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Glaubensfragen gehören nicht in die politische Agenda

2. September 2019 in Deutschland, 26 Lesermeinungen
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Das Forum Deutscher Katholiken hat eine Einmischung der deutschen Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) in innerkirchliche Angelegenheiten klar zurückgewiesen.


Augsburg (kath.net)
Das Forum Deutscher Katholiken hat eine Einmischung der deutschen Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) in innerkirchliche Angelegenheiten zurückgewiesen. Bär hatte sich vor einigen Tagen öffentlich für die Priesterweihe der Frauen sowie für den Kommunionempfang geschiedener Wiederverheirateter ausgesprochen. "Die Forderungen von Frau Bär stehen im klaren Widerspruch zur Lehre der katholischen Kirche", erklärte Hubert Gindert, der Sprecher des Forums, am Sonntag in einer Aussendung. Die Bundesministerin mische sich laut Forum im Vorfeld des "synodalen Prozesses" in innerkirchliche Angelegenheiten ein. Sie unterstützte damit" Verwirrung und Spaltung" unter den Katholiken.



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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 6. September 2019 
 

Das Lehramt äusserte sich in dem als Anhang

beigefügten Dokument über Katholiken
in der Politik!

www.kath.net/news/4197


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 Ulrich Motte 6. September 2019 
 

Fragen, nicht Behauptungen

Warum darf sich ein Politiker nicht in Kirchenfragen einmischen? Warum ist seine Äußerung weniger berechtigt als die eines Arbeiters, Fernsehstars, Schriftstellers, Nobelpreisträgers, Topmanagers, Richters? Hätte das Forum auch eine Einmischung eines Politikers in seinem Sinne als Einmischung kritisiert? Wird eine Äußerung eines Politikers zu Kirchenfragen Teil der politischen Agenda (also des Programms), wenn der Politiker keinerlei staatliche Förderung seiner Ansichten fordert?


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 Kirchental 5. September 2019 

Danke, werter @Zeitzeuge,

dass Sie mich auf das neue Buch von Kardinal Sarah aufmerksam gemacht haben.

Es ist schon bestellt - zweimal - und ich hoffe sehr, dass der Verlag tatsächlich morgen ausliefert, denn dann kann ich es gleich am Erscheinungstag zum Geburtstag verschenken.


1

0
 
 Zeitzeuge 3. September 2019 
 

Werte Kirchental!

Danke für Ihr persönliches Glaubenszeugnis!

Der übernatürliche Glaube ist ja ein
Gnadengeschenk Gottes, genau wie die
göttliche Tugend der Hoffnung und der
Liebe, der Mensch muss aber mitwirken
u. darf sich nicht dagegen versündigen!

Ich vermute, daß Sie im Besitz eines
"Denzinger" oder "Neuner-Roos" sind.
Darin sind u.a. die lehramtlich verbindlichen Glaubenssätze (Dogmen)
und Vieles andere zum Thema "Offenbarung und Glaubensverpflichtung"
dargelegt, so daß ich auf diese Bücher
verweisen darf.

Zwei neue Titel kann ich empfehlen:

Robert Kardinal Sarah/Nicolas Diot:

Herr bleibe bei uns. Denn es will Abend werden.

fe-Verlag, 440 S., 19,80 EUR

Der Patrimonium-Verlag, Aachen, teilte mir mit, daß
voraussichtlich nächsten Monat ein
neues Buch des bekannten Fundamentaltheologen

Joseph Schumacher: Die Offenbarung als
Kunde aus der jenseitigen Welt,
ca. 400 S., 24,80 EUR neu erscheint

Ich gebe gerne öfter Literaturhinweise,
auf Wunsch auch zu einem Thema nach Wahl.

Gesegneten Abend!


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 Kirchental 3. September 2019 

Werter @Zeitzeuge, Verzeihung,

das Personalpronomen "ich" bezüglich des Glaubens war nicht personal sondern abstrakt gedacht, als "man".

Ich beschäftige mich sehr gerne mit theologische Fragen, die häusliche Bibliothek dazu ist nicht gerade klein.

Aber nicht jeder hat die Zeit dazu - oder auch die Fähigkeiten.

Und über all das, was ich selbst nicht durchdringen kann, hinaus wäre eben dieses Vertrauen in die Lehre der Kirche von Nöten.

"Ich will die Kirche hören. Sie soll mich allzeit gläubig sehen und folgsam ihren Lehren"


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 Kirchental 3. September 2019 

Werter @Zeitzeuge, (3 )

Wer so etwas heute laut sagt, wird für ziemlich beschränkt gehalten.

5. Auf die große Frage habe ich keine Antwort.
Hat ein Mensch das Recht, im Irrtum zu verharren? Darf ich Häresien glauben?

Wenn ich die Willensfreiheit ernst nehme - wohl doch? Natürlich bewege ich mich dann nicht mehr auf dem Boden der Kirche und muss die Konsequenzen tragen.

Danke für Ihre Geduld beim Lesen. Hoffentlich sind Sie jetzt nicht mehr gar so enttäuscht.

Ihnen und Ihrer Familie einen gesegneten Tag!


2

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 Kirchental 3. September 2019 

Werter @Zeitzeuge, (2 )

... bei Wahlentscheidungen. Was ist das für ein Mensch, was denkt er privat?

Zudem äußern sich auch auf kath.net Politiker immer wieder zu ethischen und kirchlichen Fragen - wenn ich diese Äußerungen billige, die in meinem Sinne sind, muss ich die anderen wohl auch hinnehmen.

3. Äußerung dem Inhalt nach
Kann man Frau Bär (und anderen) wirklich einen Vorwurf machen, wenn sie das nachplappern , was Teile der Kleriker bis zu den Bischöfen vorsprechen? Nicht jeder hat Zeit und Muße, sich so intensiv mit Theologie zu befassen. Viele wissen mit Sicherheit nicht um die Häresie dieser Forderungen.
Der größere Vorwurf muss doch sicher an die Hirten gehen, die keine Richtung mehr vorgeben.

4. In unserer Zeit fehlt inzwischen völlig eine Haltung des veestandesmäßigen Glaubens. Ich verstehe zwar nicht alles, ich habe immer wieder Zweifel - aber ich glaube das ganze Paket, alles was die Kirche lehrt. Sogar wenn ich das Paket nicht ganz kenne. Dann kann ich nicht irren...


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 Kirchental 3. September 2019 

Werter @Zeitzeuge,

gerne versuche ich meinen Gedankengang etwas ausführlicher darzulegen im der Hoffnung, Sie dann weniger zu enttäuschen.

Vorneweg: ich teile die Meinung von Doro Bär inhaltlich nicht!

1. Obwohl VOLTAIRE die zweifelhafte Ehre hat, Vordenker der Französischen Revolution zu sein, schätze ich dieses Zitat sehr. Es zeigt, dass die Meinungsfreiheit ein hohes Gut ist, das nicht vom Inhalt der jeweiligen Meinung abhängen darf. Gerade der Mainstream heute zeichnet sich aus durch die Ansicht, diese oder jene Meinung sei eben nicht mehr von der Meinungsfreiheit gedeckt. Ich finde es dann äußerst charmant, hier Voltaire das Wort zu erteilen.
Leider zählen ja auch viele Meinungen hier im Forum zu diesen aussortieren!

2. Äußerung dem Grunde nach
Mein Post wandte sich gg diejenigen, die Politikern Äußerungen zu kirchlichen Themen grundsätzlich nicht gestatten. Meiner Meinung darf sich auch ein Politiker dazu äußern - besonders ein getaufter. Seine Aussagen können auch hilfreich sein...


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 Hadrianus Antonius 3. September 2019 
 

Wenigstens ehrlich

Frau Ministerin Dorothea Bahr hat hier gesagt, was sie wirklich meint.
Insoweit ehrlich; und zugleich die eklatante öffentliche Kundgebung ihres Kirchenabfalls.
Ich werde bei der großen Deutschland-Wallfahrt in Fulda dieses Wochenende speziell für ihre Bekehrung beten.
In dem jetzigen Tohuwabohu auf allen Ebenen ist die Heilige altehrwürdige Messe der Schlüssel zur Rettung der Hl. Kirche.


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 Eisenherz 3. September 2019 
 

Liebe Frau Bär, das war wohl wirklich unnötig, oder? Wer auch immer solche Forderungen

unterstützt beweist damit nur, dass er sich in der Sache selbst nicht auskennt! Von einer CSU Frontfrau und noch dazu einer Fränkin hätte ich mir schon mehr erwartet! Ich frage mich auch schön langsam, für was und für wen haben all diese Blutzeugen des Glaubens ihr Leben hingegeben, wenn heute alles und jedes relativiert und von obersten Repräsentanten willkürlich zersetzt und zerstört wird? Es gibt doch nichts Neues unter der Sonne und die Angriffe auf die Kirche waren doch unter dem Strich Immer ähnlich! Fragen Sie doch einmal Ihren berühmten Landsmann im Vatican, der kennt sich in geschichtlichen und dogmatischen Dingen gut aus! Man muss doch auch als Politikerin einmal hinstehen können und eben nicht mit der allgemeinen Sauce mitschwimmen! Sie machen das doch bei vielen anderen Dingen doch auch, warum bei so wichtigen und grundsätzlichen Dingen wie dem katholischen Glaube und der Verfassung der Kirche? Ist Ihnen denn das so wenig wert, dass man es so leichtfertig preisgibt?


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 Adamo 2. September 2019 
 

Gratulation an das Forum Deutscher Katholiken

für die Zurechtweisung dieser eigenmächtigen Handlung der Staatsministerin Dorothee Bär.

Es darf überhaupt niemehr mehr vorkommen, dass eine Einzelperson, die als Ministerin der CSU in ihrer Überheblichkeit auch noch meint dem Herrgott ins Handwerk pfuschen zu können.


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 Einsiedlerin 2. September 2019 
 

Wenn sich Politiker outen

...was den Glauben betrifft - gewollt oder ungewollt - bin ich persönlich sehr dankbar dafür, dann weiß ich wenigstens, wen ich (nicht) wählen werde. Wir haben in Ö. in Kürze ja schon wieder so eine unsägliche NR-Wahl. Und wieder gibt es keine Partei, die tatsächlich christliche Werte vertritt.


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 elmar69 2. September 2019 
 

@Kirchental

Meinungsfreiheit ist die eine Sache. Als Privatperson darf Frau Bär selbstverständlich sagen was sie will.

Für Menschen, die ein öffentliches Amt bekleiden gilt dies nur eingeschränkt, diese dürften die Aufmerksamkeit, die das Amt beschert nur eingeschränkt für Dinge nutzen, die mit dem Amt nichts zu tun haben.


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 Zeitzeuge 2. September 2019 
 

Werte Kirchental! Jetzt bin ich aber doch enttäuscht!

Kein Katholik (m/w) hat ein "Recht"
darauf, Falschlehren zu verbreiten oder
sogar deren Umsetzung zu "fordern"!

Papst Johannes-Paul II. verpflichtete
in O.S. v. 22.5.94 alle Gläubigen (m/w)
sich endgültig an seine Entscheidung zu halten, daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, das gilt auch für Frau Bär!

Bzgl. der hl. Kommunion für sog. "WvG"
verweise ich auf die fünf Dubia, die ja
die verpflichtende, überlieferte kath. Lehre wiedergeben, falls sie doktrinär korrekt im Sinne der unaufgebbaren Lehrtradition beantwortet werden, die Frau Bär anscheinend nicht interessiert.

Enttäuscht bin ich auch über das Zitat
von Voltaire, dessen, gerade auch gegen die katholische Kirche lautender Kampfruf bekanntlich lautete:
"Écrasez l'infâme!", die Horden der französischen Revolution setzten dann diesen Aufruf ihres Vordenkers Voltaire in schrecklichen Untaten um.

Friedlich bitte ich, über meine Stellungnahme nachzudenken, danke!


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 Tisserant 2. September 2019 

Wer von Innen glaubt eigentlich noch dass die Einheitsfront der Parteien in irgendeiner Art und Weise noch etwas für sein Land tätigt?!
Und wer glaubt noch, dass es in den C Parteien um das christliche ginge!
Denen geht es nur um die eigene Macht und um die Pfründe, sonst nichts!


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 Diadochus 2. September 2019 
 

@ottokar

Darauf habe ich extra verwiesen, weil Herr Prof. Hubert Gindert vom Forum Deutscher Katholiken Frau Bär eine Einmischung in innerkirchliche Angelegenheiten zurückgewiesen hat. Sie darf sich als getauftes Mitglied äußern. Mehr aber auch nicht. Ob ihre Meinung mit der Lehre der Kirche konform geht, ist wieder eine andere Schiene. Wäre Frau Bär allerdings nicht getauft, würde ich mir jegliche Einmischung verbieten. Dann hätte sie absolut kein Recht. Frau Bär hat sich einen Bärendienst geleistet. Sie hat sich öffentlich positioniert, wie es um ihren Glauben bestellt ist. Als CSU-Mitglied sollte sie sich schämen.


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 girsberg74 2. September 2019 
 

Danke für Ihre Hinweise!

@Epanto80 „Keine Bundesministerin“

Ehrlich gesagt, ich war schon versucht, mich meiner Unbildung zu schämen, konnte ich doch diese Person bei der Unzahl von Ministrierenden nirgendwo unterbringen; sie ministert aber, wie mir jetzt klar geworden ist.

Soweit es um ein anderes „Unterbringen“ geht, wäre zuerst die Partei gefordert, der sie angehört, damit diese Partei durch solche in der nächsten Mauser nicht zu viele Federn verliert.


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 ottokar 2. September 2019 
 

Was heisst das, jeder Getaufte hat das Recht?

An Kirchental und Diadochus: Jeder katholisch Getaufte, besonders aber wenn er in exponierter Stellung steht, hat die Pflicht, die gültige Lehre seiner Kirche zu vertreten. Es ist das Recht jedes Getauften , wie auch jedes nicht Getauften, alles auszusprechen oder zu fordern, was er denkt. Wenn bei einem Getauften, der ja seinen Glauben verteidigen sollte, das was er sagt gegen die gültige katholische Lehre gerichtet ist, dann sündigt er mit seiner Rede und schadet unserer Kirche.So auch ein/e getaufte/r Politiker/in.Der katholische Politiker kann durch Aussagen, die gegen die kirchliche Lehre gerichtet sind, womöglich Wähler anziehen , die der gleichen Meinung sind, wie er oder sie. Andererseits verliert er glaubenstreue Wähler, weil diese sich an die Lehre der Kirche gebunden fühlen und diese auch zu verteidigen bereit sind. Politiker dürfen ihre Stellung nicht dazu benützen, über Diskussionen betreff sehr ernsten und persönlichen Glaubensinhalten öffentlich Einfluss zu nehmen.


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 lepanto80 2. September 2019 
 

Keine Bundesministerin

Frau Bär ist Staatsministerin, keine Bundesministerin. Staatsminister sind etwas bessere Staatssekretäre, bei Wikipedia wird der Unterschied erklärt. Soviel journalistische Qualität muss sein.


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 hortensius 2. September 2019 
 

Ein Schaden für de Partei

Diese Politikerinnen wollen mangels eigener Kraft auf einen zeitgeistigen Zug aufspringen. Damit schrecken sie mehr sicheren CSU-Wähler ab als sie unsichere Kontonistinnen für die CSU gewinnen. Für die Partei ein riskantes Spiel.


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 hape 2. September 2019 

Peinlich

Irgendwie wirkt die Aussage von Dorothee Bär peinlich, zeigt sie damit doch vor aller Öffentlichkeit, dass sie vom Katholizismus wenig Ahnung hat. Deshalb bezweifle ich, dass sich Katholiken, die wissen, dass die Hierarchie vom Herrn eingesetzt wurde, ausgerechnet von Dorothee Bär in ihrem Glauben erschüttern lassen. Politiker werden sich aber grundsätzlich nicht abhalten lassen, Forderungen an die Kirche zu stellen. Normaler Weise kommt die Kirche damit gut klar. Gefährlich werden solche Forderungen aber durch das mangelnde Bekenntnis der Kirche zu dem, was das Lehramt zu glauben vorlegt. Das Problem der Kirche ist der interne Glaubenszweifel, der von Theologen, Bibelfälschern (vgl. Klaus Berger) und falschen Propheten strukturell forciert wird und der sich inzwischen nahezu flächendeckend manifestiert hat. Erst dieser medial gepushte Selbstzweifel ermutigt Politiker, von außen her vehement auf die Kirche einzuwirken.


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 Kirchental 2. September 2019 

Getauft

Jeder getaufte hat das gleiche Recht, sich an den Diskussionen in der Kirche zu beteiligen. Der Beruf spielt dabei keine Rolle.

Hätte Frau Bär sich gegen den synodalen Prozess und die Frauenordination ausgesprochen, hätte sie unser aller Lob für ihren Mut und aufrechte Haltung erhalten.

Dann aber muss ich ihr auch das Gegenteil zugestehen.

Ich verabscheue deine Meinung, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du sie frei äußern kannst - hat mal ein sehr kluger Mann gesagt.


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 Perlinde 2. September 2019 
 

Nicht nur Frau Bundesministerin Bär

Auch Ilse Aigner, Emilia Müller u.a. haben beim Flashmob des KDFB am Weltfrauentag 2019 in München diese Forderungen formuliert. Ich frage mich wie sich diese unkatholische Haltung unserer CSU-Politikerinnen auf den Gesamtzustand von Gesellschaft u Politik auswirkt. Wo gibt es noch Politiker u Politikerinnen, die das Katholischsein wirklich verinnerlicht haben u die Politik daraus gestalten?


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 wedlerg 2. September 2019 
 

Typische Netzwerker

Diese Politikerinnen (Frau Aigner im übrigen auch) entstammen einer Generation an Netzwerkern, die alles tun, um ihre Karriere zu befördern. Bär würde auch das Gegenteil sagen, wenn es ihr scheinbar nutzen würde.

Man meint, man würde in dieser Frage "jünger und weiblicher" wirken, wenn man dem grünen Zeitgeist hinterherläuft.

Ich denke, dass andere CSU-Frauen das nicht mitmachen - aber die halten den Mund. Denn das könnte ihnen schaden.

Es ist wie überall: Klima, Gender, Migration: die schweigende Mehrheit schweigt aus Angst vor Nachteilen. Und in der Kirche sitzen Etliche an Schalthebeln, die ähnlich denken und etliche, die ganz gerne linke Themen in die Kirche tragen.


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 Herbstlicht 2. September 2019 
 

Eine Bitte an Politiker: sich nicht wichtiger als unbedingt nötig fühlen!

Politiker sind gefordert, sich um die Probleme der Gesellschaft zu kümmern, nicht aber um die Interna der Kirche.
Blieben sie in dem ihnen zugewiesenen Bereich, hätten sie wahrhaftig genug zu tun.

Was sie privat denken, ist ihre Angelegenheit, so unbedingt wichtig ist das schließlich für die Öffentlichkeit nicht.


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 Diadochus 2. September 2019 
 

Missbrauch

Als getauftes Mitglied in der römisch-katholischen Kirche (lt. Wikipedia) kann Frau Bär eine Teilnahme am gegenwärtigen Diskurs nicht verweigert werden. Die Synode ist ein Gremium aus Priestern und Laien. Es steht ihr allerdings nicht zu, ihr öffentlichkeitswirksames Amt für die Einflussnahme in die Synode in eine bestimmte Richtung zu missbrauchen. Mit ihrer Wortmeldung trägt sie zu "Verwirrung und Spaltung" bei. Das ist nicht nur nicht katholisch, sondern antidemokratisch. Das ist einer Bundesministerin nicht würdig.


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