Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Pfingstkirche in Brasilien will Salomos Tempel nachbauen

28. Juli 2010 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Steine dafür werden eigens aus Jerusalem nach Sao Paolo importiert: "Die Außenseite wird genau so, wie sie in Jerusalem gebaut wurde".


Sao Paolo (kath.net/inn) Eine große Pfingstkirche im brasilianischen São Paulo will den salomonischen Tempel nachbauen. Die Genehmigung für die Errichtung der Replik wurde bereits erteilt. In vier Jahren soll das Gebäude fertig sein.

Bei Salomos Tempel sei tonnenweise pures Gold verwendet worden, sagte der Gründer dieser Pfingstkirche, Bischof Edir Macedo, laut der britischen Zeitung "The Guardian". "Wir werden keinen Tempel aus Gold bauen, aber wir werden tonnenweise Geld ausgeben, ohne den geringsten Zweifel."


Laut dem Bericht soll der Bau in São Paulo über 200 Millionen Dollar kosten. Das Projekt schließe auch den Nachbau der Bundeslade mit ein. Seine Kirche habe bereits einen Acht-Millionen-Dollar-Vertrag über den Import von Steinen aus Israel unterzeichnet.

"Wir haben den Vertrag unterschrieben und die Steine in Auftrag gegeben, die aus Jerusalem kommen werden, genau wie die, die verwendet wurden, um den Tempel in Israel zu bauen, Steine, die Zeugen der Macht Gottes vor 2.000 Jahren waren", so Macedo weiter. "Es wird ein Knock-out werden, es wird schön werden, schön, schön - der schönste von allen. Die Außenseite wird genau so, wie sie in Jerusalem gebaut wurde."

Das Bauprojekt schließt einen großen Park mit ein, auf dem Platz für rund 1.000 Fahrzeuge, Fernsehstudios und Radiostationen sowie Räume für Bibelschulen für etwa 1.300 Kinder sein soll, heißt es in dem Bericht weiter.

Bei der Kirche handelt es sich um die "Universal Church of the Kingdom of God". Sie wurde 1977 gegründet und hat schätzungsweise acht Millionen Anhänger auf der ganzen Welt. Allein in Brasilien gibt es rund 5.000 Gemeinden. Das Hauptquartier in Rio de Janeiro hat Platz für 12.000 Personen. Die Kirche predigt die so genannte "Wohlstandstheologie", wonach materieller Wohlstand und Erfolg der Beweis für Gottes Gunst seien.

Im Jahr 2009 hat der Generalstaatsanwalt von São Paulo ein Verfahren wegen Geldwäsche in Milliardenhöhe gegen zehn hochrangige Mitglieder der Kirche, einschließlich Macedo, eingeleitet.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ungewöhnliches

  1. Weihwasser aus der Spritzpistole
  2. Deutschland: Autogottesdienst mit 200 Autos
  3. 'Coronavirus-Panik': Christlicher Kongress vorzeitig beendet
  4. 'In der neuen Messe ist alles so laut'
  5. USA: Ehepaar stirbt nach 70 Jahren Ehe innerhalb von 20 Minuten
  6. Eine neue Visitenkarte für die Kirche
  7. Kroatische Bischöfe kritisieren Absage der Bleiburger Gedenkmesse
  8. 22.000 Abtreibungen - Dann kam 'ein Blitz des Himmels'
  9. Ein Weihnachtswunder in Texas
  10. Stigmatisierter Fra Elia bei Gebetsabend in Krems






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  6. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  7. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  10. Der Bischof und der Denunziant
  11. "Für kein Geld der Welt"
  12. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen
  13. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  14. In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland
  15. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz