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Polen: Bischofskonferenz-Vorsitzender verurteilt "LGBT-Ideologie"

10. August 2019 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
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Posener Erzbischof Gadecki appellierte erneut an polnische Abgeordnete, sich Plänen zur Einführung der "Homo-Ehe" zu widersetzen.


Warschau (kath.net/ KAP)
Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz hat sich erneut gegen eine Legalisierung der "Homo-Ehe" ausgesprochen und eine "LGBT-Ideologie" verurteilt. Homosexuelle Menschen seien "unsere Brüder und Schwestern", erklärte der Posener Erzbischof Stanislaw Gadecki in einer von der Katholischen Bischofskonferenz in Warschau veröffentlichten Erklärung. Die Achtung bestimmter Menschen könne jedoch nicht "zur Akzeptanz einer Ideologie" führen, die darauf abziele, die sozialen Gewohnheiten und zwischenmenschlichen Beziehungen zu revolutionieren.


Gadecki appellierte an polnische Abgeordnete, sich Plänen zur Einführung der "Homo-Ehe" zu widersetzen. Die örtlichen Behörden dürften auch keine Entscheidungen treffen, "die unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Diskriminierung die natürliche Geschlechterdifferenz zwischen Männern und Frauen leugnet", so der Erzbischof.

Anlass für die Erklärung waren Äußerungen des Krakauer Erzbischofs Marek Jedraszewski, der in der vergangenen Woche in einer Predigt von einer "Regenbogen-Krankheit" gesprochen hatte, was zu Protesten führte. Manche der Reaktionen zeugten von einem gewissen "ideologischen Totalitarismus" gegenüber Andersdenkenden, verteidigte Gadecki seinen Krakauer Amtskollegen.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 winthir 16. August 2019 

nun, elisabetta, ist gibt viele Unterschiede in den Regenbogenfarben -

auch in der christlichen Ikonographie.

Ein Beispiel: In der Wiener Genesishandschrift, 6. Jh., hat der Regenbogen nur zwei Farben (rot und grün).

Hier der link zum entsprechenden Artikel:

https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/noah/ch/c4d5b4aacdf7b72f4a0436dce8ecbf53/

(dort: Abb.6).

Und in einer reichillustrierten Bibelausgabe von 1495, in der ich einmal blättern durfte, fehlt dem Regenbogen das Blau. Wenn man weitere Illustrationen ansieht, merkt man den Grund: Dem Illustrator stand schlichtweg die Farbe blau nicht zur Verfügung.


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 winthir 16. August 2019 

nun, elisabetta, es gibt viele Unterschiede der Regenbogenfarben -


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 elisabetta 12. August 2019 
 

@winthir

Es gibt einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen dem Regenbogen als urchristliches Symbol und dem der LGBT-Bewegung. Der echte Regenbogen hat 7 Farben, nämlich rot, orange, gelb, grün, hellblau, blau und violett, bei der missbrauchten Variante wird das Hellblau weggelassen, was dem oberflächlichen Betrachter meist nicht auffällt.


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 winthir 12. August 2019 

"Regenbogenkrankheit"? nu ja.

Der Regenbogen ist ein uraltes Symbol, das auch für uns Christen Bedeutung hat. Beispiele:

Jedesmal, wenn ein Regenbogen kommt, gedenkt Gott(!) des Bundes (und das ist für mich die wichtigste Bedeutung, jedesmal, wenn mir ein Regenbogen "geschenkt wird",) den Er mit seinem Volk geschlossen hat (vgl. Gen 9,14–15).

Der Prophet Ezechiel sieht einen Thronwagen, über dem ein Regenbogen ist, und hat den Eindruck, dass so in etwa die Herrlichkeit Gottes aussehen könnte (vgl. Ez. 1, 28).

In der Offenbarung des Johannes erscheint ein Engel mit einem Buch, und über seinem Kopf ist - tja - ein Regenbogen (vgl. Offb 10,1).

und damit ist noch nicht Schluß:

in der christlichen Ikonographie wurde Christus auf einem Regenbogen sitzend, als Weltenrichter dargestellt.

und dann (Jetzt-Zeit) - die "Regenbogenflagge".

Sie wurde zum Symbol der internationalen Friedensbewegung, und auch zum "LGBT-Symbol".


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 elisabetta 12. August 2019 
 

@homo_catholicus

Ihr Username-Bestandteil „catholicus“ ist irreführend, denn er deckt sich keineswegs mit der katholischen Glaubens- und Morallehre, die keine Erfindung vom Posener Erzbischof Gadecki ist, sondern auf den Geboten Gottes beruht. In der Heiligen Schrift wird gelebte Homosexualität als ein Gräuel bezeichnet, da kann sich die LGBT-Welt noch so sehr ihrer gegenseitigen „Liebe und Treue“ rühmen, es wird sich dadurch an der katholischen Wahrheit nichts ändern, weil sie göttlichen Ursprungs ist. Gott liebt den Sünder, er hasst aber die Sünde und in diesem Fall handelt es sich eindeutig um Sünde. Die Vorsitzenden aller anderen europäischen Bischofskonferenzen sollten sich ein Beispiel nehmen an ihrem polnischen Bruder im Bischofsamt und ebenso mutig gegen diese „Regenbogenkrankheit“ ankämpfen, denn sie grassiert im übrigen noch wesentlich mehr. Polen steht auf dem richtigen Standpunkt: „Wehret den Anfängen“, das wurde in den meisten Ländern Europas leider versäumt


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 jadwiga 10. August 2019 

@homo catholicus , die Karte der Perversion kann man nur gegen diejenigen ziehen, die die Kinder im Kindergarten sexuell aufklären wollen. Wer sich mit 3,4,5 Jahren über dieses Thema schon Gedanken machen muss, der hat mit 12 einen "Freund"(Freundin), und mit 20 Jahren ist er nur ein sexuelles Wrack, ein psychisch verdorbener Lustmensch. Sexualität ist wie gutes Essen, das man mit Maß
verzehren muss.

Jadwipkarpaten2


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 Feanaro 10. August 2019 
 

Im Gegenteil die Gedanken des Bischofs sind hierbei glasklar in der Verurteilung der Ideologie, nicht der Menschen selbst. Und auch wenn sicher in Einzelfällen der ein oder andere Priester und Laie verletzende Worte spricht, so ist die Gesamtheit der Lehre zu dem Thema sicherlich heilsam.
Homosexuelle, die in einer Partnerschaft leben, Stellen die Befriedigung Ihrer Begierden und derer Ihres Partners über den Willen Gottes, über sein Gesetz, und erschweren sich damit einen Zugang zu Gott, dessen Liebe nur mit einer Ganzhingabe beantwortet werden kann. Insofern ist es nicht Liebe dem Partner gegenüber, denn es führt Ihn nicht zum höchsten Gut, sondern versperrt den Weg. Gleiches gilt für wiederverheiratete und für geschlechtliche Beziehungen vor der Ehe. Es ist nicht Liebe, sondern Gegen den Willen der Liebe, die für uns am Kreuz hängt.
Auch Suizid steht dieser Liebe Gottes entgegen.
Für uns Jünger Jesu sollte es darum gehen jede Seelen zu Gott führen, und sie vor Sünden zu warnen.


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