Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  3. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Beschließen ohne zu entscheiden?
  8. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  9. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  10. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  15. Nach inner-anglikanischem Schisma orientiert sich ein Großteil der Anglikaner stärker protestantisch

Marx gab die 50.000 Euro an „Lifeline“ aus Hilfsetat des Erzbistums

11. Oktober 2018 in Deutschland, 52 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Pressestelle des Erzbistums München erläuterte auf kath.net-Anfrage, dass die Spende von Kardinal Marx aus einem Hilfsetat des Bistums stammt. kath.net hatte empörte Lesermails mit Fragen zur Herkunft des Geldes erhalten. Von Petra Lorleberg


München (kath.net/pl) „Dem Erzbischof von München und Freising stehen Haushaltsmittel aus dem Etat des Erzbistums bereit, die er für soziale, caritative, weltkirchliche Zwecke ausgeben kann. Ziel ist es, mit diesen Mitteln zügig und unbürokratisch zu helfen. Die fraglichen 50.000 Euro stammen aus diesem Etatposten.“ Das antwortete Christoph Kappes, stellvertretender Pressesprecher des Erzbistums München, auf die kath.net-Anfrage, woher das Geld stammt, das Kardinal Marx gemäß Medienberichten an das nicht unumstrittene private Seenotrettungsschiff „Lifeline“ gespendet hat. kath.net hatte die Pressestelle nach der Quelle des Geldes angefragt, nachdem die Redaktion empörte Emails erhalten hatte mit der Frage, ob das Geld womöglich aus Kirchensteuereinkünften stamme. Die Spende wurde in vielen Medien sinngemäß als „Kardinal Marx spendet 50.000 Euro an die Lifeline“ dargestellt, wodurch auch eine Spende aus seinem Privatvermögen denkbar gewesen war.


Gegen den Kapitän des Schiffes, Claus Peter Reisch, wird derzeit in Malta unter dem Vorwurf ermittelt, dass sein Schiff nicht ordnungsgemäß registriert sei sowie, dass er Anweisungen der italienischen Küstenwache nicht befolgt habe, die Rettung von Bootsflüchtlingen der libyschen Küstenwache zu überlassen. Reisch macht derzeit Werbung für ein umstrittenes T-Shirt, das vorne die Aufschrift „Schlepperkönig“ zeigt und auf dem Rücken „Team Umvolkung“, siehe unten seinen entsprechenden Tweet.

Ob die Rettung von Bootsflüchtlingen direkt vor ihrer heimischen Küste ohne Rückbringung in ihre Heimat, sondern mit Verbringung nach Europa Sinn macht, ist derzeit sehr umstritten. Befürworter sagen, es würde die Zahl der Toten senken, wenn die Flüchtlinge gerettet und nach Europa gebracht würden, sie stufen die Hilfsaktion Reischs als vorbildlich ein und er erhielt dafür beispielsweise im Juli 2018 einen Preis des bayrischen Landtags. Kritiker vertreten, dass gerade dies die Einladung sei, dass sich noch mehr Menschen in nicht meerestauglichen Booten aufs die gefährliche Überfahrt begäben, die Zahl der Toten durch die Rettungsaktionen also steige. Außerdem sei es nicht üblich, dass man Menschen, die in Seenot geraten sind, einfach in weit entfernte Häfen bringe, die nicht mal zu ihrem Heimatland gehörten, obwohl man sie oft nah an der Küste ihrer Heimatländer aufgreift.




Archivfoto Kardinal Marx (c) Erzbistum München und Freising


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erzbistum München

  1. Pfarrer protestiert gegen Abtreibungs-Aktivismus des BDKJ München
  2. Wallfahrtsort Maria Birkenstein – Wie geht es weiter?
  3. 'Bruder Marx', bleib in München!
  4. Initiative im Erzbistum München will mehr Aufgaben für Laien
  5. Münchner Erzbischof wettert gegen Corona-Demos
  6. Erzdiözese München: Wortgottesdienste statt Urlaubsaushilfen durch ausländische Priester
  7. Marx-Kurs in München: Erstmals mehr als 10.000 Kirchenaustritte in 1 Jahr
  8. Erzbischof Carlo Maria Viganò bei Anti-Marx-Kundgebung in München!
  9. Katholische Integrierte Gemeinde verweigert sich der Visitation
  10. Erzbistum dementiert Schlagzeile der „Abendzeitung“






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  5. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  8. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  9. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  14. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz