Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  4. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. Vertrauenskrise in der Kirche
  7. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  8. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  9. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  10. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  11. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  12. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  13. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  14. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  15. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien

Die Krippendiskussion und der Wunsch der Wirtschaft

8. Jänner 2013 in Familie, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erlanger Professor für Neurobiologie, Ralph Dawirs: Bei der Krippendiskussion gehe es „nicht um das Kindeswohl, sondern um wirtschaftliche Interessen“. Wenn Kinder in Krippen leben, führt das zu einem hohen Risiko für die psychische Entwicklung.


Erlangen (kath.net/pl) „Wenn Kinder in Krippen leben, also in ‚emotionale Entbindungssituationen‘ kommen, führt das zu einem hohen Risiko, dass die psychische Entwicklung einen ungünstigen Verlauf nimmt“. Dies sagte Ralph Dawirs, Professor für Neurobiologie am Universitätsklinikum Erlangen, Fachautor und Mitbegründer des Instituts für Bindungswissenschaften, im Interview mit der „Tagespost“. Bei der Krippendiskussion gehe es aber „nicht um das Kindeswohl, sondern um wirtschaftliche Interessen“. Die Kinder „sind zum Spielball geworden. Jeder Einzelne muss sich fragen: Machst du da mit oder nicht“.


Dawirs erläuterte der „Tagespost“ weiter, es fehle ihm „die Ehrlichkeit zu sagen, worum es da wirklich geht. Es geht um den Hunger der Wirtschaft nach Arbeitskräften. Die Wirtschaft möchte, dass beide Elternteile arbeiten.“ Den staatlich geförderten Krippenausbau nannte der Wissenschaftler „eine einseitige Bevorzugung des Lebensmodells Trennung von Kleinstkindern von ihren Eltern“. Doch müsse dies nicht die einzige Alternative sein. Denn „die 1500 Euro, die ein Krippenplatz pro Kind und Monat kostet, könnten genauso gut für eine Tagesmutter investiert werden, die dann nachhaltig als Bindungsperson zur Verfügung steht“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  9. Jänner 2013 
 

eigentliche Interessen

Eltern haben sich nach Meinung der Wirtschaft nicht um ihre Kleinkinder zu kümmern.
Dafür gibt es schließlich die Kitas.
Eltern sind größtenteils dazu da, die Wirtschaft am Laufen zu halten.
Erstens als Konsumenten für Baby- und Kinderbedarf und überdies der eigenen.
Zweitens als stets begeisterte, stets einsatzbereite Angestellte und Arbeiter, die helfen dürfen, die Profite zu steigern.
Je mehr Anwärter Schlange stehen um begehrte Jobs, desto mehr kann man mit dem Lohn für den Einzelnen runtergehen.
Die Interessen von Babys und Kleinkindern sind da nur marginal.
Außerdem: Kinder, die man frühzeitig der individuellen Wertevermittlung durch die Eltern entzieht, kann man besser formen.
Wie es vor Monaten ein SPD-Politiker ziemlich ungeniert sinngemäß formulierte:
*In den Kitas werden die zukünftigen Staatsbürger geformt.*
Voilá!


1
 
 Ester 9. Jänner 2013 
 

Es ist miottlerweile

ja so, dass auch nichterwerbstätigen Müttern nahegelegt wird, ihrer Kinder so früh wie möglich in die Krippe zu tun.
Das sei ja soooo wichtig für die Kleinen wegen wasweißichwas.
Verkehrte Wellt eben!


1
 
 Konrad Georg 8. Jänner 2013 
 

Der Professor argumentiert hier vorsichtig,

um nicht alle Teufel zu wecken.

Kapitalismus und Sozialismus treffen sich am Kinderbettchen.

Die voll erwerbstätige Frau ist für Sozialisten und Kommunisten eine pathologische Zwangsvorstellung. Die \"werktätige\" Frau als Konkrrenz zum Mann ist ganz im Sinne Satans.


1
 
 backinchurch 8. Jänner 2013 
 

Warum die Ablehnung dieser Erkenntnisse ....

... von großen Teilen der politischen \"Entscheider\"? Vielleicht sind sie selbst von der Wirtschaft \"gekauft\" oder bedauerlicherweise dermaßen gendermanipuliert, dass die damit verbundene Kindergeringschätzung als \"normal\" angesehen wird. CSU, bleibe stark beim Betreuungsgeld!
Den Begriff \" ‚emotionale Entbindungssituation\" als Synonym für Kinderabwurf in Krippen muss ich mir merken.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erziehung

  1. Deutschland verdummt
  2. Was tun, wenn Kinder streiten?
  3. Wahlfreiheit für junge Eltern – der Pakt für junge Familien
  4. Die AfD will Kinder vor Frühsexualisierung schützen
  5. Hessen: Kritik am Sexualkundelehrplan nimmt zu
  6. Die Kritik am neuen Lehrplan zur Sexualerziehung hält an
  7. Kanadischer Psychologe: In der Erziehung (liebevoll) autoritär sein
  8. Sachsen-Anhalt: DEMO FÜR ALLE verurteilt Werbung für sexuelle Vielfalt
  9. Demo für Alle ruft zur 'Weckruf-Demo' nach München
  10. Erzieht Kinder! Setzt Grenzen!






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  4. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  5. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  6. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  7. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  8. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  9. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  10. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  12. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  13. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  14. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  15. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz