12 Oktober 2009, 10:55
Gender Mainstreaming 'ungeheuer gefährlich'
 
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Anglikanischer Bischof: Gegen Gott und die Natur gerichtet - Ein Krieg, den wir unbedingt gewinnen müssen - Einer der vehementesten Förderer dieser Ideologie ist US-Präsident Barack Obama.

Bad Gandersheim (kath.net/idea)
Vor der Ideologie des sogenannten Gender Mainstreaming haben theologisch konservative Kreise auf dem Dritten Ökumenischen Bekenntnis-Kongress in Bad Gandersheim bei Göttingen gewarnt. Die Gender-Bewegung behauptet, dass die soziale Geschlechterrolle von Mann und Frau lediglich erlernt und durch Erziehung frei veränderbar sei.

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Die Kritiker sehen dadurch Gottes Schöpfungsordnung bedroht. Vom Gender Mainstreaming gehe eine „ungeheure Gefährlichkeit“ aus, sagte der Präsident des Kongressveranstalters, der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, der Missionswissenschaftler Prof. Peter Beyerhaus (Gomaringen bei Tübingen), am 10. Oktober. Es handele sich um den systematischen Versuch, die schöpfungsgemäßen Unterschiede der Geschlechter zu beseitigen. Besonders problematisch sei, dass schon Kinder mit dieser Ideologie indoktriniert würden.

Der anglikanische Bischof John C. Broadhurst (London) sagte, Gender Mainstreaming sei gegen Gott und die Natur gerichtet. Er nannte die Auseinandersetzung um dieses Denken „einen Krieg, den wir unbedingt gewinnen müssen“. In der Diskussion auf dem Kongress über das Thema wurde die Befürchtung laut, dass sich Gender Mainstreaming zerstörerisch auf das Verhältnis von Mann und Frau und die Familie auswirken werde. Einer der vehementesten Förderer dieser Ideologie sei US-Präsident Barack Obama.



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