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Deutsche trauen sich nicht, offen ihre Meinung zu sagen!

19. Oktober 2019 in Deutschland, 12 Lesermeinungen
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Neue Studien bestätigen: Zwei Drittel der Deutschen der Meinung, dass man bei Themen wie Migration nicht mehr offen seine Meinung sagen dürfe.


Berlin (kath.net)
Immer mehr Deutsche glauben, dass sie in Deutschland nicht mehr ihre Meinung offen sagen können. Dies zeigte eine Allensbach-Umfrage vor einigen Wochen und wird jetzt von einer Sachsen-Umfrage von Infratest (MDR) und von der jüngsten Shell-Jugendstudie bestätigt. Laut der Infratest-Studie meinen zwei Drittel (69 %), dass man bei bestimmten Themen nicht mehr eine eigene Meinung offen sagen könne. Bei der Shell-Jugendstudie beklagten 68 Prozent der Jugendlichen, dass man beispielsweise beim Thema Migration in Deutschland nicht mehr offen diskutieren dürfe.


Politikwissenschaftler Werner Patzelt von der CDU kritisiert in der BILD: "Natürlich kann man in Deutschland seine Meinung frei äußern. Man hat aber mit sozialen Folgekosten zu rechnen, die sehr hoch sein können.“ Laut Patzelt schweigen daher viele lieber. "Das freut zwar jene, die unerwünschte politische Positionen verstummen lassen wollen, (...) am Wahltag rechnen die dann ab, nämlich durch politisch erst recht unwillkommenes Wahlverhalten."


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