Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  7. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  10. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  11. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  12. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  13. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  14. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  15. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf

Twitter will schärfer gegen Beleidigungen von Religionen vorgehen

13. Juli 2019 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Beiträge, die religiöse Gruppen pauschal in "entmenschlichender Sprache" herabwüdigen, sollen künftig gelöscht werden


Washington (kath.net/KAP) Der Kurznachrichtendienst "Twitter" hat angekündigt, strenger gegen Beleidigungen religiöser Gruppen durch seine Nutzer vorgehen zu wollen. Tweets, die mit "entmenschlichender Sprache" pauschal bestimmte religiöse Gruppen herabwürdigten, sollen im Rahmen des Vorgehens gegen "Hate speech" künftig gelöscht werden, kündigte das US-Unternehmen in dieser Woche an.


Demnach sollen etwa Beiträge entfernt werden, in denen ein Glaube als "ekelhaft" oder die Gläubigen als "dreckige Tiere" bezeichnet würden. Bisher wurden lediglich Postings gelöscht oder Nutzer gesperrt, die Einzelpersonen aufgrund ihrer Religion beleidigt hatten.
Twitter kündigte zudem an, dass auch frühere Beleidigungs-Tweets gelöscht werden sollen. Die neuen Vorschriften seien nach monatelangen Beratungen des US-Unternehmens unter anderem mit externen Beratern beschlossen worden.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 13. Juli 2019 
 

"Hate speach"

Man muss sehen, wer und wie über Beleidigungen entscheidet.

Eines aber zeichnet sich ab: "Hate speach" ist das neue Zauberwort zum Niedermachen von unliebsamen Meinungen und Menschen.

Es kommt einzig darauf an, was von einer Mehrheit als Hassrede beurteilt wird. Alles also strikt demokratisch, legitim oder nicht!


12
 
 Diadochus 13. Juli 2019 
 

@Karlmaria

Sie schreiben: "Christliche Standpunkte müssen auch in die weltlichen Medien hinein gebracht werden." Das ist richtig. Es gibt Regeln der "Netiquette". Fühlt sich aber jeder daran gebunden? Jetzt kommt der Haken. Seit dem 01. Jan. 2018 gibt es in Deutschland ein Netzwerkdurchsuchungsgesetz, das der damalige Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz, Heiko Maas, eingeführt hat. Nicht umsonst heißt das Gesetz im Volksmund Zensurgesetz. Das Nachsehen haben in erster Linie die Christen. Christliche Standpunkte haben es schwer, denn die Wahrheit ist unbequem. Dass homosexuelles Verhalten ein Gräuel ist vor Gott, können Sie bei Twitter nicht mehr schreiben. So schnell können Sie gar nicht schauen, so schnell ist da ihrer missionarischer Eifer wieder verschwunden.


12
 
 Karlmaria 13. Juli 2019 

Religiöse Gefühle dürfen nicht verletzt werden

Es gibt ja diese Regeln der Netiquette. Und manchmal werden die Kommentare auch erst durch die Moderation freigeschaltet. Da spielt das mit den religiösen Gefühlen die nicht verletzt werden dürfen eine ganz große Rolle.

Das kann auch ein Vorteil sein. Nämlich dass Kommentare mit religiösem Inhalt eher freigeschaltet werden. Das sollte viel mehr ausgenutzt werden. Christliche Standpunkte müssen auch in die weltlichen Medien hinein gebracht werden.

Das was ein Christ sowieso macht nämlich den Nächsten zu lieben wie sich selbst und natürlich auch die Feinde hilft sehr keine Probleme mit der Netiquette zu bekommen.

Die Chancen dass ein Beitrag mit christlichen Inhalt und wo der Nächste und auch die Feinde geliebt werden freigeschaltet wird ist sehr groß. Das sollten wir ausnutzen.

Gehet hin in Frieden am Ende der Messe heißt ja eigentlich seid missionarisch. Also nichts wie ran. Und nie vergessen: Den Nächsten und die Feinde zu lieben. Nicht auf alten Kränkungen herumhacken. Gott kann!


3
 
 Diadochus 13. Juli 2019 
 

Saubermann

Twitter gibt den Saubermann. Das klingt auf den ersten Blick sehr human. Durch die Blume gesprochen heißt das, so war es zumindest in der Vergangenheit, werden nur christliche Kommentare gelöscht, Kommentare, die sich gegen LGBT, Islam, Abtreibung etc. richten. Die Sünde hat somit freie Fahrt. Twitter macht sich zum Handlanger des Bösen.


16
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt






Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  5. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  6. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  9. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  10. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  13. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  14. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  15. Irrtümer über den Jakobsweg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz