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Vatikankommission: Keine Beweise für weibliche Diakone

22. März 2019 in Weltkirche, 46 Lesermeinungen
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Dies teilte Theologieprofessor Peter Hünermann gegenüber "LifeSiteNews" mit – Ergebnis schon seit Mitte 2018 bekannt – Papst Franziskus soll Ergebnis laut Hünermann zurückhalten, weil ihm das Ergebnis nicht gefalle


Vatikan (kath.net)
Der Vatikankommission über weibliche Diakone, die von Papst Franziskus eingesetzt wurde, hat offensichtlich keine historischen Beweise für die Existenz von weiblichen Diakonen entdecken können. Dies teilte der deutsche Theologieprofessor Peter Hünermann unter Berufung auf die Theologenkommission der Deutschen Bischofskonferenz „LifeSiteNews“ mit. Die Kommission wurde 2016 von Papst Franziskus einberufen und soll bereits Mitte 2018 den Bericht an Papst Franziskus übergeben haben. Für Hünermann ist die Nicht-Veröffentlichung durch Franziskus ein Zeichen dafür, dass er mit dem Ergebnis nicht einverstanden sei.


Der Theologe verwies dazu auch auf Aussagen der bekannten Theologieprofessorin Marianne Schlosser, einer Studentin von Josef Ratzinger, die in der Kommission mitgearbeitet hatten, und auch auf Professor Karl-Heinz Menke, ebenfalls Mitglied der Kommission.

Hünermann, der vor seiner Emeritierung Lehrstuhlinhaber an der Universität Tübingen gewesen war, nimmt auch an, dass Kardinal Ladaria, der Präfekt der Glaubenskongregation, diese Position der Kommission teilt.

Hünermann selbst spricht sich bereits seit längerem für weibliche Diakone aus.

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Lesermeinungen

 f12 26. März 2019 
 

Die römisch katholische Kirche ist keine Freikirche , keine protestantische Glaubensgemeinschaft . Das muss auch mal akzeptiert werden.Die katholische Kirche nach protestantischem Vorbild umgestalten zu wollen ist Blödsinn. Ich kann protestantische Glaubensgemeinschaften überhaupt nicht mit der katholischen Kirche vergleichen. Papst F. sollte bestimmte Dinge akzeptieren. Sollte Deutschland das Priestertum für Frauen ermöglichen und dieser Papst nicht handelt, erhebt sich die Frage ob dieser Papst zurücktreten muss.Ein Papst hat gewisse Verpflichtungen der Kirche gegenüber.


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 lesa 26. März 2019 

Die Hinkehr zum Willen Gottes in dieser zentralen Frage ist für die Kirche unabdingbar

In dieser Frage ist die lebendige Lehrüberlieferung ausschlaggebend. Denn, wie ein großer Theologe sagte:
"Tradition, das ist der Hl. Geist, der der Kirche das Evangelium erklärt."
"Die Kirche braucht nichts nötiger als eine neue, leidenschaftliche Hinwendung zum Willen Gottes, eine einseitige Hingabe an Gott allein und eine allseitige Absage an den Geist der Welt. Zu dieser dringend nötigen Anerkennung der Herrschaft Gottes gehört ganz wesentlich die Bejahung und Verwirklichung der göttlichen Zuordnung der Geschlechter. Eine Christenheit, die an dieser zentralen Stelle Gott den Gehorsam verweigert, riskiert ihre Vollmacht, denn eine ungehorsame, vom Zeitgeist bestimmte Christenheit zieht den Zorn und das Gericht Gottes auf sich. Eine wirklich dauerhafte geistliche Erneuerung d. Kirche kann nicht stattfinden, wenn die göttliche Zuordnung von Mann und Frau missachtet wird. (W. Neuer, Mann u. Frau in christlicher Sicht)
"Der Glaube kommt vom Hören"(Benedikt XVI.)


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 Bernhard Joseph 25. März 2019 
 

@myschkin - Ihre Argumentation ist nicht schlüssig

"Das historische und eben nicht das biblische Herkommen ist nämlich die Achillesferse des Kardinalats. Seine theologische Begründung ist damit äußerst schwach. Es gebricht ihm an jener biblischen Argumentation, die etwa begründet, ein weibliches Diakonat nicht zuzulassen."

Ihrer Argumentation folgend, wäre doch eher konsequent, eine Abschaffung des Kardinalats zu fordern als eine weibliche Besetzung des Amtes, die weder im biblischen noch im historischen Herkommen begründbar wäre.

Es dünkt mich mittlerweile schon etwas albern, wie immer wieder versucht wird, durch allerlei argumentative Trickserei, doch noch zum Frauenpriestertum zu kommen, dem aber der göttliche Wille klar entgegensteht.


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 girsberg74 24. März 2019 
 

Passt gerade: Schluss mit lustig!

Habe in Anlehnung an kath.net/news/67350 dem Bischof der Diözese, in der ich wohne, geschrieben, dass er das mit dem „synodalen Prozess“ und dem ganzen Kram lassen soll. Denn ich legte keinen Wert auf einen falschen Segen von einem halben oder gar falschen Priester / Bischof.

Wenn er es nicht lässt, und umtriebig wie er sonst im Hintergrund ist, in dieser Sache ins Fernsehen geht, ist für ihn der Punkt der Wahrheit gekommen.


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 Montfort 23. März 2019 

@Peisistratos - Handauflegung

gibt es aber auch bei der Firmung und bei der Beichte...


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 Lautensack1 23. März 2019 
 

@ myschkin

Die Kardinäle sind primär die Kleriker der Stadt Rom (Kardinalpriester, Kardinaldiakone) und bwz. die Nachbarbischöfe des Papstes (Kardinalbischöfe). Alle anderen Funktionen (Papstwahl, Arbeit in Kongregationen der Kurie) fußt auf diesem Amt. Aus diesem Grund kann man nur Kardinal sein, wenn man dem Klerus angehört (die sogenannten 'Laienkardinäle' im Barock hatten mindestens die Niederen Weihen).


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 Montfort 23. März 2019 

Oje, oje, oje... die ersten (letzten) Diakonissenbewerberinnen?

Und schon geht's los... :-(

www.kathpress.at/goto/meldung/1743844/frauendiakonat-theologinnen-fordern-konkrete-schritte-ein


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 Selene 23. März 2019 
 

@landpfarrer

Sehr interessant, was Sie zu dieser Frage zu sagen haben.

Ich selbst war z.B. jahrelang Lektorin, habe also auch einen liturgischen Dienst ausgeübt.

Wir haben Ministrantinnen und Kommunionhelferinnen und BEAUFTRAGTE Pastoral - und Gemeindereferentinnen.

Also haupt - und ehrenamtliche Dienste für Frauen und Männer ohne Weihe, teils mit befristeter oder unbefristeter Beauftragung.


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 Peisistratos 23. März 2019 
 

@landpfarrer

Nein. Der apostolische Kanon 19 (Const. Ap. 8, 19; 4. Jh.) spricht ausdrücklich von einer Handauflegung:

"Bezüglich der Diakonissen ordne ich, Bartholomäus, an: 'O Bischof, lege ihr die Hände auf unter Anwesenheit des Prebyteriums und der Diakone und Diakonissen, und sage ihr...'"

(Περὶ δὲ διακονίσσης Βαρθολομαῖος διατάσσομαι. Ὦ ἐπίσκοπε, ἐπιθήσεις αὐτῇ τὰς χεῖρας, παρεστῶτος τοῦ πρεσβυτερίου καὶ τῶν διακόνων καὶ τQ


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 myschkin 23. März 2019 
 

@Bernhard Joseph

Das ist in der Tat so, dass das Kardinalat ans Bischofsamt gebunden wurde. Freilich könnte diese bloß historische Bindung auch wieder modifiziert werden. Das historische und eben nicht das biblische Herkommen ist nämlich die Achillesferse des Kardinalats. Seine theologische Begründung ist damit äußerst schwach. Es gebricht ihm an jener biblischen Argumentation, die etwa begründet, ein weibliches Diakonat nicht zuzulassen.


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 Bernhard Joseph 23. März 2019 
 

@landpfarrer

Bei der Diskussion um ein Frauendiakonat geht es ja nicht um eine historische Bestimmung des Amtes sondern allein darum, den Weihecharakter des Preisteramtes zu relativieren und so das Priesteramt für Frauen zu öffnen. Die Fundierung des Priesteramtes in der Apostelnachfolge soll relativiert und so letztlich aufgelöst werden. Dass damit die Auflösung des Amtes selbst einträte, ist den Aktivisten/innen des Relativismus egal, denn es geht ihnen allein um den dann bürokratisierten Posten, der mit dem Amt unauflösbar verbundene Glaube wird obsolet.

Diese Erosion des Glaubens zeigt deutlich, wes Geistes Kind diejenigen in der Kirche sind, die immer wieder von Neuem eine Diskussion anstoßen, die genau besehen völlig überflüssig ist.

Der Feminismus, der sich ja mittlerweile auch in unserer Kirche findet, sucht seine Verabsolutierung und erträgt es nicht, sich dem göttlichen Willen beugen zu müssen.


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 Rolando 23. März 2019 
 

Ulrich Motte

Keine protestantische Denomination hat Priester, wie von Jesus beauftragt, da spielt Mann oder Frau eh keine Rolle, egal wer dem Gottesdienst vorsteht, eine Gegenwärtigsetzung des Erlösungsopfer Christi gibts da nicht. Diakonissen können da auch nicht geweiht sein, da es keine Weihe gibt, sie werden nur so genannt. Es ist quasi nicht das drin was draufsteht.


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 Bernhard Joseph 23. März 2019 
 

@myschkin - Kardinal / Priesterweihe bindende Voraussetzung

Sie bringen sehr schön auf den Punkt, worum es im Grunde bei diesen Diskussionen um Frauendiakonat oder Frauenpriestertum geht; um Posten und damit Macht und sonst nichts.

Mit diesem reinen Posteninteresse geht aber ein in sich pervertiertes Amtsverständnis einher, dass die priesterliche Weihe auf den Job reduziert. Im Grunde drückt sich hier das ganze "Missverständnis" des Progressismus über das Weiheamt aus. Dieses ist keine Belohnung für das wohlfeile Vertreten einer Ideologie sondern Dienst im Sinne der Berufung durch Gott.

Es ist geradezu lächerlich, wie sich ausgerechnet diejenigen, die stets vom Missbrauch der Macht schwadronieren, genau dieser Macht bei jeder sich ihnen bietenden Gelegenheit zu bemächtigen suchen. Nicht der Verzicht auf Macht ist also der leitende Gedanken, sondern seine Erlangung.

Aus gutem Grund ist das Kardinalsamt heute kein politisches Amt mehr, sondern wird durchweg von geweihten Priestern (Bischöfen) bekleidet (siehe CIC 1917 Can. 232 — § 1) .


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 lesa 23. März 2019 

Frisches, dem Evangelium gemäßes Leben.

Mit Freude denke ich an die frohen dem Evangelium gemäßen Zeugnisse und Artikel junger Frauen hier auf kath.net und zuletzt auch in der Tagespost. Sie zeigen, dass Frauen ganz selbstbewusst zu ihren je eigenen Gaben zurückfinden, sich selbst finden in dem sie sich an diesen freuen und sie einbringen. Nichts haben Kirche und Gesellschaft nötiger! Sie lassen die alle ermüdenden, verstaubten, instinkt- und geistlosen Ellbogenkämpfe einfach außen vor. Der verkehrte Feminismus ist bald passé!


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 SpatzInDerHand 23. März 2019 

@freya: sorry, aber so einfach ist das nicht! Frauen finden wenig Gehör in der Kirche, besonders,

wenn sie fromm sind. Die Herren Geistlichen müssten ja einfach nur in eine gesunde Haltung des Zu- und Hinhörens kommen, wie sie jeder Ehemann leben muss. Aber das erleben treukatholische Frauen selten. Nur die Unruhestifterinnen, die werden allzu gut gehört! Die Herren Geistlichen treiben sehr gern ihre eigene Agenda voran, für die sie dann Öffentlichkeits- und Medienjubel bekommen, dafür vernachlässigen sie jene Frauen, die für die treue Kirche stehen und beten.

Da ist bei uns tatsächlich etwas aus der Balance - ich suche den Fehler beim Egoismus so mancher geistlicher Herren. Ein Diakonat oder Priestertum der Frau würde diese Männersünden allerdings nicht heilen!


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 priska 23. März 2019 
 

Wieso kann man es nicht mal lassen wie es ist ,die vorigen Päpste haben sich auch was gedacht dass Sie das nicht zugelassen haben.Und wir Frauen sollen uns mehr mit der Hauskirche beschäftigen ,und unseren Glauben an unsere Kinder weitergeben ,da haben wir genug zu tun.


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 freya 23. März 2019 
 

Nachtrag

Deshalb brauchen Frauen auch keine Ämter um sich selbst zu verwirklichen - es sei denn sie haben ein mangelndes Selbstbewusstsein oder leiden unter Minderwertigkeitskomplexen. In diesem Fall sind sie dafür sowieso nicht geeignet.


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 USCA_Ecclesiam 23. März 2019 

Ende der Diskussion

Wenn man also zu einem solchen Ergebnis gelangt ist, kann dieses unsäglich überflüssige Thema ja endlich zu den Akten gelegt werden.


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 freya 23. März 2019 
 

Gott gab den Männern das Amt und uns Frauen die Prophetie

sagt uns die hl. Hildegard - und die muss es wissen! Deshalb verpassen Frauen auch nichts, wenn sie kein Amt in der Kirche innehaben - im Gegenteil: Gott hat die Frauen mit reichlichen Gaben und Fähigkeiten ausgestattet, dass ein geistliches Amt sie nur einengen und behindern würde.
Frausein und Amt in der Kirche anstreben, passt


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 myschkin 22. März 2019 
 

Für Frauen,

die in der Kirche einflussreiche Positionen innehaben sollten, könnte ja ein neuer Weg - abseits dieser ineffektiven Diskussion übers Amt der Diakonin - innerhalb der kirchlichen Hierarchie geschaffen werden.

Da könnte schlussendlich auch ermöglicht werden, dass weibliche Kardinäle ins Papsts-Wahlgremium einrücken. Denn die Erhebung zum Kardinal ist ja bis heute kein Akt der Weihe. Warum soll nicht bspw. eine fromme Äbtissin, eine bedeutende Hochschullehrerin oder eine Ordensgründerin von höchstem Renommee den Papst mitwählen?

Ich weiß, dass ich mit dieser Frage einen Stein ins Feuer werfe, aber ich halte die Frage eines weiblichen Kardinalats tatsächlich für
einfacher lösbar als das Weiheamt für Diakonninen.


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 Konrad Georg 22. März 2019 
 

Oh jemine,

unser Papst hat immer noch keinen Dreh gefunden, wie er das Ergebnis verkünden soll.

Solch ein Gedanke taucht im Hirn eines fundamental gläubigen Katholiken auf. Ein Jammer.


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 landpfarrer 22. März 2019 
 

@Lämmchen

Dass die Diakoninnen oder Diakonissen der Alten Kirche keine liturgischen Dienste vollzogen kann man so wohl kaum sagen.Zum Beispiel ist ja auch ein Ministrantendienst oder ein Lektorendienst ein liturgischer Dienst. Die altkirchlichen Diakoninnen wurden nach Auskunft der Quellen z.B. für die Krankenkommunion bei Frauen gesandt oder assistierten bei der Salbung an Frauen im Zusammenhang der Taufe. Stärker wohl im Orient als im Westen weil dort kulturell bedingt Männer nicht ohne weiteres eine alleinstehende Frau besuchen konnten. Die Frage ist, ob diese Diaakoninnen/Diakonissen eine sakramentale Beauftragung hatten oder nicht bzw. ob die "Diakoninnenweihe" sakramentalen Charakter hatte. Dies wird mit guten Gründen von der Forschung verneint, da wohl bei der Weihe eine Handauflegung nicht stattfand. Andererseits ist festzustellen, dass der Begriff, was ein Sakrament ist oder nicht, im Altertum nicht so präzise war. Teilweise wurde "Sakrament" genannt, heute "Sakramentale" heisst.


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 Schroedel 22. März 2019 
 

Jesus

... ich bin dieser Thematik so überdrüssig! Ich möchte von meiner Kirche vom Glauben hören! Nicht von Posten und Pöstchen! Schämt Euch, Alle!


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 jadwiga 22. März 2019 

Ich wundere mich warum sucht man BEWEISE für weibliche Diakone? Wenn man die GRÜNDE
suchen würde, dann wäre man sicherlich findig.
Mir persönlich wäre lieber eine demütige Frau, die die Zehn Gebote lebt, als ein perverser Priester, der entweder heimliche Geliebte hat oder Kinder missbraucht. Obwohl ich eigentlich gegen die weibliche Diakonie bin...

Jadwipkarpaten2


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 Selene 22. März 2019 
 

Die Diakonissen

der frühchristlichen Kirche waren offenbar keine Diakoninnen, hatten also kein Weiheamt inne.

Die Begriffe muss man auseinander halten.

Die Diakonissen in der evangelischen Kirche sind eine Art Ordensgemeinschaft und meist in der Krankenpflege tätig. Leiden aber übrigens auch unter Nachwuchsmangel.


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 Lämmchen 22. März 2019 
 

@Peisistratos

Sie verwenden mal den Begriff Diakoisse und mal weibliche Diakon. Da kommt wohl auch die Verwirrung her. Es gab Diakonissen, ich bezeichne sie hier jetzt mal deswegen nur so, weil es keine Diakoninnen gab, die u. a. auch liturigsche Dienste ausführten. Also eher Diakonissen, wie sie in der protestantischen Kirche auch bekannt sind - wobei diese auch Diakoninnen haben, die allerdings (zumindest in der Württembergischen Kirche) keinerlei liturgische Dienste ausüben.

Man hat in der Vergangenheit in der kath. Kirche versucht, den Unterschied durch den Gebrauch des Begriffs "Diakonisse" klar zu halten.


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 Ulrich Motte 22. März 2019 
 

Rolando: Bei "DEN" Protestanten?

Bei Protestanten gibt es Diakoninnen und Pastorinnen. Aber es gibt auch viele Millionen Protestanten, bei denen es solche nicht gibt, und im Gegensatz zur katholischen Kirche auch niemals Frauenpredigt in Gottesdiensten noch Frauen in Gemeindevorständen.


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 Fides Mariae 22. März 2019 
 

Entscheidung verschieben bringt nichts

Da sieht man wieder die Sinnlosigkeit der Einsetzung von "Kommissionen", die sich den unangenehmen Fragen erst einmal ausgiebig historisch widmen und die Entscheidung bloß verschieben.

Ich würde mir wünschen, dass Papst Franziskus einfach nein sagt, ob es ihm gefällt oder nicht, und basta. Was hat es gebracht, dass nach dem Konziel männliche verheiratete Diakone eingeführt wurden, die ja auch nicht Priester werden können? Bloß Unruhe und Augenauswischerei.

Ich wünsche mir, wie würden unsere Priester und ihr heiliges Amt samt dem Zölibat, der sie zum Dienst an uns allem, dem Kirchenvolk, freistellt und ihr Herz ausschließlich auf Gott richtet - wenn er richtig gelebt wird -, endlich wieder schätzen. Dieses ständige Kurven unserer Kirchenleitung entlang der Frontlinie zum Zeitgeist nervt mich nur mehr.


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 Stanley 22. März 2019 
 

Keine Beweise für weibliche Diakone?

Wenn mich nicht alles täuscht, dann waren das die urchristlichen Nonnen in den Vorläuferorden der heutigen Nonnenklöster.

Wie lange gibt es die Bezeichnung "Nonne" denn in der Kirchengeschichte?

"In seiner apostolischen Konstitution Sponsa Christi führte Papst Pius XII. die Wesenszüge des gottgeweihten jungfräulichen Lebens, die mystische Anverlobung an Christus und die entsprechenden Grundlagen des kanonischen Rechts wie auch die Regularien aus, auf denen das Leben der Nonnen beruht. Die früher in manchen kontemplativen Orden bestehende weitere Unterscheidung zwischen Chorschwestern (auch Chorfrauen) und Laienschwestern wurde hingegen bereits durch das Dekret über die zeitgemäße Erneuerung des Ordenslebens, Perfectae caritatis in Folge der Reformen des Zweite Vatikanische Konzils zugunsten eines „einzigen Standes von Schwestern“ aufgehoben." (Wikipedia)

Es kann also gut sein, dass z. B. Chorfrauen und Laienschwestern in der Frühzeit des Christentums als weibliche Diakone galten.


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 wedlerg 22. März 2019 
 

Vermutlich mit Rücksicht auf die Amazonassynode und die dt. Kirche

wird das Ergebnis noch geheim gehalten. Man wird schon einen andern Weg finden, das Lieblingsthema der Nach-68er Kirchenfraktion weiter zu erhalten.


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 Peisistratos 22. März 2019 
 

@Rolando

In meinem Beitrag hatte sich ein Fehler eingeschlichen, das war eine reine Unachtsamkeit von mir und steht in keiner der Quellen, die angegeben hatte. Eine Diakonissenweihe gab es eben schon:

Apostolische Konstitutionen und Kanones (Constitutiones Apostolorum) Buch 8,
Nr. 19:
https://www.unifr.ch/bkv/kapitel3179-18.htm
Nr. 20:
https://www.unifr.ch/bkv/kapitel3179-19.htm

Vgl. RAC 3 (1957) 920 s.v. Diakonisse.

So einfach ist das alles leider nicht!


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 Zeitzeuge 22. März 2019 
 

Liebe Kirchental u.a.:

Ich bin ebenfalls davon überzeugt, daß
die historisch feststehenden Diakonissen
von interessierten Kreisen zu "Diakoninnen", also mit sakramentaler Weihe, mutieren sollen, was nicht möglich ist, da der sakramentale Ordo
Männern vorberhalten ist.

Über die Diakonissen und ihre Funktionen bestand noch nie ein Zweifel, vgl. Bartmann, Dogmatik, Bd. 2, S. 448/49 von 1932(!), der u.a.
Epiphanius(+403) zitiert:
"Obschon es einen Ordo der Diakonissinnen in der Kirche gibt, so ist er doch nicht für die priesterlichen Funktionen oder für eine ähnliche Dienstleistung eingesetzt, sondern, daß er für die gute Sitte des
weiblichen Geschlechts Sorge trägt"
(Haer.79,3), es gab also lediglich eine
nichtsakramentale Weihe!

Peter Hünermann (1929) ist ein führender deutscher Neo-Modernist, mehr
über ihn im gleichnamigen Artikel in der kathpedia, ein typischer Relativist!


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 Rolando 22. März 2019 
 

Peisistratos

Wenn sie nicht geweiht waren, waren sie keine Diakonissen, sie werden halt so genannt. Zum Taufen, zur Hilfestellung ist keine Diakonisse nötig, das kann jeder Laie. Es wird halt mit allen Mitteln versucht, Quellen zu finden, ob sie authentisch sind ist schwer nachprüfbar. Es kann aber im Sinne Jesu keine gegeben haben.


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 Kirchental 22. März 2019 

@peisistratos

Das ist auch mein Wissensstand. Die Diakonissen waren bei der Taufe der Frauen erforderlich, weil ja früher Ganzkörpertaufen üblich waren - und zum An- und Auskleiden weibliche Hilfe für die Frauen nötig war.

Aber offenbar verschwand mit dem Erfordernis auch der Dienst. Nur Kichenhistoriker Wolff würde aus der einmaligen Existenz einen Anspruch für die Ewigkeit ableiten. Manchmal erübrigen sich bestimmte Institutionen, manchmal erkennt man, dass sie sich nicht bewähren.

Heute jedenfalls besteht in meinen Augen wirklich kein Bedarf für weibliche Diakone. Jede Frau, die sich in der Kirche "einbringen" will, findet genügend Möglichkeiten. Wenn es unbekannt mit Weihe sein muss, steht für mich nur Standesdünkel dahinter.


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 Rolando 22. März 2019 
 

lakota

Alle heilgen Frauen der 2000jährigen Kirchengeschichte waren der gleichen Meinung wie Sie, Sie können daher nicht falsch liegen :-)


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 Peisistratos 22. März 2019 
 

Dieser Artikel kann so nicht stimmen!

Das es in der Alten Kirche keine Diakonissen gegeben habe, kann so nicht stimmen, und ich glaube auch nicht, dass das im Rom so behauptet worden ist. Es hat sie gegeben, man konsultiere z.B folgendes Standardwerk: Reallexikon für Antike und Christentum III (1957) 917–928 s.v. Diakonisse.

Leichter für die Allgemeinheit zugänglich:

http://kath-info.de/frauendiakonat.html

Ich beschäftige mich als Althistoriker auch mit der Geschichte des spätantiken Christentums und treffe in den Quellen ständig auf sie. Was in der Tat nicht der Fall ist: Man hat ihnen niemals Weihe und priesterliche Funktionen zugestanden (und darum geht es ja in der modernen Diskussion). Ihre Aufgaben lag in der Frauenkatechese und der Taufe von Frauen, Sorge für Witwen.


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 lakota 22. März 2019 
 

@Tisserant @Rolando

Ich bin zwar eine Frau, aber ich kann Ihren Aussagen nur voll zustimmen!


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 Rolando 22. März 2019 
 

Tisserant

Ja, so ist es, sie kritisieren die „Macht“ der Männer im Priesteramt, wollen aber selbst die Macht übernehmen, die dann nicht mehr kritisiert werden darf. Die Priester haben keine „Macht“, sondern eine Vollmacht, die ein Dienst ist, z.B. die Macht, Sünden zu vergeben. Diese Macht werden Frauen niemals haben, ist so.


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 Tisserant 22. März 2019 

Ich kann diese linken Feminismus nicht mehr ertragen! Dieser hat schon genug zerstört in Gesellschaft und Kirche!
Machtorientierte Mannfrauen mit dem Hang zur absoluten Selbstdarstellung und Narzismus haben wir so schon zur Genüge in allen Bereichen und in den Kirchen vor Ort.
Frauen können heute doch schon sich in der Kirche austoben.
Hier geht es nicht um das Diakonat sondern um das Priestertum für Frauen. Das Diakonat dient hier lediglich als Hintertür.
Aber bitte, wer eine Kirchenspaltung will dann tut es.
Genug zerstört wurde bisher ja schon, Dank den feministischen Gender Ideologen. Unsere Gesellschaft ist zerstört worden durch diese.
Wenn man den bröckelnden Rest von Kirche in Europa ebenfalls dem Erdboden gleich machen will, dann führe man es ein.


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 Herbstlicht 22. März 2019 
 

Umwege!

Falls Franziskus wirklich vorhaben sollte, weibliche Diakone einzusetzen -entgegen des jahrhundertealten Fehlens eines solchen Amtes- wird er sich garantiert eine passende Strategie einfallen lassen, um dies zu erreichen.
Ich halte ihn für ziemlich machtbewusst.


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 Rolando 22. März 2019 
 

Das hätte ich ihnen auch sagen können,

weibliche Diakone kann es nicht gegeben haben, da das Weiheamt von Jesus den Männern an- und aufgetragen wurde.
Bei den Protestanten gab, gibt es sie, ist aber nicht konform mit der Hl. Schrift, wie auch der ganze Protestantismus nicht mit der Bibel vereinbar ist.


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 nazareth 22. März 2019 
 

Danke für die Veröffentlichung dieser info. Rückbesinnung auf die Schöpfungsordnung tut Not. Gott hat Mann und Frau gleichwertig geschaffen. Einzigartig in Aufbau und Aufgaben fügen sie sich gemeinsam ergänzend in ein neues Ganzes. Dass nicht "Rollen" Wert oder Minderwert bestimmen sondern das Sein und die primäre Berufung, sich Gott und der Welt in seiner Ganzheit zur Verfügung zu stellen. Das kann bei einem Witwer Kinderdienst sein und bei Kriegsfrauen der Bau einer Kirche. Das war alles da. Aber Gott hat ein Geheimnis zur Entfaltung in jede Berufung gelegt die fruchtbar werden soll und leuchten. Ich glaube der hebräische Urtext der Schöpfung und die jüdische Sabbatfeier sind für uns Christen eine Quelle der Inspiration und des Begreifens, wie weise und gewaltig Gottes Plan ist. Die Lehre der katholischen Kirche bezüglich "Ämtern" wird viel klarer. Vergleiche biblisch die Übersetzung von Mann und Frau hebräisch, dazu auch Jo Croissant"Die priesterliche Frau", Verkündigung fehlt hier.


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 Chris2 22. März 2019 
 

Das macht man heute so.

Auch bei Abstimmungen (so haben die Grünen die "Doppelspitze" durchgedrückt) uns selbst unter Historikern (als eine Kommission die deutschen Opferzahlen in Dresden nochmals von 75.000 auf 25.000 drückte, bezeichnete das ein Mitglied im Radio als "Erfolg". Ob er das persönlich als Erfolg sah, oder ob das der Auftrag der Kommission war, verriet er dem geneigten Zuhörer leider nicht.


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 Lämmchen 22. März 2019 
 

altbekannt

diese Sache wurde bereits vor einigen Jahren untersucht und die Ergebnisse auf der Website des Vatikan veröffentlicht. Dass Papst Franziskus trotzdem erneut eine Untersuchung in Auftrag gegeben hat, lässt rückschließen, dass er ein andere Ergebnis gewünscht hat


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 Chris2 22. März 2019 
 

So so, der Papst

soll also diesen negativen Befund also zurückhalten, sagt sogar ein Insider und Befürworter des "Diakonates der Frau". Passt ins Bild. Vielleicht schaukelt das Schifflein Petri gar nicht so sehr wegen der Stürme des Zeitgeistes, sondern vor allem, weil Petrus hektisch hin- und (hoffentlich auch) herrennt?


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 Eliah 22. März 2019 
 

Die Lösung: Weiterforschen!

Es gibt doch eine ganz einfache Lösung für dieses Problem: Weiterforschen! Wenn man die richtigen Leute daran setzt, werden die schon Beweise für alle gewünschten Egebnisse finden...


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