Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  7. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  8. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  9. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  10. Beschließen ohne zu entscheiden?
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. Die Nazi-Projektion
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

Pius XII. sah 'Sonnenwunder'

11. November 2008 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Er schreibt, dass er das Sonnenwunder 1950 vier Mal während seines üblichen Spaziergangs in den vatikanischen Gärten sah. Pius XII. betrachtete es als Bestätigung für das Dogma der Aufnahme Marias in den Himmel.


Rom (kath.net/Zenit) Papst Pius XII. wurde mehrmals Zeuge eines “Sonnenwunders”. Das geht aus Pius’ handschriftlichen Aufzeichnungen hervor, die im Familienarchiv bewahrt sind. Der Papst berichtet, dass sich das Phänomen kurz vor und kurz nach seiner feierlichen Verkündigung des Dogmas von der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel im Jahr 1950 ereignete. Das meldet die englischsprachige Ausgabe von Zenit.

Diese bisher unveröffentlichten Aufzeichnungen des Pacelli-Papstes sind Teil der derzeit laufenden Ausstellung über Pius XII. in Rom. Dass Pius XII. ein Sonnenwunder gesehen habe, war Experten bisher schon durch eine Predigt von Kardinal Federico Tedeschini (+ 1959) bekannt.

„Ich habe das ‚Sonnenwunder’ gesehen, das ist die reine Wahrheit“, schreibt Pius XII. Das berühmteste Sonnenwunder geschah am 13. Oktober 1917 in Fatima, wo tausende Menschen es bezeugten. Die Jungfrau Maria hatte den Seherkindern dieses Wunder im Voraus angekündigt, damit es möglichst viele Menschen sehen und an ihre Botschaften glauben sollten. Tausende wurden dann Zeugen, als die Sonne „tanzte“ und die verregnete Erde mit einem Mal trocknete.


Pius XII schreibt, dass er das Sonnenwunder sah, als er wie üblich in den vatikanischen Gärten spazieren ging. Er sah es 1950 vier Mal und betrachtete es als Bestätigung seines Vorhabens, das Dogma von der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel zu verkünden.

Am 30. Oktober 1950 um vier Uhr Nachmittag gelangte er im Garten zur Lourdes-Statue und wurde plötzlich “ergriffen” von einem nie gesehenen Phänomen: “Die Sonne, die noch immer recht hoch stand, sah aus wie eine blasse, lichtdichte Kugel, die vollständig von einem Lichtkreis umgeben war.“ Er konnte auf die Sonne schauen „ohne die geringste Sorge. Es war eine sehr leichte kleine Wolke davor.” Die “lichtdichte Kugel bewegte sich etwas nach außen, entweder sich drehend oder von rechts nach links und umgekehrt.“

Dasselbe sah er am 31. Oktober und am 1. November, dem Tag der Definition des Dogmas, und dann wieder am 8. November, und „danach nie mehr“.

An den übrigen Tagen versuchte der Papst zu sehen, ob sich die Erscheinung wiederhole, “doch vergebens – ich konnte meinen Blick nicht einmal einen Moment lang (auf die Sonne) fixieren, meine Augen wären geblendet worden.“ Mit einigen wenigen Kardinälen und engen Mitarbeitern hat Pius XII darüber gesprochen.

Das Leben von Eugenio Pacelli war seit jeher eng mit der Jungfrau Maria verbunden. Seit seiner Kindheit gehörte er einer Kongregation von der Himmelfahrt Mariens an. Seine Primiz feierte er vor dem Bild der Maria „Salus Populi Romani“ in Santa Maria Maggiore in Rom und seine Bischofsweihe in der Sixtinischen Kapelle fiel auf den ersten Erscheinungstag in Fatima, den 13. Mai 1917.

Als Papst erkannte er 1940 die Erscheinungen von Fatima an und weihte 1942 die ganze Welt dem Unbefleckten Herz Mariens. Mit der Seherin Lucia von Fatima sprach er oft und kannte als erster Papst das dritte Geheimnis von Fatima, das Johannes Paul II. später veröffentlichte.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pius XII.

  1. Pius XII., der Vatikan und der neue Kulturkampf gegen die Kirche
  2. Entwurf für unveröffentlichte Enzyklika von Pius XII. entdeckt
  3. „Die Wahrheit wird uns dankbar werden lassen!“
  4. Ein Espresso für den Obersturmbannführer
  5. Keine Abstriche bei der Lehre, aber Verkündigung „in neuer Sprache“
  6. Pius XII.: „Der Mensch ist nur groß, wenn er kniet“
  7. „Die Kirche fürchtet die Geschichte nicht - sie liebt sie“
  8. Will Franziskus den Weltkriegspapst bald seligsprechen?
  9. Eine „unterschlagene“ Enzyklika?
  10. Wann erfuhr der Vatikan von Auschwitz?







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  5. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  8. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  9. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  10. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  11. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  14. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  15. Die Nazi-Projektion

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz