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Twitter will schärfer gegen Beleidigungen von Religionen vorgehen

13. Juli 2019 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Beiträge, die religiöse Gruppen pauschal in "entmenschlichender Sprache" herabwüdigen, sollen künftig gelöscht werden


Washington (kath.net/KAP) Der Kurznachrichtendienst "Twitter" hat angekündigt, strenger gegen Beleidigungen religiöser Gruppen durch seine Nutzer vorgehen zu wollen. Tweets, die mit "entmenschlichender Sprache" pauschal bestimmte religiöse Gruppen herabwürdigten, sollen im Rahmen des Vorgehens gegen "Hate speech" künftig gelöscht werden, kündigte das US-Unternehmen in dieser Woche an.


Demnach sollen etwa Beiträge entfernt werden, in denen ein Glaube als "ekelhaft" oder die Gläubigen als "dreckige Tiere" bezeichnet würden. Bisher wurden lediglich Postings gelöscht oder Nutzer gesperrt, die Einzelpersonen aufgrund ihrer Religion beleidigt hatten.
Twitter kündigte zudem an, dass auch frühere Beleidigungs-Tweets gelöscht werden sollen. Die neuen Vorschriften seien nach monatelangen Beratungen des US-Unternehmens unter anderem mit externen Beratern beschlossen worden.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 girsberg74 13. Juli 2019 
 

"Hate speach"

Man muss sehen, wer und wie über Beleidigungen entscheidet.

Eines aber zeichnet sich ab: "Hate speach" ist das neue Zauberwort zum Niedermachen von unliebsamen Meinungen und Menschen.

Es kommt einzig darauf an, was von einer Mehrheit als Hassrede beurteilt wird. Alles also strikt demokratisch, legitim oder nicht!


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 Diadochus 13. Juli 2019 
 

@Karlmaria

Sie schreiben: "Christliche Standpunkte müssen auch in die weltlichen Medien hinein gebracht werden." Das ist richtig. Es gibt Regeln der "Netiquette". Fühlt sich aber jeder daran gebunden? Jetzt kommt der Haken. Seit dem 01. Jan. 2018 gibt es in Deutschland ein Netzwerkdurchsuchungsgesetz, das der damalige Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz, Heiko Maas, eingeführt hat. Nicht umsonst heißt das Gesetz im Volksmund Zensurgesetz. Das Nachsehen haben in erster Linie die Christen. Christliche Standpunkte haben es schwer, denn die Wahrheit ist unbequem. Dass homosexuelles Verhalten ein Gräuel ist vor Gott, können Sie bei Twitter nicht mehr schreiben. So schnell können Sie gar nicht schauen, so schnell ist da ihrer missionarischer Eifer wieder verschwunden.


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 Karlmaria 13. Juli 2019 

Religiöse Gefühle dürfen nicht verletzt werden

Es gibt ja diese Regeln der Netiquette. Und manchmal werden die Kommentare auch erst durch die Moderation freigeschaltet. Da spielt das mit den religiösen Gefühlen die nicht verletzt werden dürfen eine ganz große Rolle.

Das kann auch ein Vorteil sein. Nämlich dass Kommentare mit religiösem Inhalt eher freigeschaltet werden. Das sollte viel mehr ausgenutzt werden. Christliche Standpunkte müssen auch in die weltlichen Medien hinein gebracht werden.

Das was ein Christ sowieso macht nämlich den Nächsten zu lieben wie sich selbst und natürlich auch die Feinde hilft sehr keine Probleme mit der Netiquette zu bekommen.

Die Chancen dass ein Beitrag mit christlichen Inhalt und wo der Nächste und auch die Feinde geliebt werden freigeschaltet wird ist sehr groß. Das sollten wir ausnutzen.

Gehet hin in Frieden am Ende der Messe heißt ja eigentlich seid missionarisch. Also nichts wie ran. Und nie vergessen: Den Nächsten und die Feinde zu lieben. Nicht auf alten Kränkungen herumhacken. Gott kann!


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 Diadochus 13. Juli 2019 
 

Saubermann

Twitter gibt den Saubermann. Das klingt auf den ersten Blick sehr human. Durch die Blume gesprochen heißt das, so war es zumindest in der Vergangenheit, werden nur christliche Kommentare gelöscht, Kommentare, die sich gegen LGBT, Islam, Abtreibung etc. richten. Die Sünde hat somit freie Fahrt. Twitter macht sich zum Handlanger des Bösen.


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