Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Britische Regierung erklärt 'Mama' und 'Papa' für politisch unkorrekt

31. Jänner 2008 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Homosexuellen-Lobby arbeitete offizielle Leitlinien für Schulen gegen homosexualitätsfeindliches Mobbing aus. Diskriminiert werden jene, die anders denken.


London (www.kath.net / LifeSiteNews.com)
Mama und Papa sind politisch unkorrekt. Das befindet die britische Regierung. Sie hat Leitlinien für Lehrer erlassen, in denen bestimmte Begriffe unter die „bad words“ fallen, unter ihnen sind auch „mum and dad“. Statt dessen sollte der Begriff „Eltern“ verwendet werden.

Allein die Verwendung von umgangssprachlichen Begriffen wie „gay“ - „schwul“ - könne als rassistisch empfunden werden, ist weiters zu lesen. Die Regierung hatte die Leitlinien von der Gruppe „Stonewall“ erstellen lassen.

Es handelt sich um eine Homosexuellen-Lobby, die von der Labour-Regierung als kompetente Stimme in allen Anliegen von Homosexuellen anerkannt wurde. Mit der Erstellung von offiziellen Regierungs-Leitlinien ging die Regierung noch einen Schritt weiter und sprach der Gruppe noch mehr Kompetenz zu.

„Preventing and Responding to Homophobic Bullying in Schools“ lautet das Titel des Schreibens, in dem es inhaltlich darum geht, wie „homosexualitätsfeindliches Mobbing“ in Schulen vermieden werden kann.

Eltern haben hier nichts mitzureden. „Unabhängig von ihrer Meinung zu Homosexuellen oder zur sexuellen Orientierung müssen Eltern und Erzieher begreifen, dass Schulen dafür verantwortlich sind, dass Schüler sicher sind“, ist zu lesen.

Im derzeitigen politischen Klima in Großbritannien ist die Luft dünn geworden für jene, die nicht konform mit dieser political correctness gehen. Im Oktober 2006 wurde ein 14-jähriges Mädchen von der Polizei festgenommen und drei Stunden in einer Zelle eingeschlossen, nachdem sie gebeten hatte, in eine Klasse versetzt zu werden, wo Englisch gesprochen werde. Ihre Lehrer zeigten sie bei der Polizei wegen „Rassismus“ an. Im April 2007 wurde ein zehnjähriger Schuljunge verhört, weil er in einem E-Mail einen anderen Jungen „schwul“ genannt hatte.

Unter der Regierung Tony Blairs wurde ein Gesetz, das die Werbung für Homosexualität in Schulen verbietet, aufgehoben. Seither haben Aktivisten Trainingsprogramme für Schüler und Lehrer entworfen, die Homosexualität als vollkommen normal bewerben.

Eine einzige Freiheit gestatten die Leitlinien dennoch – zu schweigen. „Ein Mensch kann jede Ansicht haben, die er will“, ist zu lesen. „Aber es ist inakzeptabel, Meinungen auszudrücken, die andere schlecht machen.“

Foto: (c) DAK



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  2. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  3. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  4. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  7. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  8. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  9. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  10. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  3. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  4. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  5. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  6. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  9. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  10. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  11. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  14. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  15. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz