Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  3. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  4. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  5. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  6. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  7. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  8. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Ist Jesus der Herr?
  14. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  15. 'Mein Glaube ist das Fundament jeder Entscheidung, die ich treffe – und meiner Ehe'

Beirut: Kardinal Rai besorgt über verschleppte Regierungsbildung

24. Juli 2018 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kritik des maronitischen Patriarchen Bechara Boutros Rai an jenen Gruppierungen, die nur ihre eigenen Interessen verfolgen und das Gemeinwohl vernachlässigen


Vatikanstadt-Beirut (kath.net/KAP) Der maronitische Patriarch, Kardinal Bechara Boutros Rai (Archivfoto), hat dringend die rasche Bildung einer Regierung für den Libanon eingefordert, wie die katholische Nachrichtenagentur "Fides" am Wochenende meldete. Die Lage des Landes im allgemeinen und die wirtschaftliche Situation im besonderen machten eine Beschleunigung der Regierungsbildung unerlässlich. "Gott helfe dem Premierminister Saad Hariri, der alle zufriedenstellen muss", erklärte der Patriarch in einem Interview.

Die derzeitige Regierung gilt als Übergangsregierung; die am 24. Mai von Staatspräsident Michel Aoun an den Premierminister gerichtete Forderung, nach den Wahlen vom 8. Mai eine Regierung zu bilden, wurde bisher nicht umgesetzt.


Der maronitische Patriarch forderte die Parteien auf, den wirtschaftlichen Bedürfnissen des Landes Rechnung zu tragen und sie in Entwicklung umzuwandeln, "in Arbeit für die jungen Menschen, in Fortschritt und Produktion". Kardinal Rai brachte seinen Unmut darüber zum Ausdruck, dass einflussreiche Gruppen ihre eigenen Interessen verfolgen und dabei das Gemeinwohl vernachlässigen würden: "Wir sehen, wie sie eine Regierungsbildung behindern, indem sie absolutes Desinteresse für die wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten des Volkes zeigen". Es müsse hingegen die Bildung einer "echten Regierung" erfolgen, die auf der Verfassung fußt.

Kardinal Rai hatte vergangene Woche in seinem Sommersitz in Diman die Protagonisten der "Versöhnung" vom 18. Jänner 2016 empfangen und die "Vereinbarung von Maarab" zwischen der "Freien Patriotischen Bewegung" von General Aoun und den "Forces Libanaises" anerkannt. Bei dem dreistündigen Treffen rief der Patriarch die christlichen Parteien zur Zusammenarbeit zum Wohl des Volkes auf; eindringlich warnte er vor dem Abdriften in die "medial provozierte Polemik". Auch bei dieser Gelegenheit betonte der maronitische Patriarch die Dringlichkeit einer raschen Regierungsbildung, ohne dass es zu künstlichen Verzögerungen komme, bei Achtung der Verfassung und Erhaltung der Arbeitsfähigkeit der öffentlichen Institutionen.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Libanon

  1. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  2. Libanesin: "Papst hat unsere Nation aufgerichtet"
  3. Papst Leo: Deutliche Unterschiede zwischen Synodalem Prozess und deutsch-synodalem Weg!
  4. Auch im Libanon zeigte sich Leo XIV. in kraftvoller Energie - "Lasst die Welt in Hoffnung erblühen!"
  5. Ganz Beirut freut sich über den Papst
  6. Erste fliegende Papst-Pressekonferenz: Lob für Vermittler Erdogan
  7. Libanon und Syrien: „Die Menschen versuchen, mit einem US-Dollar pro Tag zu überleben“
  8. Libanon: Ein interreligiöses Wunder am Stadtrand von Beirut
  9. Libanon: Ein Weihnachtswunder inmitten von Hitze, Verwüstung und Tod
  10. Beiruter Erzbischof: „Wir wollen die Wahrheit über die Explosion wissen”






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  13. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz