Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was eine Messe wiegt
  11. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  12. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  13. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

Piusbruderschaft zeigt Moraltheologen Schockenhoff an

30. April 2010 in Deutschland, 41 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Piusbruderschaft hat gegen den Freiburger Moraltheologen Eberhard Schockenhoff Strafanzeige wegen Verleumdung gestellt und sich zugleich für einen Entzug von dessen kirchlicher Lehrerlaubnis ausgesprochen.


Stuttgart/Freiburg (kath.net/KNA) Die traditionalistische Piusbruderschaft hat gegen den Freiburger katholischen Moraltheologen Eberhard Schockenhoff Strafanzeige wegen Verleumdung gestellt und sich zugleich für einen Entzug von dessen kirchlicher Lehrerlaubnis ausgesprochen. In dem Schreiben an die Freiburger Staatsanwaltschaft bezieht sich der Anwalt der Priesterbruderschaft auf Schockenhoffs Äußerungen in der Sendung «Report Mainz» von Mitte April. Der Theologe hatte gesagt, mit einer Wiedereingliederung der Piusbruderschaft hole sich die katholische Kirche einen «rechtsradikalen Sumpf» ins Haus.


Zudem belegten Aktivitäten der Piusbruderschaft «eindeutig ein weltanschauliches Amalgam von faschistischen, ehemals nationalsozialistischen Aussagen». Im Grunde sei das «ein Fall für den Verfassungsschutz», so Schockenhoff. Diese Aussagen müssen nach Ansicht der Piusbruderschaft strafrechtlich verfolgt werden, da «eine ganze Gruppe von konservativen Katholiken» geschmäht und ihr Ruf schwer geschädigt werde. Die Mitglieder der Piusbruderschaft würden in ihrer Würde und Ehre verletzt. Dazu erklärte Schockenhoff, er sehe die Strafanzeige gelassen.

In einer Erklärung geht die Piusbruderschaft auch auf die Ausführungen des Moraltheologen zur Homosexualität ein. In einem Interview der «Frankfurter Rundschau» hatte Schockenhoff die Kirche aufgefordert, Schwulen und Lesben «eine Antwort zu geben, wie sie mit ihrer Veranlagung umgehen sollen». Es fehle ein positives Echo der Kirche für jene Homosexuellen, die eine feste, auf Solidarität und Dauer angelegte Beziehung eingehen wollten. Allein wegen diese Aussage müsse Schockenhoff die Lehrerlaubnis entzogen werden, da er «eindeutig dem Lehramt widerspricht», so die Piusbruderschaft. Dazu sagte Schockenhoff, es sei auch Aufgabe der Theologie, «auf ungelöste Probleme hinzuweisen».

(C) 2010 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Foto: (c) ARD


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Aufreger

  1. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  2. Vatikan bekräftigt zum Ramadan Gemeinsamkeiten mit Muslimen
  3. ‚Vater, Sohn, Heiliger Geist’: Model löst mit Bikinifoto heftige Gegenreaktion aus
  4. Jane Fonda: Covid-19 ist ‚Gottes Geschenk für die Linken’
  5. USA: Katholiken demonstrieren gegen öffentliche ‚Schwarze Messe’
  6. Fürstin Gloria zieht Unterschrift von Protestschreiben zurück!
  7. #Splashamama -" Warum ich diese Figuren in den Tiber werfen musste!"
  8. Satanist bot angeblich konsekrierte Hostien über Internet an
  9. Vatikanberater Rosica gibt Plagiate zu
  10. Kanadischer Medienpriester wirft Viganó ‚Lügen’ vor







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  3. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  4. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  5. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  6. Was auch immer Synodalität sein soll
  7. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  8. Europa „entseuchen“?
  9. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  10. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  11. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  12. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  13. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  14. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz