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Verheerender Schmusekurs

10. Oktober 2019 in Kommentar, 22 Lesermeinungen
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„Seltsam klingt es für mich, wenn ‚Maria 2.0‘ die Abschaffung des Zölibates fordert. Die Damen brauchen ihn doch gar nicht zu halten.“ Kommentar zu den Aussagen des Paderborner Erzbischofs Becker zu Maria 2.0 von Pfr. Manfred Rauterkus


Paderborn (kath.net/Paderborner Priesterkreis „Communio veritatis“) In den letzten Tagen habe ich mich manchmal gefragt, ob es sich für Priester, die noch in der Glaubenstradition der Katholischen Kirche stehen und darin leben und sterben wollen, noch lohnt, für die Kirche und in der Kirche von Paderborn zu arbeiten. Warum? Weil sie von der Diözesanleitung, einschließlich Erzbischof Becker, keinerlei Rückendeckung mehr bekommen, im Gegenteil: Erzbischof Becker fällt ihnen sogar noch in den Rücken, indem er einen Schmusekurs mit den Damen von „Maria 2.0“ beginnt, um auszuloten, „was wir tun können“. Schließlich gehe es, so wird der Erzbischof im Internet bei „katholisch.de“ zitiert, um „echte Anliegen“ eines „wichtigen Teiles der Kirche“. Wir Priester in unserer Sorge um den Glauben der Kirche haben ja keine echten Anliegen und sind auch kein wichtiger Teil der Kirche. „Maria 2.0“ ist wichtiger.

Wie will EB Becker das eigentlich machen: „ausloten, was wir tun können“ … „in einem echten Miteinander zu überlegen, welche gemeinsamen Ziele wir realistischerweise vor Ort erreichen und umsetzen können“ – mit einer durch und durch häretischen Bewegung?

„Maria 2.0“ fordert radikal die Öffnung des Ordo in allen drei Stufen für Frauen. Nach Ordinatio sacerdotalis ist das, wie jeder, der ehrlich ist, weiß, nicht möglich. Warum sagt das EB Becker nicht klar und deutlich, sondern verweist lediglich auf eine weltkirchliche Entscheidung? Aber da ist nichts mehr zu entscheiden. Die Entscheidung ist gefallen.


Seltsam klingt es für mich, wenn „Maria 2.0“ die Abschaffung des Zölibates fordert. Die Damen brauchen ihn doch gar nicht zu halten. Es ist doch komisch: Es ärgern sich die am meisten über diese Lebensform, die gar nichts damit zu tun haben. Sieht man im Zölibat die Ursache für den sexuellen Missbrauch? Dann müsste man konsequenterweise auch die Orden abschaffen (jedenfalls alle männlichen), denn zu den Ordenregeln gehört unverzichtbar – neben Armut und Gehorsam – lebenslange Keuschheit, also der Zölibat, und es waren auch Ordensangehörige, die sich teilweise schwerster Verfehlungen schuldig gemacht haben. Wie will man „ausloten, was wir tun können“, wenn es um die Sexualmoral der Kirche geht? Mit einer Art Salamitaktik: Hier schneiden wir mal ein Stück (versuchsweise) ab, dort können wir noch ein Scheibchen abschneiden, da auch noch eins …?

Was heißt es, wenn EB Becker betont, die „lebendige Weitergabe des Glaubens und eine menschenfreundliche Kirche“ seien wichtige gemeinsame Ziele? „Weitergabe“ setzt voraus, dass ich etwas zum Weitergeben habe. Weitergabe setzt Tradition voraus. Die Damen von „Maria 2.0“ aber wollen eine radikal neue Kirche. Eine Kirche, die – losgelöst von ihren Traditionen, auch den verbindlichsten und ältesten – sich dem Zeitgeist und dem Geschmack der Menschen anpasst und letztlich nicht mehr den Anspruch erheben kann, katholisch-apostolisch zu sein. Sogar die hl. Messe haben sie für ihre Ziele missbraucht. Und durch die Trennung von der Gemeinde-Eucharistie bei ihrer Aktion haben sich die Damen – buchstäblich – selbst „exkommuniziert“.

Und was ist „eine menschenfreundliche Kirche“? Was versteht EB Becker darunter? Was meint „Maria 2.0“ damit? Haben sie wirklich darin ein gemeinsames Ziel? Das Ziel von „Maria 2.0“ ist nicht nur eine „menschenfreundliche“, sondern vor allem eine „menschengefällige“ Kirche. Denkt EB Becker auch so? Dann liegt er grundfalsch. Denn das erste Ziel der Kirche ist es, Gott zu gefallen, nicht den Menschen. Das ist die große Sünde der Kirche der letzten Jahrzehnte: „menschenfreundlich-menschengefällig“ sein zu wollen, das heißt die Wahrheit abzuschleifen zum Gefallen der Menschen, den Menschen mehr zu gefallen als Gott. Die Katholische Kirche, die mit ihrer Tradition und ihren Werten der ganzen Welt ihren Stempel aufgedrückt hat, buhlt um den Beifall der Welt, statt der Welt gegenüberzutreten wie die großen Propheten Israels, auf deren Schultern sie steht. Wenn ein Elija wiederkäme, ein Jesaia, ein Jeremia – was würden sie wohl sagen zu der Kirche von heute? Und was würde Jesus sagen? Bei Lukas 6,26 steht es: „Weh euch, wenn euch alle Menschen loben; denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.“

Zum Schluss noch etwas sehr Bedrückendes!

Da EB Becker sich zum Schmusekurs gegenüber „Maria 2.0“ entschlossen hat, steht in Zukunft jeder Priester der Erzdiözese Paderborn, der in der Glaubenstradition der Kirche bleiben will und deshalb „Maria 2.0“ ablehnt, im Gegensatz zu seinem Bischof, und wer gar noch in Predigt und persönlichem Zeugnis gegen „Maria 2.0“ kämpft, kämpft gegen seinen Bischof. Traurig, aber wahr!

Dennoch – es lohnt sich, weiter für die Kirche und in der Kirche zu arbeiten; denn EB Becker ist nicht identisch mit der Kirche von Paderborn. Und kämpfen müssen wir vor allem mit dem Gebet, denn wir sehen uns einer Macht gegenüber, gegen die wir allein nicht ankommen.

Paderborner Dom - Blick auf das beeindruckende romanische Westwerk


Foto (c) kath.net/Petra Lorleberg


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Lesermeinungen

 stephanus2 12. Oktober 2019 
 

@Offizier

Ich stolpere gerade über Ihren Beitrag undmöchte mich dazu äußern. Ihrer Darstellung kann ich nicht folgen, und Ihre Sicht teile ich nicht.Wenn ich prophetischen Äußerungen flge, so hat es sich erstens um einen Gürtel gehandelt,vielmehr einen Strick, den Jesus Christus um den Leib getragen hatte. Damit hat er all die Händler (auch Tierhändler, daher Tauben)vor sich her nach draußen getrieben, aus dem geweihten Tempel, "meines Vaters Haus".
Nachdem er sie vorher mehrfach ,( an verschiedenen Tagen sogar)im Guten ermahnt hatte.-Ich bin froh, dass es so im Evangelium steht und hier Jesus einmal sehr energisch aufgetreten ist. Ich glaube, die Heilige Dreifaltigkeit ist lieb, milde und barmherzig bis zum Äußersten.Es gibt aber Gott sei Dank Grenzen.Ihnen wünsche ich das rechte Verständnis dieser Dinge und dass auch Sie ein geliebtes Kind Gottes sind .


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 Eliah 11. Oktober 2019 
 

@winthir:

Sie widersprechen sich. Einerseits soll Herr Pfarrer Rauterkus diesem auf Abwegen wandelnden Bischof mit Ehrfurcht und Gehorsam begegnen. Andererseits sei aufmüpfig sein natürlich statthaft, schreiben sei. Oder meinen Sie „natürlich darf ich aufmüpfig sein“ mit Betonung auf dem Wörtchen „ich“? Ehrfürchtig sein und Gehorsam gebührt dem Pfarrer, aufmüpfig sein aber dem winthir? Was zum Gehörsam gegenüber Ungehorsamen zu sagen ist, hat @SpatzInDerHand bereits dargelegt. Den Anstand, den Sie fordern, hat Pfarrer Rauterkus vorbildlich walten lassen. Er hat sich sogar sehr zurückhaltend und mit reichlich Abstand zum ungehörigen Verhalten des Bischofs geäußert. Wenn Sie aber von der Reflux-Krankheit (saures Aufstoßen) betroffen sind, habe ich für Sie ein bewährtes Hausmittel dagegen: Milch trinken. Am besten, wie weiland Wilhelm Tell, die Milch der frommen Denkungsart. Lesen Sie doch bitte das Kleingedruckte im Link. ↓

universal_lexikon.deacademic.com/228186/Die_Milch_der_frommen_Denkart


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 SpatzInDerHand 11. Oktober 2019 

@winthir: Ungehorsamen Hirten gehorsam zu sein,

das ist allerdings nicht der Sinn dieses Weiheversprechens! Vielmehr geht die Liturgie in diesem Versprechen von vornherein davon aus, dass der Bischof auch SEINE Weiheversprechen hält - und wie das dann auf aktuelle "deutschkatholische" Verhältnisse für einen Hirten aussieht, das können Sie diesen Zeilen entnehmen... hier ist übrigens ein Hirte, dem man den kirchlichen Gehorsam versprechen könnte:

www.kath.net/news/69205


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 winthir 11. Oktober 2019 

"Versprichst Du mir und meinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam?

so wurde auch wohl Pfr. Manfred Rauterkus anläßlich seiner Weihe zum Priester von dem Bischof, der ihn geweiht hatte, gefragt.

Ehrfurcht, und Gehorsam.

was mir sauer aufstößt: natürlich darf ich aufmüpfig sein - aber bitte mit Anstand!

winthir.


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 Der_Offizier 10. Oktober 2019 

Es wurden auch "Täubchen" rausgetrieben...

Es ist ja bekannt, dass der Chef bei seiner Tempelreinigung allerlei Zeug aus Seinem(!) Tempel rausgeschmissen hat. Unter Anderem auch "süße Täubchen" die zum opfern verkauft wurden. Ich denke, es ist Zeit für alle gut Sichtbar eine Peitsche im Altarraum zu deponieren. Diese Maßnahme sollte doch dem ein- oder anderen Maria 2.0-Täubchen den Verstand wieder geben. Diese Maßnahme wäre sogar theologisch gedeckt und der Priester hätte wieder die Aufmerksamkeit und, in Vertretung Jesu Christi, den Respekt der ihm gebührt.(Die Peitsche muss ja nicht zum Einsatz kommen). Jesus Christus ist mit Vater und Hl. Geist, DER Chef, also die höchste Autorität die existiert... Gott ist nicht(!) lieb!


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 lesa 10. Oktober 2019 

@boromeo: Danke für den Link!


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 zeitblick 10. Oktober 2019 

Vordenken - Schutz bieten

Sehr guter Beitrag von Pfr. Manfred Rauterkus! Ihm und seinen Priesterkreis mein geistiger Beistand! In großen Nöten, Absägung aus diözesanen Dienst, wendet Euch an mich als User. Ich würde einen Weg finden, Unterschlupf für so verfolgte dt. Priester zu finden! Andere hier im Forum denke ich sicher auch! Also bitte, voller Vertrauen und mutig in die Zukunft. Wer schweigt stimmt zu! Den Gefallen tun wir aber nicht! Marias Schutz für den Pfr.!


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 Adamo 10. Oktober 2019 
 

Wir stehen einer Macht gegenüber, gegen die wir nur durch das Gebet ankommen können.

In der Erzdiözese Freiburg sieht es genauso wie anderswo mit dem echten Glauben an Gott auch nicht so gut aus.

Weshalb?

Weil der Klerus dem Mainstream nachläuft und nicht mehr primär das Wort Gottes als größte Wichtigkeit verkündet
und
weil im Konradsblatt - Wochenzeitung für das Erzbistum Freiburg am 6.10.2019 Berichte mit der Überschrift veröffentlicht sind:

Große Mehrheit für "synodalen Weg"
sowie
Nicht nur Sonderwünsche von Frauen
- Rund 140 Priester und Diakone im Erzbistum unterstützen Forderungen von "Maria 2.0" -

Ihre Namen sind abrufbar unter:
www.Maria2-0-priester-diakone-freiburg.de

Die Verantwortung für das Konradsblatt trägt der Erzbischof Stefan Burger.


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 Thomasus 10. Oktober 2019 
 

Mutig werden

Es sollten sich mehr Priester aus dem Erzbistum Paderborn hinter Pfarrer Rauterkus stellen ,Ihn unterstützen und so Druck auf den Erzbischof ausüben .
Aber wenn das Salz schal geworden ist wird es von den Menschen zertreten.


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 Konrad Georg 10. Oktober 2019 
 

Zeitgeist, Zeitgeist

über a-al-les, über alles in de-er Welt.
(Zu singen nach der Melodie der dt. Nationalhymne)


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 nicodemus 10. Oktober 2019 
 

Noch katholisch, römisch-kath., oder schon H ü h n e r katholisch?

Deutscher Episkopat baut mit Frauen, die dem bösen Geist folgen, eine neue Kirche - und Erzbischof Becker von Paderborn steht ihnen zur Seite.
Ich weiß aus zuverlässiger Seite, dass bei dem `Maria 2.0-Protest` vor dem Dom, auch die offizielle Kirche von PB anwesend war - mit Kerzen in den Händen!


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 Eremitin 10. Oktober 2019 
 

Maria 2.0. findet allerdings großen Anklang bei

den Bischöfen, besonders auch beim Mainzer Bischof Kohlgraf, der voll hinter ihren Forderungen steht. Einfach nur schrecklich das alles


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 hbf 10. Oktober 2019 

Es wurde immer wieder mal gesagt

… aber fuer meine Begriffe nicht oft genug: Was suchen diese Leute - und es ist ja nicht nur Maria 2.0 - in der KATHOLISCHEN KIRCHE? Alles, was sie fordern, gibts doch anderswo bereits. Bei der faelligen Konversion haben sie nur die Qual der Wahl.


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 MSM 10. Oktober 2019 
 

Das hat gesessen!

Die Kirche in Paderborn kann sich glücklich schätzen, mit solchen echten Priestern beschenkt zu sein, während der EB sich selbst ein Armutszeugnis schreibt.

"Das ist die große Sünde der Kirche der letzten Jahrzehnte: „menschenfreundlich-menschengefällig“ sein zu wollen, das heißt die Wahrheit abzuschleifen zum Gefallen der Menschen,..."
So ist es! Denkt der EB nie an die Worte des Herrn: "Wer mich vor den Menschen verleugnet, den werde ich vor meinem Vater verleugnen."? Es gebe noch genügend andere Stellen, die man nennen könnte, doch der EB ist nicht der Einzige, der den Eindruck vermittelt, dass das Evangelium für ihn unter der Rubrik "Bitte nicht wörtlich nehmen" zu verbuchen ist und man es nach belieben umdeuten kann, bis es ihm in den Kram passt.
Alles wohl eine Frage des "Auslotens"...


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 bernhard_k 10. Oktober 2019 
 

Allein die verschwurbelte Sprache ...

... ist doch schon ein Witz. Würden ein Kard. Sarah oder Müller solche Phrasen verwenden?
Niemals! Sie sprechen immer klar und mutig von Jesus Christus...

... "ausloten, was wir tun können" … "in einem echten Miteinander zu überlegen, welche gemeinsamen Ziele wir realistischerweise vor Ort erreichen und umsetzen können" ...

-> Was für ein Witz!

Jesus Christus allein gibt die Richtung vor!


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 Federico R. 10. Oktober 2019 
 

Die „M...-2.0“-Damen denken ...
... doch schon weit voraus. Die Abschaffung der Zölibatspflicht beträfe natürlich auch sie als zukünftige Priesterinnen. Und vorsorglich denken sie noch weiter voraus, indem auch sie, wie ein Großteil der deutschen Bischöfe und Weihbischöfe, die katholische Sexualmoral weitgehend ausgehebelt wissen wollen. Denn dann wäre sogar eine gleichgeschlechtliche Ehe (Lesbenehe) inklusive Adoptionsrecht kein persönliches Hindernis mehr fürs Frauenpriestertum. Möglich, dass sich Pfarrhäuser - vorübergehend - wieder füllen. Ganz sicher aber nicht die Kirchen.

Nicht die Zölibatspflicht gehört aufgehoben, sondern eines der Grundübel für die Verwirklichung hedonistischer Wunschträume: die Kirchensteuerpflicht. Schlagartig würde alles anders - und aller Wahrscheinlichkeit nach auch wieder besser.


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 borromeo 10. Oktober 2019 

@lesa

Weitere gute Beiträge von Pfarrer Rauterkus finden Sie auf der Interseite des Priesterkreises Communio veritatis!

communioveritatis.de/inhalte


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 Eliah 10. Oktober 2019 
 

Vorschlag für EB Becker

Wenn EB Becker wirklich mit den „Maria 2.0“-Damen „ausloten will, was er tun kann“, habe ich einen praktischen, leicht zu verwirklichenden Vorschlag für ihn: Mitmachen beim Kirchenstreik, also (wenigstens vorübergehend) Abstand nehmen vom Zelebrieren. So mancher Paderborner Katholik, der in Sorge um den Glauben der Kirche ist, würde es ihm vielleicht danken...


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 lesa 10. Oktober 2019 

Echter Ungehorsam und Bildungsnotstand

Ein klar denkender und mutiger Pfarrer, der auch ein Meister des Wortes ist . Hoffentlich liest von ihm noch öfters einen Beitrag! Und hoffentlich ermutigt er andere Mitbrüder zu Wortmeldungen!

Schließlich gehe es, so wird der Erzbischof im Internet bei „katholisch.de“ zitiert, um „echte Anliegen“ eines „wichtigen Teiles der Kirche“. Mit einem solchen Gerede verfestigt man nur die Verirrung. Das Einzige, was an dem Anliegen "echt" ist, ist der Bildungsnotstand hinsichtlich der Lehre und die Haltung des Ungehorsams der lebendigen Überlieferung und somit dem Wort Gottes gegenüber. Dies gilt es zu benennen. Alles andere ist, Entschuldigung, gelogen. Wie viel wäre geholfen, wenn alle Hirten Ja oder Nein sagen würden.


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 cyberoma 10. Oktober 2019 
 

Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen ...

Dieses Wort aus den ersten Jahren meines schulischen Religionsunterrichts ist mir ins Herz geprägt. Und ich bemühe mich, es zu befolgen.
Aus diesem Grund bedaure ich es, daß ich den Worten eines Priesters, Bischofs oder des Papstes leider keinen Gehorsam schenken kann, wenn sie den Worten Jesu widersprechen. Bei allem Respekt, doch das Wort Jesu zählt mehr!Ich bin nicht auf den Namen eines Bischofs getauft, sondern auf den Namen des dreifaltigen Gottes!
Ich kann es auch kaum fassen, daß -oft theologisch ausgebildete und von der Kirche angestellte- Frauen unsere Gottesmutter so mißbrauchen dürfen.
Es ist mir unverständlich, daß Priester und Bischöfe dem nicht Einhalt gebieten.
Das wurde offenkundig beim Gender-Flyer und zeigt sich jetzt bei Maria2.0.Das ist grobe Pflichtverletzung. Sie huldigen feige dem Zeitgeist.
Warum solidarisieren und engagieren sich die Frauen nicht für den Schutz des Lebens, für die Stärkung von Ehe und Familie?
Ja, beten wir um Einsicht und Umkehr!


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 Fatima 1713 10. Oktober 2019 
 

"Müssen den Zölibat nicht halten"

Doch - wenn sie einen von ihnen angebeteten Priester nicht heiraten oder verführen dürfen (wovon sie sich wahrscheinlich nicht abhalten lassen) ;-) Es gibt Frauen, die den Zölibat eines Priesters durchaus "reizvoll" finden.
Ein mir bekannter Ordensmann sagt zu verheirateten oder sonst wie liierten Leuten, wenn sie sich über den Zölibat beklagen:"Na, Sie müssen's ja wissen."


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 Paul-Lukas 10. Oktober 2019 
 

- kämpfen!" -

Alle Priester sollen und müssen für die unverfälschte Lehre der Kirche kämpfen ..


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