Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  3. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. Wir machen da was mit Medien
  11. „Wir werden erwartet“
  12. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  13. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein

Polen gewährt Norwegerin mit Kleinkind Asyl

22. Dezember 2018 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die 37-jährige Silje Garmo war mit ihrem zweijährigen Kleinkind nach Polen geflohen, da sie befürchtete, dass die Norwegische Kinderschutzagentur ihr das Kind wegnehmen würde.


Warschau (kath.net) Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wurde einem norwegischen Flüchtling in Polen Asyl gewährt. Die 37-jährige Silje Garmo war mit ihrem zweijährigen Kleinkind nach Polen geflohen, da sie befürchtete, dass die Norwegische Kinderschutzagentur ihr das Kind wegnehmen würde. Das berichtete „LifeSiteNews“. Garmo ist Mutter zweier Töchter. Der Vater der jetzt 13-jährigen ersten Tochter schwärzte die Mutter 2014 bei den Behörden an. Er behauptete, sie sei unfähig für die Mutterrolle. Man glaubte den Behauptungen, so Garmo, da der einflussreiche Geschäftsmann Freunde unter den Richtern habe. Die Kinderschutzagentur „Barnevernet beschuldigte mich, dass ich Schmerzmittel missbrauchen und einen ‚chaotischen Lebensstil‘ führen würde, und dass ich ein ‚chronisches Erschöpfungssyndrom‘ hätte.“ Allerdings konnten diese Schmerzmittel auch durch mehrfachte Drogentests nicht bei ihr nachgewiesen werden. Garmo sagte außerdem, dass ihre medizinischen Krankenakten ohne ihre Einwilligung weitergegeben worden waren. Nach Angaben von Garmo reicht es, jemanden bei Barnevernet anzuschwärzen, dann werde ihm das Kind wahrscheinlich weggenommen.


Garmo floh zunächst mit ihrem Baby nach Spanien, dort wurde sie dank Interpolt verhaftet. Inzwischen fingen aber eine christliche Organisation und ein Pfingstpastor an, ihr zu helfen.

„LifeSiteNews“ wies auch darauf hin, dass aktuell fünf Verfahren am Europäischen Menschenrechtsgerichtshof gegen die Norwegische Kinderschutzagentur laufen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 23. Dezember 2018 
 

Meditation

Diese Meldung muss man erstmal auf sich wirken lassen:

Ein freies europäisches Land, Polen, bei uns gleich nebenan, gewährt einer Mutter mit einem Kind Asyl; die Mutter mit Kind kommt aus einem anderen freien Land, Norwegen, fast auch nebenan.

Die Einzelheiten sind nicht völlig durchschaubar. Polen jedoch dürfte den Sachverhalt hinreichend geprüft haben, um nicht den Ruf Norwegens zu gefährden. Denn dieser ist gut, zumal das Land alljährlich den Friedensnobelpreis verleiht.

Im Hintergrund steht die norwegische Kinderschutzagentur Barnevernet; die Statuten dürften einwandfrei sein. Dennoch die Frage: Betreiben die Verantwortlichen dort einen unerkannten Tugendterrror, gegen den nicht anzukommen ist, der kaum Abweichungen duldet?

Ich wüsste, für welches Land ich mich eher entschiede.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Flüchtlinge

  1. Dänemark: Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Migranten
  2. Christlicher Konvertit Chia Rabiei darf in Deutschland bleiben
  3. Abschiebung: Erzbischof Lackner mahnt zu Menschlichkeit und Dialog
  4. Hat Kardinal Marx für EKD-Flüchtlingsschiff einen "namhaften Betrag" zur Verfügung gestellt?
  5. Zahl der Migranten übers Mittelmeer erheblich gestiegen
  6. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  7. "Fehler von 2015 dürfen nicht wiederholt werden"
  8. Wegen Kritik an Flüchtlingspolitik wurden Krippenfiguren gestohlen
  9. So retten, „dass Rettung nicht automatisch Einwanderung bedeutet“
  10. Theologe: "Die Kirche kann barmherzig sein, der Staat darf das nicht"







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  3. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  4. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  5. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  6. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  7. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  8. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  9. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  10. Wir machen da was mit Medien
  11. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  12. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  13. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  14. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  15. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz