Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. "Vaccine Amen"
  5. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  6. Panik in Magdeburg
  7. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  8. Leo XIV. möchte bei 'Alter Messe' 'konkrete und großzügige Lösungen'
  9. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  10. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  11. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  12. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  13. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  14. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  15. Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung

Fünf Heilmittel gegen Traurigkeit nach Thomas von Aquin

17. Februar 2019 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Weinen, seine Trauer mit einem Freund teilen, Baden und Schlafen gehören zu den Mitteln, die der hl. Thomas von Aquin gegen die Traurigkeit empfiehlt.


Florenz (kath.net/jg)
Im Leben jedes Menschen gibt es Zeiten, in denen die Traurigkeit unsere Stimmung trübt. Der hl. Thomas von Aquin (1224 – 1274) hat in der Summa theologiae (S. th. I-II, q. 38) fünf Mittel dagegen vorgeschlagen. Carlo de Marchi, ein Priester des Opus Dei, hat sie auf einer Konferenz in Florenz im Januar 2016 zusammengefasst.

1. Sich etwas Gutes gönnen

Das erste Mittel, das Thomas von Aquin vorschlägt, ist, sich etwas zu vergönnen, das man gerne mag. Das kann durchaus auch etwas Materielles sein, wie ein gutes Glas Wein. Auch Jesus habe gerne an Gastmählern und Festen teilgenommen, als er auf Erden war, sagt de Marchi.


2. Weinen

Wenn wir den Schmerz in uns verschlossen halten, betrübt sich die Seele immer mehr. Wenn wir ihn nach außen lassen, dann verteilt sich die innere Spannung nach außen und mildert somit den inneren Schmerz, schreibt Thomas von Aquin. Durch das Weinen lässt die Seele einen Schmerz los, der lähmend sein kann, sagt de Marchi. Er erinnert daran, dass auch Jesus geweint hat.

3. Sich einem Freund anvertrauen

Das Mitleid, das ein Freund empfindet, ist Ausdruck seiner Liebe. Diese wirkt gegen die Trauer. Eine kurze Nachricht oder ein Anruf bei einem guten Freund genügt oft, damit die Situation nicht mehr ausweglos erscheint, sagt de Marchi.

4. Die Wahrheit betrachten

Das Betrachten der Wahrheit, insbesondere der göttlichen Wahrheit und der erhofften zukünftigen Glückseligkeit bereitet Freude und mindert die Trauer, schreibt Thomas von Aquin. De Marchi verweist auf den „Glanz der Wahrheit“, der in den Schönheiten der Natur, der Kunst oder Musik gefunden werden kann. Sie können ein wirksames Mittel gegen die Trauer sein.

5. Baden und Schlafen

Diesen Vorschlag würden wir von einem mittelalterlichen Theologen vielleicht nicht erwarten, sagt de Marchi. Die Wirksamkeit dieses Mittels zeigt die enge Verbindung von Leib und Seele im Menschen. Auch körperliche Heilmittel können Leiden der Seele mildern.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Trauer

  1. Scharfe Kritik an Totendiamanten durch Berliner Bischöfe
  2. Abschied von meiner Großmutter
  3. Ist die christliche Bestattungskultur bedroht?
  4. Trauergemeinde rammt Kirchentür mit Bagger ein
  5. Schönborn: Tiefe Betroffenheit nach Flugzeug-Absturz






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Panik in Magdeburg
  7. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  8. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  9. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  10. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  11. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  12. Leo XIV. möchte bei 'Alter Messe' 'konkrete und großzügige Lösungen'
  13. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  14. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  15. Eine wundertätige Medaille für Priscilla Presley

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz