Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  8. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  13. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  14. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

Erste Christin im Parlament von Bangladesch

15. Februar 2019 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Anwältin Gloria Jharna Sarker will sich für Frauen und Minderheiten einsetzen


Dhaka (kath.net/KAP) Erstmals zieht eine christliche Frau ins Parlament von Bangladesch ein. Mit der katholischen Rechtsanwältin Gloria Jharna Sarker (Foto) sitzt erst zum dritten Mal seit der Unabhängigkeit des Landes von Pakistan 1971 ein Christ in der Nationalversammlung, berichtete die asiatische Nachrichtenagentur Ucanews am Mittwoch. Die zweifache Mutter gehört der Regierungspartei Awami-Liga an, welche die Wahlen Ende Dezember klar für sich entscheiden konnte. Die zuständige Wahlkommission bestätigte am Mittwoch die Nominierung Sarkers durch ihre Partei.

Sarker stammt aus der von Armut geprägten südlichen Küstenregion Khulna und war schon bisher in diversen kirchlichen und interreligiösen Vereinigungen aktiv. Sie sprach von einem "Sieg für alle" und äußerte sich dankbar "gegenüber Gott, den vielen Frauen und der christlichen Gemeinschaft", die sie unterstützt hätten. Sie wolle sich in ihrer Position besonders für die Ermächtigung und Entwicklung der Frauen sowie für die Rechte der christlichen Minderheit in Bangladesch einsetzen. Die rund 600.000 Christen bilden unter der mehrheitlich muslimischen Bevölkerung des 160-Millionen-Einwohner-Landes eine verschwindend kleine Gruppe.


Zu den vorrangigen politischen Anliegen der Christen in Bangladesch gehören laut Nirmol Rozario, Präsident der Christlichen Gesellschaft des Landes, u.a. der arbeitsfreie Ostersonntag, das Ende des Landraubs von Christen durch Muslime, der Schutz der Minderheiten sowie die Einrichtung eines Ministeriums für Minderheiten. Der Parlamentseinzug Sarkers sei für Frauen eine Inspiration. Man freue man sich sehr und hoffe, dass sich die Christin für die genannten Anliegen wie auch für die Rechte der anderen Minderheiten besonders einsetzen werde, sagte Rozario.

Neben Gloria Jharna Sarker ist mit Jewel Areng derzeit auch ein weiterer Katholik Parlamentsabgeordneter. Areng gehört dem indigenen Volk der Garo an und sitzt bereits in zweiter Amtsperiode in der Nationalversammlung. Sein 2016 verstorbener Vater Promode Mankin war der erste christliche Parlamentarier des Landes. Er war vier Amtsperioden lang tätig und gehörte als bisher einziger Christ als Kulturminister auch einer Regierung von Bangladesch an.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bangladesh

  1. Erzbischof: Katholiken in Bangladesch eine doppelte Minderheit
  2. Bangladesch: Junge katholische Frau von Menschenhändlern verschleppt
  3. Bangladesch: Christen sind doppelt diskriminiert






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - MONTAG ANMELDESCHLUSS!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  5. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  8. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  9. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. Nicht spektakuläre Gesten sondern kleine Taten der Treue

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz