Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  4. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  5. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  8. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  9. So fühlt sich Nachhausekommen an
  10. Menschenrecht auf Abtreibung?
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  13. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  14. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  15. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten

Erzdiözese Salzburg erläutert Konflikt um Pfarrer-Versetzung

21. August 2019 in Österreich, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Anlass für Stellungnahme waren "große Unklarheiten" über Hintergründe der Versetzung, Gerüchte und Proteste in Pfarrgemeinde Bergheim - Priester stimmt Überstellung in Militärdiözese zu


Salzburg (kath.net/KAP) Die Erzdiözese Salzburg hat sich in der Debatte um die Versetzung des Bergheimer Pfarrers Christoph Gmachl-Aher zu Wort gemeldet und Details zu dem Konflikt zwischen Pfarrer, Pfarrgemeinderat und Diözese öffentlich gemacht. Anlass für die Stellungnahme auf der Diözesan-Website seien "große Unklarheiten" über die Hintergründe der Versetzung gewesen, kursierende Gerüchte und Protestkundgebungen aus der Pfarrgemeinde. "Deshalb ist es unumgänglich, auf einige Details einzugehen, die bisher nur intern behandelt wurden", heißt es.

Ausgangspunkt für die Diözesanleitung, sich mit der Situation in der Pfarre Bergheim ausführlicher zu beschäftigen, sei ein Hilferuf des Pfarrers im Februar 2018 gewesen, demzufolge er in der Pfarre gemobbt werde. Die Vorwürfe hätten sich nach einem von den Verantwortlichen eingeleiteten Mediationsprozess allerdings als haltlos erwiesen, teilte die Erzdiözese nun dazu mit. Als Reaktion darauf habe man Lösungsansätze erarbeitet, die Gmachl-Aher trotz mehrfachem Ersuchen aber nicht aufgegriffen hätte.


Die Erzdiözese attestierte dem Geistlichen in der Stellungnahme, dass seine "freundliche Art, die Verbundenheit mit Vereinen und die liturgischen Auftritte" auf breite Akzeptanz in der Gemeinde gestoßen seien. Dies ergebe eine zwiespältige Gesamtsituation, die als solche von weiten Teilen der Bevölkerung nicht wahrgenommen wurde.

Mit dem "Handling eines Konfliktes" sei Gmachl-Aher trotz unbestrittener Qualitäten als Seelsorger allerdings überfordert: "Es ist kein Erweis von Führungskompetenz, einen Konflikt, der mit einem konstruktiven Gespräch zu lösen wäre, auf immer höhere Eskalationsstufen ausweiten zu lassen." Der Vorschlag einer Beurlaubung des Geistlichen habe seitens der Pfarrgemeinde zu heftigen Protesten geführt, deshalb sei ein entsprechender Beschluss der Erzdiözese ausgesetzt und in eine "verbindliche Begleitung mit Vorgaben" umgewandelt worden. Diese beinhalteten auch, dass der Pfarrer Vorwürfe, die er seinem Vorgänger gemacht hat, zurücknimmt. Dieser und anderen Vorgaben sei Gmachl-Aher allerdings nicht nachgekommen, der Gesprächskontakt mit ihm sei schwierig gewesen.

Durch diese Vorgänge, die "zum Teil öffentlich nicht wahrnehmbar waren und zum Schutz der Personen auch nicht öffentlich gemacht wurden", sah sich die Diözesanleitung bestärkt, in der Pfarre einen Neuanfang einzuleiten. Der Priester habe seiner Überstellung in die Militärdiözese bereits zugestimmt. "Wir bedauern die heftigen, teilweise empörten Reaktionen aus der Bergheimer Bevölkerung, die in Unkenntnis der gesamten Sachlage ausgelöst wurden, und hoffen mit dem Neuanfang auf eine gedeihliche Entwicklung."

Am 26. August stellen sich Erzbischof Franz Lackner und Generalvikar Roland Rasser zwischen 15 und 18 Uhr im Pfarrhof Bergheim den Fragen der Bevölkerung. Es wird um Anmeldung gebeten.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erzdiözese Salzburg

  1. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  2. Salzburg: Trauer um Erzbischof emeritus Alois Kothgasser
  3. Die Nachfolge Christi hat immer auch mit Widerstand und Kreuz zu tun!
  4. „Damit etwas von uns bleibt“
  5. Lackner zu Kirchenaustritten: 2019 war ein "annus horribilis"
  6. Schulkonflikt: Erzbischof Lackner weist Vorwürfe zurück
  7. Salzburg: Aufregung um Übergriffe gegen Priester
  8. Lackner beklagt bei Maria-Namen-Feier Verfall christlicher Werte
  9. Der "Jedermann" lehrt eine Reduktion auf das Wesentliche
  10. Salzburg rüstet sich für größtes Jugendtreffen Mitteleuropas






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  3. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  4. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  5. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  6. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  7. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  8. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  9. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  12. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  13. Menschenrecht auf Abtreibung?
  14. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  15. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz