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Anglikanischer Erzbischof: Kein Problem mit Konversionen zu Katholiken

1. Februar 2019 in Weltkirche, 46 Lesermeinungen
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So lange man Christus nachfolge, sei es nicht wichtig, ob man Anglikaner, Katholik, Lutheraner oder Angehöriger einer anderen christlichen Konfession sei, sagt Justin Welby, Erzbischof von Canterbury.


Canterbury (kath.net/jg)
Justin Welby, der anglikanische Erzbischof von Canterbury und geistliches Oberhaupt der Anglikanischen Kirche, ist einverstanden, wenn Angehörige seiner Gemeinschaft in die katholische Kirche eintreten, berichtet der Catholic Herald.

In einem Interview mit dem Magazin The Spectator wurde Welby gefragt, wie viele Kleriker der Anglikanischen Kirche katholisch geworden seien. Schätzungen würden davon ausgehen, dass bis zu zehn Prozent der katholischen Priester in England und Wales früher Pastoren der Anglikaner gewesen sein könnten.

Er mache sich darüber nicht viele Gedanken, antwortete Welby. „Vor allem wenn sie nach Rom gehen, das so eine Inspirationsquelle ist“, fügte er wörtlich hinzu.

Der anglikanische Erzbischof erzählte dann von einer E-Mail eines alten Freundes, der zur katholischen Kirche konvertiert sei. Er habe geantwortet, dass er einverstanden sei, so lange sein Freund seiner Berufung folge, so lange er Christus folge.

Welbys Offenheit gilt nicht nur gegenüber der katholischen Kirche. „Wir müssen Jünger Jesu Christi sein. Mir macht es nicht wirklich etwas aus, ob es die Kirche von England oder Rom oder die Orthodoxie oder Pfingstkirche ist oder ob es die Lutheraner oder Baptisten sind. Alle sind treue Jünger Christi“, sagte er wörtlich.

Ob er selbst geneigt sei, in die katholische Kirche zu konvertieren, fragte der Journalist des Spectator. „Das würde wohl ein bisschen Aufsehen erregen, sogar heutzutage“, antwortete Erzbischof Welby lächelnd.


Foto Erzbischof Welby: www.durham.anglican.org



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Lesermeinungen

 lesa 4. Februar 2019 

Glaubensweitergabe in Kurzform

@Bernhard Joseph: Zwar hat @Zeitzeuge zunächst recht: da @Hardt auf "Katholische Argumente" scheinbar von vornherein nicht bereit ist, einzugehen scheint die Diskussion mit ihm sinnlos. Diese Distanzierung durch @Zeitzeuge ist m.E. angebracht. Aber Ihren Einwand, "mir scheint es dennoch notwendig, hier im Forum bestimmten Versuchen der ideologischen Einflussnahme entgegenzuwirken, da ja auch Menschen hier lesen, die noch im Glauben unsicher sind und Glaubenszweifel haben" kann man nur unterstreichen. Sie, werter @Bernhard Joseph, @Zeitzeuge, @Montfort und andere haben nicht wenig zu bieten an oft hochqualifizierter "Kurzkatechese" und begründeten Argumenten. Sehr viele lesen keine Bücher, aber sind interessiert an derlei Kommentaren, die in unserer Zeit wahrscheinlich ein wichtiges Stück und eine mögliche Form der Glaubensweitergabe darstellen.
Und wer weiß: Vielleicht denkt auch @Hardt darüber nach? Dass er sich hier einbringt, zeugt jedenfalls von Interesse.


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 Bernhard Joseph 4. Februar 2019 
 

Werter Zeitzeuge, werter Montfort

mir scheint es dennoch notwendig, hier im Forum bestimmten Versuchen der ideologischen Einflussnahme entgegenzuwirken, da ja auch Menschen hier lesen, die noch im Glauben unsicher sind und Glaubenszweifel haben.

Dass wieder einmal ein Jesuit Vorkämpfer der Glaubensverwirrung ist, erstaunt im Grunde nicht, ist doch dieser Ordner mittlerweile derart verweltlich, aber gepaart mit einer kruden Esotherik, dass einem nur Angst und Bange werden kann.


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 Montfort 3. Februar 2019 

@Zeitzeuge, @Bernhard Joseph - Immerhin verschafft uns @Hardt hier viele lehrreiche Entgegnungen

von Ihrer Seite. Danke!

Roger Lenaers SJ war ja bei @Hardt schon "durchzuriechen", dich wollte ich ihm nicht vorschnell unterstellen, dessen Behauptungen anzuhängen - nun hat er ihn selbst genannt.

Das bestärkt much in der annahme, dass es sich bei @Hardt um einen "alten Bekannten" handelt , der früher unter anderem Nick-Namen dieselben kruden Ideen verbreitet hat.


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 Zeitzeuge 3. Februar 2019 
 

Werter Bernhard Joseph, lesa, Monfort!

Es ist schon sehr bemerkenswert, daß hier
ein Fan der hochbetagten Renegaten um Halbfas & Co. mit dem Mann, der einst als
Jesuit den Antimodernisteneid geschworen hat, als Zugabe versucht, kath.net für eine Propaganda in eigener Sache zu vereinnahmen!

Eine Art neognostischer Relativismus ist
Haus und Gefängnis dieser Menschen!

Ein Dialog mit diesen ist von vorneherein sinnlos, da eine gemeinsame
Grundüberzeugung, nämlich die vorbehaltlose Anerkennung der kath. Glaubenssätze nicht vorhanden ist.

Das Forum nennt sich kath.net, also
ist für die normalen User/innen hier
der kath. Glaube Richtschnur, wer sich
darüber wundert, macht sich einfach nur lächerlich!

Panentheismus ist geanuso wie Pantheismus mit dem genuinen christlichen Glauben absolut unvereinbar
und das wissen deren Anhänger ganz genau!

Online-Lit.: P. Engelbert Recktenwald

kath.info - Gotteskrise - Wie der Theologe Nobert Scholl sie überwinden will

kath.net vom 07.12.2010 - 29261

Irrlehren eines Jesuiten


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 lesa 3. Februar 2019 

Sein Wort und sein Dasein sind der feste Grund der Welt

"Das Ja an den Herrn verlangt die unbedingte Annahme seines Wortes, seiner ganzen Wesenheit, seiner Gegenwart. Denn nicht allein im Wort oder gar in der Schrift lebt der Herr; er ist da, er ist in einem immer­währenden Kommen begriffen im Sakrament. Vielleicht vermag unsere Liebe keine größere Tat zu vollbringen, als den Worten zu glauben: Das ist mein Leib. Mit diesem Glauben geben wir uns selber hin; wir fragen nicht mehr, wir wissen nur: er hat so gesprochen, und diese Worte sind wahr. Denn er ist die Wahrheit selber; seine Worte, sein Dasein sind der feste Grund der Welt“ (Reinhold Schneider).


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 lesa 3. Februar 2019 

Kirche ist zuallerserst Eucharisitiegemeinschaft

Kirche ist zuallererst Eucharistiegemeinschaft. Dort ereignet sich das Neue, das die Kirche von allen anderen Gemeinschaften unterscheidet. Gott rührt uns an. Gott gibt sich uns. Gott wird unser Brot, so dass wir anfangen, von ihm zu leben und damit wirklich zu leben. Zeit und Ewigkeit durchdringen sich; in unsere Zeit tritt das herein, was stärker ist als der Tod. Wir empfangen eine Nahrung, die nicht im Stirb und Werde auf- und untergeht; wir empfangen eine Nahrung, die bleibt und uns ins Bleibende hineinführt. Und so werden wir Gemeinschaft: von der Eucharistie, vom Ostergeheimnis des gestorbenen Weizenkorns her." (Joseph Ratzinger)


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 Bernhard Joseph 3. Februar 2019 
 

@Hardt / Orthopraxie

Wie Schopenhauer richtig feststellte, kann auf Grundlage der reinen Vernunft moralisches Handeln nicht begründet werden. Kants Kritik der praktischen Vernunft lebt von bloßen Setzungen, die man anerkennen kann, wie man auch Glaubenssätze (Dogmen) anerkennt.

Es gibt aber ein viel gewichtigeres Argument gegen eine Utopie im Gewande der Orthopraxie. Es wurde von Th.W. Adorno formuliert, ich glaube in der Minima Moralia. Adorno geht dem Gedanken nach, dass alle Utopien eines glücklichen, befreiten Menschheitszustandes übersieht, dass in ihm nur die dann noch Lebenden partizipieren. Diejenigen, die auf dem Weg zu diesem "Glück" ohne Trost im Elend ihr Leben hätten lassen müssen, seien von der Hoffnung eben nicht erfasst. Damit bliebe aber das Leben(Sein) als solches immer ein Gescheitertes. Nur wenn es ein Leben nach dem Tod gäbe, das dieses Leid aufhebt, könne das Dasein erst bejaht werden. Genau diese Hoffnung fundiert sich in der Otrhodoxie, niemals in der Othopraxie!


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 Bernhard Joseph 3. Februar 2019 
 

@Hardt / andere "Auffassungen"

Natürlich gibt es keinen Glaubenszwang, dies mal vorausgeschickt. Da wir freie Wesen sind, können wir uns dem Glauben verschließen. Es gibt weder einen Beleg im positivistischen Sinne für die Existenz Gottes noch gegen die Existenz Gottes, da der Positivismus Erkenntnis lediglich auf die Erscheinung der Materie reduziert. Dass das im Grunde ein die Erkenntnis verkürzendes Denken ist, hat schon John C. Eccles erkannt.

Zur Orthopraxie
Das Gerede vom Vorrang der Othopraxie unterschlägt die grundlegende Frage, dass ohne Othodoxie der Orthopraxie die Rechtfertigung fehlt. Was richtiges Handeln sein soll, ergibt sich nicht aus der Handlung selbst, sondern aus dem Daseinssinn. Die Frage muss also ersteinmal beantwortet werden, ob es einen Sinn im Dasein gibt und wie und ob dieser bestimmt werden kann. Das leistet aber keine Orthopraxie, die lediglich von der Setzung lebt, es sei im Leben sinnvoll, moralisch zu handeln. Dies ließe sich auch bestreiten - lesen Sie hierzu Athur Schopenhauer!


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 lakota 3. Februar 2019 
 

@Hardt

Erklären Sie mir doch mal wie Sie einerseits von Jesus schreiben können, andererseits: "Gott ist der Seelengrund des Menschen. Gott ist keine Person. Gott ist kein Wesen. Gott ist nicht einmal etwas Seiendes. Gott ist reine Intellektualität und sonst gar nichts."

Wie kann Jesus dann der Sohn Gottes sein? Aber das glauben Sie vermutlich gar nicht. Sorry, Sie tun mir leid, das was Sie hier zusammenfaseln hat mit dem Glauben an den einen Gott und an Jesus Christus dem Sohn Gottes nichts zu tun.
Das ist alles, bloß nicht katholisch, nicht mal christlich.


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 Hardt 3. Februar 2019 
 

@Bernhard Josef

Dank für Ihren Post und für Ihre kluge Analyse*. Gerne werde ich C.S.Lewis lesen, möchte allerdings bemerken, dass es sicherlich in gleichem Maße wichtige Werke anderer Theologen, Philosophen und ja, auch Physiker gibt, die exakt andere Auffassungen vertreten. Beispielhaft möchte ich nennen: Teilhard De Chardin, Paul Tillich, J.A.T. Robinson, K.P. Jörns, H. Halbfas, sehr gut auch für Laien* lesbar R. Lenaers und die Physiker N. Scholl und H. Kinder (https://glaubensreform.de/media/dokumente/h_kinder/Glauben_fuer_Wissenschaftler__5.pdf).
Wichtig ist dabei zu beachten, dass wir das Göttliche weder als Lückenbüßer(für unser Nichtwissen) noch als „Opium“ (für fehlgeleitete Hoffnungen) missbrauchen.

Frage: Was ist entscheidend: die Orthodoxie oder das, was wir für unser Leben in der Nachfolge Jesu daraus ziehen, nämlich die Orthopraxie?
Hier kommt man dann wieder auf den Ausgangspunkt der ganzen Diskussion zurück: Erzbischof Welby hat sich für das Zweite entschieden.


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 Bernhard Joseph 3. Februar 2019 
 

@Hardt - zu ihrem letzten Post

Es ist sicher nicht möglich, ihnen hier in Kürze auf Ihre Gottesvorstellung zu antworten. Man muss es auch nicht, weil es gute Antworten hierzu gibt, noch dazu ohne theologischen Sprachduktus, also für Laien gut verständlich. Es handelt sich um C.S.Lewis und seine Bücher "Pardon, ich bin Christ" und "Die Abschaffung des Menschen". Beide als Taschenbücher erhältlich zu einem erschwinglichen Preis. Hier werden Ihre Gedanken ernsthaft aufgegriffen und von Lewis logisch durchdacht, insbesondere hinsichtlich ihrer letzten Konsequenzen.

Wenn Sie diese Bücher gelesen haben, können wir hier gerne weiter diskutieren, immer vorausgesetzt, Sie sind bereit ihr Gedankenmodell einer ernsthaften Prüfung zu unterziehen.


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 Diadochus 3. Februar 2019 
 

@Hardt

Da haben Sie die Katze aus dem Sack gelassen, indem Sie die Dogmen anzweifeln. Diese anzuzweifeln ist hier in einem katholischen Forum schon ein starkes Stück. Auch das Glaubensbekenntnis ist übrigens ein Dogma, das die heilige, katholische und apostolische Kirche im Gehorsam verbindlich zu glauben vorgibt. Vielleicht darf ich Ihnen noch die prophetischen Worte des greisen Simeon ans Herz legen: "Siehe, dieser ist gesetzt zum Falle und zum Aufstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird." (Lk. 2,34) An Seiner Kirche werden sich noch viele reiben und den Worten von Jesus Christus widersprechen. Allein, die Kirche wird aufrecht stehen bleiben. Sehen Sie zu, dass Sie nicht fallen. Verwechseln Sie das bitte nicht mit dem Pharisäertum, mit denen Sie die Forumsteilnehmer gleichstellen wollen. Ich sage Ihnen das im Guten.


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 Montfort 3. Februar 2019 

Werter @Bernhard Joseph und werter Zeitzeuge,

sich um @Hardt zu bemühen, scheint "vergebliche Liebesmüh'", aber natürlich ist es gut, im Forum immer wieder die Grundlagen des Glaubens auch intellektuell herauszustellen.

@Hardt scheint aber ein "alter Bekannter" in neuer Verkleidung zu sein - und das hat nichts mit Fasching zu tun, wohl aber mit Torheit oder Narretei. Dass er zum "heiligen Narren in Christus" gewandelt werde, darf man ihm aber sicherlich wünschen.


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 Hardt 2. Februar 2019 
 

Es ist schon sehr bemerkenswert, dass ein User, der ausschließlich durch das Zitieren von Gesetzen, Vorschriften und Dogmen an einer Diskussion teilnimmt, und nicht einmal durch eigene Gedanken, geschweige durch kritisches Nachdenken, Nachfragen auffällt, der wie ein "Gefangener" in seinem "Gefängnis aus Dogmen und Gesetzen" erscheint, einem theologisch gebildeten und nachdenkenden Teilnehmer wie @Bernhard Josef, Ratschlag und Unterstützung zu geben versucht. Es ist ihm offensichtlich nicht möglich, sich auch nur einmal sachlich und kritisch und mit eigenen Gedanken mit den Auffassungen Andersdenkender auseinanderzusetzen.


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 Zeitzeuge 2. Februar 2019 
 

Werter Bernhard Joseph!

Es zeugt von der Hybris eines Häretikers,
Meister Eckart quasi an die Stelle des kirchlichen Lehramtes zu setzen.

Die Bulle "In agro dominico", mit der
28 Lehrsätze Meister Eckarts verurteilt wurden, da hilft auch kein Zerreden, gilt auch für seine modernen, unkritischen "Nachbeter".

Für den Umgang mit solchen Menschen, die auch hier bei kath.net mitunter herumtrollen,
gilt u.a. uneingeschränkt
Jesus Sirach 8,3!


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 Hardt 2. Februar 2019 
 

@Bernhard Joseph

Das eigentliche Problem besteht jedoch darin, dass es den Gott, den Ihre Theologie voraussetzt, nicht gibt, nicht geben kann, denn sonst wäre er nicht Liebe, sondern ein abscheuliches Monster.

Ich möchte zur Aktualität der Gottesfrage empfehlen, einmal beim Mystiker Meister Eckhart nachzulesen: Gott ist der Seelengrund des Menschen. Gott ist keine Person. Gott ist kein Wesen. Gott ist nicht einmal etwas Seiendes. Gott ist reine Intellektualität und sonst gar nichts. Sehr deutIich wird das dann noch, wenn man wie im ersten Johannesbrief (Kap. 4) das Wort ,,Gott" durch ,,Liebe" ersetzt. Dann wird klar: Das Göttliche ist niemals außerhalb, sondern als Seelengrund das Ureigentliche des Menschen. Das Göttliche wird im Lieben und Geliebtwerden sichtbar und erfahrbar.


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 Zeitzeuge 2. Februar 2019 
 

Wer ein Dogma hartnäckig leugnet, anzweifelt oder sinnentstellend relativiert

hat am katholischen Glauben Schiffbruch erlitten. Auch ein "Exeget", der "katholisch" sein will,
ist wie jeder andere Katholik verpflichtet, ohne Vorbehalt alle Dogmen
für absolut wahr zu halten und zwar in dem Sinn, wie ihn die Kirche lehrt und
zwar in Wort und Schrift, allenfalls wäre er ein Irrlehrer und sollte sich schämen, weiter in einer katholisch-theol. Fakultät unter Missbrauch der missio canonica seine Hörerinnen und Hörer zu täuschen und zu verwirren!

Da gilt Math. 23,27 uneingeschränkt!

Bzgl. des verbindlichen Lehramtes gilt
auch für kath. Exegeten Luk. 10,16!

Gläubige Exegeten wie z.B. Alfons Deissler, Josef Scharbert, Vinzenz Hamp, Augustinus Fenz, Josef Schmid, Joachim Gnilka, Josef Kürzinger, Karl Kertelge oder Heinrich Schlier haben bewiesen, daß man auch mit gäubiger Vernunft wissenschaftl. Exegese betreiben kann, denn die "rote Linie Dogma der Kirche" wurde von den Genannten, ich habe aus dem Gedächtnis nur eine Stehgreif-Auswahl getroffen,
nie überschritten!


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 Bernhard Joseph 2. Februar 2019 
 

@Hardt - Rechtfertigung in der liberalen Theologie

Da nach Auffassung der liberalen Theologie die göttliche Ordnung lediglich einen Gesetzeszwang darstellt, die Hölle ein bloßes Schreckgespenst und alle ohnehin gerettet werden, bedarf es im Grunde weder einer Theologie noch eines wie auch immer gearteten gottgefälligen Lebens. Es ist schlicht egal, wie sich der Mensch verhält, da die abstrakt gefasste Barmherzigkeit nichts dem Sünder abfordert.

Wie in dieser Theologie Auferstehung und Gericht noch eine greifbare Bedeutung zukommen sollten, ist eine berechtigte Frage.

Eine Theologie, die nichts weiter zu sagen hat als das sich alle lieb haben sollen, erklärt ihren intellektuellen Bankrott.


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 Bernhard Joseph 2. Februar 2019 
 

@Hardt - Positivismus und Theologie

Positivismus und Theologie schließen sich aus, da für die positivistische Wissenschaft Erkenntnis immer relativ ist und es keine Gültigkeit der Offenbarungsinhalte geben kann, da diese an den Glauben gebunden sind.

Ein Wissenschaftler betrachtet die Schrift anders als ein Theologe, der aus dem Glauben heraus die Texte zu verstehen sucht. Echte Theologie ist nur aus dem Glauben heraus möglich.

Insofern sind der Wissenschaft Grenzen der Erkenntnis bezüglich Offenbarungsinhalten immanent. Schon der Glaube an den Heiligen Geist ist für den Wissenschaftler eine unübersteigbare Hürde, da dieser sich in kein positivistisches Korsett zwängen lässt.

Die von Ihnen behauptete Vorherrschaft des Positivismus genüber der Theologie ist Schein, da es um ganz unterschiedliche Erkenntnisebenen handelt.


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 Hardt 2. Februar 2019 
 

@Zeitzeuge (II)

Da kommt mir dann gerade ein Abschnitt aus der Predigt eines sehr klugen Theologen zu Lk 18,9-14 in den Sinn:

"Aber welche Bedenken hat Jesus dann gegen den frommen Pharisäer? Er hat zwar viele Tugenden, aber die wichtigste fehlt ihm: Er hat keine Menschenliebe, nur große Selbstzufriedenheit. Für Jesus sind nicht große Frömmigkeit und Gesetzestreue wichtig, sondern wie man sich zum Mitmenschen verhält. Was er bei uns sehen will, ist Liebe und Geduld und Barmherzigkeit. Und der Pharisäer ist unbarmherzig, verurteilt seine Mitmenschen, wenn sie nicht so fromm und gesetzestreu sind wie er, verachtet er sie, schimpft auf sie. Er liebt sie nicht. Er ist so voll von sich selbst, dass in seinem Herzen für Mitmenschen kein Platz mehr ist. Gott kann seine Haltung nicht als die richtige erkennen, In diesem Sinne geht er nicht gerechtfertigt nach Hause."


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 Montfort 2. Februar 2019 

Werter Zeitzeuge, danke.

Belesen wie immer.

Natürlich "Hubert Frankemölle" - ohne Schluß-R, ohne -n-, ohne -us" - muß man sich aber nicht merken. ;-)


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 Hardt 2. Februar 2019 
 

@Zeitzeuge (I)

Zum Glück sind inzwischen die Zeiten vorbei, in denen das Lehramt, das sich an Dogmen klammert, der (theologischen)Wissenschaft vorschreiben konnte was sie wie und mit welchen Ergebnissen zu erforschen hatte/durfte.
Kurz: dass die Dogmatik darauf bestehen konnte, dass ein Stück Kohle gelb sei.

Es wird allerhöchste Zeit, dass wir uns wieder auf Jesus besinnen, auf das, was er gesagt und gelebt hat und nicht auf das, was später aus ihm gemacht wurde.


Fortsetzung folgt


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 Zeitzeuge 2. Februar 2019 
 

Werter Montfort und Bernhard Joseph!

Hubert Frankemölle ist ein Musterbeispiel
deutscher, "liberaler" Uni-"Exegese" nach dem Konzil.
Als Gastautor ist er auch bei "publik-forum" aktiv und hat dort die Jesusbücher
von Papst Benedikt XVI. "verrissen", in Heft 07/2011.

Sein zeitweise Vorgesetzter, der bekannte Neutestamentler Joachim Gnilka
war viel vorsichtiger!

Auch für katholische Exegeten gilt:

Wo katholisch drauf steht, muss auch katholisch drin sein, in Wort und Schrift, unverfälscht und nicht relativistisch verzerrt!

Für alle Katholiken/innen sind die Dogmen der Kirche, dazu zählt auch die
Schriftinspiration, absolut verbindliche Glaubenssätze und zwar in dem von der Kirche gemeintem Sinn!

Wer diese anzweifelt oder gar leugnet
muss mit dem Entzug der Missio canonica bestraft werden, vgl. auch § 1364(1) CIC!

Die Konvergenz dieser "Exegeten" ist leicht zu erklären, sie sorgen dafür,
daß grundsätzl. nur Gleichgesinnte auf
die Lehrstühle kommen, wenn auch die die Hypothesen divergieren.

Auch hier gilt Math. 5,13!!


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 Montfort 2. Februar 2019 

@Hardt - Aber ja, ich weiß, von wem Sie diese Ausführungen übernommen haben,

doch die Quelle "Hubertus Frankenmölle" (ohne Schluss-R) macht die Ausführungen auch nicht vernünftiger oder gläubiger.

Die Thesen von Frankenmölle sind ja weder "Lehre der Kirche", noch allgemein anerkannt.


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 Bernhard Joseph 2. Februar 2019 
 

Ergänzung zum Verständnis meines letzten Kommentars

Mit "statischen Geschichtsprozesses" meine ich die Herrschaft des Gesetzes, wie es im Judentum dann als statische Größe verankert ist. Geschichte steht dabei immer unter der Herrschaft des (statischen) Gesetzes.

Statt Arbeiterklasse sollte man bezüglich Befreiungstheologie besser von der "Klasse der Unterdrückten" sprechen; die "Armen" in der Schrift.

Erlösung vollzieht sich also im rein Weltlichen und nicht erst im Tod. Der revolutionäre Kampf, die befreiende Tat, steht im Zentrum des "Glaubens".

Betrachtet man sich viele Predigten von Papst Franziskus, so erkennt man deutlich, dass Bergolio als Theologe der Richtung dialektische Theologie mit klar marxistischem Einschlag (Befreiungstheologie) verhaftet ist.

Dialektische Theologie kann aber keine katholische Theologie sein.


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 Bernhard Joseph 2. Februar 2019 
 

@Hardt / Rudolf Bultmann - Naherwartung / Teil II

Jesus Christus wird somit unter der Hand vom Messias zum Revolutionär umgedeutet, wobei ihm von Theologen wie Bultmann dabei durchaus noch eine göttliche Sendung zuerkannt wird.

Das Revolutionäre Jesu liegt dabei in der Aufkündigung des statischen zugunsten des dynamischen Geschichtsprozesses, der in einer bestimmten Weise der Befreiung sich vollzieht.

Den Niederschlag dieser Deutung der Sendung Jesu findet sich heute in der sogenannten "Befreiungstheologie", die Jesus als Sozialrevolutionär sieht, dessen Verkündigung sich auf ein Reich bezieht, das erst noch in der Welt geschaffen werden müsse. Dieses Reich sei ein Reich der Klassenlosigkeit, da Jesus - was durchaus stimmt - die Person unabhängig vom sozialen Status ins Zentrum gestellt habe.

Die Parusie wird zum revolutionären Endkampf, in dem die Arbeiterklasse endgültig alle Klassen überwindet und ein Reich der Gleichheit herstellt.

Der Himmel ist restlos im Irdischen aufgelöst, begründet durch den "Irrtum" der Naherwartung.


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 Bernhard Joseph 2. Februar 2019 
 

@Hardt / Rudolf Bultmann - Naherwartung

Seit Rudolf Bultmann in seinem Buch "Das Urchristentum" konstatierte: "Es bedarf keines Wortes, daß sich Jesus in der Erwartung des nahen Weltendes getäuscht hat", wird dies als Beleg herangezogen, das Jesus eben nur Mensch und nicht Gottes Sohn gewesen sei. Bultmann verschrieb sich dann der sogeannten "Entmythologisierung" der Testamente, der sogenannten dialektischen Theologie.

Der Ansatz hierbei ist, Offenbarung als rein geschichtlichen Prozess zu verstehen, der sich in Stufen vollzieht. Erlösung wird dabei selbst zu einem geschichtlichen Prozeß menschheitlicher Entwicklung. Diese dialektische Theologie hat im Hegelianismus von katholischen Theologen wie Walter Kasper dann auch im Katholischen ihren Niederschlag gefunden.

Letztlich zeichnet sich in dieser Theologie eine Analogie zum (hegelschen)marxistischen Denken ab, in dem Erlösung in der Befreiung menschlicher Unterdrückung durch den sich vollziehenden Klassenkampf sieht.


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 Bernhard Joseph 2. Februar 2019 
 

@Hardt / Bibelexegese und hermeneutische Problemstellungen

Es ist sicher unbestreitbar, dass die Evangelisten keine rein historischen Erzählungen verfassen wollten, sondern dass notwendig in die Evangelien der empfangene Glaube des Evangelisten mit eingeflossen ist. Darum sprechen wir ja von Offenbarung und nicht von Gechichtsschreibung.

Das heißt aber nicht, dass der in den Evangelien geschilderte Jesus eine Konstruktion wäre und als geschichtliche Gestalt völlig unkenntlich.

In den drei Bänden "Jesus von Nazareth" geht Papst Benedikt XVI. auf die exegetischen und hermeneutischen Deutungen ein und zeigt, dass nicht selten das Vorverständnis des Exegeten die Rictung der Exegese bestimmt.

Es ist ja gerade das Besondere der Evangelien, dass sie keine bloßen Geschichtswerke sind, obwohl sie auf konkreter Efahrung derer beruhen, die Jesus begegnet sind.


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 Bernhard Joseph 2. Februar 2019 
 

Da ist ja eine interessante Diskussion entbrannt

Es freut mich, dass mein unterer Kommentar die Reaktion von @himmerich provoziert hat und darauf folgend die fruchtbaren Antworten von Nazarene, Zeitzeuge, Monfort und Rolande.

Mir erscheint es heute immer wichtiger, klar und deutlich zu bezeugen, an was wir glauben und negative Reaktionen darauf insofern dankbar anzunehmen, weil diese Reaktionen uns ermöglichen, auf fundamentale Glaubensirrtümer hinzuweisen respektive diese deutlich zu machen.

Die größte Gefahr für den Glauben ist nicht die offene Glauzbensferne, der klare Atheismus, sondern der Scheinglaube, der unter dem Deckmandel des Relativismus sich einen "Glauben" selbst hinzimmert und diesen dann auch noch als christlich, manchmal gar als katholisch, ausgibt.

@Nazarene
Herzlichen Dank, dass Sie daran erinnern, dass die Existenz Satans keinesfalls auf Einbildung beruht. Der Kommentar von @himmerich zeigt deutlich, dass diesbezüglich heut gewaltige Glaubensdefizite vorherrschen.

@himmerich
Bitte mal Mt 15,17-20 nachlesen!


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 Hardt 2. Februar 2019 
 

@Montfort

Mit Verlaub, aber haben Sie gelesen, woher diese Ausführungen stammen und wer das ist ?


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 Montfort 2. Februar 2019 

@Hardt - Auch Sie haben KEIN katholisches Kirchen- und Offenbarungsverständnisb

"Seit dem deutschen evangelischen Theologen, Philosophen und Orientalisten
Reimarus (1694 1768) gilt dies als unmöglich, da s.E. entscheidend ist..."

Na, dann "glauben" Sie halt mit Reimarus und "s.E." als Ihrer höchsten Autorität weiter an die Unmöglichkeit der Überlieferung historisch zuverlässiger Angaben über historische Ereignisse und an die Unmöglichkeit der Offenbarung Gottes in den Worten der Heiligen Schrift.

KATHOLISCH ist Ihr Verständnis NICHT. Da stehen Sie wohl in bester (Nick-)Verwandtschaft mit @himmerich.


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 Stephaninus 2. Februar 2019 
 

Kirchenverständnis

Hier zeigt sich meines Erachtens, dass der Erzbischof von Canterbury eher ein protestantisches Kirchenverständnis vertritt denn ein katholisches.


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 Hardt 2. Februar 2019 
 

@Nazarene

Zu Ihrem Post wäre folgendes noch interessant:
Aus dem Lehrbuch von H.Frankemöller: Frühjudentum und Urchristentum (Kohlhammer 2006, S. 228)

„Von der aramäischen Jesusüberlieferung ist nichts erhalten, da die verschriftlichte Jesus-
Tradition, wie sie in den Evangelien vorliegt, bereits in Griechisch überliefert wurde.
Begründet ist dies darin, dass die Evangelisten kein historisches Leben Jesu schreiben
wollten. Seit dem deutschen evangelischen Theologen, Philosophen und Orientalisten
Reimarus (1694 1768) gilt dies als unmöglich, da s.E. entscheidend ist, wie die glaubenden
Jünger Jesus gesehen haben. Die Evangelien sind demnach Glaubenszeugnisse,
mehr oder weniger stark christologisch aus der nachösterlichen Perspektive gedeutet.
Dies besagt nicht, dass nichts historisch Zuverlässiges aus der vorösterlichen Zeit angegeben
werden kann, auch wenn die Rückfrage schwierig und die jeweilige theologische
Absicht der Evangelisten stets mit zu berücksichtigen ist.“


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 Rolando 1. Februar 2019 
 

himmerich

Lesen Sie bitte mal die Apostelgeschichte Kapitel 9 und 26, da lesen Sie, wem Saulus/Paulus begegnet ist.


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 Montfort 1. Februar 2019 

@himmerich - Wenn Sie das wirklich so glauben:

"Die Erlösung wurde erst von Paulus, der im übrigen Jesus nie begegnet ist, in die Theologie eingeführt."

- dann sollten Sie einmal die Heilige Schrift auf die Worte "Erlösung" und "erlösen" achtend durchmeditieren.

Vielleicht glauben Sie dann ja der hochbetagten Prophetin Hanna: "Zu derselben Stunde trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten." (Lk 2,38)

Und wenn Sie behaupten, Paulus wäre Jesus "nie begegnet", dann glauben Sie anscheinend weder an die Auferstehung Jesu Christi, noch sind Sie Ihm je begegnet und haben Ihn auch niemals empfangen mit reinem Mund und gläubigem Herzen in der heiligen Eucharistie.

Hoffentlich beten trotzdem (oder deshalb) viele für Sie - wie für Justin Welby -, dass Sie dem auferstandenen Herrn (und das IST Jesus Christus) als Ihrem Erlöser persönlich begegnen und Seinen Leib und Sein Blut empfangen dürfen.


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 Montfort 1. Februar 2019 

Werter @Zeitzeuge und werte @nazarene, danke für Ihre Klarstellungen

zu den leider unsinnigen und häretischen Ausführungen von @himmerich.

Er behauptet: "Jedenfalls tut der Mensch das Böse, nicht weil ein s.g. "Böse[r]" ihn dazu bringt. Das wäre Abschiebung der Verantwortung auf solch einen imaginären Bösen, sondern weil das Gute so oft das Schwerere ist und der Mensch schwach ist."

Er lastet er damit die GESAMTE Verantwortung für die Sünde der Menschheit (und sich) auf, was schon eine geistliche Vermessenheit ist.

Er erkennt (fast) richtig, dass das Gute oft das Schwerere "ist" - zu ergänzen wäre, dass es jedenfalls zunächst als schwerer erscheint, das Gute im Letzten aber immer das "Leichtere" (vgl. Mt 11,30) und das Böse das tatsächlich Schwere, ja die Schuld das für uns VIEL ZU Schwere ist.

Weiters behauptet er leider, der Mensch sei "schwach", folglich zu schwach für das ("schwerere") Gute - damit schiebt er, ähnlich wie Luther, dem Schöpfergott die Schuld für jeden Sündenfall zu, weil dieser zuvor ja den Menschen "zu schwach" geschaffen hätte.


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 Zeitzeuge 1. Februar 2019 
 

Justin Welby - ein sehr fragwürdiger Zeitgenosse-

hatte in der Kathedrale von Bristol Zweifel
an der Existenz Gottes geäussert!

Quellw: theguardian.com/uk-news/2014/sep/18

Als 2017 Kardinal Nichols in der Kathedrale von Westminster anläßlich
des 100. Jahrestages der Erscheinungen von Fatima England u. Wales dem Unbebleckten Herz Marien weihte,

stellte Welby am selben Tag die Kathedrale von Canterbury, in welcher der hl. Thomas Becket 1170 ermordet wurde, den Freimaurern

für eine Freimaurer- Zeremonie anläßlich der Feier
des 300. Gründungstages der Großloge von England zur Verfügung.

Er erhielt dafür von den "Brüdern"
300.000 Pfund, die für (angebliche)
Renovierungsarbeiten an der Kathedrale
benötige!

Das wurde auch innerhalb der anglikanischen Gemeinschaft kritisiert.

Quelle: beiboot-petri 100 Jahre Fatima,
die weltordnung ohne Gott


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 Zeitzeuge 1. Februar 2019 
 

Danke, nazarene für Ihre Zurechtweisung des trollenden himmerich!

Jeder Katholik, der auch nur ein Dogma
beharrlich leugnet oder anzweifelt ist
gem. § 1364(1) CIC ipso facto exkommuniziert!

Die Erlösung durch Jesus Christus ist ein christl. Grunddogma und genauso wie
die Existenz des Teufels als Versucher
vielfach in Schrift und verbindlicher Lehrtradition verankert, zur schriftgem. Begründung reichen Mark. 10,45 u. 14,24 (Wandlungsworte!) und
1 Petrus 5,8 allein schon aus, hinzu kommt die beständige Lehre der Kirche!

Wer hier solche Anschauungen verbreitet, missbraucht kath.net als
Sprachrohr für seine falschen Interessen!

Erfahrungsgemäß ist es sinnlos, mit derartigen Menschen Dialoge zu führen!

Nochmals danke ich aber Ihnen, werte nazarene, für Ihre Zurechtweisung dieses Users!


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 Zeitzeuge 1. Februar 2019 
 

Danke, nazarene, für ihre Zurechtweisung von "himmerich",

jeder Katholik, der auch nur ein einziges Dogma beharrlich leugnet oder anzweifelt
ist ipso facto exkommuniziert, vgl.
§ 1364(1) CIC!

Die Erlösung durch das Kreuzesopfer Jesu Christi, des einzigen Erlösers, ist ein christliches Grunddogma.

Die Existenz des Teufels als Versucher
ist ebenfalls ein verpflichtender Glaubenssatz!


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 Nazarene 1. Februar 2019 
 

Ein sogenannter Böser und Erlösung

@himmerich

Wie – ein sogenannter oder imaginärer „Böse“? Ist das etwa der, der Jesus 3x versucht hat?? Hat sich das Jesus also nur eingebildet?
Und wovon schreibt Paulus im
Eheser 6.12: „Zieht an die Vollrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegenüber den Anschlägen des Teufels! Wir haben ja nicht gegen Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Mächte, gegen die Gewalten, gegen die Weltherrschaft dieser Finsternis, gegen die Geister des Bösen im Reich der Himmel?“
Und spricht nicht Matthäus 1.21“ Sie wird aber einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.“ Ist Errettung von Sünden nicht Erlösung??


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 Rosenzweig 1. Februar 2019 

Die hl. Edith Stein - Konvertitin..

-
vom jüdischen zum Kathl. Glauben sagte u.a.:

„Wer gesammelt bis in die Tiefe geht, der sieht auch die kleinen Dinge in großen Zusammenhängen.“

Und Ihr bekanntes Zitat:
„Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht.“
--
Viell. braucht manches Wachsen + Reifen im Erkennen des wahren Glaubens– SEINE ZEIT..?!
Ja um dann sogar bis zur Heiligkeit zu gelangen
und wie am Vorbild der hl. E.Stein–
Sr.Benedicta a`cruce– SIE zur Schutzpatronin Europas erhoben ist u. verehrt wird!
-
GOTTES Gedanken sind halt nicht Unsere u. so sicher gut + heilsam auch immer für Uns..?!
-
Hl. E.Stein/ Benedicta a`C.- bitte für alle Suchenden nach der Wahrheit..


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 himmerich 1. Februar 2019 
 

@Bernhard Joseph

"Die zentrale Frage unserer Existenz ist doch die, warum der Mensch immer wieder das Böse tut, obwohl er doch das Gute wollen soll
und damit zusammenhängend was eigentlich Erlösung genau meint."

Zum Ersten: Jedenfalls tut der Mensch das Böse, nicht weil ein s.g. "Böse" ihn dazu bringt. Das wäre Abschiebung der Verantwortung auf solch einen imaginären Bösen, sondern weil das Gute so oft das Schwerere ist und der Mensch schwach ist. Oder wie sehen Sie Jesu Auftrag: "Liebet eure Feinde !"??- Können Sie das?

Zum Zweiten: Jesus hat nie von einer Erlösung gesprochen, aber davon ihm nachzufolgen, so zu tun wie er getan hat. "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!"
Insofern hat Welby absolut recht.
Die Erlösung wurde erst von Paulus, der im übrigen Jesus nie begegnet ist, in die Theologie eingeführt. Eben aus diesem Grunde.


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 Bernhard Joseph 1. Februar 2019 
 

"So lange man Christus nachfolge"

Tja, wenn das so klar wäre mit der wahren Nachfolge, gäbe es wohl keine unterschiedlichen Konfessionen.

An solchen saloppen Aussagen, wie der des anglikanischen Erzbischofs von Canterbury, lässt sich wieder mal erkennen, dass der heutigen Theologie eine tiefere Reflexion des Bösen fehlt.

Die zentrale Frage unserer Existenz ist doch die, warum der Mensch immer wieder das Böse tut, obwohl er doch das Gute wollen soll und damit zusammenhängend was eigentlich Erlösung genau meint.

Erst wo diese Frage theologisch präzise in den Blick genommen wird, wird doch überhaupt deutlich, wie Nachfolge zu verstehen ist; eben nicht als politisch revoltionäre Ideologie, wie so mancher katholische Kardinal glaubt.

Jesus betont ja ausdrücklich; Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. (Joh 18,36)


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 Stefan Fleischer 1. Februar 2019 

Alle sind Jünger Christi

Ob Christi wirklich eine Kirche gewollt hat, in welcher "jeder glaubt, was er will, keiner glaubt, was er soll, aber alle glauben mit" das habe ich in der Schift (und der Überlieferung) bisher noch nirgends gefunden.


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 Tisserant 1. Februar 2019 

Auch hier, bitte den Weinhändler wechseln!

Es ist im Grunde immer wieder zu beobachten, wie haltlos und inhaltsleer die Kirchen sind.
Ich freue mich natürlich, wenn jemand den Weg in unsere hl Mutter Kirche findet.
Zugleich erschreckt mich aber wie leichtfertig mit der inneren Haltung umgegangen wird. Mich faszinieren Menschen mit Haltung und Überzeugung und keine wischiwaschi Personen.
Dieser Ungeist ist aber auch in unserer Kirche zu beobachten. Anstatt standhaft gegen die satanischen Umtriebe anzupredigen, zu beten und unseren Herrn und Heiland zu verteidigen, wird gendergerecht und pc Konform sich ins das gemachte Nest des Untergangs sich gelegt. Dieses wärmt jedoch nur kurz und ist ein Verrat an Jesus Christus.
Wer die Wahrheit erkannt hat, kann niemals hinter sie zurück! Wer jetzt fragt, was ist Wahrheit dem sage ich, dann bete und bekehre dich endlich.
Beten wir für aufrechte Diakone, Priester und Bischöfe.


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 Montfort 1. Februar 2019 

Es wäre ihm zwar zu wünschen, dass Justin Welby selbst zur Katholischen Kirche fände,

aber dazu dürfte es wohl nicht komnen, solange es ihm egal ist, zu welcher Kirche jemand gehört.

Relativismus und Festhalten an der Wahrheitserkenntnis gehen nun einmal nicht zusammen.


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