Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

Genitalverstümmelungen auch in Europa

18. Februar 2007 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


UNICEF berichtet über die Verletzung der Menschenrechte im Bereich der Genitalverstümmelungen.


Rom (www.kath.net/Fidesdienst)
Drei Millionen Frauen und Mädchen sind europaweit Opfer von Genitalverstümmelungen. Dies berichtet das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) anlässlich des vor kurzem begangenen Tages gegen Mädchenbeschneidung.

Wie UNICEF mitteilt wurden in aller Welt rund 140 Millionen Frauen und Mädchen Opfer dieses Brauchs, der vor allem in Afrika und in einigen Ländern des Mittleren Ostens weit verbreitet ist, aber auch in einigen Zuwanderergemeinden in aller Welt praktiziert wird. Bisher ist die Mädchenbeschneidung in 16 afrikanischen Ländern verboten, während im November 2005 das sogenannte „Protokoll von Maputo“ in Kraft trat, das Genitalverstümmelungen bei Frauen ausdrücklich verbietet.

Anerkannt ist auch, dass Mädchenbeschneidungen einen schweren Verstoß gegen die Menschenrechte darstellen, mit verheerenden Folgen für die Gesundheit und das psychische und gesellschaftliche Befinden: Traumata, HIV-Infektionsrisiken, Komplikationen bei der Entbindung, Verhaltensstörungen und Blutungen, die sogar zum Tod führen können.

„Im Widerspruch zu dem, was man glaubt, sind Genitalverstümmelungen und Mädchenbeschneidungen keine religiöse Vorschrift. Viele Religionsführer in aller Welt haben immer wieder gefordert, dass diese Praxis verboten wird“, so die geschäftsführende Leiterin des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), Frau Thoraya Ahmed Obaid.

Wie aus einer 2006 vom Europarat veröffentlichten Studie hervorgeht, wurden rund ein Viertel bis ein Fünftel der weiblichen Bevölkerung der Mitgliedsstaaten mindestens einmal Opfer körperlicher Gewalt und über zehn Prozent wurden Opfer sexueller Gewalt. Wenn man Belästigungen, Drohungen und Verfolgungen hinzuzählt steigt der Anteil auf 45 Prozent. In den meisten Fällen findet die Gewalt in der eigenen Wohnung statt.

Im Fall der Genitalverstümmelungen sind genaue Angaben zur Zahl der Opfer nur schwer festzustellen. Um das Ausmaß des Phänomens zu veranschaulichen verweist der Zuständige des EU-Menschenrechtsbüros in Straßburg, Jan Kleijsen auf Norwegen, wo heute unter insgesamt 4,6 Millionen Einwohnern rund 4.000 Frauen leben, die aus Ländern kommen, in denen Genitalverstümmelungen praktiziert werden.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ungewöhnliches

  1. Weihwasser aus der Spritzpistole
  2. Deutschland: Autogottesdienst mit 200 Autos
  3. 'Coronavirus-Panik': Christlicher Kongress vorzeitig beendet
  4. 'In der neuen Messe ist alles so laut'
  5. USA: Ehepaar stirbt nach 70 Jahren Ehe innerhalb von 20 Minuten
  6. Eine neue Visitenkarte für die Kirche
  7. Kroatische Bischöfe kritisieren Absage der Bleiburger Gedenkmesse
  8. 22.000 Abtreibungen - Dann kam 'ein Blitz des Himmels'
  9. Ein Weihnachtswunder in Texas
  10. Stigmatisierter Fra Elia bei Gebetsabend in Krems







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz