Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  9. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  10. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  11. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  12. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  13. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  14. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  15. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?

Beirut: Kardinal Rai besorgt über verschleppte Regierungsbildung

24. Juli 2018 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kritik des maronitischen Patriarchen Bechara Boutros Rai an jenen Gruppierungen, die nur ihre eigenen Interessen verfolgen und das Gemeinwohl vernachlässigen


Vatikanstadt-Beirut (kath.net/KAP) Der maronitische Patriarch, Kardinal Bechara Boutros Rai (Archivfoto), hat dringend die rasche Bildung einer Regierung für den Libanon eingefordert, wie die katholische Nachrichtenagentur "Fides" am Wochenende meldete. Die Lage des Landes im allgemeinen und die wirtschaftliche Situation im besonderen machten eine Beschleunigung der Regierungsbildung unerlässlich. "Gott helfe dem Premierminister Saad Hariri, der alle zufriedenstellen muss", erklärte der Patriarch in einem Interview.

Die derzeitige Regierung gilt als Übergangsregierung; die am 24. Mai von Staatspräsident Michel Aoun an den Premierminister gerichtete Forderung, nach den Wahlen vom 8. Mai eine Regierung zu bilden, wurde bisher nicht umgesetzt.


Der maronitische Patriarch forderte die Parteien auf, den wirtschaftlichen Bedürfnissen des Landes Rechnung zu tragen und sie in Entwicklung umzuwandeln, "in Arbeit für die jungen Menschen, in Fortschritt und Produktion". Kardinal Rai brachte seinen Unmut darüber zum Ausdruck, dass einflussreiche Gruppen ihre eigenen Interessen verfolgen und dabei das Gemeinwohl vernachlässigen würden: "Wir sehen, wie sie eine Regierungsbildung behindern, indem sie absolutes Desinteresse für die wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten des Volkes zeigen". Es müsse hingegen die Bildung einer "echten Regierung" erfolgen, die auf der Verfassung fußt.

Kardinal Rai hatte vergangene Woche in seinem Sommersitz in Diman die Protagonisten der "Versöhnung" vom 18. Jänner 2016 empfangen und die "Vereinbarung von Maarab" zwischen der "Freien Patriotischen Bewegung" von General Aoun und den "Forces Libanaises" anerkannt. Bei dem dreistündigen Treffen rief der Patriarch die christlichen Parteien zur Zusammenarbeit zum Wohl des Volkes auf; eindringlich warnte er vor dem Abdriften in die "medial provozierte Polemik". Auch bei dieser Gelegenheit betonte der maronitische Patriarch die Dringlichkeit einer raschen Regierungsbildung, ohne dass es zu künstlichen Verzögerungen komme, bei Achtung der Verfassung und Erhaltung der Arbeitsfähigkeit der öffentlichen Institutionen.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Libanon

  1. Vatikan-Medien: Pfarrer im Libanon von israelischen Bomben getötet
  2. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  3. Libanesin: "Papst hat unsere Nation aufgerichtet"
  4. Papst Leo: Deutliche Unterschiede zwischen Synodalem Prozess und deutsch-synodalem Weg!
  5. Auch im Libanon zeigte sich Leo XIV. in kraftvoller Energie - "Lasst die Welt in Hoffnung erblühen!"
  6. Ganz Beirut freut sich über den Papst
  7. Erste fliegende Papst-Pressekonferenz: Lob für Vermittler Erdogan
  8. Libanon und Syrien: „Die Menschen versuchen, mit einem US-Dollar pro Tag zu überleben“
  9. Libanon: Ein interreligiöses Wunder am Stadtrand von Beirut
  10. Libanon: Ein Weihnachtswunder inmitten von Hitze, Verwüstung und Tod






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  7. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  8. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  9. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  10. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Redemptoristenorden grenzt sich von "Transalpinen Redemptoristen" ab

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz