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Schweden: Schüler fällt durch, weil er Homosexualität abnormal nennt

4. August 2012 in Jugend, 45 Lesermeinungen
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Ein Schüler hatte im Biologieunterricht Homosexualität als ‚abnormal’ bezeichnet. Daraufhin wurde er negativ beurteilt. Die Schule hätte die Aufgabe, den Schülern Respekt vor unterschiedlichen sexuellen Orientierungen zu lehren, sagte der Lehrer.


Stockholm (kath.net/LSN/jg)
Ein schwedischer Schüler wurde im Fach Biologie negativ beurteilt, weil er Homosexualität als „abnormal“ bezeichnet hatte. Auf seine Nachfrage hin erklärte ihm der Lehrer, der Lehrplan der Schule habe das Ziel, Schülern Respekt vor unterschiedlichen sexuellen Orientierungen beizubringen. Die von ihm geäußerten Ansichten würden mit dem Ziel nicht übereinstimmen.


Die Eltern des Schülers riefen daraufhin die Schulaufsichtsbehörde an, die den Fall untersuchte. Die Behörde kam zu dem Ergebnis, die Schule hätte dem Schüler zusätzliche Unterstützung anbieten und die Eltern informieren sollen, sobald die negative Beurteilung absehbar gewesen sei.

Der Fall kam in die Nachrichten und löste eine heftige Debatte aus. Ein Teilnehmer eines Internetforums drückte seine Besorgnis aus, dies könnte „ein weiterer Schritt in Richtung eines Schweden ohne Redefreiheit“ sein. Im Beitrag eines anderen Teilnehmers wurde das schwedische Schulsystem als „Zentrum der Indoktrination“ bezeichnet. Die Schulen sollten die Schüler zu kritisch denkenden Menschen erziehen, wohingegen hier jemand für seine politisch inkorrekte Meinung bestraft worden sei, schrieb der Teilnehmer.


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