Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  4. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  5. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  6. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  7. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  8. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  9. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  10. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  11. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  12. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  13. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  14. Norwegischer Bischof Hansen: „Die Evangelisierung ist der grundlegende Auftrag der Kirche“
  15. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf

„Herr Wucherpfennig befindet sich außerhalb des katholischen Glaubens“

24. Oktober 2018 in Deutschland, 33 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


FAZ veröffentlicht Leserbrief mit Kritik an Kommentar des FAZ-Co-Herausgebers D´Inka: Katholiken, welche viele Dogmen nicht mehr für ihr Leben gelten ließen, seien bereits „keine Katholiken mehr und haben in der katholischen Kirche nichts verloren“.


Frankfurt (kath.net) „Herr Wucherpfennig mag im Sinne des Zeitgeists sicherlich ein lieber netter Mensch sein, aber er befindet sich außerhalb des Glaubens. Außerhalb der Kirche kann er ja auch gern tun und lassen, was er so für schick und richtig hält. Aber warum erwartet er das von der Kirche?“ Das schreibt Kerstin Brosei in einem Leserbrief, den die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ veröffentlich hat. Es geht darum, dass Prof. Ansgar Wucherpfennig SJ (Archivfoto) als bisheriger Rektor der Theologisch-Philosophischen Hochschule Sankt Georgen wegen seiner umstrittenen Einstellung zur Homosexualität für seine dritte zweijährige Amtszeit kein „Nihil Obstat“ der vatikanischen Bildungskongregation hat, kath.net hat berichtet. Der Leserbrief war Reaktion auf einen vom FAZ-Mitherausgeber Werner D’Inka veröffentlicht hatte. Der Beitrag unter dem Titel „Die spinnen, die Römer“ vertrat bereits im Untertitel: „Was tun eigentlich jene Starrköpfe in Rom den ganzen Tag, die Pater Wucherpfennig aus seinem Rektoramt an der Hochschule St.Georgen drängen? Die Kirche ist dabei, den katholischen Karren mit Karacho an die Friedhofswand zu fahren.“


Sie habe diesen Kommentar „mit einigem Befremden gelesen“, schreibt Kerstin Brosei. Immerhin seien in den USA „mehr erwachsene Männer von Klerikern sexuell belästigt worden als Kinder insgesamt“. Diese in den dortigen Diözesen herrschenden „homosexuellen Seilschaften“ hätten dazu geführt, dass sich „die meisten heterosexuellen Männer mit einer Berufung zum Priestertum“ abgewandt hätten. Man könne „sicher sein, dass die ähnlich perversen klerikalen Seilschaften in den deutschen Diözesen, wie auch im Vatikan, nichts lieber täten, als einem ihrer harmloseren Mitstreitet ein ‚Nihil obstat‘ zu verpassen.“ Allerdings seien solche Katholiken, welche viele Dogmen nicht mehr für ihr Leben gelten ließen, bereits „keine Katholiken mehr und haben in der katholischen Kirche schon mal nichts verloren“. Dies gelte ebenso für Laien wie für Kleriker, sogar für Päpste, vertrat Brosei weiter. Außerdem erinnerte sie daran, dass Kirchenmitgliedschaft weder durch den Taufschein noch durch die Kirchensteuer, „sondern bei mündigen Menschen allein durch das vollumfängliche Bekenntnis des katholischen Glaubens“ bestimmt werde.

Damit seien es ausgerechnet die „nur noch wenigen katholischen Gläubigen“, die dem Vatikan ein immerhin so schlechtes Gewissen machen könnten, dass er nicht jedem „Zeitgeist-Kokolores“ nachgebe. Sie sei sich allerdings sicher, dass der Vatikan bereits längst nachgegeben hätte, „wenn er nicht wüsste, dass diese inzwischen verschwindend kleine Minderheit der Katholiken im Recht ist“. Dem FAZ-Co-Herausgeber D´Inka empfahl Brosei deshalb, sich aus dieser Diskussion herauszuhalten, „wenn Sie nicht zu jenen wenigen Katholiken gehören, die vollumfänglich das katholische Dogma bejahen, eine entsprechende Askese im Alltag leben und regelmäßig die Sakramente der Beichte und der Kommunion empfangen.

Foto Prof. Wucherpfennig © Hochschule St. Georgen


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  2. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  3. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  4. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  7. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  8. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  9. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  10. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest






Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  4. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  5. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  6. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  7. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  8. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  9. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  10. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  11. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  12. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  13. Irrtümer über den Jakobsweg
  14. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  15. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz