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Mexikanischer Kardinal: Existenz Satans ist Tatsache

17. Juli 2009 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Das Wirken des Teufels dürfe man weder skeptizistisch leugnen noch leichtgläubig aufbauschen, sagte der Erzbischof von Mexiko City bei einer Exorzistentagung.


Mexico City (kath.net) Der Erzbischof von Mexico City, Kardinal Norberto Rivera Carrera, wies darauf hin, dass die Existenz des Teufels als Tatsache zu sehen ist, ohne sein Wirken aus überspannter Leichtgläubigkeit aufzubauschen oder durch Skeptizismus herunterzuspielen. Das berichtet die CNA.

Bei einer Konferenz für Exorzisten am Mittwoch in Mexikos Hauptstadt sagte der Kardinal, dass der Skeptizismus viele dazu bringe, die Existenz des Satans zu leugnen und seine Handlungen als psychologische, sozio-kulturelle oder paranormale Phänomene zu interpretieren. Extreme Leichtgläubigkeit führe wiederum andere dazu, den Teufel überall zu sehen, als ob er Gott wäre.


Viele Menschen würden sich esoterischen oder okkulten Praktiken zuwenden, weil sie sich Gott entfremdet haben, bedauerte Rivera. Die Exorzisten ermutigte er, die Jungfrau Maria um Hilfe anzurufen, da sie eine besondere Rolle im Kampf gegen das Dämonische spiele. „Sie bringt uns zu Jesus, sie beschützt uns und kümmert sich um uns in diesem schwierigen Dienst. Maria nimmt auch an Exorzismen teil. Sie ist selbst eine Exorzistin und treibt den Teufel durch ihre Heiligkeit aus“, betonte der Kardinal.

„Der Herr Jesus, zusammen mit der Jungfrau Maria, hilft uns, den Schwächsten und am meisten Notleidenden beizustehen, besonders in sensiblen Fällen von Befreiung oder Exorzismus.” Durch die ganze Geschichte hindurch gab es „einen harten Kampf gegen die Kräfte der Finsternis, der am Anfang der Welt begann und gemäß den Worten des Herrn bis zum letzten Tag dauern wird.“


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