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Kinder homosexueller Paare sind verunsichert und orientierungslos

21. September 2005 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Studie: Jungen, die in lesbischen Haushalten aufgewachsen sind, zeigen mehr weibliches, Mädchen mehr männliches Verhalten.


Marienheide (www.kath.net / idea) Die zunehmende öffentliche Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensformen zerstört das Leitbild der Familie und führt in der jungen Generation zu Verunsicherung und Orientierungslosigkeit. Das beklagt die Juristin Monika Hoffmann vom Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (Reichelsheim/Odenwald). Sie warnt deshalb davor, homosexuelle Partnerschaften mit der Ehe völlig gleichzustellen, etwa durch ein Adoptionsrecht mit Zulassung der Reproduktionsmedizin.

Dies würde es zum Beispiel zwei Lesben erlauben, mit Hilfe einer anonymen Samenspende ein Kind zu bekommen. Die vom Lesben- und Schwulenverband in Deutschland propagierte Botschaft, dass zwei Frauen oder zwei Männer mit Kind eine komplette Familie bilden, hält Frau Hoffmann für verhängnisvoll. „Das bedeutet, dass dem Kind sein Recht auf einen Vater und eine Mutter genommen werden soll“, sagte sie auf einer Tagung des Forums „Kinder in Kirche und Gesellschaft“ der Deutschen Evangelischen Allianz.

Die Teilnehmer beschäftigten sich am 16. und 17. September in Marienheide (Oberbergisches Land) mit der Entwicklung der sexuellen Identität bei Kindern und Jugendlichen. Wie die Referentin des Treffens weiter sagte, braucht ein Kind für eine gesunde Identitätsentwicklung Vater und Mutter.

Studien: In homosexuellen Beziehungen aufwachsende Kinder verunsichert

Hoffmann wies Behauptungen der Homosexuellen-Verbände zurück, dass nach wissenschaftlichen Untersuchungen Kinder in homosexuellen Beziehungen ebenso gut oder besser aufwachsen könnten als mit Vater und Mutter. Eine in den USA durchgeführte Analyse von 49 entsprechenden Studien sei zu dem Ergebnis gekommen, dass keine einzige die Ebenbürtigkeit homosexueller gegenüber heterosexueller Elternschaft nachweisen könne.

Alle diese Studien hätten „gravierende methodische Mängel“, so die Juristin. Andere Untersuchungen wiesen darauf hin, dass Kinder, die in homosexuellen Beziehungen aufwachsen, in ihrer Identität als Junge oder Mädchen verunsichert seien. Eine Analyse von 21 US-Studien zur homosexuellen Elternschaft belege: Jungen, die in lesbischen Haushalten aufgewachsen sind, zeigten mehr weibliches, Mädchen mehr männliches Verhalten.

Die Juristin führte ferner das Ergebnis einer Langzeitstudie in Schweden an. Danach hätten Kinder, die ohne Vater oder Mutter aufwachsen, ein deutlich erhöhtes Risiko, psychisch zu erkranken, suchtkrank zu werden oder sich das Leben zu nehmen.

Studie: 2,7 Prozent der Schwulen lebenslang treu

Hoffmann zufolge sind gleichgeschlechtliche Partnerschaften weithin nicht in der Lage, Kindern Treue und Verlässlichkeit vorzuleben. So belege eine niederländische Studie, dass Schwule in einer „festen Partnerschaft“ jährlich im Durchschnitt acht Sexualpartner hätten. Eine „feste“ Beziehung dauere durchschnittlich 1,5 Jahre. Nach einer aus Kanada stammenden hätten von den älteren Schwulen nach eigenen Angaben lediglich 2,7 Prozent nur einen Sexualpartner in ihrem Leben gehabt.

Die Juristin kritisierte, dass Jugendlichen in deutschen Unterrichtsmaterialen empfohlen werde, sich zu ihrer Homosexualität zu bekennen und diese auszuleben. Die Betroffenen seien zu jung, um sich für einen homosexuellen Lebensstil mit all seinen Folgen zu entscheiden. Man dürfe junge Menschen mit Identitätsverwirrung nicht alleinlassen und ihnen die Möglichkeit der Veränderung durch therapeutische Hilfe nicht verschweigen.

Die Teilnehmer des Forums plädierten dafür, Christen beim Thema Homosexualität gesprächsfähiger zu machen. Dazu sei es erforderlich, sich in den Gemeinden damit auseinanderzusetzen. „Man spricht dort erst darüber, wenn ein konkreter Fall in den eigenen Reihen bekannt wird“, sagte die Leiterin des Forums, die Lehrerin Jutta Georg (Herscheid).



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