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Polen gewährt Norwegerin mit Kleinkind Asyl

22. Dezember 2018 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Die 37-jährige Silje Garmo war mit ihrem zweijährigen Kleinkind nach Polen geflohen, da sie befürchtete, dass die Norwegische Kinderschutzagentur ihr das Kind wegnehmen würde.


Warschau (kath.net) Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wurde einem norwegischen Flüchtling in Polen Asyl gewährt. Die 37-jährige Silje Garmo war mit ihrem zweijährigen Kleinkind nach Polen geflohen, da sie befürchtete, dass die Norwegische Kinderschutzagentur ihr das Kind wegnehmen würde. Das berichtete „LifeSiteNews“. Garmo ist Mutter zweier Töchter. Der Vater der jetzt 13-jährigen ersten Tochter schwärzte die Mutter 2014 bei den Behörden an. Er behauptete, sie sei unfähig für die Mutterrolle. Man glaubte den Behauptungen, so Garmo, da der einflussreiche Geschäftsmann Freunde unter den Richtern habe. Die Kinderschutzagentur „Barnevernet beschuldigte mich, dass ich Schmerzmittel missbrauchen und einen ‚chaotischen Lebensstil‘ führen würde, und dass ich ein ‚chronisches Erschöpfungssyndrom‘ hätte.“ Allerdings konnten diese Schmerzmittel auch durch mehrfachte Drogentests nicht bei ihr nachgewiesen werden. Garmo sagte außerdem, dass ihre medizinischen Krankenakten ohne ihre Einwilligung weitergegeben worden waren. Nach Angaben von Garmo reicht es, jemanden bei Barnevernet anzuschwärzen, dann werde ihm das Kind wahrscheinlich weggenommen.


Garmo floh zunächst mit ihrem Baby nach Spanien, dort wurde sie dank Interpolt verhaftet. Inzwischen fingen aber eine christliche Organisation und ein Pfingstpastor an, ihr zu helfen.

„LifeSiteNews“ wies auch darauf hin, dass aktuell fünf Verfahren am Europäischen Menschenrechtsgerichtshof gegen die Norwegische Kinderschutzagentur laufen.


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Lesermeinungen

 girsberg74 23. Dezember 2018 
 

Meditation

Diese Meldung muss man erstmal auf sich wirken lassen:

Ein freies europäisches Land, Polen, bei uns gleich nebenan, gewährt einer Mutter mit einem Kind Asyl; die Mutter mit Kind kommt aus einem anderen freien Land, Norwegen, fast auch nebenan.

Die Einzelheiten sind nicht völlig durchschaubar. Polen jedoch dürfte den Sachverhalt hinreichend geprüft haben, um nicht den Ruf Norwegens zu gefährden. Denn dieser ist gut, zumal das Land alljährlich den Friedensnobelpreis verleiht.

Im Hintergrund steht die norwegische Kinderschutzagentur Barnevernet; die Statuten dürften einwandfrei sein. Dennoch die Frage: Betreiben die Verantwortlichen dort einen unerkannten Tugendterrror, gegen den nicht anzukommen ist, der kaum Abweichungen duldet?

Ich wüsste, für welches Land ich mich eher entschiede.


7
 

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