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Das Schisma im Bistum Augsburg ist schon da

17. Juni 2010 in Deutschland, 121 Lesermeinungen
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Hier geht es nicht mehr um Mixa, hier geht es darum, eine andere Kirche zu schaffen, eine deutsch-demokratische Kirche - Ein Gastkommentar zur "causa Mixa" von N. N.


Augsburg (kath.net)
Ja, Mixa hat falsch gehandelt. Er hätte jenen, die im Fernsehen darüber berichteten, vom Stadtpfarrer geschlagen worden zu sein, nicht über seinen wichtigsten Vertrauensmann mit juristischer Gewalt drohen dürfen. Vielmehr hätte er seine Betroffenheit zum Ausdruck bringen und das Gespräch mit den Gewaltopfern suchen müssen, selbst wenn er davon ausgeht, nicht der Täter gewesen zu sein. Und hätte Mixa auf sein Herz und nicht auf seinen Berater gehört, wäre es auch so gelaufen. Er hätte von vornherein einräumen müssen, dass er früher auch mal „Watschn“ verteilt hat und nicht sagen dürfen, „nie jemals“ Gewalt ausgeübt zu haben. So hat es auch Georg Ratzinger getan, und niemand nimmt es ihm übel. Er hätte nicht sagen sollen: „Ich habe ein reines Herz“. Vielleicht stimmte es, weil er gerade aus dem Beichtstuhl kam, doch wie arrogant wirkt das auf die Leute, auch wenn es nicht so gemeint war?

Er hätte sich manche Geldausgabe sparen können und angesichts von Millionen Hartz-4-Empfängern nicht verschwenderisch unnütze Projekte finanzieren dürfen, erst recht nicht aus Stiftungsvermögen des Waisenhauses. Trinkt Mixa abends gerne mit seinen Gästen bis tief in die Nacht? Es wird in den Medien gestreut, Mixa sei Alkoholiker. Er selbst hat dem entschieden widersprochen. Aber muss ein Bischof Anti-Alkoholiker sein? Hat man diesen Vorwurf nicht auch schon dem Herrn gemacht: „Dieser Fresser und Säufer!“ (Mt 11,19)?

Doch was soll das alles? Mixa ist kein Heiliger, er muss es auch nicht sein, zumindest nicht so, wie man sich landläufig einen Heiligen vorstellt. Dass er ein „Heiliger“ ist, behaupten auch nicht „seine Freunde“, die nun stasimäßig aufgefordert werden, sich von ihm zu distanzieren oder zu kündigen. Mixa ist bzw. war ein Amtsträger, der auch Mensch ist, mit Schwächen und Fehlern, mit Runzeln und Makeln.

Doch um all das geht es doch gar nicht. Wer die Bewegung, die Mixa zu Fall gebracht hat, aufmerksam beobachtet, dem schreit es doch ins Gesicht: hier geht es nicht um die Person Mixas, der als Amtsträger angeblich nicht seinem Amt gerecht wird. Hier geht es auch nicht darum, einen „guten Nachfolger“ zu finden. Hier geht es darum, eine andere Kirche zu schaffen, eine deutsch-demokratische Kirche.

Doch Moment! Man sollte nicht verallgemeinern. Es gibt sicher eine Menge unterschiedlicher Motive jener, die auf irgendeine Weise am Sturz Mixas mitgewirkt haben, und nicht allen kann man Antikirchlichkeit unterstellen. Da ist beispielsweise das Domkapitel, das sich seit 2005 vom Platz gestellt fühlt (um in der Fußballsprache zu reden).

Als Mixa kam, wurde sogleich der Begriff „Bistumsleitung“ von der Internetseite des Bistums entfernt. „Bistumsleitung“, das ist kein Kollegium, auch nicht das Domkapitel, sondern der Bischof als Person. Da hatte Mixa völlig recht. Aber es schmerzte natürlich diejenigen, die sich seitdem als erstes Beratungsorgan des Bischofs nicht mehr so richtig ernst genommen fühlten.

Dass dies ein Generalvikar nicht auf Dauer aushalten kann, ist verständlich und menschlich tragisch. Aber ein Generalvikar ist das „alter ego“, das andere Ich des Bischofs – und nicht umgekehrt. Politisch völlig unkorrekt war es natürlich, dass der Bischof als erste Amtshandlung die einzige Frau aus der Ordinariatssitzung ausschloss und der unverheirateten Dame, die Theologische Referentin des liberalen Vorgänger-Bischofs war, mit Witz die eigens eingerichtete Stabsstelle für Ehe und Familie übertrug. Doch Unrecht war das nicht. Spätestens, seitdem Frau Prof. Riedl, die der Bischof noch zur Leiterin der Hauptabteilung Schulischer Religionsunterricht ernannt hat, auf der Abschussliste steht, ist klar, dass es den Protestlern nicht um die Frauenquote geht.


Denn Gerda Riedl ist im Fadenkreuz der Mixa-Gegner – nicht, weil sie Frau, sondern weil sie rechtgläubig ist. Auch die Seminarleitung des Priesterseminars besetzte Mixa neu, indem er den liberalen Regens durch den früheren bischöflichen Sekretär ersetzte, bei dem er sicher sein konnte, dass er in seinem Sinne handelt. All das ist völlig rechtmäßig. In der Politik würde man keinem Regierungschef vorwerfen, dass er Leute aus der Verantwortung entlässt, die nicht in seinem Sinne handeln, und stattdessen andere einsetzt, die seine Linie vertreten. Doch in einem bayerischen Bistum ist das anders. Hier gibt es Seilschaften und Pfründe, die man verteidigt.

Und wenn dann ein Bischof plötzlich autoritär regiert, schafft das Unmut, vor allem, wenn der Bischof nicht auf seine Domkapitulare setzt, sondern auf einen einzelnen Laien, der eine markige katholische Linie vertritt. Dieses Umgehen, ja Ausschalten der alten Akteure war der Funke, der die Lunte entflammte.

Dann gab es die Medien, die seit Watergate wie Hyänen immer auf der Lauer liegen, um Skandale aufzudecken und als „vierte Gewalt im Staat“ öffentlich zu machen, was an den Pranger gestellt gehört. Dagegen ist nichts zu sagen. Aber es gibt natürlich auch jene kirchenfeindlichen Medien, die offensichtlich einen Wettbewerb ausgeschrieben haben, wem es als erstem gelingt, einen deutschen Bischof zu „schlachten“.

Prof. Arntz will der Süddeutschen ja nun auch die Ulrichsmedaille dafür umhängen. Probiert hatte man es oft, schon seit 1989 beim Erzbischof von Köln, Kardinal Meisner. Die Reihe ließe sich fortsetzen: Erzbischof Dyba, Bischof Müller, Bischof Schraml, Bischof Tebartz-van Elst. Und natürlich auch im deutschsprachigen Ausland: bei Bischof Haas und dem ernannten Weihbischof Wagner ebenso. Allesamt konservative Bischöfe! Doch wieso klappte es nicht in Deutschland?

Bislang hatte man es in Deutschland nur mit dem Vorwurf versucht, der jeweilige Bischof sei zu konservativ, politisch inkorrekt oder würde zuviel Geld für Prestigeobjekte ausgeben. Dies kratzte viele Bischöfe in ihrem Image zwar an, vermochte sie jedoch nicht zu stürzen.

Da kam diesen Medien etwas zu Hilfe: die Gewalt- und Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche. Um es klar zu sagen: wer Kinder sexuell missbraucht hat, ist untragbar für ein kirchliches Amt. Doch darum geht es nicht. Endlich hatte man das Instrument gefunden, das unfehlbar wie eine Guillotine wirkt. Nicht nur die selbstverständlich berechtigte Entfernung sexuell straffällig gewordener Kleriker war die Folge. Nein: die Guillotine trifft nun auch alle übrigen: diejenigen, die einem straffällig gewordenen Kleriker eine Chance der Umkehr und Bewährung geben wollten, jene, die davon wussten, aber nichts gesagt hatten, und auch jene, die „möglicherweise“ vielleicht eine solche Tat begangen haben könnten, auch wenn alles nur Spekulation ist. So schaffte man es jetzt gerade, den konservativen australischen Kardinal George Pell als Präfekt der Bischofskongregation zu verhindern, weil er einen Jugendlichen in den 1960-er Jahren missbraucht haben soll – eine unabhängige richterliche Untersuchungskommission hatte ihn davon freigesprochen, aber was soll’s? Und so klappte es zuvor auch mit Bischof Mixa. Und das soll keine Intrige sein? Schon der tatsächlich unbegründete Verdacht auf einen Missbrauch ist jetzt ausreichend, um einen katholischen Amtsträger öffentlich hinzurichten.

Dass mit dieser Methode unser ganzes Rechtssystem auf den Kopf gestellt wird, wird total übersehen. Früher gab es die Unschuldsvermutung bis zum Beweis des Gegenteils. Früher gab es den Richter, der Kläger und Angeklagten hörte, Zeugen vernahm, Beweise bewertete und schließlich ein Urteil fällte. All das ist derzeit für die katholische Kirche außer Kraft gesetzt. Im Fall Mixa gab es keinen Richter, der sich jemals mit der causa befasst hat.

Es gab nur einen privat eingesetzten „Sonderermittler“, einen Rechtsanwalt, der „Kläger“, „Ermittler“, „Ankläger“ und „Richter“ in einem war. Sein Wort galt. Dass der überforderte junge Mann irreparable Ermittlungsfehler machte, indem er mehrere Betroffene zeitgleich interviewte, interessierte niemanden.

Wenn Betroffene behaupteten, vom Stadtpfarrer mit dem Stock auf den blanken Hintern geprügelt und nach dem Brechen des Stocks mit dem Gürtel weiter geprügelt worden zu sein unter dem begleitenden Chorgesang der Schwestern: „Hau nei, hau nei!“, kommt das in den Bericht, der der Presse zum Fraß vorgeworfen wird, auch wenn es absurdes Theater ist. Keiner, der Mixa persönlich kennt, traut ihm das zu. Abgesehen davon hätten die Ordensschwestern den Herrn Stadtpfarrer niemals geduzt. Doch so steht es im Bericht des Sonderermittlers, darum muss es einfach stimmen. „Hugh, ich habe gesprochen!“

Doch es soll hier keine undifferenzierte Medienschelte erfolgen. Neben der wirklich kirchenfeindlichen Presse gab es andere, wie den Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen, ein aufrechter Katholik und solider Journalist, der lange mit sich gerungen hat, wie er mit der causa Mixa umzugehen hat. Schließlich musste er auf den fahrenden Zug aufspringen, rechtfertigt sich nun aber damit, dass er von beiden Seiten geschlagen wird – so falsch könne er also nicht gelegen haben.

Letztlich wurde auch er instrumentalisiert, das muss ihm jetzt klar geworden sein, als er mit katholischen Positionen bei der Podiumsdiskussion den Unmut der „Pfingstler“ auf sich zog.

Mixa hat falsch gehandelt, das haben wir anfangs schon festgestellt. Ob er jedoch Kinder brutal geschlagen hat, ist nach wie vor unbewiesen. Doch Mixa ist auch ein Opfer, ein Missbrauchsopfer! Von Kanada bis nach Australien war zu lesen, dass Bischof Walter Mixa von Augsburg unter Verdacht steht, einen Minderjährigen sexuell missbraucht zu haben. Wahr war an diesem Verdacht überhaupt nichts. Und jene, die diesen falschen Verdacht in die Welt gesetzt, das heißt, in die Öffentlichkeit gebracht haben, haben damit offensichtlich einen Rufmord begangen, der unheilbar ist. Und wenn man nun, nachdem auch der Hauch eines Verdachtes ausgeräumt ist, gegen besseres Wissen weiter von einem „möglichen Täter“ spricht, der „möglicherweise … mehrfach sexuell übergriffig geworden“ ist, und der, der dies sagt, früherer Regionaldekan und Inititator der Augsburger „Pfingsterklärung“ ist, dann gewinnt man einen tiefen Einblick in die Jauchegrube des Bistums Augsburg.

Und damit sind wir beim aktuellen Problem. Denn nicht Mixa ist das Problem, sondern die vom Ungeist gepackte Masse jener, die nun in offener Rebellion – nicht nur gegen den emeritierten Bischof, sondern gegen die Glaubens- und Sittenlehre der katholischen Kirche, ja gegen die Kirche aufbegehren. Und damit sind wir nun auch bei der deutsch-demokratischen Kirche, die nun mit aller Gewalt im Bistum Augsburg gegründet werden soll – nicht, indem man eine neue Kirche gründet, sondern, indem die katholische Kirche transformiert wird.

Chefredakteur Günther von der Augsburger Allgemeinen hat völlig Recht mit seiner klaren Analyse, dass die Gräben im Bistum Augsburg sich seit dem Weggang Mixas noch vertieft hätten. Doch es ist nicht der Graben zwischen den Anhängern und Freunden Mixas auf der einen und den lauteren Erneuerern im Bistum Augsburg auf der anderen Seite. Hier geht es nicht um Mixa oder Nicht-Mixa. Hier geht es nicht um Personen. Hier geht es auch nicht um die eine oder andere theologische Variante, über die man diskutieren könnte. Hier geht es um die Substanz der katholischen Kirche, um ihre Glaubens- und Sittenlehre, um ihre päpstlich in Kraft gesetzte Rechtsordnung und um die Frage, was die Kirche von ihrem Wesen her ist und was ihrem Wesen widerspricht, welchen Zweck sie in der Welt hat und was nicht ihre Aufgabe ist. Spätestens mit den beiden Diskussionsrunden des Augsburger Presseclubs und der Augsburger Moritzkirche, an der Hunderte Anwesende antikirchliche Positionen mit Beifall bejubelt haben und die von mittlerweile über 3.000 Unterzeichnern der Augsburger „Pfingsterklärung“ mitgetragen werden – zahllosen Theologieprofessoren, Dekanen, Pfarrern, Kaplänen, kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, engagierte Laien und Ordenssschwestern –, ist deutlich: es geht um eine andere Kirche.

Mixa musste nicht gehen, weil er „Kinder geschlagen“ oder „gelogen“ hat, er musste weg, weil er für eine Kirche steht, die hierarchisch gegliedert ist und nur Männer als Amtsträger hat, eine Kirche, die eine Glaubens- und Sittenlehre vertritt, die dem Zeitgeist widerspricht.

Spekulation? Nein! Das ist eine Tatsache. Was fordern denn die Augsburger Rebellen, die nun das „Eisen schmieden wollen, solange es heiß ist“? Der Augsburger Moraltheologe Arntz wirft Mixa „vordemokratisches Verhalten“ vor.

Kritisiert wird das Tragen von Priesterkleidung, die offensive Werbung für den Priesterberuf. Im katholischen Moritzsaal wird in Anwesenheit katholischer Amtsträger unwidersprochen die Forderung nach der Ordination von Frauen zum Priesteramt erhoben – wer dies tut, befindet sich gemäß Erklärung der Glaubenskongregation nicht mehr in der vollen Gemeinschaft der katholischen Kirche! Wie reagiert darauf der Diözesanadministrator: er schweigt. Wer schweigt, stimmt zu! Mehrfach wird in den Versammlungen zum „zivilen Ungehorsam“ aufgerufen – das ist offene Rebellion gegen den Papst und die Kirche. Man rühmt sich, als Protestantin unerlaubt zur Kommunion zu gehen und fordert „Gastfreundschaft“ – warum werden diese theologischen Naivlinge nicht katechetisch unterwiesen?

Was jetzt gefordert wäre, wäre eine starke Diözesanadministration, die die Grenzen aufzeigt. Mit der Forderung nach „Ruhe“ ist es nicht getan. Hier muss der Mut gefunden werden, mit bischöflicher Autorität „contra“ zu sagen gegenüber Forderungen, die mit dem Katholischsein nicht vereinbar sind. Man darf dem künftigen Bischof von Augsburg keine „verbrannte Erde“ übergeben, heißt er nun „Mixa“ (was durchaus möglich wäre) oder (wahrscheinlich) anders. Doch wenn man jetzt den Rebellen freien Lauf lässt, dann wird das Bistum Augsburg aus der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche völlig herausfallen. Das Schisma ist schon da, unsichtbar, aber weithin hörbar.

N. N. ist ein Mitarbeiter im Bistum Augsburg


Diskussion im Forum

JA! zur Kirche - Facebook

WELT-INTERVIEW mit Bischof Mixa

kathTube: Bischof Mixa - Vortrag über Feindesliebe und Versöhnung




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Lesermeinungen

 resetlam02 21. Juni 2010 
 

@Apfelkuchen

Sie stellen die Situation verständlicherweise verkürzt dar. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, zitiere ich die Stelle immer bis zu ihrem wichtigen Ende:

\"Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber das hörten, gingen sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand. Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt? Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.\"

Die Sünde als solche wird nicht eifrig negiert, sie wird gesehen, sie wird anerkannt, und es entsteht ein immenser moralischer Anspruch aus dieser Sündenanerkenntnis \"Sündige hinfort nicht mehr!\"


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 kathi 20. Juni 2010 
 

starker Bischof

Vielleicht ist ja auch Mixa dieser starke Bischof, der jetzt in diesem Bistum gebraucht wird. Vielleicht hat er durch das viele Gebet jetzt mehr Kraft als vorher. Man kommt immer aus einem Kampf gestärkt hervor.


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 Kathole 20. Juni 2010 
 

@Ulrich

Hier noch ein ganz aktueller Link zu einer Agenturmeldung über eine charakteristische Veranstaltung in Australien. Unter \"Related News\" auch noch Links zu anderen einschlägigen Meldungen. Das soll aber hier erst einmal genügen, wo es ja um Augsburg geht.

www.catholicnewsagency.com/news/australias-newest-catholic-university-to-host-youth-conference/


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 kathi 19. Juni 2010 
 

@M.Schn-Fl

Als ich Ihren Beitrag gelesen habe, fiel mir die Vision von Bosco ein. Die Schiffe, die dem Papst gefolgt sind wurden gerettet - alle anderen waren verloren.
In Ihrer Beschreibung kommen viele zu der Kirche gelaufen, die sich verirrt. hatten. Schön zu wissen, macht Mut.
Dazu muss aber jetzt ein starker Bischof ernannt werden, der das Bistum Augsburg leitet. Es wird ein schwerer Kampf werden, der mit der Muttergottes, Fasten und Gebet gewonnen werden kann. Ein Heiliger Bischof. Und er sollte sich nicht einschüchtern lassen wie Wagner. (Habe nichts gegen Wagner - vielleicht hätte er als Weihbischof mehr für das Reich Gottes tun können, wie er eh schon tut - Gott wird ihn da gebraucht haben.) Offenbarungen zeigen allerdings nie, wann die Rettung eintreten wird. Aber dass Rettung eintreten wird und Menschen zurück kommen, das klingt hoffnungsvoll und wir sollten Gott durch die Fürsprache der Muttergottes bitten, bald Heil und Heilung zu bringen


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 Ulrich 19. Juni 2010 
 

@Kathole

Danke, ich schau mal.

Gruß


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 Felizitas Küble 18. Juni 2010 
 

Vom ZUSPRUCH und ANSPRUCH des EWIGEN

@Geronimo
Was Sie über die Buch-Einfälle vón Frau Riedl berichten, läßt tief blicken. Die Theologin verwendet offenbar eine typisch gehaltlose Schaumsprache, dazu ein weichgespültes, ein durchaus a n d e r e s Evangelium,
was schon daran erkennbar ist, daß sie vom \"Zuspruch\" Gottes redet, o h n e den \"Anspruch\" Gottes zu erwähnen.
Wir verlieren den Zuspruch Gottes, wenn wir seinem Anspruch nicht gerecht werden!

Wenn diese Dame dann auch noch das gottlob fehlende Frauenpriestertum als \"Problemstau\" ansieht, dann hat der Ulrichs-Verlag jetzt einen Erklärungsstau, zumal er sonst meist theologisch gediegene Kost bietet.


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 Apfelkuchen 18. Juni 2010 
 

Wer ist fehlerlos-der werfe den ersten Stein

Und ja - Bischof Mixas Fehler wird instrumentalisiert. Wenn man aber weiterhin ständig daruf besteht, dass er keinen fehler begangen habe,....

Wenn wir jeden Bischof wegen einem Fehler so behandeln wie Herrn Mixa,dann fürchte ich sind wir sehr schnell so gut wie alle Bischöfe und Pfarrer los.

Wer ist denn schon fehlerlos,sagen sie es mir.

Oder wiegt bei ihnen ein Fehler,den jemand vor einer Kamera macht schwerer,als ein Fehler hinter ihr.

Das fände ich allerdings fatal.


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 dominique 18. Juni 2010 
 

@resetlam02

\"Bevor sich etwas bewegt, muss man EInsicht haben.\"

Tja, vielleicht liegt es auch daran, dass man eine \"Einsicht\" in einer gewünschten Form hätte, die der \"Beschuldigte\" nicht willens (?) oder in der Lage (?) ist zu liefern.
Wir hatten da in unserer Kirche schon mal aus fehl entwickeltem religiösen Wahrheitsverständnis was in diese Richtung. Anscheinend wars ein \"Klassiker\" der Menschheit, denn die inquisitorische Wahrheits-Vorstellung ist scheinbar nicht tot zu kriegen. Eine Art ziviler, nichtdestotrotz bedenklicher \"Rechts-Kult\" der Gegenwart?


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 Apfelkuchen 18. Juni 2010 
 

Die Ankläger müssen sich entscheiden

Wenn Herr Mixa \"klaren Verstandes\" ist,dann sind seine Stellungnahmen die eines Gesunden,der weiss was er tut und der auch eine Verantwortung dafür trägt.

Ist er aber,wie inzwischen behauptet, ein psychisch kranker Mensch,speziell ein Schizophrener mit gespaltenem Wesen ,dann können auch seine eigenen Stellungnahmen,egal wann und wo er sie gegeben hat, nicht gegen ihn verwendet werden.


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 Apfelkuchen 18. Juni 2010 
 

Die Ankläger

Mixas wollen ihm aus seinen eignen Aussagen den Strick drehen:

Da soll er nämlich \"klaren Verstandes gewesen sein\" und gelogen haben.

Gleichzeitig behaupten diese Ankläger jedoch Mixa sei
psychisch krank,lebe als gespaltene Persönlichkeit in zwei Welten\" sei also nicht bei klarem Verstand,nicht wirklich ernst zu nehmen.

Ich versteh da nur Eines:

Einen groben Fehler in der Logik und der deutet ganz stark auf eine Lüge seitens der Ankläger hin.


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 M.Schn-Fl 18. Juni 2010 
 

N.N.

Der Schreiber hat den ganzen Ernst der Lage der Kirche von Augsburg und er gesamten Kirche in Deutschland präzise beschrieben und dargelegt, worum es eigentlich geht, nämlich nicht um die Person Mixa sondern um die Kirche und ihre Lehre und Botschaft. Und hier wird immer noch seitenweise über Watschen und Ohrfeigen diskutiert. Begreifen wir denn nicht, was vorgeht???


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 Apfelkuchen 18. Juni 2010 
 

Fehler in der Logik der Ankläger

Bischof Mixa ist nicht geholfen, wenn halsstarrig darauf bestanden wird, dass nicht sein könne was man als nicht gegeben halten will.

Sie haben doch gesagt,Bischof Mixa wäre, bei seinen Statements die er gegeben hat ,\"klaren Verstandes gewesen.\"

Das behaupten sie hier einfach mal so,beweisen können sie es aber nicht.

Inzwischen aber wird von seinen Anklägern behauptet Mixa \"lebe in zwei Welten\",sei im Grunde also unzurechnungsfähig !

Merken sie eigentlich denn da nicht den Fehler ?

Wie wollen SIE denn beurteilen,WANN Herr Mixa etwas mit klarem Verstand gesagt hat,und WANN nicht ,wo er doch,-wie wir inzwischen alle aus der Presse wissen-, schon lange in zwei Welten lebt,ein unzurechnungsfähiger Psycho sein soll.

Sie können unter diesen Umständen überhaupt nicht sagen,WANN Herr Mixa etwas \"mit klarem Verstend\" gesagt haben soll,so wie sie es hier suggerieren.


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 Apfelkuchen 18. Juni 2010 
 

resetlam02

\"Ein Mörder wird nicht dadurch entschuldigt, weil andere auch morden.\"

Ich finde sie spielen sich hier inzwischen als inquisitorischer Scharfrichter auf,der hier absurde Vergleiche mit Mordtaten bringt

Das ist unverantwortlich.

Unverantwortlich gelogen haben auch sie schon.

Das ist ja auch das Wesen der Lüge,sie ist von ihrem Wesen her immer unverantwortlich.

Spielen sie sich hier nicht als Richter auf,das steht ihnen nicht.


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 dominique 18. Juni 2010 
 

@resetlam02 - die Wahrheit

Ich empfehle Ihnen die Lektüre der Kurzgeschichte \"In der Strafkolonie\" von Franz Kafka.
Ich fürchte, Sie sind irgendwie auf dem Wahrheitstripp des dortigen Offiziers.


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 resetlam02 18. Juni 2010 
 

@Sophia

Mit Bischof Mixa habe ich alles Erbarmen.

Mit Aktionen und Agitationen, die aus paranoiden Verschwörungstheorien heraus in einen Verteidigungsfuror hineinsteigern, die der Kirche mehr schadet als nutzen, nicht. Mit den Menschen dahinter schon. Aber mit deren Worten und deren Art der Rabulistik nicht!

Mit Eiferertum habe ich kein Erbarmen, die Menschen, die dahinter stehen tun mir leid, wenn sIe nicht spüren, dass Sie durch Ihre Engführung der Wahrnehmung den Rest des \"Großen und Ganzen\" aus dem Auge verlieren.

Bischof Mixa ist nicht geholfen, wenn halsstarrig darauf bestanden wird, dass nicht sein könne was man als nicht gegeben halten will.


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 resetlam02 18. Juni 2010 
 

und genau hier unterscheiden sich eben die Geister:

\"Und ich sags ihnen ganz deutlich:wenn SIE noch nie im ganzen Leben eine Watsch verteilt haben,dann sind sie entweder ein Engel oder Heiliger oder ein Lügner.\"

Ich habe schon Watschn verteilt, ich habe auch schon Ohrfeigen verteilt - ABER ich WEISS, dass es Gewalt war und ist. Und ich werde das auch jederzeit öffentlich bekunden, dass ich bereits Gewalt angewandt habe.

Und auch hier gilt: Die Tatsache, dass ich oder sonst jemand jemals Gewalt angewandt hat, ändert nichts an der Tatsache, dass Bischof Walter Mixa gelogen hat, als er im Amt eines Bischofs öffentlich behauptete, er habe noch nie Gewalt in irgendeiner Form gegenüber Kindern angewandt. Das war eine verantwortungslose Lüge.

DIese Falle hat er sich selbst gestellt und nun müssen wir alle die schmerzhafte Suppe auslöffeln, in die er uns laviert hat. Die Augen zu verschließen vor diesem Fakt ist Realitätsverdrängung.

Auch die Tatsache, dass die Gesellschaft \"gewalttätig\" ist, ändert nichts an der Tatsache, dass Bischof Mixa gelogen hat.

Sie können das gesamte Elend der Welt bezeugen, es wird nichts an der Tatsache ändern, dass der Bischof, dass der Bischof zwar nicht geprügelt aber sehr wohl Gewalt in Form von Watschn und Ohrfeigen angewandt hat.

Ein Mörder wird nicht dadurch entschuldigt, weil andere auch morden.
Das Faktum einer Tat wird nicht negiert durch die Umgebungssituation, in der sie geschieht.


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 Sophia 18. Juni 2010 
 

@ resetlam 02

Noch einmal! Ja, Bischof Mixa hat falsch reagiert, hat sich ungeschickt oder unklug verhalten. Aber er musste dafür schwer büßen, denn seitdem heißt es, er habe gelogen. Ich stelle mir vor, dass er sich Vorwürfe genug macht, hier nicht differenzierter geantwortet zu haben. Aber habt doch Erbarmen. Es ist nun einmal geschehen. Er ist durchs Fegefeuer dafür gegangen.

Und noch zu ihrem Vorschlag, er solle das vor Gericht klären lassen. Sie wissen sicher, vor Gericht und auf hoher See ist der Ausgang ungewiss. Nicht immer wird vor Gericht die ganze Wahrheit gefunden, manch einer saß schon unschuldig hinter Gitter aufgrund falscher Zeugenaussagen. Der eine Gutachter sagt so, der andere so. Diese Anschuldigungen liegen so lange zurück, der Sonderermittler hat schon die Weichen gestellt, indem er den Vernehmungsfehler machte, sich die Beschuldiger auf eine Version einigen konnten. Nehmen sie den Fall Kachelmann. Vermutlich werden wir nie wissen, was da wirklich passiert ist. Die Chance hätte vielleicht am Anfang noch bestanden durch genaue Befragung der Zeugen der Wahrheit näher zu kommen. Es ist vertan.

Wie schreibt N.N.

Wenn Betroffene behaupteten, vom Stadtpfarrer mit dem Stock auf den blanken Hintern geprügelt und nach dem Brechen des Stocks mit dem Gürtel weiter geprügelt worden zu sein unter dem begleitenden Chorgesang der Schwestern: „Hau nei, hau nei!“, kommt das in den Bericht, der der Presse zum Fraß vorgeworfen wird, auch wenn es absurdes Theater ist. Keiner, der Mixa persönlich kennt, traut ihm das zu. Abgesehen davon hätten die Ordensschwestern den Herrn Stadtpfarrer niemals geduzt. Doch so steht es im Bericht des Sonderermittlers, darum muss es einfach stimmen. „Hugh, ich habe gesprochen!“

Wer hier , bei diesen Schilderungen, nicht misstrauisch wird, muß schon sehr voreingenommen sein gegen Bischof Mixa. Auch die Schwestern sagen ja bis heute, dass der Stadtpfarrer nicht geprügelt hat.


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 Apfelkuchen 18. Juni 2010 
 

Lächerlich

Eine Ohrfeige ist Gewalt
Eine Watschn ist Gewalt

Ich hoffe,sie müssen niemals bei einer Materialschlacht mitmachen wie z.B die Soldaten im 1 Weltkrieg.

Da werden sie merken,was echte Gewalt wirklich ist und jede normale Watschen imm Zivilleben wird ihnen dagegen wie eine Streicheleinheit vorkommen.

Und ich sags ihnen ganz deutlich:wenn SIE noch nie im ganzen Leben eine Watsch verteilt haben,dann sind sie entweder ein Engel oder Heiliger oder ein Lügner.


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 Apfelkuchen 18. Juni 2010 
 

Träumereien

Wenn sie Gewalt ganz unterbinden wollen,dann müssen sie speziell in Bayern den Bierausschank ganz unterbinden.

Aber ich sage ihnen gleich:Vorher werden die Bayern speziell für ein solches Verbrechen die Todesstrafe wieder einführen.

Es gab schon eine revolutionäre Stimmung in Bayern,als dort nur der Bierpreis signifikant erhöht werden sollte.
Das hat man schleunigst wieder sein lassen.


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 Geronimo 18. Juni 2010 
 

Riedl rechtgläubig?

Hinsichtlich Gerda Riedl steht die Behauptung ihrer Rechgläubigkeit auf tönernen Füßen. Immerhin hat sie sich als kämpferische Feministin erwiesen, wie angehängte Rezension verdeutlicht.

Rezension zu: Gerda Riedl, Der Unterschied. Was Christen ausmacht
Sankt Ulrich Verlag GmbH Augsburg, 2004, 122 S., EUR
Wer inhaltlich etwas vermitteln möchte, braucht dazu (eine bestimmte) Sprache. Riedl verwendet - um in der Gender-Sprache ihres Buches zu bleiben - als Epigonin die sattsam bekannte theologische „Neu-Sprach“, beschränkt sich auf formelhaftes Sprechen, das auf Rahner und andere zurückgeht. Es zeichnet sich aus durch Wortgeklingel, nicht endenwollendes Wiederholen von Floskeln wie „(vor-gängigen) Zu- und Anspruch“, „Fährnis“ und „Widerfahrnis“, „Christin(nen)“ und „Christ(en)“, „Bleiben im Hier und Heute“, „Bleiben im Dort und Dann“. Auch Neologismen bleiben da nicht aus, z.B. „anleben“. Dass dabei manchmal eine Gender-Formel auf der Strecke bleibt, z.B. bei Aufzählungen wie Juden und Christen - gibt es keine Jüdinnen? -, scheint im Getümmel der Gender-Verpflichtung verloren oder großzügig übergangen zu sein.
Riedl nimmt die Leser(innen) auf eine „Glaubensreise“ mit. Doch diese Reise endet im Land „Nirgendwo“. Die Autorin zitiert zwar immer wieder - wissenschaftlich exakt! - Bibel, Katechismus, kirchliche Lehrentscheidungen, aber die von ihr empfohlenen Dokumente des II. Vatikanums fehlen weitgehend. Auf der Basis der drei erstgenannten Bezüge ist sie lehramtstreu. Aber ihre Auslegung bzw. ihr Umgang mit den Zitaten lässt eine andere Einstellung erkennen, wie auch schon bei Rahner. Ausgerechnet unter dem Stichwort „Beten“ nennt sie Jesus wiederholt den „Mann aus Nazareth“, verständlich, denn sie lässt Jesus selbst beten: „Vater unser“. Dass dem Gebet die Aufforderung Jesu vorausgeht: „Wenn ihr betet, dann sprecht...“, wird nicht erwähnt. Desgleichen verkürzt sie Schul-denvergebung und Abendmahlsfeier zu Symbolhandlungen Jesu. Auch das ist nicht verwunderlich, empfiehlt sie doch auf der Seite vorher Wolfgang Beinerts „Glaubenszugänge. Lehrbuch der katholischen Dogmatik“, dem sie sich damit anschließt. Bezüglich des Glaubensbekenntnisses zitiert sie Tertullian: „Die Richtlinie des Glaubens ist überall die gleiche, als einzige der Veränderung und Verbesserung unfähig...“ Hätte sie sich dieser „Richtlinie“ gebeugt, dann wäre keine „Glaubensreise“ aus ihrem Buch geworden, sondern eine dem Glauben entsprechende Katechese, die diesen Glauben er-möglicht. Nach ihrer Version aber „erzählen Glaubensbekenntnisse vor allem vom Zuspruch Gottes“. - Wirklich nur das?
Zu sachgerechter Information gehört auch, dass die einzelnen Buchstaben des Fisch-Akrostichons Ichthys im dritten Buchstaben den Genitiv bezeichnen: Theou, nicht den Nominativ. Rätselhaft bleibt ihr Ausdruck „Viel-Einheit“. Nach katholischer Lehre kann es Vielfalt nur in der Einheit geben; denn Einheit in Vielfalt ist ein Widerspruch in sich. Der lateinische Begriff „Communio“ ist jedenfalls mit „Viel-Einheit“ nicht korrekt übersetzt, was jemand, der angeblich Latein studiert hat, wissen müsste. Einen merkwürdigen Gegensatz sieht die Autorin zwischen der „Freiheit der Kinder Gottes“ und der Verpflichtung der Christen zur Einhaltung der Gebote Gottes. Ist es nicht durchgehend kirchliche Lehre, dass die Einhaltung der Gebote zur wahren Gotteskindschaft befreit? Das Zitieren von Bibelstellen allein rückt noch nicht die Offenbarung Gottes in den Vordergrund. Und wenn man Gott nur als den darstellt, der seinerseits auf der Reise zum Menschen ist, welchen „Anspruch“ kann man damit begründen? Ein Reisender muss auch ankommen dürfen, sonst verläuft seine Reise ins Leere! Das Buch bietet an: „Brücken schlagen“. Es bekennt: „Glaubensinhalte werden ignoriert, Glaubenswissen vergeht, aber die (Selbst-) Vertrauenskrise bleibt.“ Hat Christus nun gesagt: „Das Reich Gottes ist nah. Kehrt um und glaubt an das Evangelium“ oder „Vertraut euch selbst“? Wenn das Weiheamt für Frauen ausdrücklich als „Problemstau“ deklariert wird, dann erkennt der Leser/die Leserin spätestens hier, wo die Autorin „der Schuh drückt“. Wenn Christus den Erwerb des Reiches Gottes an das Leben nach den Geboten Gottes gebunden hat, dann braucht niemand aufzubrechen zu einem Wettstreit - „heraus zum Aufbruch ins Ungewisse der eigenen Glaubensreise“; denn: „Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden ...“
Wer das Buch gelesen hat, hat keinen Gewinn, wer es nicht liest, dem entgeht nichts. Das ist schade für den Verlag, der in der Vergangenheit Hervorragendes angeboten hat. Die habilitierte Theologin ist mit diesem Buch keine Empfehlung für eine Beauftragung als ordentliche Professorin.


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 Apfelkuchen 18. Juni 2010 
 

Eine Ohrfeige ist Gewalt

...ja sicher und das unkontrollierte Werfen mit Wattebällchen auch.

Mal Im Ernst:

Gehen sie ja nie nach Bayern,da wird jeden Tag im Wirtshaus gerauft.Das ist ganz normal dort.Da regt sich auch sonst niemand sonderlich darüber auf,das ist dort typisch \"bayrische Lebensart\",das gehört dort hin wie die Weisswurst.

Aber vielleicht stellen sie sich dort als Tugendwächter ja mal hin um diese \"Gewalt\" zu unterbinden.Seien sie aber vorsichtig dabei,daß sie beim Versuch die Streithähne zu bändigen nicht selbst eine \"fangen\".


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 resetlam02 18. Juni 2010 
 

@Apoka

Walter Mixa:

\"Gewalt und Priestertum sind in unserer Kirche und mit unserem Glauben unvereinbar. Ein Priester muss gewaltlos sein. Ich habe mich daran immer gehalten.\"

\"Nein. Die erhobenen Vorwürfe erschüttern mich, weil ich zu keiner Zeit körperliche Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in irgendeiner Form angewandt habe. Gewalt zwischen Menschen lehne ich grundsätzlich ab. Ich bin als Mensch und als Christ fest überzeugt, dass jeder Mensch so behandelt werden muss, wie man selbst behandelt werden möchte.

Was ist, wenn einem Erzieher mal die \"Hand ausrutscht\"?

\"Dann hat er nach heutiger Erkenntnis einen erzieherischen Fehler begangen. Uns werden junge Menschen anvertraut. Wir müssen ethische Werte mit Behutsamkeit vermitteln, nicht mit Angst.\"

\"Meine Eltern haben mich immer sehr nobel erzogen. Ich kann mich nicht erinnern, von meinem Vater oder meiner Mutter jemals geschlagen oder nur geohrfeigt worden zu sein.\"

„Zu den Vorwürfen wegen schwerer körperlicher Züchtigungen, die in der Süddeutschen Zeitung gegen mich erhoben worden sind, habe ich von Anfang an klar gesagt, dass ich zu keinem Zeitpunkt körperliche Gewalt gegen Kinder und Jugendliche angewandt habe. Dazu stehe ich auch.“

\"Wenn jetzt das Thema auf die Frage nach Ohrfeigen zugespitzt wird, will ich ganz ehrlich sagen, dass ich als langjähriger Lehrer und Stadtpfarrer im Umgang mit sehr vielen Jugendlichen die eine oder andere Watsch\'n von vor 20 oder 30 Jahren natürlich nicht ausschließen kann\".

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Wissenschaftlich betrachtet stellt der Begriff Gewalt nur eine Unterkategorie von Aggressionen dar: er fällt unter die destruktive Aggression. Unter dem Begriff Gewalt werden Formen aggressiver Handlungen unter und zwischen Menschen sowie gegen Sachen subsumiert, die in direkter oder indirekter Weise auf eine Schädigung abzielen.

Aggressive Verhaltensweisen hängen auch von Wahrnehmungs- und Bewertungsprozessen ab. Aggressive Verhaltensweisen können verstärkt werden, wenn die persönliche Erfahrung lehrt, dass man seine Wünsche durch aggressives Verhalten besser durchsetzen kann, dies gilt aber auch für das Beobachtungslernen (Bandura). Frustrationen können (müssen aber nicht) eine Rolle bei der Auslösung von Aggressionen spielen. (Robert Sears) Starke Frustrationen führen eher zu Angst und Niedergeschlagenheit. Die meisten Menschen scheinen in der Lage zu sein sonst ungewohnte Aggression auf Anordnung durchzuführen (Milgram - Elektroschock), wobei ein Teil der eigenen, sozialen Verantwortung auf eine \"übergeordnete\" Stelle oder Person geschoben wird. Dabei werden aggressive Handlungen auf Anordnung häufig auch gegen ernsthafte innere Widerstände durchgesetzt.

... Und interessanterweise wird ja auch hier in der Diskussion z.B. Jesus Sirach (übergeordnete Stelle) zitiert, um \"Züchtigungen\" an Kindern vorzunehmen.

Eine Ohrfeige ist Gewalt
Eine Watschn ist Gewalt

Beides ist keine \"Prügel\". Wäre der Bischof dabei geblieben, niemals jemanden \"geprügelt\" zu haben, könnte niemand ihm die Watschn vorwerfen. Er hat aber - wie oben zitiert AUSDRÜCKLICH JEGLICHE Form von GEWALT verneint:

Bischof Mixa: \"... ich zu keiner Zeit körperliche Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in irgendeiner Form angewandt habe.\"

Und bitte macht mir jetrzt nicht weiß, dass der Bischof Mixa, den ich kennen, nicht wissen konnte, dass Watschn und Ohrfeigen \"Gewalt\" sind. Das würde allen meinen Anstrengungen und denen \"Apfelkuchens\" zuwiderlaufen, den Bischof als einen Mann zu sehen, der vollständig im Besitz seiner geistigen Kräfte ist.

Als er dieses Interview gab, war er noch nicht wochenlang unter Dauerfeuer und noch nicht von seinen Amts\"brüdern\" bedrängt, noch hatte sich kein Weihbischof ausgerechnet, dass er Diözesanbischof werden könnte, noch hatte sich kein Regionaldekan ausgerechnet, dass er unter seinem Kumpel Generalvikar werden könnte


...


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 dominique 18. Juni 2010 
 

@Ester

Das ist wohl wahr. Jeder einzelne kann sich ja mal fragen, in welcher Bibelszene sich für ihn sein Glaube besonders spiegelt. Ich selbst kann nicht unbewegt den Satz der Emmaus-Jünger anhören: Bleibe bei uns!


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 Rick 18. Juni 2010 

Schisma

Das Schlimme ist, dass dieses Schisma bereits in (fast) allen deutschsprachigen Diözesen eine Tatsache ist. Als Beispiel sei nur Linz genannt. Aber auch Schönborn muss sich in alle Richtungen verbiegen um den Anschein einer Einheit zu wahren. GOTT sei Dank gibt es da noch Papst Benedikt XVI.!


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 Ester 18. Juni 2010 
 

Wunderbare Analyse Elija-Paul

In der Tat ist in Linz und Augsburg nur etwas an die Oberfläche gekommen, was seit Humanae vita existiert.
Das ganze ist für jeden einzelnen eine Glaubensprüfung.
Glaube ich an Christus, der gekommen ist Sünder zu rufen, der gekommen ist zu heilen und zu retten was verloren war?
GLAUBE ICH, wirklich?


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 noone 18. Juni 2010 
 

Bleib liegen Bruder -

es könnte noch mehr Dreck bei dir gefunden werden.

tinyurl.com/34au5ma


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 Siebtel 18. Juni 2010 
 

Die Neue Deutsche Demokratische Kirche (DDK)

Verstörend an dieser neuen DDK ist, wie unglaublich wichtig sie ihre Unabhängigkeit von Rom nimmt. Der bedingungslose Wille zur Macht ist ihr Charakteristikum. Das Heil des Neuen Deutschen Kirchenvolkes scheint einzig und allein in seiner Selbstanbetung zu liegen.


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 gerda maria 18. Juni 2010 
 

@ sttn

Sie fahren die Stockholm-Syndrom-Schiene (auf gut Freund mit dem Angreifer). Das ist Selbsmord, der reine Wahnsinn, eingelullt in seichtes Christengeschwätz.

Ja, es herrscht Krieg. Und es gibt nur Fronten - kein Dazwischengemauschel. Jede/-r wird sich entscheiden müssen; der Engel mit dem zweischneidigen Schwert wird dafür sorgen.

Im Link ein Beispiel aus den zahlreichen \"geistigen Tankstellen\" der lieben Reformfreunde...


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 Kathole 18. Juni 2010 
 

Fragwürdige Gleichsetzung von Züchtigung und Gewalt

ZITAT: \"Er hätte von vornherein einräumen müssen, dass er früher auch mal „Watschn“ verteilt hat und nicht sagen dürfen, „nie jemals“ Gewalt ausgeübt zu haben.\" ZITAT-Ende

Die Verwendung des negativ besetzten Begriffs \"Gewalt\" für körperliche Züchtigung in der Erziehung hat bei uns m.W. mit einem Gestzesprojekt der Rot-grünen Regierung im Jahr 2000 Einzug gehalten, mit dem der Staat massiv und naturrechtswidrig sogar in das elterliche Hoheitsgebiet der Kindererziehung eingedrungen ist. Erstaunlich klaglos haben diesen Eingriff damals nicht nur die soeben merkelisierte CDU, sondern auch die katholischen Hirten hingenommen.

Auch der Artikelschreiber N.N., mit dem ich ansonsten zu 90% übereinstimme, scheint die rot-grüne Verschiebung der Kategorien völlig unbemerkt in sich aufgesogen zu haben. Doch nicht nur bereits unsere unmittelbaren mitteleuropäischen französischen Nachbarn sehen das Thema der körperlichen Züchtigung als Erziehungsmittel weitaus entspannter, auch der KKK zitiert am Ende des Abschnitts 2223 über die Pflichten der Eltern völlig unkommentiert die Heilige Schrift:

„Wer seinen Sohn liebt, hält den Stock für ihn bereit, damit er später Freude erleben kann. Wer seinen Sohn in Zucht hält, wird Freude an ihm haben\" (Sir 30,1-2). „Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie in der Zucht und Weisung des Herrn!\" (Eph 6,4).

Wenn Bischof Mixa evtl. verteilte Watsch\'n nun als unter keinen Umständen gerechtfertigte fürchterliche Entgleisungen lautstark bereut hätte, hätte er zwar kurzfristig der Political Correctnes geschmeichelt, wäre damit aber gleichzeitig all jenen Eltern in den Rücken gefallen, die sich ihre Erziehung nicht von rotgrünen Ideologen diktieren lassen, sondern sich am Naturrecht, der Heiligen Schrift und dem KKK ausrichten.

www.vatican.va/archive/DEU0035/_P81.HTM


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 M.Schn-Fl 17. Juni 2010 
 

Botschaft der Frau aller Völker

Liebe Freunde,
beim nochmaligen langsamen Durchlesen besonders der letzten Absätze von N.N. über ein sich anbahnendes Augsburger Schisma fällt mir eine der eucharistischen Schauungen der Seherin Ida Peerdeman aus Amsterdam ein. Die Kirche hat ja ihre Visionen über die Botschaften der \"Frau aller Völker\" anerkannt. siehe Kathpedia. Frau aller Völker. Hier die Schauung vom 31. Mai 1978:

\"Ich sah ein riesig großes Licht, aus dem eine große weiße vergeistigte Taube zum Vorschein kam.Ich hörte :Folge mir...........
Mitten auf der Ebene stand eine Kirche mit einem spitzen Turm. Aus dem Himmel hörte ich die Stimme rufen: Schaut her meine Getreuen, was geschieht!
Dann sah ich, wie der Himmel sich öffnete. EIN GROßES SCHWERT SENKTE SICH HERAB UND HIEB DIE KIRCHE VON OBEN NACH UNTEN GENAU IN ZWEI HÄLFTEN. Und ich sah die 2 Hälften auseinandergehen. Es waren 2 offene Teile, so daß ich hineinblicken konnte. Im rechten Teil sah ich Menschen und auch im linken.
Dann zeigten sich plötzlich über dem linken Teil der Kirche Buchstaben in eigenartiger Form.
Sie bildeten ein Wort: EPHRAIM
(Anm.:Hosea 7,11: Ephraim ist eine Taube, leicht zu betören, ohne Verstand.Sie rufen Ägypten zu Hilfe und laufen nach Assur)( Ephraim ist einer der 12 Stämme Israels)
Über dem rechten Teil ( der durchschlagenen Kirche) erschien das Brustbild eines Papstes mit 2 erhobenen Fingern. Im Hintergrund sah ich den Petersdom. Dann sprach die Stimme weiter: Schaut! Nun war es als könnte ich durch ein Glas in den linken Teil der Kirche sehen. Über das Glasfenster ergoß sich lauter Wasser, als ob dort alles zu Wasser würde. Die Stimme sprach: Schaut! Es wird alles verwässert werden! Dann sah ich, wie Wellen heranwogten und die linke Häfte der Kirche wegspülten. Die rechte Hälfte der Kirche stand noch auf der Ebene und wurde vor meinen Augen eine vollständige Kirche.
Dann kam aus dem Himmel das Bild der Frau mit dem Kreuz auf der Erdkugel....... Dann auf einmal blieb das Bild neben der Kirche stehen. Nun sah ich die ganze Schafherde herbeilaufen und verstand innerlich: Sie hatten sich verirrt und waren zerstreut. Ich hörte die Stimme rufen: Hört, Sie wird die Welt retten müssen.\"

Man muß an Privatoffenbarungen nicht glauben. Sie sind nicht heilsnotwendig. Aber alles, was in den Botschften der Frau aller Völker angekündigt worden ist, ist genauso eingetroffen. Das ist eine Tatsache, von der sich jeder überzeugen kann und die deshalb nicht zu bestreiten ist. Bischof Punt von Harlem und Amsterdam hat sie anerkannt, nachdem er sich mit Kardinal Ratzinger und Papst Johannes Pau II. in Rom beraten hatte.
Die Beschreibung von N.N. über ein mögliches Schisma in Augsburg läßt mich doch sehr daran denken.
Ihr müßt es nicht glauben, aber \" wer es fassen, der fasse es\".


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 diaconus 17. Juni 2010 

@ Apfelkuchen

Zitat
Das 2 Vatikanum kreiste ja immer um den \"modernen Menschen\"
Was ist damit gemeint ?
Ich bestreite,daß es so etwas überhaupt gibt.
Der Mensch so wie er ist,so war er schon seit seiner Erschaffung.Alles was er wünscht,die Bedürfnisse, die er hat,was er erhofft,wofür er sich einsetzt,das ist doch im Grunde immer dasselbe geblieben.
Zitat Ende

Zum letzten Satz: Richtig. Dass das 2. Vaticanum immer um den „modernen Menschen“ kreiste, ist genauso Schimäre wie der angebliche „Geist des Konzils“, den es nicht gab und gibt.

Wer die Dokumente des Konzils genau liest, wird diesbezüglich darin nichts finden. Dass ganze sind Interpretationen modernistischer Theologen, die die Hl. Mutter Kirche protestantieren wollen.

Dass der Mensch sich im weltlichen Leben „Modeströmungen“ anpasst, ist ja nichts Neues. Das gilt jedoch nicht für das Verhältnis (Glauben) des Menschen zu Gott.

Denn die Offenbarung Gottes ist zeitlos und kann immer, unter Berücksichtigung des Sitzes in der Zeit, gelesen werden ohne das Veränderungen, Verkürzung oder Verfälschungen derselben erforderlich sind. Wer also Anpassungen, Neuinterpretationen usw. im Zeitgeist fordert, handelt nicht im Sinne Jesu. Jesus sagt ja eindeutig über seine Jünger: „Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.“ (Joh 17,16).


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 Apoka 17. Juni 2010 
 

resetlam02,

sooft sie sich auch widerholen, Ihre ständigen Behauptungen in puncto Gewalt der Bischof hätte gelogen werden auch nicht wahrer. Übrigens: Die Einstellung zu Gewalt ist absolut heuchlerisch in unserer Gesellschaft (apfelkuchen). Zudem wurde immer noch nicht richtig festgestellt, dass B. Mixa gelogen hat. Auch wenn das Ihre Interpretation ist. Und diese Interpretation lässt auch ziemlich tief blicken.


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 Apfelkuchen 17. Juni 2010 
 

diaconus

Das 2 Vatikanum kreiste ja immer um den \"modernen Menschen\"

Was ist damit gemeint ?

Ich bestreite,daß es so etwas überhaupt gibt.

Der Mensch so wie er ist,so war er schon seit seiner Erschaffung.Alles was er wünscht,die Bedürfnisse, die er hat,was er erhofft,wofür er sich einsetzt,das ist doch im Grunde immer dasselbe geblieben.

Leben,Liebe,Wärme ,Gesundheit,Sicherheit,Ruhm,Ehre,Macht danach strebt er doch schon seit seinem Erscheinen hier auf Erden.Hier bleibt er doch derselbe,das sind auch keine Moden(woher modern kommt),sondern das sind ewige Bedürfnisse,die er immer hatte und immer haben wird.

Und jeder Mensch muss ab seiner Geburt hier immer wieder bei 0 anfangen,da gibts auch keine \"Höherentwicklung \"von Anfang an.Und im Grunde ist das auch alleine gerecht.

Der Mensch ist eben auf die Ewigkeit hin ausgerichtet und nicht auf irgendwelche Moden,die heute zwar modern sein mögen,vielleicht auch neu und aufregend,morgen aber schon wieder Ladenhüter sind,also sozusagen schon wieder postmodern sind.


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 diaconus 17. Juni 2010 

Zeitgeist

Zitat
Sie leben wohl noch in der Zeit in der Robinsons Roman \"Der Kardinal\" spielt, Ob man das bedauert oder nicht, die Zeit kommt nicht mehr wieder. Und das ist sicher auch gut; denn ob dieser Stil dem Evangelium in allem so entsprach, bezweifele ich.
Zitat Ende

Als Vorkriegesgeborener kann ich nur sagen, dass der damalige Stil dem Evangelium sicher mehr entsprochen hat als dem heutigen. Erst als nach dem 2. Vaticanum die modernistischen Theologen die Schimäre vom „Geist des Konzils“ geprägt hatten, den es aber nie gab, kam die wahre, gesunde und reine Lehre (1 Tim, 2 Tim, Tit) unter die Räder. Denn das 2,. Vaticanum hat keinen Bruch, keinen Neubeginn festgelegt, sondern es war eine Weiterentwicklung, die auf der Lehre und der Tradition basierte. Nicht die Entwicklung der Kirche in sich war der Veränderung unterworfen, sondern das weltliche der Kirche „i n“ der Welt wurde angepasst. Was wurde daraus gemacht? Die Welt kam in die Kirche und veränderte sie im negativen Sinn. Statt dass die Laien als Sauerteig in der Welt wirkten, wollen und wollten sie SEINE Kirche der Welt anpassen. Also genau das Gegenteil, was der Zweck des Konzils war.


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 M.Schn-Fl 17. Juni 2010 
 

Zeugnis geben!

Kathole ein wirklich schönes Zeugnis. Mit den geistlichen Bewegungen haben Sie recht. Die führen bei uns ein kümmerliches Dasein, zu wenig von den Bischöfen beachtet und zuviel vom kirchlichen Ordinariatsunwesen behindert.
@Ottaviani
Sie sind wirklich da stehen geblieben, wo Card. Ottaviani noch das Sagen hatte. So wie Sie sich das vorstellen, geht das schon lange nicht mehr.
Die Zeit des Absolutismus ist schon lange vorbei und bestimmt nicht das Anliegen der letzten Päpste. Sie leben wohl noch in der Zeit in der Robinsons Roman \"Der Kardinal\" spielt, Ob man das bedauert oder nicht, die Zeit kommt nicht mehr wieder. Und das ist sicher auch gut; denn ob dieser Stil dem Evangelium in allem so entsprach, bezweifele ich.


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 Sophia 17. Juni 2010 
 

Ein ganz ausgezeichneter Gastbeitrag von N.N

Vielen herzlichen Dank! Hier wird Walter Mixa als ein Mensch geschildert „mit Schwächen und Fehlern, mit Runzeln und Makeln.“ Ja, das darf sein, dass auch ein hoher Amtsträger Schwächen hat. Ich lese aber auch, dass es sich hier um einen aufrechten Mann handelt, dem die Intrige fremd ist. Das ist mir wichtig.

Hat er nicht Recht, wenn er sagt, Bistumsleitung sei nicht der richtige Ausdruck? Es ist eben kein Kollegium!

Ja und dann trifft er auch noch Personalentscheidungen, die denen nicht passen, die angeblich mehr Demokratie wollten, sich nun aber „stasimäßig“ benehmen.

Das überrascht mich nicht, dafür lebe ich schon zu lange (Jahrgang1948) und kenne die Intoleranz der Linken oder der sogenannten Liberalen zur Genüge, der es durchaus immer um die Macht ging. Skandalisierung, Medienkampagnen gehören dazu wie auch das Ausschalten der besonnenen Stimmen.

Aber: Die katholische Kirche wird auch das überleben. Der Mensch ist bedürftig, bedürftig nach geistiger Nahrung. Vom Gebet, von Gott ist ja bei diesen Leuten offenbar nie die Rede, wie ja auch der Chefredakteur unlängst feststellte.

Fürchtet Euch nicht!


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 johannes lehrner 17. Juni 2010 

Danke!

Danke für Ihre Darlegungen zur causa Mixa. Ich fände es noch besser, wenn der Name des Autors dieses Artikels angegeben wäre - aber ....?
Möge der Herr unsere Liebe vermehren und entfachen und uns zu Menschen wie Stefanus (der erste Märtyrer) machen.


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 Tina 13 17. Juni 2010 

Lieber Gott reiß den dunklen Vorhang weg

Ewiger Vater, durch das unbefleckte Herz Mariens und das göttlich – blutende Herz Jesu opfern wir Dir mit allen Engeln und Heiligen auf: den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit, das hochheilige Anglitz und die eucharistische Liebe, alle Wunden, Tränen und Schmerzen Deines über alles geliebten Sohnes unseres Herrn Jesus Christus, vereint mit den Tränen, den Schmerzen und der Liebe Mariens, den Verdiensten der lieben Engel und Heiligen, allen vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen heiligen Messen, Rosenkranzgebeten und Liebesgebeten, zur Bekehrung der Sünder, zur Sühne für die Sünden der ganzen Welt, für die heilige katholische Kirche, Papst, Bischöfe, Priester und Ordensleute, für die Armen Seelen im Fegefeuer und für alle uns anvertrauten Seelen. Amen.


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 Esmeralda 17. Juni 2010 
 

Lieber sttn

Sie meinen es bestimmt gut , aber ich glaube , Sie haben überhaupt nicht verstanden , worum es überhaupt geht.
Im Bistum Augsburg sind zerstörerische Kräfte am Werk , wie ich sie mir nicht hätte vorstellen können. Mir bleibt ebenfalls die Luft weg , wie Ihnen Poldi und ich könnte vor Hilflosigkeit fast kotzen , wenn ich diesen Bericht lese.
Der Kommentator N.N. hat überhaupt nicht die Absicht als Kirchenspalter aufzutreten, lieber sttn. Er berichtet uns sehr informativ als Insider, den ,wie ich es interpretiere , ebenfalls die Resignation erfasst hat.
Da sind hochgebildete Theologieprofessoren am Werk , die sich am liebsten alle gleich selbst zu falschen Päpsten krönen würden. Was tut eine Grünen Abgeordnete auf dem Podium ? Die soll nicht nach Frauen am Altar schreien sondern sich vielleicht mal Gedanken darum machen , wie sie sich bei der Bekämpfung der Ölpest einbringen könnte. Was tun sie denn alle , wenn sie sich dann in den Altarraum geputscht haben? Jetzt kämpfen sie noch gegen unsere bestehende Katholische Kirche , wenn sie diese dann kaputtgemacht haben , werden sie sich dann am Altar alle selbst zerfleischen , und in den Bänken knien wir armen Schafe , die überhaupt nicht mehr wissen , welches Theaterstück da gerade gespielt wird .
Es tut mir Leid aber das ist meine sarkastische Prognose !!!


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 Nummer 10 17. Juni 2010 

Ein sehr guter Gastkommentar

ist das! Bravo! Und sehr aufschlussreich für einen Außenstehenden. Gut, dass ich nicht in der Diözese leben muss, mir gefällt es in Regensburg sehr gut - bei Bischof Müller! Hoffentlich kommt ein Nachfolger von dessen Format und mistet beherzt und kräftig aus im Bistum Augsburg!!!!!!!!!!! Mit Gottes Hilfe!
Hoffentlich liest Hr. Mixa diesen Gastkommentar auch und versteht, was eigentlich vor sich gegangen ist, er wurde übel bloß gestellt in aller Öffentlichkeit.
Damit keine Mißverständnisse aufkommen: Ich betrachte die finanziellen Fehler als schwerwiegende Vorgänge (bin also kein sog. \"Mixa-Fan\" und sehe das sehr objekitv).


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 Guiseppe 17. Juni 2010 
 

@ hans-thomas

hans-thomas: \"Ich finde es schon ein starkes Stück, Mixakritiker als Papstgegner darzustellen. Schließlich hat ja auch der Papst den Rücktritt angenommen und das in einer Rekordzeit.\"

Eine (schnelle) Rücktrittsannahme durch den Papst bedeutet kein Schuldspruch des Papstes gegen Bischof Mixa. Hier bestätigt der Papst mit Sicherheit nicht irgendwelche gravierende (bis heute unbewiesene) Prügel- oder sonstige Vorwürfe.

Keineswegs ist auszuschließen, dass die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs eine Rolle gespielt haben beim Papst. Nicht weil der Papst ihnen Glauben schenkte, sondern weil er weiß, dass ein Bischof nicht seine Arbeit tun kann, wenn er ständig mit solchen Vorwürfen konfrontiert wird. Hier hat der oberste Hirte das Wohl der Diözese im Blick.

Kardinal Pell wird jetzt doch nicht Präfekt der Bischofskongregation, weil in den Medien ein (längst widerlegter) Missbrauchsfall gegen ihn wieder aufgerollt wurde. Das ist kein Schuldspruch des Papstes gegen Pell.

Die Putschisten von Augsburg - die gerade wegen ihrer Vorgehensweise zu den übelsten Papstgegnern (-quälern) gehören -, sollten sich ihrer Sache nicht so sicher sein. Noch haben sie nicht gewonnen. Sie werden sich eines Tages vor dem höchsten Richter verantworten müssen. Aber schon davor droht ihnen einiges Ungemach in dieser Welt. Ich wollte nicht in ihrer Haut stecken.


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 Kathole 17. Juni 2010 
 

@Elija-Paul: Danke für Ihre messerscharfe Kurz-Analyse der Lage

der Kirche im deutschsprachigen Raum!

In der Tat wird jetzt nur etwas sichtbar, was schon seit Jahrzehnten Realität ist, die nur sehr sorgsam unter der Decke gehalten wurde, da die treibenden Kräfte im (Rom gegenüber) Verborgenen besser arbeiten können.


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  17. Juni 2010 
 

Mixakritiker =Papstkritiker

Natürlich ist dies das gleiche. Es geht ja um die Art der Kirche. Ich gebe den Pfingstlern einen Rat. Geht zur protestantischen Gemeinde, da könnt ihr euch selbst beweihräuchern und weiterstreiten und laßt die katholische Kirche in Ruhe. Die Kirche ist kein Sozial- oder Politikverein. Dafür gibt es andere Strukturen. Es geht um das Seelenheil und dieses ist nicht durch Vereinsmeierer zu bekommen.

www.kath.net/detail.php?id=27078


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 Sella 17. Juni 2010 
 

KKK klar.katholisch.klug

Ein großer Dank an N.N. für diesen wunderbaren Artikel. Es macht Hoffnung, daß es im Bistum Augsburg solche Mitarbeiter gibt :)


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 hans-thomas 17. Juni 2010 
 

Mixxakritiker nicht gleich Papstgegner

Ich finde es schon ein starkes Stück, Mixakritiker als Papstgegner darzustellen. Schließlich hat ja auch der Papst den Rücktritt angenommen und das in einer Rekordzeit. Man unterstellt also auch indirekt dem Papst, dass er sich vorschnell durch das deutsche Mediengeschwätz unter Druck setzen lässt. Damit macht man auch zukünftige Entscheidungen unglaubwürdig und das wird Ratzinger wirklich nicht gerecht!!!


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 Engelchen 17. Juni 2010 
 

Was verstehen Sie denn unter UnGeist?

Was verstehen Sie unter Rebellion? (Siehe Wikipedia.) Was hat die katholische Kirche denn mit einer Regierung gemein, die glaubt, sie sei \"ganz, ganz OBEN\"? Jedes Un will so gern ein gähnendes, schwarzes Nichts funken, schafft es aber nicht. Was glauben Sie, was Gott sich dabei gedacht hat, in Jesus Christus das WORT zu sehen?


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 Kathole 17. Juni 2010 
 

Korrektur in eigener Sache

\"... der reichen Überlieferung aus 2000 Jahren Kirchengeschichte...\" muß es natürlich heißen, und nicht \"aus 200 Jahre\"!


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 Kathole 17. Juni 2010 
 

@obelix160: Ein herzliches Grüß Gott vom \"unverschämten An-die-Wand-Fahrer\"!

ZITAT: \"obelix160- KJG geprägt- Kandidat für den Scheiterhaufen.\" ZITAT Ende

Also KJG, habe ich es doch gewußt! Aber, lieber obelix160, nicht verzagen. Selbst für KJG-Geschädigte gibt es Hoffnung!

Zum einen, kennen wir in der katholischen Kirche den Weg der Umkehr, Reue, Vergebung und Versöhnung, an vorderster Stelle im Sakrament der Versöhnung, der Beichte.

Zum anderen gibt es in der Weltkirche zahlreiche Aufbrüche, die in einer lebendigen Gemeinschaft ein echtes Stück katholischer Kirche vermitteln, mit kindlicher Annahme der kirchlichen Lehre, effektiver und affektiver Verbundenheit mit dem Nachfolger des Petrus, tiefer Spiritualität, die aus den Quellen der Heiligen Schrift, der reichen Überlieferung aus 200 Jahre Kirchengeschichte, unter besonderer Wertschätzung der Kirchenväter, schöpfen, und das II.Vatikanische Konzil nicht nur im Munde führen, um es den Piusbrüdern um die Ohren zu hauen, sondern wo tatsächlich dessen Texte aufmerksam gelesen und reflektiert werden, ebenso wie das fortwährende päpstliche Lehramt.

Ich selbst durfte als 16-jähriger Jugendlicher, der bereits mit 11 zuerst zum Atheisten mit geschlossenem materialistischen Weltbild (\"Am Anfang war der Wasserstoff\" usw.), dann zum milderen Agnostiker mit wachsendem Respekt vor östlicher Spiritualität, aber auch Anfälligkeit für den westlichen Hedonismus, geworden war, durch das Zeugnis eines Klassenkameraden zum katholischen Glauben zurückfinden, den ich nie über den Stand des Erstkommunionalters hinaus weiterentwickelt hatte.

Über diesen Klassenkameraden kam ich in eine Gemeinschaft, die aus dem Impuls des II.Vatikanums heraus entstanden ist, damals zu 90 % aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen bestand und wenig später eine sog. Bewegung hervorbrachte, wie sie in großer Zahl auf den Weltjugendtagen vertreten sind, sowie auf den deutlich selteneren Welttreffen der neuen geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen in Rom.

Diese Gemeinschaft kann sich vor Andrang junger Menschen, die ein Leben ganz im Dienst der Kirche leben wollen, kaum retten. Auch an Priesterberufungen mangelt es nicht, obwohl oder gerade weil die Latte dort recht hoch gehängt wird. Es kommen auch Anfragen von Bischöfen entlegener Kontinente. So oder ähnlich geht es wohl auch allen anderen papsttreuen, wirklich katholischen Gemeinschaften.

Nur in Deutschland werden von den meisten deutschen Bischöfen diese Aufbrüche nach wie vor ausgebremst und oft mit Absicht rausgehalten, da die DBK nach wie vor am Dinosaurier einer alleinigen Vertetung katholischer Jugendarbeit durch den glaubenslosen BDKJ und seine ebenso gearteten Mitgliedsvereine festhalten. Dort darf jede Position vertreten werden, außer die des katholischen Lehramts, ist jede Haltung gegenüber dem Papst erlaubt, außer die des kindlichen Gehorsams. Meist kommt man aber eh nicht in die Verlegenheit, über Glaubensthemen zu sprechen, da dies dort eher als uncool gilt.


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 Apfelkuchen 17. Juni 2010 
 

Wir müssen jetzt für unseren Bischof kämpfen

...und das auch in der Höhle des Löwen,den Medien.

Wir sollten die Medien dazu nutzen,nicht uns dauernd durch sie benutzen lassen.
Wir müssen den Spiess hier einfach umdrehen und sie benutzen.

Bischof Mixa : Einer für alle,alle für einen.


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 Apfelkuchen 17. Juni 2010 
 

Karolina

Das interessiert auch niemanden wirklich.

Weils eben keine papsttreuen Katholiken sind.


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 Karolina 17. Juni 2010 
 

Jemand, der derart in den Medien heruntergemacht

wurde, hat alles Recht der Welt sich auch in den Medien zu verteidigen. Aber auch nicht nur dort, Bischof Mixa soll an allen Fronten für sich kämpfen, dabei darauf achten, daß er nicht rachsüchtig wird, viel beten - dann wird alles gut mit der Zeit. Nach Augsburg zurück sollte er nicht zwingend wollen, vielleicht ja, vielleicht nein.


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 Karolina 17. Juni 2010 
 

Es gibt seit Jahrzehnten kaum einen Fernsehfilm

oder Soap, wo nicht ein Frau einen Mann ohrfeigt und alle finden es anscheinend normal.


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 Apfelkuchen 17. Juni 2010 
 

Dieser Mann ist im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte und er hat ganz genau gewußt, was er sagt.

...ach und ich dachte der Mann ist losgelöst von der Realität,eine Psycho der Stimmen hört und eigentlich in die Klapse gehört,ein Alkoholiker und ein Schizoider,wie kann ein solcher im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte sein ?

Watt denn nun ?

Herr Bischof Mixa : Im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte wie hier behauptet, oder doch lieber Unzurechnungsfähig,ein kranker Mann reif für die Psychiatrie ?

Verleumder,entscheidet euch endlich.

Ihr werdet langsam lächerlich.


\"Watschn und Ohrfeigen waren schon immer und sind noch immer Gewalt. Diese Gewalt war zwar gesellschaftlich toleriert aber dennoch \"Gewalt\" .

Stellen sie sich vor,selbst Schulkinder watschen sich gegenseitig im Pausenhof ab,ja sie prügeln sich sogar wie die kleinen Affen.
Ich bin dafür den Affen das Prügeln zu verbieten,damit die Kinder das nicht nachahmen.Jede Watschn dort im Hof wäre sofort mit dem Stock zu bestrafen.

Besser allerdings wäre es sicher,das ganze durch grobe Gewalt versaute Fernsehprogramm in der DDR 2.0 zu killen.

Lange Rede kurzer Sinn :

Die Einstellung zu Gewalt ist absolut heuchlerisch in dieser Gesellschaft.

Will man wirklich etwas dagegen unternehmen,dann sollte man darauf drängen die Mörderorgien im Fernsehen zu verbannen.
Das aber will diese Gesellschaft offenbar nicht,sonst wäre das Thema schon durch.Die Tatsache ist wohl eher die,daß sich weite Gesellschaftsschichten an der dargestellten rohen Gewalt richtig ergötzen.Öffentlich zugeben wird das zwar kaum einer aber die Einschaltquoten sprechen wohl eine ganz andere Sprache.


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 resetlam02 17. Juni 2010 
 

@Monika Elisabeth

Liebe Monika Elisabeth,

Mixa hat objektiv gelogen - das ist keine \"VER-Uteilung\", das ist eine Feststellung!

Seine subjektiven Empfindungen tun bei einer derartigen \"BEurteilung\" nichts zur Sache und sind bei der Feststellung des wahheitsgehaltes seiner Aussage ohne Belang.

Watschn und Ohrfeigen sind keine Prügel.

körperliches Vorgehen gegen andere nennt man \"Gewalt\".

Watschn und Ohrfeigen waren schon immer und sind noch immer Gewalt. Diese Gewalt war zwar gesellschaftlich toleriert aber dennoch \"Gewalt\" .

Bischof Mixa: \"Gewalt und Priestertum sind in unserer Kirche und mit unserem Glauben unvereinbar. Ein Priester muss gewaltlos sein. Ich habe mich daran immer gehalten. Deshalb habe ich zu den Vorwürfen, die aktuell gegen mich erhoben werden, ein reines Herz\".

Und weiter:

\"Die erhobenen Vorwürfe erschüttern mich, weil ich zu keiner Zeit körperliche Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in irgendeiner Form angewandt habe. Gewalt zwischen Menschen lehne ich grundsätzlich ab. Ich bin als Mensch und als Christ fest überzeugt, dass jeder Mensch so behandelt werden muss, wie man selbst behandelt werden möchte. Ich war von 1975 bis 1996 Stadtpfarrer von Schrobenhausen und war nie als Erzieher für das Kinderheim zuständig. Ich hatte deshalb auch keinen engen Kontakt zu den Kindern, da ich höchstens ein paar Mal im Jahr zu Besprechungen mit der Heimleitung oder den Schwestern vor Ort war.\"

Doch dann: \"Wenn jetzt das Thema auf die Frage nach Ohrfeigen zugespitzt wird, will ich ganz ehrlich sagen, dass ich als langjähriger Lehrer und Stadtpfarrer im Umgang mit sehr vielen Jugendlichen die eine oder andere Watschn von vor 20 oder 30 Jahren natürlich nicht ausschließen kann\".

er hat auch Erziehern oder Erzieherinnen, denen mal die Hand ausgerutscht ist (sic!) ein versagen im Sinne christlicher Nächstenliebe und Erziehungsidealen vorgehalten - und das nicht nur bei Prügel, sondern beim \"Handausrutschen\".

Dieser Mann ist im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte und er hat ganz genau gewußt, was er sagt.


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 Monika Elisabeth 17. Juni 2010 

Ob Bischof Mixa gelogen hat

wurde gar nicht festgestellt. Niemand - auch nicht resetlam02 - kann in den Bischof hineinschauen und erkennen, ob er zum Zeitpunkt sich an Watschn, nach denen nicht gefragt wurde, erinnerte oder nicht. Also lasst endlich eure Verleumdungen, ihr macht euch damit nur selbst zum Nebenkläger oder Nebenrichter in einem ungerechten Tribunal gegen die ganze Kirche. Nicht nur gegen Mixa - begreift das endlich!


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 resetlam02 17. Juni 2010 
 

@dominique

Danke, dass SIe mich auf den Balken in meinem Auge aufmerksam gemacht haben. Den hätte ich ohne Ihren Hinweis mit Sicherheit übersehen.

Was ändert der Balken in meinem Auge an der Lüge des Bischof? Ich hänge ihn an seiner Lüge nicht auf. Das hat er selbst getan. Als Mensch lasse ich ihn voll und ganz weiterhin gelten, den Umgang mit ihm empfinde ich als bodenlose Unverschämtheit.

Ich habe auch schon gelogen, aber ich habe das nicht vor laufender Kamera und im Amt eines Bischofs getan.


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 CkH 17. Juni 2010 
 

Verfassungsfeindlich

Wer die Strukturen und den Aufbau der Bundesrepublik Deuschland (von Menschen für Menschen geschaffen) in Frage stellt und gegen diesen Aufbau arbeitet, ist ein Verfassungsfeind.

Aber wer gegen die Strukturen und den Aufbau der römisch-katholischen Kirche arbeitet, ist ein hehrer Reformer?

Kathole fährt die Kirche also gegen die Wand? Und sie? Sie wollen das Schiff Christi im schweren Seegang zu einem Wohlfühl-Welllness-WirhabenunsalleliebundsindalleKirche-Kreuzfahrtschiff umbauen?

Und der Kapitän darf jedesmal eine Schiffsweite Abstimmung abhalten ob der Kurs noch genehm ist? Heute so morgen so?


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 Claudia Caecilia 17. Juni 2010 
 

@obelix160

\"Ich kritisiere die Strukturen der Kirche...\"
Dann hat Kathole wohl Recht, Sie sind nicht mehr wirklich katholisch.
\"Ich sage natürlich ja zu Jesus Christus...\"
Jesus Christus und SEINE Kirche gehören aber nunmal untrennbar zusammen.
Ich denke, daß Sie nicht das richtige Verständnis von Kirche haben.
Der Gehorsam gehört unabdingbar dazu und im Vertrauen darauf, daß Christus SEINER Kirche den HL.Geist geschenkt hat, müssen wir uns nicht ständig selber produzieren.
Wenn Sie sich dadurch als Ja - Sager fühlen, gibt es doch die ganze Breite des Protestantismus zu dem jeder \"Unterdrückte\" konvertieren kann.


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 Apfelkuchen 17. Juni 2010 
 

Königsteiner erklärung hin oder her. Käßmann hin oder her, Reissack in China hin oder her.

Diese offenbar desinteressierte Wurstigkeit mit dem Reissack irritiert hier dann schon etwas.

Es steht doch ziemlich im Widerspruch zu der von ihnen vorher behaupteten \"Unerträglichkeit\" der Königsteiner Erklärung.

Also enscheiden sie sich bitte entweder für den belanglosen Reissack oder für die Unerträglichkeit.


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 Elija-Paul 17. Juni 2010 
 

Die Sache mit Bischof Mixa

Nach wie vor habe ich meine Probleme damit, daß man behauptet Bischof Mixa hätte gelogen. Ich glaube ihm, daß er sich in diesem Moment der Befragung nicht mehr an die \"Watschn\" erinnern konnte, zumal diese damals nicht verboten waren und er mit scheinbaren schweren Züchtigungen konfrontiert war, die weit über \"Watschn\" hinausgehen. Und wenn es so ist, dann hat er eben nicht bewußt gelogen!

Soviel zu dem!

In einem angemessenen (christlichen und sachlichen) Ton - dafür bin ich unbedingt! - kann man in diesem Forum mögliche Hintergründe der Sache um den Bischof erörtern.

Dieser Artikel zeigt etwas auf, was man schon lange beobachten kann. Es gibt so etwas wie eine \"innere Spaltung\" in der Kirche - spätestes seit der Nichtannahme der Enzyklika Humanae Vitae durch deutschsprachige Bischöfe. Seit dieser Zeit geht ein innerer Riß durch die Kirche und wie oft habe ich erlebt, daß z. B. Johannes Paul II. kritisiert wurde, was sich bei unserem jetzigen Papst noch stärker fortsetzt. Das muß nicht immer durch laute und öffentliche Kritik geschehen, sondern durch Weglassen päpstlicher Stellungnahmen, durch Gesten, herablassende Bemerkungen oder innerem Ungehorsam usw.

Wenn wir versuchen eine größere Perspektive ins Auge zu nehmen, dann geht es nicht nur um eine demokratisch-nationale Kirche in Deutschland, sondern um die Frage, wie denn die Hirten der Kirche sich gegen zunehmende antichristliche Strömungen stellen, ihre Gläubigen warnen und mit welcher geistlichen Autorität sie das Evangelium verkünden und den christlichen (katholischen) Glauben verteidigen! Dazu gehört dann auch die Stellung zur Welt. Und genau da ist ein nicht ungefährlicher Schwachpunkt. So ist es nicht nur die Sünde, welche das Antlitz der Kirche verdunkeln kann, sondern auch die mangelnde Wachsamkeit der Hirten und ihre innere Schwäche gegenüber der öffentlichen Meinung. In dieser Hinsicht muß man Bischof Mixa eher ein gutes Zeugnis ausstellen. Er hat die brennenden Themen durchaus genannt - vielleicht nicht immer allzu geschickt in der Wortwahl - aber er hat sie nicht verschwiegen!

Was geschieht, wenn die antichristliche Bedrohung wächst und gar eine Figur des Antichristen erscheint? Wo werden da die dt. Bischöfe stehen? Werden sie die Gefahr erkennen oder sind sie schon zu stark von innen infiziert, denn dieser Geist wirkt bereits intensiv in der Kirche.

Vladimir Solowjew schreibt beeindruckend über den Antichristen (kurze Erzählung vom Antichrist) und sieht die Mehrheit der Würdenträger und Ordensleute sich auf dessen Seite schlagen, weil sie getäuscht werden. Kann man dieses Buch sicher nicht einfach auf die gegenwärtige Situation übertragen, so ist es doch das vielleicht aussagekräftigste Schreiben über diese Dimension des Antichristen. Übrigens sah sich Solowjew gedrängt, dieses Buch noch vor seinem Tod niederzulegen.

Jedenfalls fällt es auf, daß mehrere glaubenstreue Bischöfe ihr Amt auf irgendeine - manchmal sehr undurchsichtige - Art verlieren. Alles nur Zufall? Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien, aber daß es satanische Verschwörungen gibt, die sich der Menschen bedienen wollen, steht wohl außer Zweifel! Das hört man heute nicht gerne, ist aber deswegen nicht weniger wahr! Diese Dimension aus der Beurteilung auszuschließen, wäre aus der Sicht des Glaubens wenig realistisch. Es geht tatsächlich um mehr! Die Kirche befindet sich in einem Kampf, der in ihrem Inneren und auch von Außen durchgeführt wird. Gott sei Dank ist sie auf Christus gegründet, der die Mächte des Bösen überwunden hat. Doch dieser Sieg muß nun auch mit unserer Hilfe auf der Erde realisiert werden. Deshalb sind die Dinge, die wir jetzt sehen, sehr sorgfältig wahrzunehmen und mit geistlichen Mitteln zu beantworten: Gebet und Fasten, Streben nach Heiligkeit, Verkündigung des Evangeliums in der Einheit mit der himmlischen Kirche und in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche. Das Gebet gilt für alle, auch für jene Bischöfe und Priester, die innerlich nicht mehr richtig in der Einheit mit dem Papst sind, damit sie rechzeitig umkehren und der Kirche nicht (weiter) schaden!

Übrigens, auch eine hl. Jeanne d\' Arc hat eine auf \"äußeren und inneren Druck\" unterschriebene Erklärung wieder zurückgenommen (1432)! Wäre schön, wenn Bischof Mixa in seinem Kampf diese Heilige an seiner Seite hätte! Sie ist ungemein liebenswürdig und aufrichtig!


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 obelix160 17. Juni 2010 
 

@Kathole

Menschen wie sie werden die Kirche eines Tages vor die Wand fahren. Ich kritisiere die Strukturen der Kirche. Ich sage natürlich Ja zu Jesus Christus.
Es ist unverschämt von Ihnen mir das katholisch sein absprechen zu wollen.
obelix160- KJG geprägt- Kandidat für den Scheiterhaufen.


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 Alfredo Card. Ottaviani 17. Juni 2010 

Wie soll es in Augsburg weitergehen?

Meiner Meinung hilft hier nur eines:

Der Heilige Vater ernennt eine hochkompetente Gruppe von Visitatoren.

Der Diözesanadministrator wird abgesetzt.

Ein Apostolischer Administrator wird vom Heiligen Vater eingesetzt.

Nach der Apostolischen Visitation rollen alle Köpfe, die rollen müssen (auch wenn es 100 Priester sind, die gehen müssen). Auch die der Vorsitzenden der Deutschen bzw. Bayerischen Bischofskonferenzen, wenn sie sich schwer schuldig gemacht haben. Der Apostolische Administrator ist ausführendes Organ innerhalb des Bistums Augsburg. Der Heilige Vater für die genannten Bischöfe und Weihbischof Losinger.

Wenn der Augiasstall Bistum Augsburg ausgemistet ist, wir ein neuer Bischof unter Umgehung des Domkapitels eingesetzt.

Da kann man dem Heiligen Vater nur raten (gemäß den Ordensschwestern des Waisenhauses):

HAU nei!!!


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 dominique 17. Juni 2010 
 

@resetlam02 - Mixa hat gelogen

Sehet ein Körnchen Wahrheit!
Sehet den Haken der Wahrheit!
Sehet die Wahrheit als Fleischerhaken!
Ach erschlüge mich doch der Balken in meinem Auge!


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 tokyo 17. Juni 2010 
 

Die Kirche Gottes

kann keiner bodigen, auch keine neokatholischen Protestantler!

Es geht, wie immer, um Macht. 1521, 2010 ...

Es waere nicht schlecht, wenn alle diese Leute eine eigene Kirche gruenden wuerden. 50% aller Katholiken wuerden abfallen, aber aus freiem Willen und Entschluss. Eine kleine, aber starke Kirche der wahren Nachfolger Jesu Christi, mit unserem Papst an der Spitze!

Sollten wir Romtreuen nicht auch offen das Schisma vertreten oder muessen wir versuchen zu retten um jeden Preis?


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 rosenberg 17. Juni 2010 

Wenn die DBK schweigt, muß Rom für Gerechtigkeit sorgen.

Zitat N.N. \"Und jene, die diesen falschen Verdacht in die Welt gesetzt, das heißt, in die Öffentlichkeit gebracht haben, haben damit offensichtlich einen Rufmord begangen, der unheilbar ist. Und wenn man nun, nachdem auch der Hauch eines Verdachtes ausgeräumt ist, gegen besseres Wissen weiter von einem „möglichen Täter“ spricht, der „möglicherweise … mehrfach sexuell übergriffig geworden“ ist, und der, der dies sagt, früherer Regionaldekan und Inititator der Augsburger „Pfingsterklärung“ ist, dann gewinnt man einen tiefen Einblick in die Jauchegrube des Bistums Augsburg.\"

Manches wäre noch zu sagen, und einiges kann man anders sehen, aber in diesem Punkt mein lieber Herr N.N. haben sie mir aus der Seele gesprochen. Eine Jauchegrube tut sich vor uns auf, und jene die Walter Mixa mit vollen Kübeln diese Jauche übergiessen wollten haben sich nun selbst von oben bis unten besudelt. Da ist schweres Unrecht verübt und grosses Unrecht begangen worden. Überfällige Wiedergutmachung und immer lauter werdende Rufe nach Gerechtigkeit für Walter Mixa, sind die Folge. Wie lange noch will Rom sich taub stellen?


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 CkH 17. Juni 2010 
 

@Franzi Sand II

oder um wieder den Fussball zu bemühen.
Nicht die Presse entscheidet, wer auf dem Rasen spielt sondern der Bundestrainer.
Der Unparteiische ist in diesem Fall ganz klar: der Papst.
Es wird Zeit für gelbe Karten an die Abweichler.
Man muss auch mal eine Entscheidung treffen oder verlangen können.

Entweder ist man für die römisch-katholische Kirche oder man ist gegen sie.

Aber von den \"bin katholisch, aber...\" Gläubigen hab ich die Schnauze voll.
WENN ES UM GLAUBENSFRAGEN geht.

Ich habe nichts gegen fruchtbare Diskussionen über moralische und gesellschaftliche Fragen.

Ich begrüße es sehr, wenn nach Sonntagspredigten eine Diskussion unter den Gläubigen beginnt.

Aber wenn es um Fragen geht, die bereits endgültig entschieden sind, dann muss auch die Diskussion ein Ende haben.

Aber wenn ich nicht glauben kann, was im Katechismus steht und wenn die Dogmen der Kirche nicht annehmen kann, dann muss ich so konsequent sein, und diese Kirche verlassen.

Jeden Tag muss man um seinen Glauben ringen, Glauben ist nichts alltägliches nichts was einfach so da ist. Wenn ich aber nicht bereit bin, mich zu ändern für den Glauben, sondern den Glauben ändern will dass er zu mir passt, dann läuft etwas gewaltig schief.

Denn dann steht nur das \"ich\" im Zentrum, dem sich alles unterzuordnen hat, nicht mehr das \"allgemeine\", das katholische.


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 Cinderella01 17. Juni 2010 
 

@Franzi Sand

Es gibt nur eine Wahrheit. Die ist 2000 Jahre alt. Die kommt direkt von Gott und die ist unveränderbar!

Wie wollen Sie denn diese Wahrheit verändern?
Wieviele Wahrheiten wollen Sie denn den Menschen zumuten?
Könnte es sein, dass bei Ihnen längst eine ganz andere Wahrheit eingezogen ist, der Zeitgeist z.B. oder der des Herrn, der ein paar Etagen tiefer wohnt? Denken Sie mal darüber nach, dann treten Sie aus. Die evangelische Kirche bietet Ihnen all das und heißt Sie hiermit herzlich willkommen.


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 Tadeusz 17. Juni 2010 

Laue Bräute

@Franzi Sand \"Maßen Sie sich an, mir oder jemandem anderen sagen zu wollen, dass Sie oder ich mehr oder weniger katholisch sind als andere? Das ist Quatsch.\"

Ich denke, dass geht.

Also ich maße mir locker in Ihrem Falle ein Urteil an. Und der lautet: Sie sind von den lauen Katholiken, von denen gesprochen wird, dass es besser wäre wenn sie kalt wären.

\"Entweder bist Du kalt oder heiß, aber wenn du Lau(warm) bist, ... lau bist, weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Munde speien\"


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 CkH 17. Juni 2010 
 

@Franzi Sand

Ich maße mir nicht an Ihnen zu sagen, dass sie weniger katholisch wären. Das habe ich mit keinem Wort getan.

Denn um in meinem Beispiel zu bleiben, braucht es dafür die Politesse, die das Knöllchen schreibt. Und im Fall der Kirche eben die Hüter des katholischen Glaubens, die sagen was katholisch ist und was nicht.

Natürlich kann man sagen dass Thomas von Aquin, würde er seine Ablehnung der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel heute wiederholen und bekräftigen, heute ein Häretiker wäre.
Doch würde das ein Thomas von Aquin? Nein er würde nicht falsch parken.

Sich aber SELBST anzumaßen, was ich glaube und was nicht, sprich zu parken und zu fahren wie es mir beliebt freie Fahrt für freie Bürger - freier Glaube für mündige Bürger, ist un-katholisch. Weil es die Gesamtheit sprengt und Glaube zu einem Patchwork-Wellness.Event degradiert.


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 Kathole 17. Juni 2010 
 

\"deutsch-demokratische Kirche\" (DDK): Die beste Bezeichnung,

die ich bisher gelesen habe, für das Kirchenprojekt, das seit den 70er Jahren, insbesonders im Bereich der DBK, ÖBK und SBK, zielstrebig verfolgt wird, mit weitestgehender Duldung bis hinzu wohlwollender Unterstützung durch die jeweiligen Episkopate.

Ich selbst hatte bisher den Begriff \"deutschkatholisch\" benutzt, doch hat dieser den Fehler, daß er noch den Wortbestandteil katholisch enthält. Katholisch kann man aber nur ganz oder gar nicht sein.

Oder wie es EWTN(spanisch)-Moderator Pepe Alonso zu sagen pflegt: \"Katholisch \'auf meine eigene Weise\' zu sein, ist die beste Art und Weise, nicht katholisch zu sein\".


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 Tadeusz 17. Juni 2010 

Sttn und das Irren im Kreise herum

@ sttn \"@Tadeusz Warum stellt sich Dir die Frage bezüglich der Wogen? Ich meine das wir alle es tun sollen um die Wogen zu glätten. Und einem Bischof müsste das eigentlich klar sein, ich dachte immer Bischöfe haben Theologie studiert und wissen was Jesus gesagt hat. \"

Sttn, Du hast eine Frage an eine Opfer gestellt, die gerade durch Schläge mehrerer Gegner (Gotthasser) auf den Boden geschleudert wurde.

Da stehst Du bequem in einer sicheren Entfernung und philosophierst auf eine der schlimmsten Arten _ \"wenn der da nicht stehen kann, dann hat er Dreck am Stecken\". \"Er muss ja stehen können, sonst er doch nicht dazu geeignet sein Amt auszuüben\".

Sttn - Du sollst einem durch Kirchenhasser zum Boden gestürzten, liegenden Michristen - dazu noch einem papsttreuen, wertetreuen Bischof Deiner Kirche, helfen können. Das ist Deine Pflicht.

Dein Philosophieren in der ekelerregendster Art überlasse den Feinden der Kirche aus Spiegel, FAZ,. Südddeutsche etc.
Die machen es schon hervorragend - viel besser as Du.


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 dominique 17. Juni 2010 
 

@Apfelkuchen - ein Bischof der lügt

Das ist genau der Haken, an dem man die ganze Geschichte aufhängt. Alle Scheinwerfer sind genau auf diesen Haken gerichtet, damit die Masse wie fasziniert und hypnotisiert drauf schaut: Sehet den Haken der Wahrheit! An diesem Haken hängen wir die Welt auf! Jedenfalls knöpfen wir gerade mal diesen Bischof, wie hieß er doch noch, dran.


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 Anna Maria 17. Juni 2010 
 

Hier gehts für mich

nicht so sehr um die Frage, ob konservativ oder liberal, wie in manchen Kommentaren polarisiert wird. ( Ich selbst würde mich als durch und durch konservativ bezeichnen ).
Mich interessiert hier einzig und allein die Wahrheit, und die muss möglichst rasch auf den Tisch. Nur so, ist für mich eine ojektive Beurteilung möglich, bevor dass nicht geschehen ist sollte man von gegenseitigen Schuldzuweisungen absehen.
Ich finde es natürlich auch zutiefst beschämend, wie mit der Person Mixa kirchenintern und auch durch spezielle Medien umgegangen wird. Aber Bischof Mixa hat sich selbst und der Kirche mit seinem neuerlichen Interview auch keinen großen Gefallen getan.
In der gegenwärtigen Situation lassen sich zu viele Kirchenvertreter von antikirchlichen Medien aus der Reserve locken, und geben Dinge zum Besten, die sie so nicht sagen sollten.


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 Apfelkuchen 17. Juni 2010 
 

Erst mal selber Busse tun wäre angebracht.....

Auch ich bin der Meinung, dass ein Bischof der lügt seine autorität verliert und als Diözesanbischof nicht haltbar ist. Dieser Bischof muss zurücktreten.

Ich denke da müsste dann die ganze deutsche Bischofskonferenz zurücktereten,würde man das zum Maßstab machen.
Denn natürlich hat sie mit der Königssteiner Erklärung die Menschen verraten und angelogen.Wer eigenmächtig das Wort des heiligen Stuhles sich selber zurechtbiegt,der betrügt und belügt die Menschen.


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 Franzi Sand 17. Juni 2010 
 

Wer ist katholisch

@CkH: Ich gene Ihnen recht. Aber wer möchte denn entscheiden, was nun wirklich katholisch ist und was nicht? In einer 2000 Jahre alten Kirche, in der mal das rechtens war und mal das. In der es immer Veränderungen gab, mal in diese, mal in jene Richtung. Nur dadurch hat die Kirche so lange überlebt. Maßen Sie sich an, mir oder jemandem anderen sagen zu wollen, dass Sie oder ich mehr oder weniger katholisch sind als andere? Das ist Quatsch.


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 Monika Elisabeth 17. Juni 2010 

Spagat

wozu denn einen Spagat aufführen? Letztendlich kann man nur einem Herren dienen und die Entscheidung, wer wem dient, ist für uns alle noch nicht endgültig gefallen.


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 uwato 17. Juni 2010 

Das Schisma ist schon da

Danke für diese Analyse, das gleiche wie im Bistum Linz, in Regensburg usw. Wie verunsichert die Gläubigen in den Gemeinden inzwischen sind, kann man zumindest jeden Sonntag nach der Messe erfahren. Der oekumenische Kirchentag hat diese Unsicherheit noch ein ganzes Stück weit verstärkt. Vielleicht wird es sich bald als segensreich erweisen, das Benedikt XVI. die Piusbruderschaft wieder in die HKK zurückholen will, es wäre zumindest eine Option für die zunehmend orientierungslos gewordenenen Schafe. Ich bin gespannt, welches Bistum, welcher Bischof als nächstes von diesen räudigen Jagdhunden verfolgt wird.


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 Kathole 17. Juni 2010 
 

@sttn: Ist das nicht ein ganz klein wenig arrogant und überheblich?

ZITAT: \"Bin ich einer der wenigen hier die Papst Benedikt ernst nehmen?\"


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 resetlam02 17. Juni 2010 
 

@Ramon

GLauben SIe mir, sie tun dem Chefredakteur der AA Unrecht. Der Mann steht zwischen der Pflicht zur Berichterstattung und seiner Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche. Für mein Empfinden hat er den Spagat ganz gut und angemessen hinbekommen.

Auch ich bin der Meinung, dass ein Bischof der lügt seine autorität verliert und als Diözesanbischof nicht haltbar ist. Dieser Bischof muss zurücktreten.

Die Begleiterscheinungen aber sind aufs tiefste zu verachten. Die schlammschlacht, das Nachtreten aus München und das unsolidarisch-unbrüderliche Verhalten von Marx und Zollitsch lasssen in mir eine tiefe Trauer über den Zustand der DBK hochkommen. Von Kellner willich hier mal schweigen, der ist nichtmal mehr der Rede wert.


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 Monika Elisabeth 17. Juni 2010 

im Artikel wird weiterhin behauptet,

dass Bischof Mixa damals mit den Geldern falsch umgegangen ist. Neulich las man auf kath.net, aber auch anderswo, dass sich auch diese Anschuldigung als falsch erwiesen hat.

Wir müssen bei der Wahrheit bleiben und keine Abstriche machen.


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 resetlam02 17. Juni 2010 
 

Danke Danke Danke

Ich hatte langsam den Eindruck gewonnen, im Orninarait der Diözese Augsburg sitzen nur noch weltliche Hedonisten, die sich von der Kirche aushalten lassen.

(naja bis auf ein zwei, drei die treu zur Kirche stehen und dafür genug Schläge von den Pastoralreferent/innen einstecken müssen und den restlichen abgebrochene Priesteramtsanwärtern, die dort ein warmes lauschiges Plätzchen als Dipl. Theol. ergattert haben!)

Aber offensichtlich gibt es doch noch Glut in der Asche!


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 antony 17. Juni 2010 

@ Gandalf: \"Möge doch die Wahrheit ans Licht kommen\"

- Ja, das möge sie.

Nur spielt sich hier in den Foren gerade das ab, dass sehr viele meinen, die Wahrheit bereits zu kennen, und diese sehr schlicht aussieht: Kampf von Böse (Bischof Marx, vereint mit Kirchenvolksbegehrern) gegen Gut (Bischof Mixa). Und jeder, der das in Frage stellt, wird massiv angegriffen und (in gestrigen Threads) sogar übel beleidigt (von einer lauten Minderheit der Forumsteilnehmer).

Ich kenne die Wahrheit in dieser Sache nicht. Ich lese kath.net, und bin über diese Quelle froh. Ich habe den öffentlichen Aussagen von Bischof Mixa in den letzten Jahren inhaltlich immer zugestimmt und war froh, dass jemand sich klar äußert.

Aber sein Verhalten in den letzten Tagen (wieder in die Bischofswohnung einziehen, Interview dass sich fast nur um seine Person und sein Leiden dreht) heizt die Situation eindeutig an und wirft Fragen auf.

Aus der Mehrheit der Diskussionsbeiträge zu diesem Thema spricht eben nicht ein Abwarten, wie der Hl. Vater aufgrund guter Informationen die Situation beurteilt. Hier herrscht eine aufgeheizte Kampfesstimmung, in der christliche Grundsätze über Bord gehen (die Bergpredigt wurde schon erwähnt). Und das wird dann auch noch mit der derzeitigen Situation begründet. Schauen Sie sich den Hass an, der aus manchen Postings spricht.

Oh nein: Auch in heißen Situationen dürfen wir als Christen nicht mit den Waffen des Teufels kämpfen!


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 Ramon 17. Juni 2010 

Die Rolle des Chefredakteurs ...

... der Augsburger Allgemeinen ist gruselig, gespenstisch. Zunächst zögerlich in den Kommentaren, dann immer härter und unsachlicher gegen den Bischof - er forderte seinen Rücktritt! - und auf dem Podium katholisch. Tatsache ist, daß er als Chefredakteur die in ihrem Haß geradezu besessene Berichterstattung seiner Zeitung - einfach mal bei google news Mixa eingeben und deren Artikel aufrufen - zu verantworten hat.


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 Kathole 17. Juni 2010 
 

@obelix160: Ja-Sagen ist das Wesen des christlich Glaubenden

ZITAT: \"Aber ein Ja-sager bin ich nicht.\"

Das vollkommene Vorbild jedes christlcih Glaubenden ist nach kathiolischer Lehre die Heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria. Sie ist die große Ja-Sagerin. Sie hat \"Fiat\" (zu Deutsch \"Ja\", \"Ja, es geschehe\") gesagt, als sie dem Ewigen Wort die Pforte zur Menschheit wurde, sie hat schließlich dieses \"Ja\" mit vom Schwert des mütterlichen Mitleidens durchbohrtem Herzen wiederholt.

Sorry, wenn ich so deutlich werde: Wenn Sie partout nicht Ja-Sager sein wollen, können Sie auch kein gläubiger Christ sein, schon gar kein katholischer. Allerdings könnte ich mir gut vorstellen, daß Sie in einem Mitgliedsverein des BDKJ oder eines anderen Verbandes der deutsch-demokratischen Kirche sozialisiert (worden) sind, und daher gar nicht wissen (können), was katholisch ist.


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 M.Schn-Fl 17. Juni 2010 
 

@sttn

Lieber Freund(in),
Ihnen unterstelle ich nur gute und beste Absichten. Vieles von dem, was Sie sagen ist richtig. Aber ich habe doch den Eindruck, daß Sie die Vorgänge nicht richtig erkennen. Ich erinnere Sie daran, daß der Herr selbst heftig zur Verteidigung des Hauses Gottes gehandelt hat, als er die Händler aus dem Tempel trieb. Als der Knecht des Sanhedrin ihn nach seiner Rede vor dem hohen Rat ins Gesicht schlug, da hat Jesus ihn angefahren mit den Worten; \"wenn ich recht geredet habe, was schlägst du mich\".


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 sttn 17. Juni 2010 
 

@templer

Nicht Raus mit denen, sondern lasst sie uns für uns gwinnen. Jeder der geht ist weg, jede der bleibt kann für unsere Sache gewonnen werden.
Du sagst es richtig, die Kirche wird künftig noch dringender benötigt. Nur was ist wenn wir vor lauter Grabenkämpfen nicht mirtekommen das wir benötigt werden. Was ist wenn wir so weit zerstört sind das wir keine RKaft mehr haben? Denn das ist doch aktuell der Fall. Wir werden Heute schon gebraucht. Beispiel: Bis zu 200000 Babys werden pro Jahr in der BRD im Mutterleib umgebracht und es geschieht zu wenig das zu verhindern. Das ist eine riesige Katastrophe und was tun wir? Wir wenden unsere Energie darauf auf die rumzuhauen die wir als Nicht-Katholisch identifiziert haben.


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 sttn 17. Juni 2010 
 

@Tadeusz

Warum stellt sich Dir die Frage bezüglich der Wogen? Ich meine das wir alle es tun sollen um die Wogen zu glätten. Und einem Bischof müsste das eigentlich klar sein, ich dachte immer Bischöfe haben Theologie studiert und wissen was Jesus gesagt hat. Sorry, aber ich fordere das ein was sonst Bischöfe und Priester predigen (ganz besonders Bischof Mixa) und finde es schon merkwürdig das ich das hier sagen muss.
Und sorry, wenn ich das so sage. Aber hat das was man beim Kirchenbesuch so hört keine Bedeutung? Ist es auch total egal was der Papst predigt? Bin ich einer der wenigen hier die Papst Benedikt ernst nehmen?
Nochmals sorry, abe ich gehe gerne in die Kriche und ich höre gerne zu was mein Pfarrer sagt. Für mich sind das keine Floskeln oder schöne Worte ... für mich sind das Worte die einen Sinn ergeben. Worte die wir leben müssen. Worte vondene ncih erwarte das auch mein Pfarrer versucht sie zu leben.

Denn das besondere an der Botschaft Jesus ist der Skandal in der Botschaft. Das unfassbare und das unerreichbare. Und weniger sollten wir nicht für uns als Ziel vornehmen.

Das haben auch die Jügner so getan und deshalb ist der Vergleich den Rashomon vorher gebracht hat falsch und aus den Zusammenhang gerissen. Paulus und Petrus haben nicht Wasser gepredigt und Wein getrunken, sondern Wasser gepredigt und selber sogar auf Wasser verzichtet, ja von sich selber mehr verlangt als von allen anderen. Das machte sie so glaubwürdig und nichts anderes erwarte ich von uns und noch mehr von unseren Bischöfen. Auch von Bischof Mixa.


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 templer 17. Juni 2010 

Raus mit denen

Falls es noch keiner verstanden hat, es herrscht Kulturkrieg. Und zwar von Links gegen den Rest.

Gender Mainstreaming, Zwangsfeminismus, Kampf gegen das Recht, die Gerechtigkeit, die Wahrheit, die Schönheit (Kunst & Kultur).

Diese Menschen müssen RAUS aus der Kirche. Es ist, leider, eine Machtfrage. :-/

Wir werden in den nächsten Jahren Turbulenzen erleben, die Staaten werden pleite gehen, die Bevölkerung wird sich wohl gegen die Übervölkerung durch andere Kulturen wehren. Die Kirche, der Vatikan, die Religion wird benötigt. Es braucht die Katholische Kirche mehr denn je. Sie wird der einzige vorhandene (auch Materielle) Anker in unserer Ziellosen Gesellschaft sein.

vergesst das nicht! Nichts ersetzt die Kirchengebäude und die Glockenschläge. Das ist der Takt unserer Kultur, auch wenn andere es ausblenden.

Templer


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 CkH 17. Juni 2010 
 

@obelix

sollen die mündigen christen doch erst mal die bestehenden möglichkeiten zur teilnahme nutzen. Solange bei PGR-Wahlen keine 20% der Gläubigen in einem Bistum erscheinen, warum dann noch mehr demokratische Strukturen?
Um dann erst recht eine Dikatur der Minderheit einzuführen?
Jeder Christ kann auf vielfältigste Weise in der Kirche tätig werden.
Doch solange liberale Laien sich in den Gremien an ihre Pfründe klammern und Politik statt Seelsorge gemacht wird, werden rechtgläubige Christen sich angewiedert abwenden und den Scheinheiligen das \"demokratische Feld\" überlassen.

@franzi sand
natürlich gibt es Gläubige die irren, die \"nicht Recht haben\", wenn sie von den Lehren der hl. Mutter Kirche abweichen.
Benedikt XVI. hat selbst gesagt, dass es so viele Wege zu Gott gibt, wie es Menschen gibt. Aber auf diesen Wegen gibt es Verkehrsschilder, Stoppschilder, Verbotsschilder. Wer diese missachtet und in einer Sackgasse landet, muss von der Kirche und ihren Seelsorgern wieder aus dieser Sackgasse auf seinen Weg geführt und angeleitet werden, die Verkehrs-Regeln zu beachten.
Ich reg mich auch auf über Parkplätze die nur \"Bewohnern\" zustehen. Aber wenn ich dort parke (sprich mich gegen eine Vorschrift der Kirche stelle) bekomme ich ein Knöllchen.

Und genau das verlange ich auch für ewige Pfingslter und Frauenordinierer. Oder ums mit dem allgegenwärtigen Fussball zu sagen. Es ist Zeit für Gelb wegen wiederholten Foulspiels, und dann mit gelb-rot vom Platz bei beharrlicher Zuwiederhandlung.


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 Billy60 17. Juni 2010 
 

A N.N.

Danke für diese Klarstellung der SItuation im Bistum Augsburg! Weiter so. Meine Gebete begleiten Sie!


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 sttn 17. Juni 2010 
 

@Rashomon

Das was ich sage hört man seit 2000 Jahren. Das hat Jesus so gesagt. Sorry ...

Ist es falsch was er gesagt hat? Für welches Reich sind wir?


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 Tadeusz 17. Juni 2010 

Hm

@sttn \"Aber er wird es nicht zurückbekommen, wenn er es nicht schaft alles aus den Weg zu räumen und die Wogen zu glätten.
Momentan erreicht er sogar das Gegenteil und entfernt sich in Reisenschritten von seinen Ziel.\"

Ich verstehe nicht, warum ausgerechnet Bischof Mixa die Wogen glätten soll.

Waren es nicht die anderen verlogenen und rebellischen Kerle aus dem Augsburg inkl. ein paar weitere Würdeträger und auch die konsistent antikatholischen Medien, die ihn in die aktuelle Situation gebracht haben?

Ist das eigentlich nicht eine Situation, in die jeder von uns unter der beihilfe von \"Freunden\" geraten kann?

Bischof Mixa braucht für mich gar nicht \"zu schaffen, alles aus den Weg zu räumen und die Wogen zu glätten\" - mein Vertrauen hat er längst.

Ob die anderen Würdeträger es \"schaffen\", weiss ich nicht. Mein Interesse dies zu erfahren ist auch begrenzt - bei mir haben sie schon nahezu ALLES verloren.

Ich will Bischof Mixa zurück im Amt - wenn unser Papst es auch will.


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 M.Schn-Fl 17. Juni 2010 
 

@Rashomon

Sehr gut Rashomon! Ich wollte schon Ähnliches an sttn schreiben.


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 M.Schn-Fl 17. Juni 2010 
 

Der Mann hat die Probleme richtig erkannt!

Endlich mal eine Analyse aus den höheren, eingeweihten Rängen aus diesem Bistum. Daß das Ziel der Los-von-Rom-Bewegung eine \"demokratische\" deutsche Kirche ist, ist schon seit langen Jahren bekannt. Wenn w i r das hier sagen, findet das wenig Gehör, wenn aber ein Mitarbeiter der Kirche das sagt auf kath.net findet das sicher Gehör.Es geht jetzt noch darum, den Leuten klar zu machen, daß diese Spalter keineswegs Demokratie im Sinne haben,sondern brutal über Andersdenkende hinweg
trampeln und das für demokratisch erklären nach dem Motto: Ich bin der Maßstab und wer diesem Maßstab verletzt ist ein Faschist.
Wir haben dieses hier im Bistum Trier vor Jahren schon durchexerziert bis Bischof Marx kam und dem Treiben ein Ende setzte. Offensichtlich ist er jetzt wie später auch in Trier an falsche Freunde und Berater geraten. Wer sich für diese Vorgänge . die exemplarisch für den Riß in der Kirche stehen, interessiert lese bitte:
www.agtrier.de/ LESERBRIEFE: \"VON ROSSEN UND RENNPFERDEN\"


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 Rashomon 17. Juni 2010 

@ sttn schrieb:

\"Denn das richtige ist nicht der Streit oder die Intrige oder die Rechthaberei, sondern nur die Liebe zu Jesus. Mit der Liebe gewinnen wir jede Diskussion, mit dem Striet verlieren wir immer.\"

- solche Parolen höret man in Deutschland seit Jahren. Auch diese (Parolen) sind auch ein Ausweichmanöver, mit dem man gerne einen Streit mit den Gegner der Kirche aus der Welt schaffen möchte, statt sich den Gegner der Kirche zu stellen und diese zum Schweigen zu bringen, wie schon der hl. Paulus in seinem Brief an Titus bemerkte.

alt.bibelwerk.de/bibel/nt/titu001.htm#a11


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 sttn 17. Juni 2010 
 

Ich denke an die Bergpredigt und dann an manche Worte hier ...

Nicht die anderen sind das Problem, man muss nur manche Beiträge hier lesen... Wie geladen seit ihr hier nur? Geht auf die anderne zu, redet mit ihnen mit Respekt und begegnet ihnen mit Liebe und ihr werdet gewinnen. ... auch wenn es schwer ist weil es der menschlichen Natur nicht entspricht. Aber gerade deshalb klapt es so gut.

Und zu Bischof Mixa. Nein, er hat kein Recht auf irgendwas, er hat eine Aufgabe. Es ist egal was hier auf Erden mit einem geschieht, wer meint man müsse hier um seinen Ruf kämpfen, der hat nicht verstanden um welches Reich es Jesus ging.
Vielleicht formuliere ich damit zu große Anforderungen an einen Bischof, aber nicht ich stelle diese Anforderungen. Jesus stellt sie.
Und ein wenig frage ich mich wer ich bin das ich das sagen muss was einen Dr. Mixa wohl nicht auffällt.

@Noemi
Würden wir hier über einen Fussballer diskutieren oder sonstiges, dann würde ich Dir recht geben. Der soll ruhig für seinen Ruf kämpfen. Aber wir reden hier von einen Bischof und der soll für Jesus und die Kirche kämpfen und nicht um seinen Ruf und noch weniger um seinen Job (ich nenne es mal so, ein Bischofsamt soll eine Berufung sein, aber darum geht es hier leider nicht).
Ich will ihm ja ein Amt nicht nehmen, ich vergönne es ihm von vollem Herzen. Aber er wird es nicht zurückbekommen wenn er es nicht schaft alles aus den Weg zu räumen und die Wogen zu glätten.
Momentan erreicht er sogar das Gegenteil und entfernt sich in Reisenschritten von seinen Ziel.


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 damasus 17. Juni 2010 

Das einzig Ungute an diesem Artikel

ist seine Anonymität. Als Preis der Wahrheit muß das Bekenntnis schon gebracht werden: Ich bin das und bereit, mich dafür unmöglich zu machen. Eine Offenbarung ist allerdings das deutliche Bekenntnis zum Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen, den damit - ganz unanonym - hoffentlich nicht unheilbar schädigt in seiner offenbar wichtigen Funktion.


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 Tadeusz 17. Juni 2010 

Komix Obelix

@Obelix \"Deusch demokratische Kirche
Ein wenig Demokratie würde der katholischen Kirrche sehr gut tun, denn jeder mündige Christ ist zu einem qualifizierten Mitwirken sehr wohl in der Lage\"

Schon wieder einer aus dem bescheuerten Spassverein \"Wir-sind-eine-gottlose-Kirche\"?

Ein wenig Demokratie...- na klar. Ich sehe schon die demokratiosch gewählten Bischöfinnen und Bischöfe, Diakoninnen und Diakone...und vielleicht einen demokratisch gewählten ...Gott..?

Zum Glück ist es nur in dem absolut demokratischen Verein \"Wir-sind-eine-gottlose-Kirche\" möglich.

Man, man... wie crazy muss man sein, um eine \"demokratische Kirche\" zu wollen...


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 Gandalf 17. Juni 2010 

@sttn:

Möge doch die Wahrheit ans Licht kommen! Wer Angst vor der Wahrheit hat, der ist natürlich dagegen, wenn jetzt noch Dinge ans Liicht kommen. Daher die Frage: Warum soviel Angst vor der Wahrheit?

Aja, dass die \"Augsburger Pfingstler\" hochgradige kirchenvolksbegehrer sind, steht zweifelsfrei fest.


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 Noemi 17. Juni 2010 
 

obelix

kein Ja-sager zu Jesus Christus? Glaub ich gern. Und die Demokratie in der Kirche gibt es vielleicht lin den Köpfen der Zeitgeistgläubigen, den Ja-sagern zum mainstream-Denken , es kann sie in Gremien der Kirche geben, wo es um Verwaltungs-und Organisationsfragen geht- mehr aber auch nicht. Wie der Hl. Vater schon sagte. es kann nie eine Mehrheit entscheiden, was Glauben ist, was Wahrheit ist. Und das wird - da bin ich zuversichtlich - auch so bleiben.


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 Karlmaria 17. Juni 2010 

Der schlecht gelebte Zölibat ist an allem Schuld

Wenn er Zölibat nicht in Reinheit gelebt wird, sondern Masturbation getrieben wird, dann stirbt das geistliche Leben ab. Das abgestorbene geistliche Leben erzeugt ein Vakuum. In dieses Vakuum strömen dann protestantische Vorstellungen ein.


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 Jofichtel 17. Juni 2010 

Zutreffende Analyse

Es geht wirklich nicht mehr darum, was und überhaupt Bischof Mixa gemacht haben soll. An Bischof Mixa wurde ein Exempel statuiert. Nach dem Motto \"Siehe was auch dir passieren kann, wenn Du weiterhin für die reine katholische Lehre eintrittst. Wie in früheren Zeiten, werden auch heute wieder Menschen verfolgt und ihr Ruf wird geschädigt. Alles nur aus einem Grund, weil sie katholische Positionen vertreten. Der Zeitgeist und nicht die Kirche die Jesus Christus eingesetzt hat, soll verkündigt werden. Ich bin überzeugt, dass man in einer weiten Zukunft, beschämt auf diese Ereignisse zurück blicken wird. Denn in der heutigen Zeit gibt es für ein Katholiken nichts schlimmeres um angefeindet zu werden, als wenn er nur katholisch ist. Der Zeitgeist fordert ein, dass wir alle um ihn, wie um das goldene Kalb tanzen. Wer es nicht macht, wird der medialen Hexenverbrennung ausgesetzt. Jetzt gilt für jeden die Frage, wo stehe ich und keiner kann mal sagen, das habe ich nicht gewollt, oder gewusst. Wir müssen in geschwisterlicher Liebe zusamen stehen und dürfen uns nicht durch Wut und Trauer dazu verleiten lassen, selber gegen die Feinde der Kirche zu hetzen und der Herr wird mitten unter uns sein.


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 Noemi 17. Juni 2010 
 

sttn

gestern war´s ja noch ganz lustig- aber jetzt zeigen Sie hier nur eines: Ihre eigene Obsession. Und mit der christlichen Nächstenliebe ist es auf alle Fälle nicht weit her bei Ihnen, daß Sie Bischof Mixa verwehren wollen, sich gegen den Rufmord, den selbst Sie nicht leugnen können, zur Wehr zu setzen. Daß Sie nun ungeschickt weiter auf ihm herumhacken zu müssen glauben, spricht auch nicht für Sie. Vielleicht wenden Sie Ihre Aufmerksamkeit mal denen zu, die mit Hauen und Stechen um sein Amt kämpfen? Und etwas mehr Orthographie könnte auch nicht schaden.


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 Franzi Sand 17. Juni 2010 
 

Mixas \"Berater\"

Auch dieser anonyme Schreiber kritisiert die unglückliche Rolle, die Dirk H. Voß in dieser ganzen Angelegenheit gespielt hat, der frühere Öffentlichkeits-Berater des Bischofs. Tatsächlich sind viele Menschen im Bistum Augsburg der Meinung, dass man gerade bei diesem Mann, einem Laien, damit anfangen sollte, eine Befriedung einzuleiten, indem man ihm eine andere Position gibt als die des Leiters der Bistumsmedien. Dass Mixa heute in einer solch misslichen Lage ist, hat vor allem damit zu tun, wie der N.N.-Kommentator völlig richtig schreibt, dass der Bischof schlichtweg auf den falschen Mann gehört hat. Vielleicht sollten sich Bischöfe nicht so sehr von Laien beraten lassen, die durch ihre Beratung vor allem eigene Interessen verfolgen und nicht jene der Kirche.


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 kreuz 17. Juni 2010 

@borromeo vor 19min: ja, beste Analyse!

Was ich hier lese, ist einer der weitblickendsten und differenzierendsten Berichte, die bisher über die „causa Mixa“ geschrieben wurden; und zwar von einem „Insider“. Was mir auch guttut an diesem Artikel, ist, daß er nicht weiter an Bischof Mixa`s Märtyrer-Rolle strickt, was hier schon viele (im „Eifer des Gefechts“) tun.
Er beschreibt nochmal in Ruhe den Hergang, angenehm weitab vom schwarz-weiß-Denken: „“Er hätte von vorneherein einräumen müssen, daß er früher auch mal `Watschn`verteilt hat und nicht sagen dürfen, `nie jemals`Gewalt ausgeübt zu haben. So hat es auch Georg Ratzinger getan, und NIEMAN (mehr) nimmt es ihm übel.“
Der Autor zieht Bischof Mixa aus dem Mittelpunkt und beschreibt richtig, daß er hier „Mittel zum Zweck“ ist, anders gesagt: benutzt, mißbraucht (!) wird für das nicht ausgesprochene, noch unsichtbare Schisma.
Die Rom-Ferne der deutschen Katholiken ist seit Jahren zunehmen, spätestens seit man nicht mehr „Wir sind Papst“ in den Zeitungen liest.
Das Schweigen der DBK, das Unglaubwürdigmachen von Bischof Mixa als gemeinstes Kampfmittel nach dem Vorwurf des sexuellen Mißbrauchs erinnern wirklich an undemokratische Zeiten.
Was in den frühen 30er Jahren die braunen Schlägertrupps der SA erledigten, das „erledigt“ heute die Presse: ungeliebte, ja gehasste Zeitgenossen ins gesellschaftliche Abseits zu schreiben.
Früher schlug man Schaufenster ein und hing ein Plakat auf: „Kauft nicht bei Juden“.
Und gerade diese Vorgehensweise der Zeitgeistpresse soll eine „demokratische Kirche“ hervorbringen?
Das ist, wie Feuer mit Benzin zu löschen.
Das „Fegefeuer“, das Bischof Mixa spürt, wird er nicht nur für sich, sondern stellvertretend für die romferne deutsch-katholische Kirche spüren. Und das in der Stadt des „Religionsfriedens“!
Als ehem. Augsburger freute ich mich immer auf diesen zusätzlichen Feiertag Anfang August. Wie die Stadt wohl heuer diesen Feiertag begehen wird?
Ich mag den Bischof Mixa TROTZ all seiner Fehler, die er gemacht hat. Bei mir muß er nicht vors Sondergericht der deutschen Dichter und Denker, der Richter und Henker ♥

www.kathtube.com/player.php?id=14952


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 obelix160 17. Juni 2010 
 

@Noemi

Die Zeit der entmündigten Christen ist zum Glück lange vorbei. Ich bekenne mich ausdrücklich zur Glaubenslehre der katholischen Kirche. Ich will keine neue Kirche. Aber ein Ja-sager bin ich nicht. Menschen wie Sie machen mir Angst.
Obelix160 - leider nur Schrebergärtner


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 Anna Maria 17. Juni 2010 
 

@ sttn

Ihr Beitrag hat meine vollste Zustimmung !
Es wurden wohl auf beiden Seiten ( sowohl von Bischof Mixa, als auch vom Bistum Augsburg ) Fehler gemacht.
Anstatt aufeinander einzuschlagen, würde ein bisschen mehr Gottvertrauen und auch Vertrauen in den Heiligen Vater gut tun.


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 Freiburgbärin 17. Juni 2010 

Bei solchen Zuständen

hilft weder die Neu- noch die Wiederbesetzung des Bischofsstuhl. Hier muss zuerst die Spreu vom kirchentreuen Weizen getrennt werden. Nach Lage der Dinge kann das nur noch eine Visitation leisten.

www.freiburgbaerin.eu


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 dominique 17. Juni 2010 
 

@sttn

Unterschätzen Sie nicht den Gegner. Bischof Mixa hat ihn vermutlich (allzu) lange unterschätzt und muss dafür bitter bezahlen.


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 Dominikus 17. Juni 2010 

Demokratische Kirche?

\"Ein wenig Demokratie würde der katholischen Kirrche sehr gut tun\"

???

Ein Blick in die evangelischen christlichen Gemeinschaften holt den objektiven Betrachter schnell aus allen Träumen.

@Franzi Sand
Wenn N.N. seinen Namen preis gibt, wird er mitten rein gezogen in diesen schmutzigen Intrigensumpf. Das ist reine Selbstschutz und sehr verständlich.


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 sttn 17. Juni 2010 
 

Und weiter wird geschürrt ...

Es ist nicht unsere Aufgabe in Grabenkämpfe zu vergehen, sondern das Evangelium zu verkünden. Das was - auch mit diesem Artikel - gemacht wird führt nur dazu das immer mehr kaput gemacht wird und das diejenigen die gerne katholisch sein wollen immer weniger Bock haben es auch zu sein.
Es geht nicht um Bischof Mixa (der gerade beweist das es ihm um sein Amt geht und nicht um die Kirche. Sorry, aber so ist es nun mal), es geht um die Kirche. Die hat ein Problem und wer sich wundert das manche eine Frauenordination fordern (die \"Pfingstunterzeichner\" haben eigentlich nichts damit zu tun und werden im Artikel fälschlicherweise vermischt) sollte sich eher selbstkritisch fragen warum man es nicht geschaft hat die Gräben zu überwinden und die \"Möchtegernreformer\" so einzubinden das man an einen gemeinsamen Strang ziehen. Es ist unsere Schuld - nicht die der anderen. Wir haben zu wenig getan um die \"Möchtegernreformer\" einzufangen.Und wir tun jetzt zu wenig um die \"Möchtegernreformer\" zu gewinnen. So etwas geht, so etwas erlebe ich in vielen Bereichen.Warum schaft man es nicht in Augsburg? Liebe und Gebet - damit können wir Berge versetzen.

Ich glaube es ist in Augsburg noch nicht angekommen, aber unser Problem sind nicht diejenigen die über irgendwelche Ideen diskutieren, sondern unser Problem ist der Streit unter Katholiken und die Tatsache das man nicht miteinander reden kann. Ist ein Katholik falsch weil er kritische Fragen stellt? Nein, falsch ist es wenn man ihm nicht kompetent antwortet, sondern meint man müsse mit ihm streiten.
Und unser Problem ist das wir immer mehr Leute verlieren und darunter sind viele die einfach nur katholisch sein wollen. Manche gehen zu den Piusbrüdern, andere zu Lutheranern und ich kann es niemanden verdenken. Den mit solchen Streithanseln wie in Augsburg will man nichts zu tun haben, man will einfach nur Christ sein. Und da sind die Piusbrüder oder auch die Lutheraner katholischer (im Sinne des Wortes) als das was man in Augsburg von der katholischen Kirche aktuell erlebt.

Wer will das es in Augsburg besser wird, soll anfangen es besser zu machen. Nicht aber durch nachgiesen von mehr Öl, denn damit macht man nur noch mehr kaput.

Noch ein Gedanke: Mutter Teresa antwortete jemandem, der mit ihr über Reform der Kirche reden wollte: Ja, Sie und ich müssen uns ändern, nicht die Kirche!

PS.: Mir ist es schon klar das ich hier totel gegen den Strom schwimme, aber mir tut es nun mal weh zu sehen was hier geschieht. Man muss nicht immer angesträngt das Falsche tun, sorry, aber so kommt es mir hier vor. Denn das richtige ist nicht der Streit oder die Intrige oder die Rechthaberei, sondern nur die Liebe zu Jesus. Mit der Liebe gewinnen wir jede Diskussion, mit dem Striet verlieren wir immer.


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 borromeo 17. Juni 2010 

Das ist die beste Analyse der Lage in Augsburg,

die bisher zu lesen war! Da scheint es tatsächlich noch jemanden zu geben, der inmitten dieser Schlammschlacht noch zu klaren Gedanken fähig ist und echte katholische Positionen vertritt!

Genau darum geht es - die katholische Kirche in unserem Lande soll geschleift werden und zu einer anderen \"Kirche\" umgebaut werden, unter dem dümmlichen Beifall irregeleiteter \"Gläubiger\", die tatsächlich, wie beschrieben, eigentlich keine Katholiken mehr sind. Das ist von langer Hand vorbereitet worden und auch früher gab es ja mehrere Versuche in diese Richtung. Diese Menschen gehen \"über Leichen\" und gerade das muß uns alarmieren und aktivieren.

Lieber anonymer Kommentator, bitte versuchen Sie aus Ihrer Position im Bistum Augsburg heraus mit Ihren Einsichten möglichst viele Menschen zu überzeugen, damit unsere Kirche hierzulande nicht endgültig in eine deutsch-demokratisch-katholische Kirche mutiert! Wir brauchen gerade auch solche Katholiken (Priester und Laien) wie Sie, die an den richtigen Stellen sitzen und guten Einfluß nehmen können!


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 Gandalf 17. Juni 2010 

@Franzi Sand

Der Grund ist wohl glasklar: MOBBINGGEFAHR. Es wäre nicht das erste Mal, dass Katholiken, die romtreu sind, Angst um ihren Job haben müssten. Gerade in Augsburg besteht hier derzeit höchste Gefährdungsgefahr.


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 noone 17. Juni 2010 
 

Danke für diesen Beitrag

Einige, die von Naivität beseelt die PE unterzeichnet haben, werden sich inzwischen verdutzt die Augen reiben.
Hoffentlich besitzen diejenigen noch genug Größe, ihren Fehler zuzugeben und fordern ihre Streichung von der Liste.


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 otieno 17. Juni 2010 

Danke, danke,danke!

Vielen Dank für diese klare und sicherlich sehr zutreffende Situationsbeschreibung! Wie wichtig ist jetzt das GEBET, damit wirklich der Wille Gottes im Bistum Augsburg geschieht!


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 reconsilians 17. Juni 2010 
 

Lk 6,37-42

Bischof Wanke hat in einem schönen Artikel einige bemerkenswerte Dinge gesagt.

Mir ist besonders das Folgende eine gute Richtschnur: \"Es kann nur verwandelt werden, was wir annehmen. Uns hilft nicht der Blick zurück. Wir müssen es so machen, wie unser Gott es in seinem Erlösungswerk macht: Er nimmt uns zunächst an, wie wir sind – und so schafft er uns neu.\"

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass Diskussionen im Bistum Augsburg offen und brüderlich geführt werden können, ohne dass sich jemand in Anonymität flüchten muss.

Gott gebe N.N. die Kraft, für die Einheit der Kirche weiter Segensreiches zu leisten.
Gott weise Bischof em. Mixa den heilsamen Weg in die Zukunft.
Gott segne beide und behüte das Bistum Augsburg. Er lasse sein Antlitz über sie leuchten und sei Ihnen gnädig. Er hebe sein Angesicht über sie und schenke Ihenn Frieden.

Amen

www.merkur.de/2010_24_Glaubensgeruest_de.42878.0.html?&no_cache=1


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 camino ignis 17. Juni 2010 

Welchers Terrorregime in der Kirche Deutschlands das Sagen hat

zeigt schon der Umstand, dass dieser im Großen und Ganzen vollkommen zutreffende Artikel anonym veröffentlicht werden muss, während andere ihre Verleumndungs- und Revolutionsattacken unbehelligt und ohne Sanktionen fürchten zu müssen in die Öffentlichkeit posaunen dürfen.
Und noch eines wird Dank dieses Artikels deutlich: Bischof Mixa hat sich als Bischof stets an Recht und Gesetz der Kirche gehalten. Er hat das Bistum nicht gespalten, er hat sich lediglich verweigert, die Gräben des Unrechts, die er im Bistum vorfand, weiter zu vertiefen. Er hat sich verweigert, mit den Rebellen an einer Transformation der Kirche mitzuwirken. Damit hat er im Sinne des Papstes gehandelt, und genau das ist in den Augen der deutschen Aggiornamento-Kirche das Unverzeihliche!


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 Poldi 17. Juni 2010 
 

Uff ...

Da bleibt mir beim Lesen dieses Textes schon fast die Luft weg. Man hofft zwar auf das Gute im Menschen - aber die Realität lehrt uns doch was anderes. Die Aggressivität mit der gegen Bischof Mixa vorgegangen wird (und das nicht nur in Augsburg), macht mich echt sprachlos.

Aber um dem Artikel von N.N. noch eins draufzusetzen: Es ist ja nicht nur der Diözesanadministrator, der (willentlich?) schweigt und zustimmt. Dieses Verhalten haben wir ja schon seit Jahren, auch in Rom. Es wird vieles an Häresie und Disziplinlosigkeit hingenommen. Die Quittung bekommt man jetzt. Und auch ich sehen es so, die Spaltung ist da und kann auf Generationen nicht überwunden werden, so tief hat sich dieses Klischee und die Sehnsucht einer \"demokratischen\" Kirche von unten in den Köpfen vieler Menschen eingebrannt. ... Ich mag gar nicht mehr länger drüber nachdenken ... :(


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 bernhard_k 17. Juni 2010 
 

Vergelt\'s Gott!

Die heilige katholische Kirche soll ans Kreuz genagelt werden wie Jesus Christus, ihr Gründer; und mit ihr der Papst, weil er eben die unverkürzte Wahrheit des Evangeliums verkündet ... dann erst wäre nämlich, nach den Vorstellungen dieser kath. Leichtmatrosen, der \"Weg frei\" für eine \"Zeitgeistkirche\", in der Jesus Christus in der vollkommenen Bedeutungslosigkeit versinken soll.


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 obelix160 17. Juni 2010 
 

Deusch demokratische Kirche

Ein wenig Demokratie würde der katholischen Kirrche sehr gut tun, denn jeder mündige Christ ist zu einem qualifizierten Mitwirken sehr wohl in der Lage.


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 chronotech 17. Juni 2010 

alles GELD....

Wenn man den Funktionären der Kirche das Geld wegnimmt, und sie nur von den Spenden und Kollekte während der hl. Messe leben müssen, dann werden sie sofort römisch-katholisch denken und die dummhafte Idee von einer \"deutsch-demokratischen\" Verein-Kirche wird verschwinden...


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