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Ibiza liegt in Europa - Ein Fall und eine Falle

24. Mai 2019 in Kommentar, 33 Lesermeinungen
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Ja, bei „Ibiza-Gate“ ging es um Europa, aber nicht nur in der kurzfristigen Perspektive der bevorstehenden Europawahl, sondern möglicherweise in einem viel weitreichenderen Sinne - BeneDicta am Freitag von Gudrun Trausmuth


Wien (kath.net)
1. Zum gefilmten Gespräch auf Ibiza: Staatsaufträge für Schwarzgeldflüsse– dass derlei Überlegungen genau geprüft werden müssen und drastische Konsequenzen verlangen, ist klar. Natürlich auch höchst bedenklich, wenn ein Parteichef plant, die Redaktion der einflussreichsten österreichischen Zeitung systematisch mit FPÖ-affinen Journalisten zu bestücken. Aber: ist das ein Einzelfall?? Die Empörung pflanzt sich diesbezüglich wohl eher auf der Tatsache auf, dass man ungeschminkt sieht und ungefiltert hört, was sonst subtiler geschieht: das journalistische Erzeugen von Wirklichkeit, das stark von der politischen Provenienz und Weltanschauung der Schreibenden und Sprechenden abhängt. Abgesehen von alledem liegt das wahrhaft Tragische und Folgenreiche auf einer anderen Ebene: dass im Suff (mglw. verstärkt durch weitere Substanzen?) tief Verletzendes gesagt und getan wurde, das Beziehungen und Vertrauen enttäuscht und zerstört. Eine Bombe an Abgründigkeit und Elend. Strache, der durch den gefilmten Ibiza-Abend völlig vernichtet wurde, tut mir nun eigentlich zutiefst leid.

2. Die Falle: das Video und seine Verbreitung: Der Rahmen, innerhalb dessen die schwerwiegenden und verstörenden Aussagen und Akte getätigt wurden, ist in der währenden Aufregung über das Geschehen kaum eine Kategorie. In Kurz‘ Ansprache, in der er das Ende der Koalition verkündete, war mit dem Bezug auf Tal Silberstein und Dirty Campaigning noch eine Spur davon, seitdem herrscht weitgehend Schweigen darüber. Straches Begriff des „politischen Attentats“ war ziemlich treffend, kam leider nur von dem, der sich gerade ins Out katapultiert hatte – erst recht, was seine Analyse des Geschehens gilt.

Immerhin gibt es mittlerweile langsam Informationen über einzelne Akteure der gleichermaßen grausigen wie grausamen - und das müsste immer im Doppelpack kommen! - Reality-Show aus Ibiza. Was ich vermisse, ist das konsequente Rekurrieren auf der doppelten Dimension, auch von politischer Seite: denn das WIE, das geheime Filmen eines zum Zweck politischer Vernichtung inszenierten Trinkgelages, das dann kurz vor der Europa-Wahl ausgespielt wird, hat nicht weniger Bedenkliches, Destabilisierendes und Empörendes als die von Strache und Gundenus kolportierten Inhalte. Oder sind Stasi-Methoden ab jetzt akzeptierter Teil des politischen Systems? Man hat gesehen, wie perfekt sie funktionieren - wird das Schule machen? Der Fall war eine Falle. Wer die Falle gestellt hat, wer der letzte Auftraggeber zum Auslegen der Falle war, warum und wie ein deutscher Kabarettist bereits vor Wochen Kenntnis davon hatte – all das muss ans Licht kommen.

Der journalistische Aufdeckungswille hält sich diesbezüglich aber in Grenzen; erstaunlich, dass eine bisher kaum bekannte Plattform wie
www.eu-infothek.com/ hier offenbar weiter ist als die großen Medien. Irritierend übrigens auch, wie sehr und wie einschlägig deutsche Politiker und deutsche Zeitungen sich plötzlich zum Beurteilen der österreichischen innenpolitischen Situation berufen fühlen - ist das die Rache dafür, dass uns viele konservative deutsche Bürger in den letzten Jahren um Sebastian Kurz als Bundeskanzler beneidet haben?

3. Die Konsequenzen für Österreich und Europa: Um an den letzten Satz anzuschließen: Vielleicht schoss man Strache vor allem gezielt aus dem Weg, um Kurz zu treffen? Der frühere Vizekanzler war ja in letzter Zeit (vgl. sein Einschwenken auf die von Kurz geforderte Linie in Bezug auf die Identitären, vgl. den Umgang mit dem „Rattengedicht“) geradezu schmiegsam geworden… Das klare Ziel der Ibiza-Aktion war jedenfalls nicht Strache, sondern das Sprengen von Türkis-Blau, wozu die Textur des Vizekanzlers offenbar den geeigneten Ansatzpunkt lieferte.

Kurz als die wahre Zielscheibe. Uum das zu argumentieren, muss man sich die zwei Hauptthemen vor Augen halten, für die Kurz von den einen geschätzt und von den anderen gehasst wird : sein Umgang mit dem politischen Islam und seine klare Linie in Sachen Flüchtlings- und Asylpolitik.

Genau jene Themen, die von den einen als „Tabuthemen“ betrachtet werden, zu denen man sich in der Öffentlichkeit besser nicht äußert (vgl. in diesem Zusammenhang www.kath.net/news/68029), und die von den anderen umso lauter, leidenschaftlicher und unreflektierter besetzt werden. - Und dann war Kurz plötzlich Bundeskanzler, als Vertreter des eingeschüchterten, aber definitiv „nicht-linken“ Mehrheitslagers; die Einsamkeit der Wahlzelle und der Mut zu einer von Anfang an wild bekämpften Koalition hatten diese Sensation möglich gemacht.

Und Kurz ist jung, besonnen, vernünftig. Das heißt, mit einem Mal hatte man einen Sympathieträger an einer Stelle, an der ihn manche sicher nicht und sicher nicht lange wollten. Ihn selbst mit unlauteren Mitteln zu attackieren, wagte man nicht, via Vizekanzler aber hat es funktioniert, auch Kurz ist nun angeschlagen, zumal viele Unmut über sein Beenden der Regierungskoalition zeigen.

Übrigens, gerade erst vor einer Woche hat die damalige österreichische Bundesregierung, in Folge des Islamgesetzes vom 14. Juni 2017, die Schließung von 7 Moscheen und die Ausweisung von 60 Imamen verfügt: „Parallelgesellschaften, Radikalisierungstendenzen und der politische Islam haben in unserem Land keinen Platz“ , so Bundeskanzler Kurz.

Ja, bei „Ibiza-Gate“ ging es um Europa, aber nicht nur in der kurzfristigen Perspektive der bevorstehenden Europawahl, sondern möglicherweise in einem viel weitreichenderen Sinne: Nämlich, ob es noch politische Stimmen geben wird, die Europas Religions- und Freiheitsgeschichte, seine Kultur und Tradition vertreten und verteidigen. Oder ob wir das christliche Abendland widerstandslos – Widerstand kann ja nur etwas bieten, das eigene Substanz hat - einer „De Facto-Allianz“ von linken Ideologien und politischem Islam ausliefern? - In diesem Sinne könnte die vorerst einzige positive Konsequenz aus der österreichischen Katastrophe tatsächlich die Europawahl werden, mit einem klaren Votum gegen das, was christlich-jüdisch geprägtes Europa zerstören möchte: „Ich wollte ja nicht wählen gehen, aber jetzt gehe ich wählen!!“

Meine Hoffnung ist, dass das, was viele nun sagen, noch mehr Menschen tun. Ibiza liegt in Europa. Europa ist die große Front, um die es geht - kämpfen wir um sie.



Foto: (c) Pixabay, Sonnenuntergang auf Ibiza


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Lesermeinungen

 Gandalf 27. Mai 2019 

@reichert, ja SPÖ

Sorry, ja SPÖ gemeint... in der Hitze der Gefechts die Parteien verwechselt ;-)


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 lesa 26. Mai 2019 

Weitsichtig und selbständig

@Dufay: Wir sind nicht "von der Welt, aber in der Welt". Wenn die Politik es bis in die Paulusbriefe geschafft hat (2 Tim 1, 1-2), darf "so ein Artikel" wohl auch in kath.net stehen und sollte niemanden stören …
Schließlich sollen wir Christen ja auch wählen. Da bietet dieser weitsichtige Artikel, der völlig sebständigem Denken entspringt und nicht den allgemeinen Lamentationen, eine wertvolle Anregung.


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 lesa 26. Mai 2019 

Wer steht, sehe zu, dass er nicht falle

Anita-Therese: Wer steht, sehe zu, dass er nicht falle.
@JPB XVI: Hochmut aber kommt vor dem Fall.


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 Anita-Therese 25. Mai 2019 
 

Trotz gutem Artikel ...

von Frau Trausmuth traue ich Kurz nicht überm Weg. Ich sehe ihn nicht so positiv, sondern erlebe ihn als Opportunisten. Er versucht gerade die Alleinherrschaft an sich zu reißen, was aber nicht so positiv enden wird ... Und als "Christen" kann ich ihn schon gar nicht ernst nehmen.


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 Reichert 25. Mai 2019 
 

Gandalf, die Aufteilung war doch wohl die zwischen den Sozialdemokraten und der Volkspartei, aber gewiß nicht der FPÖ!!!


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 freya 25. Mai 2019 
 

Dazu unbedingt: "Akte Strache - Freimaurer Komplott" von Oliver Janich auf Youtube anschauen!


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 JP2B16 25. Mai 2019 
 

Einmal mehr: des Deutschen moralische Überheblichkeit

Eine linke Journaille suhlt sich einmal mehr in ihrer unsagbaren und für anständige Menschen unerträglichen Selbstgerechtigkeit. "Irritierend übrigens auch, wie sehr und wie einschlägig deutsche Politiker und deutsche Zeitungen sich plötzlich zum Beurteilen der österreichischen innenpolitischen Situation berufen fühlen". Wie wahr. Hier fremdschäme ich mich abgrundtief für das Land, in dem ich geboren wurde. Bereits 2 Tage später demonstrierte Anne Will einmal mehr des Deutschen moralische Überheblichkeit. Immer noch scheint zu gelten: Am deutschen Wesen muss die Welt genesen. Ich habe seit 21/2 Jahren einen sehr jungen katalanischen Kollegen, der aufrichtig, sehr höflich und zuvorkommend und dazu hochintelligent ist, inzwischen aber entsetzt ist von der Selbstgerechtigkeit, dem Zwang andere schlecht zu reden und Undankbarkeit vieler Deutscher, was er nie gedacht hätte. In seiner Heimat muss er mitunter das Bild, das seine Familie und seine Freunde von Deutschland haben, zurechtrücken.


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 Wunderer 25. Mai 2019 
 

@Diadochus

Da sind Freimaurer, wie Sie sagen, und das kann gut sein. Ich würde sagen, daß manchen die Politik der ÖVP/FPÖ in einigen Dingen nicht gefallen hatte und darum diese Fallenstellerei und Ausspionierung, einmal abgesehen davon, was dieser Ex-Vizekanzler gesagt hatte- was nicht gut war. Aber so funktioniert Politik, bzw. Politik und Wirtschaft samt Geldinstituten usw.: es ist immer ein Knäuel von Interessen und das geht nicht zu trennen. Wenn bei jedem Politiker bei allem die Kamera dabei wäre, gäbe es kaum noch welche; keine Entschuldigung.

Es ist ein Kampf gegen das Christliche letztlich, aber diese Pfeile auf Politiker, die keine Engel sind, haben ihr Ziel verfehlt. Diese Spionageaktion und ihre Veröffentlichung waren ungeschickt und dumm, aber auch gefährlich, weil sie Mißmut und Chaos säen wollen. Das sollte nicht gelingen, und die beiden katholischen Oberhirten haben das Richtige dazu gesagt.
Bei uns wurde die CDU angegriffen: sie sollte zu christlichen Grundsätzen zurückfinden.


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 freya 25. Mai 2019 
 

Ibiza ist überall

Im Zeitalter DER TOTALEN ÜBERWACHUNG sollte Jedermann auf der Hut sein nicht in die Pfanne gehauen zu werden.
Zumal Sitte, Anstand, Ethik und Moral im sogenannten christlichen Abendland so gut wie nicht mehr zu finden ist!


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 Gandalf 25. Mai 2019 

Strache hat Mist gebaut!

1.) Strache hat Mist gebaut!
2.) Bitte seid aber nicht so naiv zu glauben, dass solche Korruption nur bei der FPÖ zu finden ist. In Ö. haben sich jahrelang ÖVP und FPÖ den Staat regelrecht aufgeteilt.
3.) Und wer solche illegalen Überachungs-Methoden ernsthaft als legitim ansieht, der findet sicherlich auch totalitäre Überwachungsstaaten wie China oder Nordkorea toll.


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 Diadochus 25. Mai 2019 
 

@Dufay

Der Beitrag hat sehr wohl mit dem katholischen Glauben zu tun, wenn auch, zugegeben, eher indirekt und nicht auf Anhieb erkennbar. Die Personen, "die Europas Religions- und Freiheitsgeschichte, seine Kultur und Tradition vertreten und verteidigen", werden immer weniger. Bundeskanzler Kurz war eine dieser Personen und Hoffnungsträger, auch meiner. Er war den Linken ein Dorn im Auge. Jetzt kurz vor der Europawahl wurde die Bombe gezündet. Was kommt nach? Wir wissen es nicht. Fest steht: Die Rahmenbedingungen, in dessen Grenzen eine freie Religionsausübung möglich ist, werden immer mehr erschwert. Die Glaubensfeinde wissen, wo sie ansetzen müssen. Eine schlafende uneinige Christenheit zu überwältigen, ist ja auch einfach. Seien wir noch froh, dass es keinen "Autounfall" gegeben hat, wie damals bei Jörg Haider. Der Glaube ist kein Friede-Freude-Eierkuchen-wir-haben-uns-alle-lieb. Da wird unter anderem mit harten Bandagen gekämpft, nicht nur mit dem Rosenkranz.


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 Joy 25. Mai 2019 
 

@ Dufay

Dürfen Christen nicht politisch sein?? Und außerdem: Worum geht es im letzten Abschnitt des Kommentars, wenn nicht um die Frage, ob der Glaube sich in Zukunft noch äußern kann?


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 nazareth 25. Mai 2019 
 

Entschuldigt wird hier gar nichts, weil:H. C. Straches Verhalten war nicht wirklich eine Überraschung für jemand, denke ich... Man weiß wie Politiker dieser Partei sind und ticken.. Das ist kein Vorurteil sondern es finden sich jene zusammen die in gewissen Themen gleich ticken und denken. Auch Jörg Haider war so. Und sie sprechen einfach viele an mit dem Programm der Abwehr von Ausländern. Weil auf der anderen pol. Seite unausgewogen inflationär blauäugig damit umgegangen wird. Es war ein Sichtbarmachen von Abgründen die es aber in jeder Partei ganz gleich gibt. Hier gibt es keine Partei ohne Ränkeschmiede.


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 nazareth 25. Mai 2019 
 

@dufay

Man könnte es mit Christ in der Zeit umschreiben. Die politischen Verhältnisse bestimmen auch die Rahmenbedingungen für die Religionsausübung. Da wir uns von gendermainstream affinen Politikern nicht eingeladen fühlen, unsere an der Schöpfungsordnung orientierte, Überzeugung an Gottes Gebote zu leben, sind wir natürlich in Habtachtstellung wie sich die Weichen für die Glaubenserneuerung im Land und Kontinent stellen. Man kann es auch als Gebetsaufruf verstehennn


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 P. Johannes CO 25. Mai 2019 
 

Klare Worte

Danke an die Autorin mit ihren klaren Worte. Wieder einmal hat der Zeitgeist triumphiert. ... aber: Christus vincit! Christus regnat! Christus imperat!


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 Dufay 25. Mai 2019 
 

Kein Wort vom Glauben

Was bitteschön, hat dieser Beitrag auf einem Portal zu tun, das sich mit dem katholischen Glauben beschäftigt???


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 maryellen 25. Mai 2019 
 

Coup against duly elected Governments - seems to be a trend

@ petrusbinsfeldus: "Übrigens, an alle die jetzt versuchen, Herrn Strache durch Verweis auf die Fragwürdigkeit dieser Aktion zu verteidigen: Würden sie das Vorgehen der Journalisten auch fragwürdig finden, wenn man einen dezidiert linken Politiker so hereingelegt hätte?"
Solche Vergleiche sind sinnlos, weil Konservative so etwas nicht machen!
Und wegen einem oder zwei dummer Politiker, (die aber nichts illegales getan haben), die ganze Regierung aufzulösen ergibt keinen Sinn. Es sei denn man will die FPO ganz eliminieren? Oder Kanzler Kurz gleich dazu.
Eine konservative Regierung passt einfach nicht in das Weltbild gewisser Leute, machtbesessene Leute die sich die Welt nach ihren Vorstellungen machen wollen. Diese ganze Sache hat einen internationalen Character.
Das ist schon der zweite versuchte Putsch gegen eine rechtmäßig gewählte Regierung, erster war gegen Präsident Trump.
Man fragt sich schon wer wird das nächste Opfer sein.


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 stephanus2 24. Mai 2019 
 

@Petrusbinsfeldus

Nein.Es wäre auch abgrundtief schäbig gewesen, einem linken Politiker so mitzuspielen!


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 nazareth 24. Mai 2019 
 

@petrusbinsfeldus

Danke für den post. Ich nehme vorweg, dass ich als Christin nicht FPÖ wähle. Ich verabscheue aber Bloßstellungen, Herabwürdigungen und hinterhältige Fallen zutiefst. Wenn SPÖ an der Macht wäre, und einem SPÖ Politiker dasselbe passieren würde wäre ich sehr neugierig wer das gewesen ist. Noch mehr als jetzt. Da links im Trend der Medien liegt und Tal Silberstein auch nicht im Dienst der ÖVP oder FPÖ stand. Diese Art der politischen Konkurrenzeliminierung war in Österreich bis dato nicht bekannt. Ich bin für Inhalte und Persönlichkeiten. Auch Herr BP Van der Bellen ist Grüner gewesen und doch ist er eine sehr integre und respektable Person die alle respektiert.


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 stephanus2 24. Mai 2019 
 

@ nazareth

Zu Ihrem längeren Post (nicht den Tipp), auch Ihnen danke, auf den Punkt präzise und zutreffend formuliert, einfach glasklar und richtig !


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 stephanus2 24. Mai 2019 
 

Top-Artikel, gut durchdacht, sauber begründet, alles am rechten Fleck, herzlichen Dank !


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 Diadochus 24. Mai 2019 
 

Zielscheibe

Der Kommentar von Frau Trausmuth ist ein Volltreffer. So denke ich auch. Zielscheibe ist Bundeskanzler Kurz, nicht Strache und die FPÖ. BK Kurz ist der eigentliche Verlierer. Der ist fertig. Da sind Kräfte am Werk, von denen wir nichts ahnen. Da sind Freimaurer am Werk, die jetzt richtig Gas geben. Das konservative bürgerliche Lager wird sturmreif geschossen. Das passiert nicht zufällig. Da geht es auch um christliche Werte, die massiv angegriffen werden. Ähnliches passiert gerade in Deutschland. Man denke an das rein zufällige Youtube-Video von Rezo mit seinem Frontalangriff gegen die CDU. Das schadet massiv. In England stürzt gerade Premierministerin Theresa May. Da geht ein Riss durchs christliche Abendland. Die Linken haben freie Fahrt.


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 Wunderer 24. Mai 2019 
 

Der Wind dreht sich

Die Themen, die die Regierung aus ÖVP und FPÖ wohl zu Fall gebracht haben, haben andererseits den Brexit, der wohl kaum noch aufzuhalten ist, möglich gemacht. Auch dabei ging und geht es grundsätzlich um die eigene britische Identität (und die Angriffe darauf), die nicht katholisch, aber doch europäisch-abendländisch ist. Auch in Frankreich sind die Linksliberalen und ihre Agenda nicht mehr unangefochten und in Italien schon länger nicht mehr. Es sieht alles danach aus, als würde sich der Wind drehen, als würden den Linksliberalen die Felle davonschwimmen, und sie wehren sich mit verschiedenen, auch kriminellen Mitteln dagegen.

Und eines kann man in diesem Zusammenhang ansprechen: der wohl erzwungene Rücktritt von Papst Benedikt hat den Linksliberalen in der Kirche freie Hand gegeben für ihren Kandidaten und Papst Franziskus steht bekanntlich für ihre Ziele: Schwächung Europas durch Verwässerung der Lehren/Sakramente und durch massenhafte, nicht-gewünschte islamische Zuwanderung.


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 Petrusbinsfeldus 24. Mai 2019 
 

@ nazareth

"...mehrere Leben und Karrieren brutal zerstört, Beziehungen zerbricht..."
Ihnen ist aber schon klar, dass Herr Strache nicht etwa mit vorgehaltener Pistole gezwungen wurde, zu sagen, was er gesagt hat? Dass die Aktion als solche nicht legal war, steht außer Frage, aber es macht seine Aussagen noch lange nicht ungeschehen.

Übrigens, an alle die jetzt versuchen, Herrn Strache durch Verweis auf die Fragwürdigkeit dieser Aktion zu verteidigen: Würden sie das Vorgehen der Journalisten auch fragwürdig finden, wenn man einen dezidiert linken Politiker so hereingelegt hätte? Ich vermute einmal, dass man dann den Mut der Journalisten nicht genug loben könnte.


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 gebsy 24. Mai 2019 

Das Vertrauen in die (Partei)Politik

dürfte am Tiefstpunkt angelangt sein.
Was kann ich jetzt tun, um eine Umkehr einzuleiten?
Medien, Politiker, Psychologen und Glaubenswächter wurden damit beglückt:

http://www.gebsy.at/433672887


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 priska 24. Mai 2019 
 

Bin echt gespannt wies weitergeht? Kurz sagte mit SPÖ kann er nicht . Mit FPÖ geht es nicht.Und die anderen Parteien sind zu Klein.Die absolute Mehrheit wird Kurz Bei den Nationalratswahlen auch nicht erreichen ,was dann ?Lassen wir uns überraschen und beten wir den Rosenkranz ,das ist die einzige Möglichkeit was wir ausehr Wählen tun können ..beten wir um Gläubige Politiker und lassen wir wieder den Lieben Gott in die Politik ,dann wird alles wieder gut.


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 priska 24. Mai 2019 
 

Ich finde es sehr traurig.

Ich finde es sehr traurig das anscheinend eine gut funktionierende Politik einfach so wegen eines Video aufgelöst wird ,der Innenminister Kikl gehen musste,und Neuwahlen ausgerufen wurden..In Ausland haben sie uns Beneidet um unsere Politik ..Wir werden sehen wie alles am Montag aussieht ,ob es noch einen Bundeskanzler gibt.


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 pieterdh 24. Mai 2019 
 

Wer war's?

Wer hat gefilmt? - Das interessiert wahrscheinlich fast alle. Legal war das nicht. ABER: Es ist - nicht nur in D - legal, das unter bestimmten Umständen zu veröffentlichen. Präzedenzfall war Wallraff ./. irgendwen.
Mir fällt zum Aufwerfen der Frage immer wieder die Zeile ein: "Mammi, der Böhmi hat mich bezwungen eine Linie zu ziehen."


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 lesa 24. Mai 2019 

Zivilcourage

Ein klarsichtiger, mutiger und notwendiger Beitrag. Danke!


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 Ehrmann 24. Mai 2019 

"Ibiza-Gate" wurde erst möglich durch die Politik der letzten Jahrzehnte

-da wurden die Begrenzung bzw Offenlegung von Parteifinanzierung, Wahlspenden, u.s.w. erst gefordert, das Entgegenhandeln kriminalisiert - wer denkt noch an Olah, an die tatsächlich schwer kriminelle Lukona-Affäre, die letztlich bis heute nicht aufgeklärt ist und mehrere Todesopfer forderte, oder an den Sager von Kanzler Sinowatz, den er leugnete,in dem erst in einem Gerichtsverfahren der Wahrheitsbeweis anerkannt werden mußte. Aber noch früher in der Geschichte: es gibt ein Buch mit dem Titel " kauf dir einen Kaiser" - denn die Kaiserwahl konnte ohne finanzielle Gaben an die Wähler nicht gewonnen werden und Fugger spielte dabei oft eine gewichtige Rolle.Daß dadurch unfähige Kaiser gewählt wurden ist geschichtlich nicht erwiesen - eine kriminelle Handlung hat darin aber niemand gesehen. Nun, kriminalisiert wurde sie erst jetzt und Politiker tun gut daran,sich daran zu halten. Wesentlicher aber ist für mich die Moral, die nicht möglich ist ohne das Christentum -heute das Maximaltabu!!


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 kurz 24. Mai 2019 
 

Richtet nicht damit ihr nicht gerichtet werdet!

Mt 18,7 Wehe der Welt mit ihrer Verführung! Es muss zwar Verführung geben; doch wehe dem Menschen, der sie verschuldet.Leider wurde der FPÖ Mann hier reingelegt und hat sich ersuchen lassen. Das gleiche hat man mit Trump versucht, doch dieser ist nicht darauf reingefallen. Entscheidend ist aber, dass hier eine Elite am Wirken ist, die gegen Gott agiert. Solche glauben durch Böse taten etwas Gutes erreichen zu könne. Doch der heilige Paulus hat dies ausdrücklich verneint. Nur durch Gutes kann man Gutes schaffen.
Offensichtlich versuchen diese Eliten, die Vereinigten Staaten von Europa zu errichten und jeder der Subsidiarität in Europa möchte muss vernichtet werden.
Aber Gott der Vater selbst hat durch die große Verwirrung die Nationen errichtet. Jede Bewegung die dies rückgängig machen will, ist eine antichristliche.
Es ist aber ausdrücklich der Wille Gottes, dass diese einzelnen Staaten in Frieden miteinander leben sollen und ihren König den Herrn Jesus Christus dienen sollen.


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 Marcus, der mit dem C 24. Mai 2019 
 

Wir haben hier ein Engholm 2.0

nämlich den höchst wahrscheinlich vorsätzlich erst kurz vor einer Wahl bekannt gemachten Skandal, um eben diese Wahl zu beeinflussen. Solche wahltaktischen Manöver gehören restlos aufgeklärt und die Auftraggeber entlarvt, daß sie so sie ein öffentliches Amt bekleiden, daraus entfernt werden können.


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 topi 24. Mai 2019 

Bravo, gilt auch für BRD

Wir sollten uns diese Worte zu Herzen nehmen. Frau Merkel verkauft das letzte Tafelsilber des jüdisch-christlichen Abendlandes. Christen sollten politisch aktiv werden. Die CDU/CSU ist seit langem kein Garant mehr dafür, dass die Stimme der Christen gehört wird.


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