Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  5. Die Krise des Bischofsamtes
  6. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  7. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  8. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  9. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  10. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  13. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  14. Der Realismus der Barmherzigkeit
  15. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“

"Ein alarmierendes Symptom für den Zerfall des Glaubens"

26. November 2018 in Kommentar, 29 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zum Angriff von Pater Mertes auf Kardinal Gerhard Ludwig Müller auf der "nicht offiziellen" Website der "Deutschen Bischofskonferenz". Gastkommentar von Walter Kardinal Brandmüller


Vatikan (kath.net/LifeSiteNews)
Es ist doch merkwürdig welche Empörung Kardinal Müllers Aussagen über das Problem der Homosexualität hervorgerufen hat. Er hat doch lediglich wiederholt, was im Katechismus darüber zu lesen ist. Das ist die immer und überall gültige Lehre der Kirche - und diese entspricht genau dem, was in der Heiligen Schrift, zuletzt in den Briefen des Apostels Paulus zu lesen ist. Dies ergibt sich schon aus der Natur der menschlichen Geschlechtlichkeit, die eindeutig auf Zeugung und Geburt menschlichen Lebens ausgerichtet ist.

Die schwere Sünde eines freiwillig vollzogenen homosexuellen Aktes hat den Verlust der heiligmachenden Gnade und damit der Gotteskindschaft zur Folge. Damit ist über die Sünde klar geurteilt. Den Sünder zu verurteilen steht hingegen keinem Menschen zu. Das ist Gottes Sache, der immer bereit ist zu verzeihen, wenn der Sünder sich ihm mit Reue und dem Vorsatz nicht wieder zu sündigen zuwendet. Die Vergebung folgt dem Bekenntnis im Bußsakrament. So der Sachverhalt.


Dass dessen schlichte Darlegung einen Sturm der Empörung auslöst ist entweder ein Zeichen der Unkenntnis oder aber des Widerspruchs zur klaren Lehre der Kirche. Jedenfalls aber ist er ein alarmierendes Symptom für den Zerfall des Glaubens im katholischen Deutschland. Wer aber glaubt, diesen nicht (mehr) bejahen bzw. bekennen zu können, sollte sich ehrlicherweise nicht mehr katholisch nennen. Es ist doch erstaunlich, dass ein Problem das allenfalls 0,1 % der Bevölkerung betrifft die veröffentlichte Meinung geradezu obsessiv beherrschen kann. Dass Papst Paul VI. im Jahre 1964 22 junge Männer aus Uganda heiliggesprochen hat, die im Jahre 1885 auf 87 das Martyrium erlitten hatten, weil sie sich den sexuellen Forderungen des Königs Mwamga II. verweigerten, war ein prophetisches Zeichen, dem die Heiligsprechung von Papst Paul VI. durch Papst Franziskus neue Leuchtkraft verliehen hat.

Kardinal Müller hat nur die Fakten zitiert, als er in seinem Interview sagte, dass es innerkirchlich eine Verbindung zwischen Homosexualität und sexuellem Missbrauch gibt. Auch die DBK-Missbrauchsstudie hat dies belegt: fast zwei Drittel der Opfer waren männlich, d.h. sie waren Opfer homosexuellen Missbrauchs. Um der Opfer willen müssen wir diese Fakten ernstnehmen und entsprechende Maßnahmen ergreifen, wie sie ja im Codex Iuris Canonici (CIC) von 1917 bereits enthalten waren, i.e. die explizite Erwähnung von Homosexualität als eines der priesterlichen Vergehens gegen das 6. Gebot, das kirchliche Strafen nach sich zieht.

Der Beitrag erschien ursprünglich in einem Beitrag für
LifeSiteNews.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kulturkampf

  1. Freispruch für deutschen Pastor Latzel: Kritik an Schwulenparade ist keine Volksverhetzung
  2. Friedrich Merz thematisiert Verbot der Gendersprache
  3. "Mainstream-Bischöfe sind das Letzte, was wir brauchen!"
  4. Nach der Synode laufen die Angriffe auf Kardinal Woelki
  5. Synodaltheater zweiter Akt
  6. Relativismus und Intoleranz. Das Ende der Bemühung um Objektivität.
  7. 'Je leerer die Kirchen, umso größer die Friday for Future Umzüge'
  8. Peter Hahne: "Der wahre 'Friday for Future' ist der Karfreitag"
  9. Deutsche trauen sich nicht, offen ihre Meinung zu sagen!
  10. "Ich bin ein Klimaaktivist wider Willen"






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  3. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  4. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  5. Der Realismus der Barmherzigkeit
  6. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  7. Babyboom auf einer US-Entbindungsstation: 17 Krankenschwestern erwarten zeitgleich Nachwuchs
  8. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  9. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  10. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  11. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  12. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
  13. „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
  14. USA: Priester-Boom und Neueröffnung eines Philipp-Neri-Seminars in Kansas
  15. USA: Rosenkranz-Teams besuchen Altersheime

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz