieben hat!
Und wovor fürchten sich die Gegner denn so sehr? Vor den 0,06% (wie im Artikel erwähnt), die die Homo-Ehe in Anspruch nehmen würden?
Es ist mehr als lächerlich einer kleinen Gruppe von Menschen das Heiraten nicht erlauben zu wollen.


1

3
 
 M.Schn-Fl 19. Jänner 2013 
 

@ASchell

Wir haben von Frau Kuby gehört und wissen das auch aus eigenen Erfahrungen hierzulande, dass ein großer Teil (vielleicht der größte Teil) der Homosexuellen das anders sieht und mit der \"Schwulenlobby\" nichts zu tun haben will.
Ich habe das hier schon mehrfach gepostet.


2

0
 
 ASchell 19. Jänner 2013 
 

\"Die völlige Gleichstellung dessen, was nicht gleich ist: die gleichgeschlechtliche Beziehung mit der Ehe von Mann und Frau\"

Niemand, der bei klarem Verstand ist, wird behaupten, eine gleichgeschlechtliche Beziehung sei gleich einer Beziehung zwischen Mann und Frau. Es gibt dort mannigfaltige Unterschiede.
Die Frage ist aber: Sind diese beiden Beziehungsformen *in relevanter Hinsicht* unterschiedlich, so dass eine Ungleichstellung in juristischer Sicht gerechtfertigt ist?
Nein, das sind sie nicht.


1

4
 
 Smaragdos 18. Jänner 2013 
 

\"Aber was in Paris geschieht, sollte den Widerstand in ganz Europa ermutigen\". - Das hoffe ich auch und deshalb war ich auch als Nicht-Franzose dabei!


3

1
 
 Evalyne 18. Jänner 2013 
 

das Gesetz wird durchgehen

das ist doch klar. Und die Franzosen haben einmal mehr Grund, wütend zu werden. Dort werden bald die Fetzen fliegen. Erhöhung der Mehrwertsteuer zum Januar 2014 ist auch wieder geplant, die Lebenshaltungskosten viel höher als in Deutschland, die Gehälter niedriger, die Arbeitslosenzahl groß, vor allem bei den Jugendlichen. Dann noch die vielen nichtintegrierten Muslime, das kann was werden in dem Land, in dem bekanntlich gerne revoltiert wird!


1

0
 
 SursulaPitschi 18. Jänner 2013 

In D ist der Zug schon viel weiter angefahren als in F

@fragender

Es trifft traurig dolle zu, was Sie gepostet haben. In der Lehrplangestaltung einiger Bundesländer in D ist noch was abbremsbar. Das bestimmen aber die Wähler. Und die Eltern schulpflichtiger Kinder sind wie tief-narkotisiert, streiten sich um Schulübgang und Empfehlungen, verschlafen aber, was eigentlich abgeht. Die Lehrer ebenso. Mit dem CDU-Bundestagsabgeodneten unseres Kreise habe ich diskutiert, schließlich, wie immer, beifälliges Nicken und Herausreden auf das politisch Machbare.
F E i G E. Ich glaube, mit dem frischen Mut der Franzosen würde die CDU in D nur so abräumen. Sie wissen es nur noch nicht. Ist ja auch das bestgehütetste Geheimnis der Grünen. Darum weiß es keiner.


1

0
 
 Fragender 18. Jänner 2013 
 

Meint denn Irgendeiner

dass die Genderumerziehung oder die Dreistigkeit der Homolobby nachlassen würde, wenn dessen irrsinnige Vorhaben in der Öffentlichkeit nicht mit Klarheit und Stärke (sowie natürlich friedlich und fair) entgegnet wird?

Lieber jetzt langsam mal aufwachen, also morgen in einer Genderdiktatur aufwachen und denken \"man hätte eher was tun sollen, jetzt komme ich in den Knast wenn ich mich dagegen engagiere, wg. Störung den öffentlichen Friedens\"...

\"Aber nein, wir können ja auch CDU wählen!\" - Genau, und dann abwarten bis es einen Regierungswechsel gibt oder die FDP sowas zur Bedingung in den Koalitionsverhandlungen macht? Halllloooo, bitte aufwachent! - vor zwanzig Jahren hätte ich auch nicht gedacht, dass die CDU die \"Homoehe\" oder \"Abtreibung\" einfach so toleriert...


3

0
 
 Fragender 18. Jänner 2013 
 

etwas naiv?

@backinchurch:
Kann es, unter Umständen, sein, dass sie etwas naiv sind - das ist jetzt wirklich nicht böse gemeint! - wenn Sie denken dass man bei einer solchen Demo in Deutschland nicht sowieso als Fundamentalist, Nazi, Piusbruder usw. gebrandmarkt werden wird? - und zwar egal ob der Schirmherr Frau Kuby oder irgendeine \'unbelastete\' Frau Müller ist?

Doch von diesem Druck der Homo-, Feminismus-Lobby sollte man sich nicht fürchten, denn die Wahrheit ist stärker!!


5

0
 
 Fink 18. Jänner 2013 
 

Meine Tageszeitung - Totalausfall !

Sie hat nichts - NICHTS - über diese Demonstration in Paris berichtet !
Dagegen wird man regelmäßig über die ach so edlen Schwulen belehrt.
Die Verlogenheit der Journalistenzunft empfinde ich als unerträglich !


6

0
 
 nova creatura 18. Jänner 2013 
 

Konfrontation

Die Welt scheint immer mehr auf Konfrontationskurs zu sein. Leider. Egal wer auf welcher Seite argumentiert, die andere Seite wird dadurch nur noch mehr dagegen halten. Jesus hat davor gewarnt, dass wir uns nicht spalten sollen. Parteiung ist der Anfang vom Ende. Doch waren wir uns denn schon einmal einig?


2

5
 
 Grazerin 18. Jänner 2013 

Was ist von Politikern zu erwarten,

die sich der Unzucht verpflichtet wissen?
Dass solche Verirrungen nicht dem menschlichen Geist passieren können, sondern Satan seine \"Macht\" demonstriert, kann nur übersehen, wer sich durch Ignoranz dem Bösen überläßt. Angesichts dessen bleibt nur die Zuflucht zur Unbefleckten, die dem Teufel den Kopf zertritt. Die Wahrheit wird siegen ...


1

0
 
 lucas1 18. Jänner 2013 

Ihr Buch \"Die globale sexuelle Revolution\" würde ich jedem hier weiterempfehlen.

Sie hat vollkommen Recht mit dem was sie tut, denn es ändert sich an diesen Missständen in der Politik nur dann etwas, wenn die Bevölkerung Ihren Einfluss geltend macht.


8

0
 
 723Mac 18. Jänner 2013 
 

Ja, die Zukunft gehoert Generation Benedikt und nur mit Benedikt

Adieu Generation 1968 mit Frau Dr. Kaessman, Herr Cohn-Benedikt, Herr Joseph Fischer usw inklusive

Joseph Ratzinger als Papst Benedikt XVI zeigt mit Seiner ganzen Person, Seiner ganzen Lehre, Seinem ganzen Leben, Seinem ganzen POntyfikat stets auf Wahrheit. Wahrheit wird immer gewinnen, Es ist auch nur die Frage der Zeit
Die Generation Benedikt sucht und erkennt ausgerechnet Wahrheit auch in beiden Formen des liturgischen Ritus und im normalen Leben (Vater+ Mutter + zwei Kinder, oder alleinstehend in der ehelosen Keuscheheit)


4

0
 
 SursulaPitschi 18. Jänner 2013 

Ja, bitte Frau Kuby als Schirmherrin für so etw.in D,hier sind die Erziehenden fürchterl. ahnungslos

Eltern, Lehrer, Erzieher, Pädagogen. Priester sind bezüglich. Des Gemdermainstreams fürchterlich ahnungslos. In NRW ist schon ansatzweise einiges mit im LP drin, so einiges ist noch angedacht. Keiner wehrt sich. Wieso? Wann endlich? Ich komme mir vor wie ein Rufer in der Wüste, alltäglich: Beifälliges Nicken und weiter geht\'s wie bisher.....

Außerdem sind unsere Bischöfe in den Medien Gestern wg. des Missbrauchs wieder fürchterlich vorgeführt worden. Warum sagen sie nicht bei jedem 2. Wort, dass ausschließliche Berichterstattung des Missbrauchs im kirchl Bereich, Missbrauch mit dem Missbrauch und Verharmlosung des überwiegenden Missbrauchs in anderen Gesellschaftsbereichen ist. Interviews nur, wenn dies mitberichtet wird, z.B. -


4

0
 
 backinchurch 18. Jänner 2013 
 

Leider keine gute Idee

@Fragender
Frau Kuby (die ich überaus schätze) ist bereits von der \"Gutmenschen- und Homo-Lobby\" als \"ausgewiesene Expertin für problematische Gedankengänge für ausgewiesene Verschwörungstheoretiker, die das in der rechts-katholischen Szene bekannte ahistorische Familienbild\" demonstrieren, gebranntmarkt. Genau das werden uns die Medien predigen. Dank an Frau Kuby, sich nicht einschüchtern zu lassen!


1

0
 
 Fragender 18. Jänner 2013 
 

Wären Sie Frau Kuby

nicht eine geeignete Schirmherrin eines solches Marsches bzw. eines Marsches der sich auch in Deutschland gegen diese heutige \"Genderisierung\" stellt?

Ich denke durch ihr aktuelles Buch haben Sie sich für diese Aufgabe geradezu herausragend qualifiziert. Und aktuelle Gründe gibt es ja genug...

Fangen wir doch endlich auch in Deutschland an, Widerstand gegen die Vergewaltigung des Naturrechts auf die Straße zu bringen!


5

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  2. Kanada: Gesetzesvorschlag für Verbot von Konversionstherapien
  3. 'Sexualitäten 2020' - Gaypropaganda im Grazer Priesterseminar?
  4. „Idioten“ haben ein Problem mit lesbischem Pastorinnen-Ehepaar
  5. Ein staatlicher Angriff auf christliche Seelsorge
  6. CDU-Spahn lässt Therapien von Homosexuellen verbieten
  7. Was ist normal?
  8. Erzbischof Sheen verurteilte 'falsches Mitgefühl' für Homosexuelle
  9. P. James Martin twittert Bild einer homosexuellen Jesus-Darstellung
  10. Jesuitenpater James Martin leugnet die Lehre der Bibel








Top-10

meist-gelesen

  1. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  2. Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche
  3. kfd: Maiandacht mit der Pachamama
  4. Papst Franziskus in Geldnot!
  5. Vom Lehramt längst beantwortet
  6. Gegen Anordnung des Bistums: Kommunion in Metalldose zum Mitnehmen
  7. Corona-Krise ist für George Soros die Krise seines Lebens
  8. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  9. Es gibt Tragödien, die durch keine Ethik zu vermeiden sind
  10. Der grosse Betrug

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz | US