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Rackete: "Asyl kennt keine Grenze!"

15. Juli 2019 in Aktuelles, 35 Lesermeinungen
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Die umstrittene deutsche Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete möchte, dass die EU eine halbe Million Migranten aus Libyen aufnimmt.


Berlin (kath.net)
Die umstrittene deutsche Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete möchte, dass die EU eine halbe Million Migranten aus Libyen aufnimmt. "Die, die in Libyen sind, müssen dort sofort raus in ein sicheres Land. Wir hören von einer halben Million Menschen, die in den Händen von Schleppern sind oder in libyschen Flüchtlingslagern, die wir rausholen müssen", erklärt Rackete gegenüber der "BILD"-Zeitung.


Die Kapitänin wartet derzeit in Italien auf eine Gerichtsanhörung, nachdem sie Ende Juni ein Rettungsschiff mit Migranten unerlaubt nach Italien gefahren hatte. Zu Deutschland und und andere europäische Staaten meinte sie, dass diese eine historische Verantwortung an den Umständen in Afrika noch aus der Kolonialzeit hätten. Auf die BILD-Frage, wo ihre persönliche Grenze für die Aufnahme sei, meinte Rackete: "Asyl kennt keine Grenze!"


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Lesermeinungen

 Tisserant 16. Juli 2019 

Alles kein Problem! Deutschland zahlt, also der arbeitende von Steuern ausgeplünderte Teil und die Amtskirchen verdienen indirekt daran.
Weltweit sind ca 500 Millionen Menschen auf der Flucht!
Warum nur sind diese nicht hier in Schland und leben von unseren Segnungen.
Deutschland schafft das doch!
Und es muss doch niemand in Afrika hungerb!
Sofort alle hierher zu uns!
Das Heer der hilfsbereiten Schwadronierer der Gutmenschen_X*/d wird dies richten!


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 lakota 16. Juli 2019 
 

@Surrexit

"Ich frage mich: Wo stünde Jesus? Wäre er nicht der Kapitän, der Menschen, die in Not sind (was für eine Not auch immer), zu Hilfe kommen würde?"
Wäre ER auch ein Kapitän, der sich als Lebensretter feiern lässt, die Verantwortung und Hilfe für die Menschen in Not aber egoistisch anderen aufbürdet?

"Kirche in Not" hilft den Menschen vor Ort und da helfe ich auch gerne, da können Menschen auch in ihrer gewohnten Kultur bleiben.


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 Nussknacker 16. Juli 2019 
 

@Rolando

Man muß sich einmal diesen ganzen Irrsinn vor Augen führen!
Gerade oftmals die, die sich für die Tötung der Wehrlosesten einsetzen, fühlen sich für die Rettung aller Witschaftsflüchtlinge verantwortlich.


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 Labrador 16. Juli 2019 
 

Lieb Surrexit - mich erstaunt Ihre Selbstgefälligkeit

- Woher nehmen Sie die Gewissheit, es wäre Jesu Wille, dass Leidende in Siebenbürgen, wie in meinem Posting erwähnt, nicht operiert werden weil Deutsch Ihrem Helfer Komplex frönen?

- Woher nehmen Sie die Unverschämtheit, Anderen, die die offensichtlichen Probleme anders lösen wollen als Sie, guten Willen abzusprechen und Ego zu unterstellen

- Woher nehmen Sie die Dreistigkeit sich selbst Barmherzigkeit zuzuschreiben, wenn Sie durch Ihr Tun Menschen über Kontinente hin verschleppen, die für ein Leben in unserer Gesellschaft nicht vorbereitet sind, von denen die große Mehrheit nie Selbstwirksamkeit erleben kann, weil sie für unsere Gesellschaft nicht Fit ist und daher ein Leben lang am Tropf hängen wird. Der Frust dieser Migranten ist vorprogrammiert, auch dank Ihnen!

- Ich finde es bemerkenswert, wofür der Name Jesu bei Manchen herhalten muß.

Was halten Sie von Jesus am Brunnen zu einem Afrikaner: „bleib wenigstens bei deiner letzten Frau und kümmere dich um eure Kinder“


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 Fischlein 16. Juli 2019 
 

Wer keine Grenzen kennt,

ist nicht mehr dicht!
Unser Körper ist ein gutes Beispiel: Er besteht aus so vielen kleinen, sogar winzigen Teilen (Zellen). Zwischen idenen passiert ständig ein Austausch. Jede hat aber ihre "Wände", Grenzen. Gäbe sie nicht, würde der ganze Körper zusammenfallen.


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 Rolando 16. Juli 2019 
 

Nicht zu vergessen, die Worte der Muttergottes in Schio,

die Botschaft der Muttergottes 1988 in Schio an Renato Baron
„Meine Kinder, wie viele schöne Häuser habt ihr, wie viel Reichtum, wie viel Platz, wie viele schöne Kleider, wie viele Autos, was wollt ihr damit tun, wenn ihr eure Kinder tötet?"
Hier hält die Madonna inne, blickt Renato an und fährt fort:
„Ich sage euch, in nicht ferner Zeit werdet ihr bei euch, in Europa, so viele Ausländer hereinkommen sehen, sehr viele, und sie werden den Platz eurer Kinder einnehmen, die ihr getötet habt." 
Die Madonna geht weinend weg...
Versuchen wir die Ursache zu beheben, geht nicht von heute auf morgen, aber tun wir es, begleitet vom Gebet


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 Surrexit 16. Juli 2019 
 

Jesus spielt keine Rolle

Das Phänomen "Glaube" ist faszinierend! Zum einen hat der Glaube im Leben vieler Menschen einen enormen Einfluss, zum anderen hat eben dieser Glaube bei denselben Menschen, wenn es um die wichtigen und menschlichsten Fragen des Lebens geht, scheinbar gar keine Bedeutung mehr. Ja, mir scheint, sie denken und handeln entgegen der tiefsten Wahrheit ihres Glaubens. "Schöne" Beispiele dafür findet man immer wieder (auch) bei der kath.net-Leserschaft - so auch bei den Kommentaren zum obigen Artikel.
Ich frage mich: Wo stünde Jesus? Wäre er nicht der Kapitän, der Menschen, die in Not sind (was für eine Not auch immer), zu Hilfe kommen würde? Oder er wäre der Flüchtling, der jämmerlich auf der Strecke verendet?
Wie auch immer, ist doch egal: Jesus spielt keine Rolle. Wenn's hart auf hart kommt, entscheidet jeder von uns entsprechend seinem Ego, welches mehr oder weniger von Egozentrik oder eben Barmherzigkeit geprägt ist - ganz unabhängig vom Glauben, der uns ach so wichtig ist...


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 Labrador 16. Juli 2019 
 

Lieb winthir - also um überleben geht es bei der Migration nicht

Mit Europa als dem gelobten Land, wo Milch und Honig fließen, haben Sie allerdings recht.

Ginge es ums überleben, wären die tausenden Euro, die der Trip nach Europa kostet anderweitig besser angelegt


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 winthir 16. Juli 2019 

wie geht es dann weiter, mit dem Flüchtling (Teil II)

Dann sagt er natürlich, dass er noch keine 18 ist (Minderjährige Flüchtlinge haben z. B. ein Recht auf Schulbesuch.) Handwurzelknochenuntersuchung (eindeutige Altersbestimmung) ist zu teuer.

Also. In einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung (eine wahre Geschichte) wundert man sich, dass manche Klobrillen zerstört wurden. Man vermutet Vandalismus. Man forscht nach der Ursache. Lösung: Flüchtling war gewohnt, sich zu hocken, und nicht zu setzen. Nun gibt es bei neu angekommenen Flüchtlingen regelmäßig Schulungen: "Wie gehen wir hier aufs Klo, in Deutschland".

Manchmal helfen praktische Sachen weiter. Nicht immer.


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 winthir 16. Juli 2019 

"ich kann nur junge Männer sehen", schrieb lakota.

ja - ich auch :) (wirklich).

Das System funktioniert so: Eine Familie, die wenig Überlebensaussichten hat, legt alles zusammen, was sie hat, wählt einen jungen kräftigen Mann aus, und schickt ihn in's gelobte Land", nach Deutschland. Damit wenigstens einer überlebt. Und die Familie unterstützen kann, weil es gibt viel Geld dort. Für Flüchtlinge. ich versuche, mich kurz zu fassen. Station Libyen: Gefängnis, Folter, "Nachforderungen", nochmal 1.000 $. Dann auf abenteuerlichen Wegen nach München. Zur Polizeistation. (Oh - denkt der sich - Uniform! ich werde wieder verprügelt!) Nein. Die Beamten merken, dass er Hunger hat, und bieten ihm was von ihrer Brotzeit an, und was zu trinken.

Dann wird ihm erst einmal sein Smartphone abgenommen (das ist bei uns so üblich), wieder: Angst! Weil, das ist seine einzige Verbindung in seine Heimat). irgendwann kriegt er es dann wieder.

(das war jetzt eine spontane und bewußt unscharfe Zusammenfassung von Sachen, die ich persönlich weiß).


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 lakota 16. Juli 2019 
 

Werter @Winthir

"In unserem Stadtteil haben wir viele Wohnungen mit alleinstehenden älteren Menschen, von denen manche (!) sicher jemanden aufnehmen werden."
Nein, wirklich nein. Ich bin älter, alleinstehend, habe zwar nur eine kleine 2-Zimmer-Wohnung, aber selbst wenn es 5 Zimmer wären - als alleinstehende Frau eine jungen, starken Migranten in meine Wohnung aufnehmen...beim besten Willen nein!
Da denke ich leider gleich an den, der sogar eine 80jährige auf dem Heimweg von der Kirche vergewaltigt hat.
Bei größerer Wohnung - junge Mutter mit Kind - das könnte ich mir noch vorstellen -aber wo sind die? Ich kann nur junge Männer sehen und die sollten vielleicht zuhause für bessere Verhältnisse kämpfen.


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 JP2B16 15. Juli 2019 
 

Nach Greta eine weitere schäbige Inszenierung

Man lese einmal bei "Tichys Einblick" alle Artikel zu Carola Rackete ...!
Eine einzige Inszenierung, das Pendent zu Greta, mit dem einzigen Ziel, den italienischen Innenminister Salvini zu diskreditieren. Es ging ihr zu keinem Zeitpunkt um die Flüchtlinge an Bord. Zwei! Wochen hatte sie Zeit gehabt, andere Häfen anzusteuern. Sie erzwang die Anlandung in Lampedusa (gefährdete fahrlässig Personen und verursachte Sachschäden). Die überwiegend kräftigen jungen Männer an Bord wurden einzig und allein aus ideologischen Motiven instrumentalisiert (angeblich war sogar ein ARD-Kamerateam zeutweise mit an Bord). Und die Linksgrünen Bessermenschen in Deutschland, allen voran die ÖR-Medien, applaudieren ihrer Carola zu. Wetten, dass ihr am Ende des Jahres bei "Menschen 2019" ein durch und durch einfältiges Publikum frenetisch mit standing ovations zujubelt...
Man darf fragen: ist der Rauch Satans in den großen Medienhäusern nicht noch dichter?


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 Labrador 15. Juli 2019 
 

Lieb winhtir - daraus wird wohl nichts, da lakota bereits

wieder in Libyen wäre um die nächsten 500.000 zu bringen, für ihre 100.000 Nachbarn.

Lakota hat in Ihrem mitleid auch nicht erwähnt, dass sie leider nur jedes 6-te Mal selbst zum Arzt dürfen, weil die anderen 5 Male einer Ihrer geschätzten Gäste einen Arzt-Termin benötigt und sich die Anzahl der ausgebildeten Ärzte erst in 6 bis 12 Jahren erhöhen läßt (Praktischer Arzt/ Facharzt), vorrausgesetzt, die Ausbildungsplätze an den Universitäten sind vorhanden oder lassen sich bis zu Semesterbeginn schaffen.

Westeuropa (inkl. Deutschland!) saugt schon derzeit Ärzte aus Osteuropa ab. Von einem kleineren KH in Siebenbürgen weiß ich vom Chef der Chirurgie, das dort Operationen ausfallen, weil nicht immer ein Anästhesist da ist. Zu Viele haben das Land gen Westen verlassen.


Ach, ich vergaß, es braucht ja auch Ausbildner, nicht nur Auszubildende. Also habilitieren wir ganz schnell mal die benötigten Professoren, die sind ja in bester Qualität zuhauf vorhanden ...


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 Chris2 15. Juli 2019 
 

Liebe Frau Rackete,

danke für diese Klarstellung. Immerhin haben wir jetzt schwarz auf weiß, dass auch all das Gerede von "Seenotrettung" reine Augenwischerei war. War aber sowieso klar, da Sie die jungen Männer, die vermutlich wieder in einem hochseeuntüchtigen und überfüllten, Schlauchboot auf Abholung warteten,"vor der Libyschen Küste" aufgenommen haben. Und eben nicht dorthin zurückgerettet, sondern 280 km nach Lampedusa geschippert und damit den Job der Schlepper gemacht haben. Da kann man dann schon mal ein ganz klein wenig die Nerven verlieren, wenn sich in letzter Sekunde so ein kleines Zollboot dazwischenwirft, oder?


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 winthir 15. Juli 2019 

"Wie fänden Sie es, wenn ich mit 5 Migranten bei Ihnen klingeln würde"

nun, das kommt ganz darauf an, lakota.

ich würde Sie auch hereinbitten, und Sie darum bitten, mir zu helfen. Bei den Migranten.

und, ich bin mir sicher: da würden Sie mir helfen. und, dann wären wir schon zu zweit. (tschuldigung, christlich gesprochen - ) schon zu dritt.


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 lakota 15. Juli 2019 
 

@winthir

"Fremde aufnehmen" gehört neben anderen Sachen zu den "Werken der Barmherzigkeit".
Ja, aber das muß jeder für sich selber entscheiden. Wenn einer vor meiner Tür steht und nicht weiß wohin, ist das eine Sache.
Aber ganze Schiffsladungen, trotz Verbot, in einem fremden Land abladen, den Einwohnern dort ungefragt aufs Auge drücken, das ist doch etwas anderes.
(Wie fänden Sie es, wenn ich mit 5 Migranten bei Ihnen klingeln würde und sie dann einfach, mit den Worten: kümmer dich mal, durch Ihre Haustür schieben würde?)


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 winthir 15. Juli 2019 

Die kommen - ob wir wollen, oder nicht.

Mein Thema ist nicht die Frau Rackete - soll sie doch die Flüchtlinge bitte gerne bei sich zuhause unterbringen.

Mein Thema ist: Die kommen! und - wie gehen wir damit um?

Ein Beispiel, wie man doof und blauäugig damit umgeht: In meinem damaligen Priesterseminar haben Mitstudenten gemeint, dass man die Penner von der Straße holen müßte. gesagt, getan. Die haben sich dann mit ihren Schlafsäcken im Speisesaal breitgemacht. Gut gemeint, nicht durchdacht.

Und, wenn die Mittelmeeroute dicht ist, wird es in Hamburger Vorgärten wohl noch mehr zu Eisblöcken gefrorene tote Menschen geben, die sich im Fahrwerk versteckt hatten. (so passiert, vor einigen Wochen).

Als Christ (das ist aber ein anderes Thema) handele ich einfach vorbereitet, und manchmal auch spontan. Mein Vorbild ist RB 53,1.

Was ich wichtig finde, ist die Frage von Gandalf, die er mir gestellt hatte (danke): wie schaut das aus, KONKRET?


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 winthir 15. Juli 2019 

"wieviel würdest Du dann in deiner wohnung/haus aufnehmen?"

hat mich Gandalf gefragt. Danke Dir.
ich bin mit Nachdenken noch nicht fertig, Aber Einiges fällt mir dazu ein.

1) ich dränge mich nicht danach, Flüchtlinge aufzunehmen. Überhaupt nicht. Was ich sagen wollte: Die kommen. Ob wir wollen, oder nicht.

2) Die ersten fünf Jahre meines Lebens mußte ich mit meinen Eltern in einem einzigen Zimmer leben. (Wegen der Flüchtlinge = Vertriebene, die auch Wohnungen brauchten). Es war nicht ideal. Als wir endlich eine eigene Wohnung (1956) bekamen, habe ich mich sehr gefreut.

3) wichtig finde ich: Gut vernetzt sein. In unserem Stadtteil haben wir viele Wohnungen mit alleinstehenden älteren Menschen, von denen manche (!) sicher jemanden aufnehmen werden.

4) Vorbereitet sein.

a)Ich schaue Nachrichten z. B.; als der große Flüchtlingsstrom nach München kam, habe ich erst mal geschaut, ob man mich da braucht - es waren aber genug Menschen da.

b) In unserer Wohnung haben wir immer drei Kisten Wasser. für den Notfall.

winthir.


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 Rolando 15. Juli 2019 
 

Die Flüchtlinge in den beiden letzen Weltkriegen

sie gingen in sichere Nachbarländer, es gab keinen Familiennachzug, entweder es ist gefährlich, dann gehen alle gleich weg, oder es wird nur ein besseres Leben gesucht, was nicht verboten ist, dann aber richtig integrieren. Diese Situation jetzt, ist ein Trojanisches Pferd, der Islam kommt mit der Mitleitstour, hat er die Macht, dann ist es aus mit der Opferrolle.


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 St. Hildegard 15. Juli 2019 
 

@winthir

Soweit mir bekannt ist, gab es gerade seitens Amerika sehr harte Aus- bzw. Einreise-Bestimmungen. Fazit: Wer nach damaligen Kriterien nicht arbeitsfähig war, der durfte gar nicht erst ausreisen, das wurde bereits im Hamburger Hafen geprüft (ich lasse mich hier aber gerne korrigieren). Es ist seit jeher so, dass Einwanderungsländer selbst entscheiden, wen sie aus welchen Gründen aufnehmen wollen und wen nicht. Alles andere ergibt Chaos und schadet letztlich der Gemeinschaft.


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 girsberg74 15. Juli 2019 
 

Bedingter Widerspruch

@ottokar „Wohlmeinend, aber naiv:“

Da diese Dame nicht dumm ist, kann sie eigentlich auch nicht naiv sein, sie ist etwas anderes.

Ihre Argumente, verehrter Ottokar, sehe ich im Materiellen ebenso wie Sie, doch wir sollten damit nicht eine Ablehnung begründen.

Meine Position: Was hat diese Dame zu fordern?


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 encense 15. Juli 2019 

@winthir

Sie übersehen die Tatsache, dass damals die Auswanderer die nach Amerika gingen, für ihr Brot gearbeitet haben. "Im Schweiße deines Angesichtes sollst du dein Brot essen (verdienen)". Sie haben nicht nur im Schweiße ihres Angesichtes ihr Brot verdient, sondern auch im Schweiße ihres Angesichtes für Gott ein Haus gebaut. Niemand hat etwas dagegen, wenn Menschen in Not sind und zu uns kommen. ABER, dann müssen sie sich auch integrieren und arbeiten. Mir kommt es langsam so vor, als ob man Europa mit allen Mitteln schwächen möchte. Doch warum? was führt man im Schilde? ist schon wieder etwas in Planung? Teufels Legionen sind viele!


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 wedlerg 15. Juli 2019 
 

@ottokar: wohlmeinend? naiv, ja!

Die Frau ist reinrassige Kommunistin.

Ihre Äußerung ist allerdings gefährlich für sie. Denn in Italien gibt es Meldungen, wonach die dt. Seenotretter mit den Schleppern in Libyen telefonieren. Sollte das stimmen, ist der Tatbestand der Schlepperei erfüllt (bzw. Beihilfe dazu). Das könnte strafrechtlich empfindlich enden.


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 wedlerg 15. Juli 2019 
 

@winthir: richtig!

Migration hat es immer gegeben. In der Regel damit einhergehend: Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Zerstörung. Ob man mit der Völkerwanderung, den Hunnen, den Türken, den Arabern oder Mongolen anfängt, dürfe dabei egal sein. Napoleon hat das "freie Europa" per Migration exportiert, Hitler die neuen Gebiete im osten erschlossen, die Sozialisten wollen immer die ganze Welt und der Islam alles, was er kriegen kann.

Das Gastrecht in Lev 19, gilt in der Tat. Nicht aber die Übertragung von Wohn- und Bürgerrechten an Menschen, denen sie nicht zustehen. Ein Recht auf freien Wohnsitz steht nicht in LEv (und nirgendwo sonst in der Bibel). Im übrigen sind sie sicher auch der Ansicht, dass Lev 20 auch gilt: dort stehen die Todsünden Ehebruch, homosexueller Verkehr, Unzucht, etc.

Im übrigen: das Asylrecht für pol. Verfolgte ist etwas ganz anderes, als das, was sie hier anführen.


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 wedlerg 15. Juli 2019 
 

@Andreas Theurer: richtig!

Migration hat es immer gegeben. In der Regel damit einhergehend: Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Zerstörung. Ob man mit der Völkerwanderung, den Hunnen, den Türken, den Arabern oder Mongolen anfängt, dürfe dabei egal sein. Napoleon hat das "freie Europa" per Migration exportiert, Hitler die neuen Gebiete im osten erschlossen, die Sozialisten wollen immer die ganze Welt und der Islam alles, was er kriegen kann.

Das Gastrecht in Lev 19, gilt in der Tat. Nicht aber die Übertragung von Wohn- und Bürgerrechten an Menschen, denen sie nicht zustehen. Ein Recht auf freien Wohnsitz steht nicht in LEv (und nirgendwo sonst in der Bibel). Im übrigen sind sie sicher auch der Ansicht, dass Lev 20 auch gilt: dort stehen die Todsünden Ehebruch, homosexueller Verkehr, Unzucht, etc.

Im übrigen: das Asylrecht für pol. Verfolgte ist etwas ganz anderes, als das, was sie hier anführen.


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 myschkin 15. Juli 2019 
 

Warum diese Frau

nicht an der Südgrenze Libyens steht, um die Menschen daran zu hindern, sich in dieses Land der Sklavenhalterei und des Menschenhandels zu begeben, ist mir schleierhaft.


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 Kirchental 15. Juli 2019 

@winthir

Ja - Wanderungsbewegungen hat es immer gegeben. Meist gingen sie für die jeweiligen Ureinwohner ziemlich schlecht aus! Gerade die Indianer sind dafür beredtes Zeugnis.

Aber ich kann mich an keinen Fall erinnern, wo die Ureinwohner die Zuwanderer auch noch freiwillig ins Land holten.

Und ausserdem sollten wir doch in der Lage sein und aus der Geschichte lernen. Wir müssen ja nicht die gleichen Fehler nochmals wiederholen!


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 Gandalf 15. Juli 2019 

@winthir

Soso, es gibt keine Grenzen, wieviel würdest Du dann in deiner wohnung/haus aufnehmen? 1,2,5,10 mehr? Für wie lange? 1 tag, 10 tage, 1 Monat, 3 Monate länger? Also ehrliche Antworten, sonst ist das alles ein theoretisches Blabla, und nicht mehr.


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 winthir 15. Juli 2019 

Asyl kennt keine Grenze - das ist einfach eine Tatsache.

ob wir wollen - oder nicht.

Wanderungsbewegungen hat es in der Geschichte der Menschheit schon immer gegebn (ein einziges kleines Beispiel aus der jüngeren Geschichte: im 19. Jahrhundert haben 50 Millionen Europäer ihre neue Heimat in den USA gefunden. Und da ging es ihnen besser. Wirtschaftsflüchtlinge?).

Migration können wir nicht stoppen. Aber(!) wir können (und ich meine, wir müssen) uns darauf einstellen.

übrigens, so ganz nebenbei: "Fremde aufnehmen" gehört neben anderen Sachen zu den "Werken der Barmherzigkeit".

winthir.


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 ottokar 15. Juli 2019 
 

Wohlmeinend, aber naiv:

Wenn man die Wartenden alle ins sichere Europa bringen würde, dann hätte das einen Sogeffekt und die Lager in Lybien würden sich ständig neu nachfüllen.Nein, Europa muss in den Herkunftsländern mächtig investieren (Produktionsstätten bauen), damit die Menschen zu Hause ihr Geld verdienen können.Übrigens sieht man im Fernsehen überwiegend kräftige,wohl gekleidete junge Männer an Land gehen.Die Überfahrt oder das Ausschleusen können sich ohnenhin offensichtlich nur besser verdienende Afrikaner leisten.


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 priska 15. Juli 2019 
 

Doch Doch die Grenzen gibt es...Gibt es keine Grenzen oder die Gesetze die zehn Gebote Gottes würde es in der Welt graulig ausschauen...


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 CALIFAX 15. Juli 2019 

Lange vor der Kolonialisierung...

..."gründeten" die letzten aus Spanien vertriebenen Muselmanen/Mauren/Sarazenen (1492) ihre Barbaresken-Staaten in Nordafrika und widmeten sich eifrig dem Piraten-"Handwerk" im Mittelmeerraum.

Die klassische Moraltheologie lehrt: geübte Tugend wird zum guten Habitus - aber ebenso verstärken sich schlechte Gewohnheiten zum Laster. Das kann u.U. das soziale Gefüge ganzer Nationen betreffen und ist nicht von heute auf morgen zu überwinden und auch nur, wenn man es überhaupt will...

Asylbewerber aus Maghreb Staaten sind statistisch gesehen besonders auffällig bei kleinkriminellen Vergehen. Müssen wir diese innerstaatliche Klein-Piraterie wirklich duldsam hinnehmen und weiter fördern?


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 Adamo 15. Juli 2019 
 

Die Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete als Gesetzesbrecherin

hat uns Europäern überhaupt nichts zu sagen, was wir zu machen haben.

Offensichtlich wird sie von dubiosen Kräften ferngesteuert.
Das geht überhaupt nicht!


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 Kirchental 15. Juli 2019 

500.000 Menschen

Das entspricht ungefähr der Größe von Hannover.

Völlig unabhängig von Fragen der weiteren Finanzierung und Integration - wo und wie sollen wir diese Zahl unterbringen? Wo bauen wir Hannover2.0? Wie sollen wir den Bau dieser Großstadt finanzieren?


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 Mysterium Ineffabile 15. Juli 2019 

Irre

Diese Frau ist nichts anderes als irre. Sie sollte sich jemand suchen, der ihr helfen kann.


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