Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  5. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  8. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  9. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  10. Die große Täuschung
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  15. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom

Genitalverstümmelungen auch in Europa

18. Februar 2007 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


UNICEF berichtet über die Verletzung der Menschenrechte im Bereich der Genitalverstümmelungen.


Rom (www.kath.net/Fidesdienst)
Drei Millionen Frauen und Mädchen sind europaweit Opfer von Genitalverstümmelungen. Dies berichtet das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) anlässlich des vor kurzem begangenen Tages gegen Mädchenbeschneidung.

Wie UNICEF mitteilt wurden in aller Welt rund 140 Millionen Frauen und Mädchen Opfer dieses Brauchs, der vor allem in Afrika und in einigen Ländern des Mittleren Ostens weit verbreitet ist, aber auch in einigen Zuwanderergemeinden in aller Welt praktiziert wird. Bisher ist die Mädchenbeschneidung in 16 afrikanischen Ländern verboten, während im November 2005 das sogenannte „Protokoll von Maputo“ in Kraft trat, das Genitalverstümmelungen bei Frauen ausdrücklich verbietet.

Anerkannt ist auch, dass Mädchenbeschneidungen einen schweren Verstoß gegen die Menschenrechte darstellen, mit verheerenden Folgen für die Gesundheit und das psychische und gesellschaftliche Befinden: Traumata, HIV-Infektionsrisiken, Komplikationen bei der Entbindung, Verhaltensstörungen und Blutungen, die sogar zum Tod führen können.

„Im Widerspruch zu dem, was man glaubt, sind Genitalverstümmelungen und Mädchenbeschneidungen keine religiöse Vorschrift. Viele Religionsführer in aller Welt haben immer wieder gefordert, dass diese Praxis verboten wird“, so die geschäftsführende Leiterin des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), Frau Thoraya Ahmed Obaid.

Wie aus einer 2006 vom Europarat veröffentlichten Studie hervorgeht, wurden rund ein Viertel bis ein Fünftel der weiblichen Bevölkerung der Mitgliedsstaaten mindestens einmal Opfer körperlicher Gewalt und über zehn Prozent wurden Opfer sexueller Gewalt. Wenn man Belästigungen, Drohungen und Verfolgungen hinzuzählt steigt der Anteil auf 45 Prozent. In den meisten Fällen findet die Gewalt in der eigenen Wohnung statt.

Im Fall der Genitalverstümmelungen sind genaue Angaben zur Zahl der Opfer nur schwer festzustellen. Um das Ausmaß des Phänomens zu veranschaulichen verweist der Zuständige des EU-Menschenrechtsbüros in Straßburg, Jan Kleijsen auf Norwegen, wo heute unter insgesamt 4,6 Millionen Einwohnern rund 4.000 Frauen leben, die aus Ländern kommen, in denen Genitalverstümmelungen praktiziert werden.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ungewöhnliches

  1. Weihwasser aus der Spritzpistole
  2. Deutschland: Autogottesdienst mit 200 Autos
  3. 'Coronavirus-Panik': Christlicher Kongress vorzeitig beendet
  4. 'In der neuen Messe ist alles so laut'
  5. USA: Ehepaar stirbt nach 70 Jahren Ehe innerhalb von 20 Minuten
  6. Eine neue Visitenkarte für die Kirche
  7. Kroatische Bischöfe kritisieren Absage der Bleiburger Gedenkmesse
  8. 22.000 Abtreibungen - Dann kam 'ein Blitz des Himmels'
  9. Ein Weihnachtswunder in Texas
  10. Stigmatisierter Fra Elia bei Gebetsabend in Krems






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  14. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  15. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz