17 Januar 2019, 09:31
Was ist so wichtig an Anbetung?
 
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"Ich schlage vor, dass der Leprakranke weniger für den sozial Geächteten steht, sondern für denjenigen, der sich von der wahren Anbetung entfernt hat" - Gedanken von Bischof Robert Barron zum heutigen Tages-Evangelium

Los Angeles (kath.net)
Freunde, unser Tagesevangelium hat damit zu tun, dass Jesus einen Leprakranken heilt.

Heutzutage gibt es nicht mehr viele Leprakranke um uns herum, aber es gibt jede Menge Menschen, die wir als Außenseiter oder Unterprivilegiert betrachten. Wir sollten sie aber wie Jesus willkommen heißen. Also, ich habe nichts dagegen, diese Stelle so zu lesen, aber ich nehme an, wir haben das alle schon tausendmal so gehört.

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Lasst mich eine symbolische Leseweise vorschlagen, die ein bisschen anders ist, als diese Übliche.

Ich schlage vor, dass der Leprakranke weniger für den sozial Geächteten steht, sondern für denjenigen, der sich von der wahren Anbetung entfernt hat, für denjenigen, der den wahren Gott nicht mehr länger anbeten kann oder will.

Deswegen sagt Jesus: „Geh und zeige Dich dem Priester“. In anderen Worten, gehe zurück zum Tempel von dem du dich so lange fern gehalten hast.

Was ist so wichtig an Anbetung? Anbetung bedeutet, dass ganze eigene Leben auf den lebendigen Gott hin zu ordnen, und, in dem man dies tut, innerlich und äußerlich in Ordnung zu kommen.

Anbetung bedeutet, sich selbst mitzuteilen, um was es im eigenen Leben tatsächlich geht. Es ist nichts, was Gott braucht, aber es ist etwas, das wir selbst sehr brauchen.

Übersetzung durch kath.net / Linda Noé.

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