Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  2. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  3. Erscheint uns wieder der Stern von Bethlehem?
  4. Papst: Messritus aus Zaire mögliches Modell für Amazonas-Liturgie
  5. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  6. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  7. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  8. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  9. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  10. "Und dann kam der November 2020"
  11. Propagandaexpertin warnt: COVID-Isolierung dient offensichtlich der sozialen Kontrolle
  12. O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf!
  13. Wien: 'Tot den Christen'-Aufruf im Gemeindebau
  14. US-Bischof fordert: Keine Impfung, die mit Hilfe abgetriebener Babys entwickelt wurde
  15. Autoritäre Regime verwenden Corona als Waffe

Gefährdung der Rechtsstaatlichkeit und unserer Freiheit

16. Juni 2019 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Resolution des Forums Deutscher Katholiken beim Kongress „Freude am Glauben“ 2019


Ingolstadt (kath.net/FDK) kath.net dokumentiert die Resolution "Gefährdung der Rechtsstaatlichkeit und unserer Freiheit", die das Forum Deutscher Katholiken beim Kongress "Freude am Glauben" 2019 in Ingolstadt verabschiedet hat, in voller Länge:

„Nach langjähriger Erhaltung des Friedens in unserem Land, wofür wir dankbar sind“, mahnte das „Forum Deutscher Katholiken“ auf seinem Kongress in Ingolstadt an, dass es höchste Zeit wird, nach Verlusten der Rechtsstaatlichkeit und unserer persönlichen Freiheit zu fragen. Die zentralen Defizite in Bezug auf diese beiden Säulen in einer Demokratie wurden u. a. an folgenden Punkten verdeutlicht und kritisiert:

• Das Thema „Ehe und Familie“ wurde in einem Schnellverfahren von nur ca. 1/10 der Abgeordneten im Deutschen Bundestag ohne Diskussion mit den Bürgern in eine Verantwortungsgemeinschaft umgedeutet. Die über viele Jahrhunderte in zahlreichen Ländern der Welt anerkannte Kulturtradition, sie als Gemeinschaft zwischen einem Mann und einer Frau (und Kindern) zu verstehen, spielte ebenso keine Rolle mehr wie der Art. 6 unseres Grundgesetzes, der Ehe und Familie, verstanden im herkömmlichen Sinne, „unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“ stellt.


• Schon aus dem Buch „1984“ von Orwell konnte man lernen, wie eine Gedankenpolizei mit Gesinnungs- und Sprachdiktaten auftritt. Das wird heute mit der Keule der „political correctness“ erreicht. Jeder, der davon abweicht, was die Regierung vorgibt, wird diffamiert oder sanktioniert.

• Das grundgesetzlich verbriefte Wort „Deutsches Volk“ wird von Regierungsvertretern in „Bevölkerung“ umgewandelt.

• Die Ideologie von „Gender Mainstreaming“ wird zum „Leitprinzip und zur Querschnittsaufgabe der Politik“ der Bundesregierung erklärt, ohne das Parlament zu beteiligen, was auch bei anderen wichtigen Fragen in der Vergangenheit der Fall war.

• Die „sexuelle Vielfalt“, in der das Prinzip von Verantwortung in Lust umgewandelt wird, erklären Landesregierungen zum Pflichtprogramm.

• Beim Lebensschutz wird die Freiheit der Frau über das Lebensrecht eines ungeborenen, unschuldigen Kindes gesetzt. Das Werbeverbot für Abtreibungen wird de facto aufgehoben, auch wenn es als „gelungener Kompromiss“ politisch verkauft wird.

• Der zwangsfinanzierte Staatsfunk und zahlreiche Pressevertreter kommentieren so, als ob sie zum bezahlten Hofstaat der Regierung gehörten und

• in der Flüchtlingskrise hat unsere Regierung wissentlich und willentlich die eigene nationale Souveränität aufgegeben und den Begriff „Rechtssicherheit“ durch „Willkommenskultur“ ersetzt.

Wer das alles kritisiert, wird als „rechts“ diffamiert. Und wenn inzwischen sogar gläubige Christen als „Fundamentalisten“, „Rechtsradikale“ oder „Faschisten“ beschimpft werden, dann zeigt dies, wie weit diese Stigmatisierungen ohne Begründung schon in die Mitte des Bürgertums hineingezogen worden sind.

Es wird höchste Zeit, so stellten die Teilnehmer des Kongresses einmütig fest, „dass wir uns gegen diesen Verlust an Rechtsstaatlichkeit und Freiheit, vor allem Meinungsfreiheit, in unserem Land mutig und öffentlich zur Wehr setzen.“

Prof. Dr. Werner Münch


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Fragezeichen?! 16. Juni 2019 
 

Vielen Dank für Ihren Mut und den Kongress FaG!

Wunderbar auf den Punkt gebracht- dem ist nichts hinzuzufügen! Wer sich heute als Bürger zu all den schlimmen Dingen traut zu äussern, muss entweder schon in Rente sein oder sich ernsthaft sorgen um seinen Job und seinen Ruf machen. Aber auch viele Bischöfe etc. haben aus Angst vor Ihren Linientreuen Mainstreamschäfchen und-Verbänden kaum noch denMut sich zu äußern. Wo sind wir nach der schlimmen NS-Zeit nur in D gelandet. Hier ist also eine radikale Umkehr und Ausrichtung auf das Evangelium notwendig, inklusive der Schleifung von mittlerweile z.T. antikath. Einrichtungen und Organisationen, wie dem ZDK, manche Lehrstühle, Maria 2.o, Medienschulen, KfD und v.am.. Die ehemaligen Volksparteien machen dabei mit, aber am Ende werden auch sie nicht mehr sein, denn sie haben zunehmend auf Sand gebaut. Das gleiche gilt auch für Europa ist und seine schon lange nicht mehr ehrlich diskutierten Probleme. Die aktuell so gefeierte grüne Ersatzreligion kann das Christentum nicht ersetzen. Beten!


7

0
 
 Philipp Neri 16. Juni 2019 

Von einer CDU-geführten Regierung eingeführt und forciert!

Das Erschreckende ist doch, dass diese ganzen Punkte von einer CDU-geführten Bundesregierung erst eingeführt bzw. forciert wurden, ohne dass man diesen Ideologien gegenüber richtigen Widerstand geleistet hätte!
Und dann wundert sich dann noch die CDU, aber auch die SPD, dass viele ihrer ehemaligen Wähler bei den Wahlen einfach zu Hause bleiben bzw. nun "Alternativen" wählen!
Die hier genannten Punkte sind im Grunde genommen alles fundamentale rechtsstaatliche und freiheitliche Errungenschaften, die nun einfach ohne Not Ideologen und Ideologien gegenüber geopfert werden!
Ich wüsste nicht, dass das gesamte Gendermainstreaming z.B. offen in Parlament oder Gesellschaft debattiert wurde. Im Gegenteil, die klar argumentierenden Kritiker werden systematisch diskreditiert, diskriminiert und als rechts stehend diffamiert!
Diese Diffamierungsaktionen werden auch noch bewusst von der Regierung geduldet und getragen!


14

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Forum Deutscher Kath

  1. Gibt es einen Gott? Die nicht enden wollende Frage der Theodizee
  2. Forum Deutscher Katholiken: Die Römische Instruktion „hat unsere volle Unterstützung!“
  3. Was sie anprangert, möchte sie selber: Macht!
  4. Der Startschuss muss kein lauter Knall sein
  5. „Eine herbe Enttäuschung“
  6. „In Kirche erleben wir einen seit Jahren gewachsenen Glaubensabfall“
  7. Gott will mit uns leben in allen Dingen
  8. Derzeitige Wirren erinnern an Arianische Wirren des 4. Jahrhunderts
  9. „Die Sorge der lehramtstreuen Katholiken bleibt bestehen“
  10. Glaubensfragen gehören nicht in die politische Agenda








Top-15

meist-gelesen

  1. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  2. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  3. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  4. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  5. "Und dann kam der November 2020"
  6. Andere Leeren – Krippen auf dem Petersplatz. La Piazzetta
  7. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  8. Eine seltsame Botschaft auf Twitter von Erzbischof Schick
  9. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  10. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  11. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  12. Als der Terror begann, verschanzten sich die Jugendlichen in der Kirche
  13. Die 13 neuen Kardinäle im Kurzporträt. Der Weg des Lebens und der Geschichte
  14. Hohe Vertreter der Kirche haben das Kerngeschäft der Seelsorge verlassen
  15. „Beinharter Konflikt“ zwischen Schweizer Bischöfen und ihrem Nachrichtendienst „kath.ch“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz