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Babyboom in den USA

9. Jänner 2008 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Erstmals seit 35 Jahren erreicht die USA wieder die Geburtenziffer von 2,1 Kinder. Das ist jener Wert, der als bestandserhaltend für eine Gesellschaft erachtet wird.


Washington D.C. (www.kath.net)
In den USA ist das erste Mal seit 35 Jahren die Geburtenziffer so angestiegen, dass der Bevölkerungslevel gehalten werden kann. Dies berichtet die „Washington Post“ am Dienstag.

Die so genannte Fertilität, die angibt, wie viele Kinder eine Frau im Leben durchschnittlich hat, liegt in den USA jetzt bei 2,1. Dies ist jener Wert, der als bestandserhaltend für eine Gesellschaft erachtet wird.

Laut den offiziellen Statistiken der USA ist zwischen 2005 und 2006 der Sprung auf 2 gelungen und vor kurzem die Geburtenziffer auf 2,1 angestiegen. Dies ist damit das erste Mal seit 1971, dass dieser Level wieder erreicht werden konnte.

Stephanie Ventura vom „National Center for Health Statistics“ bezeichnete die Entwicklung als „Meilenstein“ und meinte: „Es ist sehr lange her, dass wir eine Rate wie diese hatten.“

John Bongaarts vom „Population Council“, einem US-Think-Tank, begrüßte die Entwicklung als „Zeichen von demografischer Gesundheit“ und erinnerte daran, dass viele Länder gerne auf diesem Level wären. In Europa liegt die Fertilität in fast allen Ländern deutlich unter 2.

Deutschland und Österreich zählen mit einer Gesamtfertilität bei ca. 1,3 zu den Ländern mit der niedrigsten Fertilität in Europa. In Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland und Frankreich liegt sie zwischen 1,7 und 1, 9.



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