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Brasilianischer Kardinal: Amazonien droht Zerstörung25. August 2019 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Synoden-Generalrelator Hummes: "Mit Entwaldung und Umweltverschmutzung geht die immense, reiche und komplexe Biodiversität dieses Lebensraums verloren".
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die Feuer im Amazonasgebiet und die Zerstörung des Regenwaldes bereiten Menschen weltweit Sorge. Der brasilianische Kardinal Claudio Hummes hat zum Schutz Amazoniens einen dringenden Wandel der Entwicklungsmodelle gefordert. Bisher herrschten wirtschaftliche und private Interessen vor, die einer "Neuauflage des Kolonialismus" gleich kämen, heißt es in einem Artikel des Kurienkardinals für die vatikanische Zeitung "Osservatore Romano"(Samstag). Wenn sich daran nichts ändere, "wird die ganze Region zerstört werden, mit all den verheerenden Folgen, die schon absehbar sind", so Hummes. 
Konkret prangert der 85-Jährige Ausnutzung der natürlichen Ressourcen durch Industrie und Politik an, etwa durch große Energiegewinnungsprojekte. "Mit Entwaldung und Umweltverschmutzung geht die immense, reiche und komplexe Biodiversität dieses Lebensraums verloren", so Hummes. Zudem würden durch die Zerstörung ihres Lebensraums auch tausende Indios gezwungen, in Städte zu migrieren. Mit Blick auf die Bischofssynode zu Amazonien diesen Herbst im Vatikan schreibt Hummes, diese solle neue Entwicklungsmodelle fördern. Die Kirche habe zwar nicht die "Kompetenz, solche Modelle abzufassen", könne jedoch die negativen Auswirkungen der bisherigen Praxis aufzeigen. Hummes ist Präsident des kirchlichen Panamazonien-Netzwerks REPAM und Generalrelator der Synode. Als solcher hat er eine Schlüsselfunktion für die inhaltliche Arbeit. Das Bischofstreffen tagt vom 6. bis 27. Oktober im Vatikan. Neben Theologie und Seelsorge soll es auch um die Belange der Indigenen, um Menschenrechte und Umweltschutz gehen. WELT - So bedrohen die Amazonas-Feuer unser Weltklima

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Lesermeinungen| | 26. August 2019 | | | |
Als Frankreichs Präsident Macron über Twitter auf die Brände im Amazonasgebiet aufmerksam machte und zum Handeln aufrief, erklärte Brasiliens Präsident Bolsonaro: "Ich bedaure, dass Präsident Macron versucht, eine interne Angelegenheit Brasiliens und anderer Länder der Amazonasregion zum eigenen politischen Vorteil zu instrumentalisieren." (Spiegel) |  0
| | | | | Stefan Fleischer 25. August 2019 | |  | Kompetenz «Die Kirche habe zwar nicht die "Kompetenz, solche Modelle abzufassen.» Sicher. Aber die Kirche hat die Kernkompetenz, als wahre Jünger des Herrn mit dem Kreuz Christi zu allen Menschen zu gehen, den armen wir den reichen, und ihnen jene Erlösung aus Sünde und Schuld zu verkünden und zu vermitteln, welche uns der Herr am Kreuz erworben hat, damit alle jenen Weg durch die enge Pforte finden, welche zu ihrem letzten Ziel, dem ewigen Heil führt, und welcher darin besteht, Gott aus ganzem Herzen zu lieben und sich deshalb zu bemühen, all seine Gebote zu halten, seinen Heiligen Willen zu erfüllen. |  9
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