Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Liegt ein Schisma in der Luft?
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  6. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  7. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  8. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  9. Adios Toni!
  10. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  11. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  12. Ebola-Ausbruch in Ostafrika: Groß-Wallfahrt in Uganda abgesagt
  13. Die offenen Türen des Glaubens, der Kirche und des Herzens
  14. Medien spekulieren weiter über möglichen Beginn des Seligsprechungsprozesses für Benedikt XVI.
  15. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative

Kanadischer Psychologe: In der Erziehung (liebevoll) autoritär sein

13. Oktober 2016 in Familie, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Generation von verzweifelten „Alphakindern“ wächst heran - Die kindliche Abhängigkeit dürfe aber nicht wegtrainiert werden


Berlin/Vancouver (kath.net/idea) Eltern dürfen keine Angst vor der Erziehung haben. Sie sollten sich stattdessen trauen, autoritär zu sein. Diese Ansicht vertritt der kanadische Psychologe und fünffache Vater Gordon Neufeld (Vancouver) in einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ (Berlin). Neue Forschungsergebnisse bestätigten, dass für die Kinder die Beziehung zu den für sie verantwortlichen Erwachsenen der „alles entscheidende Faktor“ sei. Heute würden Kinder dauernd zum Selbstständigsein angetrieben. Die kindliche Abhängigkeit dürfe aber nicht wegtrainiert werden: „Nur wer sich fallen lassen durfte, kann später selbstständig und selbstbewusst vorwärtsgehen.“


Der Umgang mit Gleichaltrigen reicht nicht

Neufeld kritisierte in diesem Zusammenhang die Auffassung, dass Kinder vor allem die Bindung an Gleichaltrige brauchten. Er halte diese Einstellung für alarmierend: „Sie ist inzwischen fast der Normalfall und hat schlimme Konsequenzen fürs emotionale Wohlbefinden der Kinder.“ Es bestehe die Gefahr, dass sie später unsichere und aggressive Erwachsene werden. Laut Neufeld spricht dies nicht gegen eine Betreuung außerhalb des Elternhauses. Sie dürfe nur die Bindung zu den Eltern nicht stören. Es müsse sich dabei auch nicht unbedingt um die leiblichen Eltern handeln: „Eine einzige nährende Beziehung reicht.“

Kinder brauchen das Gefühl, geliebt zu sein

Eltern müssen ferner laut Neufeld ihre führende Rolle in der Beziehung zum Kind deutlich machen. Stattdessen gebe es heute eine „Epidemie von Alphakindern“. Sie befänden sich in der verkehrten Rolle, seien in einem permanenten emotionalen Alarmzustand und unsicher. Neufeld: „Sie wirken stark und unabhängig und sind dabei verzweifelt. Sie brauchten das Gefühl, umsorgt und geliebt zu sein.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erziehung

  1. Deutschland verdummt
  2. Was tun, wenn Kinder streiten?
  3. Wahlfreiheit für junge Eltern – der Pakt für junge Familien
  4. Die AfD will Kinder vor Frühsexualisierung schützen
  5. Hessen: Kritik am Sexualkundelehrplan nimmt zu
  6. Die Kritik am neuen Lehrplan zur Sexualerziehung hält an
  7. Sachsen-Anhalt: DEMO FÜR ALLE verurteilt Werbung für sexuelle Vielfalt
  8. Demo für Alle ruft zur 'Weckruf-Demo' nach München
  9. Erzieht Kinder! Setzt Grenzen!
  10. Immer mehr Eltern versagen bei der Erziehung ihrer Kinder






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  6. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  7. Adios Toni!
  8. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  9. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  10. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  11. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  12. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  13. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  14. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  15. „Ohne Jesus wären wir nicht mehr zusammen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz