Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  4. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  8. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  9. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  10. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  11. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  12. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  15. Mladifest in Medjugorje endet mit Sendung in alle Welt

Pius XII. sah 'Sonnenwunder'

11. November 2008 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Er schreibt, dass er das Sonnenwunder 1950 vier Mal während seines üblichen Spaziergangs in den vatikanischen Gärten sah. Pius XII. betrachtete es als Bestätigung für das Dogma der Aufnahme Marias in den Himmel.


Rom (kath.net/Zenit) Papst Pius XII. wurde mehrmals Zeuge eines “Sonnenwunders”. Das geht aus Pius’ handschriftlichen Aufzeichnungen hervor, die im Familienarchiv bewahrt sind. Der Papst berichtet, dass sich das Phänomen kurz vor und kurz nach seiner feierlichen Verkündigung des Dogmas von der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel im Jahr 1950 ereignete. Das meldet die englischsprachige Ausgabe von Zenit.

Diese bisher unveröffentlichten Aufzeichnungen des Pacelli-Papstes sind Teil der derzeit laufenden Ausstellung über Pius XII. in Rom. Dass Pius XII. ein Sonnenwunder gesehen habe, war Experten bisher schon durch eine Predigt von Kardinal Federico Tedeschini (+ 1959) bekannt.

„Ich habe das ‚Sonnenwunder’ gesehen, das ist die reine Wahrheit“, schreibt Pius XII. Das berühmteste Sonnenwunder geschah am 13. Oktober 1917 in Fatima, wo tausende Menschen es bezeugten. Die Jungfrau Maria hatte den Seherkindern dieses Wunder im Voraus angekündigt, damit es möglichst viele Menschen sehen und an ihre Botschaften glauben sollten. Tausende wurden dann Zeugen, als die Sonne „tanzte“ und die verregnete Erde mit einem Mal trocknete.


Pius XII schreibt, dass er das Sonnenwunder sah, als er wie üblich in den vatikanischen Gärten spazieren ging. Er sah es 1950 vier Mal und betrachtete es als Bestätigung seines Vorhabens, das Dogma von der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel zu verkünden.

Am 30. Oktober 1950 um vier Uhr Nachmittag gelangte er im Garten zur Lourdes-Statue und wurde plötzlich “ergriffen” von einem nie gesehenen Phänomen: “Die Sonne, die noch immer recht hoch stand, sah aus wie eine blasse, lichtdichte Kugel, die vollständig von einem Lichtkreis umgeben war.“ Er konnte auf die Sonne schauen „ohne die geringste Sorge. Es war eine sehr leichte kleine Wolke davor.” Die “lichtdichte Kugel bewegte sich etwas nach außen, entweder sich drehend oder von rechts nach links und umgekehrt.“

Dasselbe sah er am 31. Oktober und am 1. November, dem Tag der Definition des Dogmas, und dann wieder am 8. November, und „danach nie mehr“.

An den übrigen Tagen versuchte der Papst zu sehen, ob sich die Erscheinung wiederhole, “doch vergebens – ich konnte meinen Blick nicht einmal einen Moment lang (auf die Sonne) fixieren, meine Augen wären geblendet worden.“ Mit einigen wenigen Kardinälen und engen Mitarbeitern hat Pius XII darüber gesprochen.

Das Leben von Eugenio Pacelli war seit jeher eng mit der Jungfrau Maria verbunden. Seit seiner Kindheit gehörte er einer Kongregation von der Himmelfahrt Mariens an. Seine Primiz feierte er vor dem Bild der Maria „Salus Populi Romani“ in Santa Maria Maggiore in Rom und seine Bischofsweihe in der Sixtinischen Kapelle fiel auf den ersten Erscheinungstag in Fatima, den 13. Mai 1917.

Als Papst erkannte er 1940 die Erscheinungen von Fatima an und weihte 1942 die ganze Welt dem Unbefleckten Herz Mariens. Mit der Seherin Lucia von Fatima sprach er oft und kannte als erster Papst das dritte Geheimnis von Fatima, das Johannes Paul II. später veröffentlichte.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pius XII.

  1. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  2. Entwurf für unveröffentlichte Enzyklika von Pius XII. entdeckt
  3. „Die Wahrheit wird uns dankbar werden lassen!“
  4. Ein Espresso für den Obersturmbannführer
  5. Keine Abstriche bei der Lehre, aber Verkündigung „in neuer Sprache“
  6. Pius XII.: „Der Mensch ist nur groß, wenn er kniet“
  7. „Die Kirche fürchtet die Geschichte nicht - sie liebt sie“
  8. Will Franziskus den Weltkriegspapst bald seligsprechen?
  9. Eine „unterschlagene“ Enzyklika?
  10. Wann erfuhr der Vatikan von Auschwitz?






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  7. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  8. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  9. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  10. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  11. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  12. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  13. Karoline Preisler: Islamismus ist die größte Gefahr für Deutschland
  14. Die neue Weltjugendtag-Hymne wurde in Seoul vorgestellt
  15. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz