Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Bätzing gegen Papst Leo
  5. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  8. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  12. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  13. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Drei Stunden im Fegefeuer

Chile: Vermummte Demonstranten wüten in katholischer Kirche

11. November 2019 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kreuze, Marienbilder, Heiligenfiguren, Beichtstühle Kirchenbänke und Musikinstrumente werden in gewaltsamen Protesten aus Kirchen geschleppt, beschädigt oder sogar verbrannt.


Santiago de Chile (kath.net/pl) Die gewaltsamen Proteste in Chile für mehr soziale Gerechtigkeit haben eine weitere Stufe der Gewalt erreicht. Nachdem in den letzten Wochen bereits über 20 Todesopfer zu beklagen waren, wurde am Freitag, 8. November, die katholische Kirche Maria Himmelfahrt nahezu völlig ausgeplündert. Vermummte Demonstranten schleppten Kreuze, Marienbilder, Heiligenfiguren, Beichtstühle, Kirchenbänke und Musikinstrumente heraus, beschädigen sie oder verbrennen sie sogar. Auf die Kirchenwände wurden Beleidigungen geschrieben. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1876.


Der Apostolische Administrator von Santiago de Chile, Bischof Celestino Aós, sagte in einer Videobotschaft, man fühle „Schmerz, Trauer, Wut, Unruhe“ und gleichzeitig „Ablehnung, absolute Ablehnung aller Gewalt“. Er schlug vor, dass am Sonntag in allen unseren Gemeinden am Ende der Messe oder beim Feiern des Marienmonats [November] drei Ave Maria um Vergebung unserer Sünden gebetet werden, weil Gewalt und Ungerechtigkeit für Gott und unsere Geschwister eine Straftat sind“, und dass jeder einzelne und jede Gemeinschaft „sich zu solidarischem Handeln verpflichtet.“ Er erinnerte daran, dass „Menschen leiden und auf Begleitung und Hilfe angewiesen sind“. Er bat „alle unsere Brüder und Landsleute, jegliche Gewalt zu beenden“.

Die Demonstrationen richten sich gegen die Piñera-Regierung, in Einzelnen beispielsweise auch gegen die Preiserhöhung bei den öffentlichen Verkehrsmitteln, man fordert eine bessere Gesundheitsversorgung.

Daily Mail: Fotoeindrücke der Plünderung der Kirche

Foto oben: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rosenzweig 12. November 2019 

„.. denn sie wissen- was sie tun“ !

-
Ja- werter @Tisserant- so empfinde ich es auch - erschütternd!

Jedoch, beim Anblick der schrecklichen Foto-Dokumentation dieser gewalttätigen „Vermummten Demonstranten“, die im grenzenlosen Hass u. blinder Wut nur noch zerstören..

ein Zweiter Blick auf das KREUZ -
JESUS GOTTESSOHN u. zugl. MENSCH- betet zum VATER für Seine noch grausameren Peiniger:
„VATER vergib ihnen, denn sie wissen NICHT was sie tun.“
-
Bei der hl. Sr. Faustyna u.a. folgd. Gebet:
„O Gott, dessen Barmherzigkeit alle Deine Werke übertrifft, wir danken Dir (...)-
Deine Barmherzigkeit, die Du in den heutigen schweren Zeiten reichlicher sowohl auf einzelne als auch auf die ganze gequälte und verirrte Menschheit ausgießen willst…!

Möge der HERR sich doch auch dieser, meist noch Jungendlichen schwer verirrten Menschen erbarmen, so bittend
verbunden..


3
 
 zeitblick 11. November 2019 

Zeichen der Zeit

Es wird sicher alles noch schlimmer! Seien wir gefasst und lassen uns nicht aus der Ruhe bringen!


8
 
 Aschermittwoch 11. November 2019 
 

Wen wunderts?

Aus dieser Gegend kommen die Pachamama-Figuren. In den Vatikanischen Gärten wurden sie verehrt. Kein gutes Zeichen!!!!


9
 
 Tisserant 11. November 2019 

Der Hass auf das Christentum und insbesondere auf uns Katholiken, bricht sich beim Pöpel bahn.
Gehirngewaschen vom linken Zeitgeist.

Möge der Herr sich ihrer erbarmen, denn sie wissen, was sie tun!


14
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Chile

  1. Chiles neuer Präsident vertraut seine Amtszeit Christus an
  2. Chile: Marienheiligtum erwartet am 8. Dezember eine Million Pilger
  3. Chile: „Nichts rechtfertigt die Gewalt gegen Kirchen und Glauben“
  4. Weihbischof in Chile zieht vor Amtsantritt zurück
  5. Chile: Gesetz bedroht Beichtgeheimnis bei Missbrauch
  6. Missbrauchskrise: Papst nimmt Rücktritt von Bischöfen in Chile an
  7. Chile: Staatsanwaltschaft lädt Kardinal vor
  8. Chilenischer Priester Muñoz wegen Missbrauchsverdachts in U-Haft
  9. Germàn Arana: Papstberater im Zwielicht
  10. Vertuschung: Papst nimmt Rücktritt von acht Bischöfen Chiles an







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  3. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  4. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  5. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  6. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  7. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  8. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  9. NGO nach Massaker an Christen in Äthiopien: "Welt darf nicht wegsehen"
  10. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  11. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  12. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  13. „Wir werden erwartet“
  14. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  15. Wäre ich ohne Kinder glücklicher gewesen?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz