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Wieviel Freude macht der Kongress noch?

23. Juli 2018 in Weltkirche, 57 Lesermeinungen
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Das Potential dieses Treffens müsste ganz locker bei der fünffachen Teilnehmerzahl liegen. Unter 2000 sollten es nie sein. Doch statt zu wachsen, schrumpft der Kongress. Der Montagskick von Peter Winnemöller


Fulda (kath.net)
In den vergangenen drei Tagen war es mal wieder so weit. Der Kongress „Freude am Glauben“ fand in Fulda statt. Es war der 18. Kongress insgesamt und der elfte seiner Art in Fulda. Damit kann man den Gründungsort Fulda wohl zu Recht als Heimat des Kongress bezeichnen. Man war in diesem Jahr wieder kleiner und wieder älter geworden. Gerade mal 750 Teilnehmer fanden den Weg zu dem Treffen. Man hatte darauf verzichtet, ihn in der großen Esperantohalle tagen zu lassen und war auf den etwas kleineren Teil der Halle ausgewichen. Kleinere Teilnehmerzahlen bedeuten auch weniger Einnahmen. Auch die Spenden gehen zurück, wie man hört.
Das Fazit, welches nach dem Kongress zu ziehen ist, lautet: Es waren vom Durchschnittsalte her gesehen zu alte und zu wenige Teilnehmer, die ihre „Freude am Glauben“ dokumentieren wollten.

Dennoch war es wieder einmal gelungen, brillante Referenten zu verpflichten und ein erstklassiges Programm in einem schönen Ambiente auf die Beine zu stellen. Eine breite Themenpalette, von Europapolitik und verfolgte Christen, Bioethik, Familie und Glaubensweitergabe bis hin zu einem großartigen Eucharistievortrag am Ende. Zudem ist der – nun emeritierte – Bischof von Fulda dem Kongress nach wie vor von Herzen verbunden.


Was bleibt? Ein gemischter Eindruck. Es bleibt das Gefühl, dass da noch etwas gehen sollte. Ein paar hundert, also deutlich unter tausend Teilnehmer sind definitiv nicht die katholische Welt in Deutschland. Das gilt selbst dann, wenn man den Filter „konservativ“ vorschaltet. Auch da gibt es noch ein paar mehr! Deo gratis! Das Potential dieses Treffens müsste ganz locker bei der fünffachen Teilnehmerzahl liegen. Unter 2000 sollten es nie sein.

Doch statt zu wachsen, schrumpft der Kongress. Statt sich zu verjüngen, altert der Kongress. Das sollte man einmal wirklich kritisch untersuchen und sich fragen, warum kommen nur so wenige und wollen das attraktive Programm mitmachen. Das muss einen Grund haben und dem müssen die Organisatoren des Kongress „Freude am Glauben“ auf die Spur kommen, denn sonst ist bald Schluss mit lustig, also mit der Freude. Weitere fünf Jahre Schwund wird dieser Kongress nicht überleben, denn auch die bislang immer noch willigen Referenten werden irgendwann nicht mehr kommen wollen. Die Schmerzgrenze ist nicht nur nahe, sie ist schon überschritten. Ganz abgesehen davon, dass sich der organisatorische und finanzielle Aufwand unterhalb einer gewissen Schwelle nicht mehr lohnt.

Insofern, da der Kongress wirklich eines der wertvollsten Treffen der katholischen Welt in Deutschland ist, kann man nur auffordern, im kommenden Jahr als konservative Katholiken wirklich zahlreicher als in diesem Jahr hinzufahren. In einer immer säkularer werdenden Gesellschaft gibt es zur Bildung starker Netzwerke und zum gemeinsamen Zeugnis keine Alternative.

Der nächste Kongress „Freude am Glauben“ findet vom 14.-16. Juni 2019 in Ingolstadt (Bistum Eichstätt) statt.

Man muss die Organisatoren um Professor Gindert dringend bitten, sich (auch selbst-)kritisch mit den Ursachen des stetigen Negativwachstums auseinander zu setzen. Der Kongress ist zu wertvoll, als dass man auf ihn verzichten könnte. Ist das Ergebnis der Analyse, dass die kleinen Zahlen unvermeidlich sind, gilt es auch daraus ein sinnvolles Fazit zu ziehen und den Kongress vielleicht auf ganz andere Beine zu stellen.
Es wäre denkbar schade, an dieser oder anderer Stelle das Ende der Kongresse „Freude am Glauben“ melden zu müssen.


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Lesermeinungen

 Cicero 26. Juli 2018 

Danke für die Möglichkeit

... in einem Brainstorm Ideen zu entwickeln.

Und noch eine weitere Info von mir (PW), ich bin mit Mitgliedern des Vorstandes im Gespräch. Es kommt Bewegung in die Sache. Wie viel oder wie wenig, das wird man sehen.
Mitdenken, mitreden und vor allem aber mitbeten, das sind die Notwendigkeiten jetzt.

Und einen Dank an alle Kommentatoren für das Feedback zum Artikel.


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 Gandalf 26. Juli 2018 

EINE EINLADUNG!

Bei kath.net-Facebook jetzt eine weitere Diskussionsmöglichkeit / Brainstorming /Feedback an das Forum. Bitte beteiligt euch auch dort!

www.facebook.com/Kath.Net/


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 Dottrina 26. Juli 2018 
 

Den Kongress

besuche ich seit ca. 10 Jahren regelmäßig und fahre immer wieder gerne hin. Was alle Vorposter geschrieben haben, kann ich großteils unterstreichen. Als Münchenerin kann ich natürlich zum nächsten Kongress leichter hinkommen, sogar am Abend heimfahren. Ja, auch meiner guten Bekannten ist es (leider) aufgefallen, gerade bei der Messe am Samstag Morgen in St. Blasius, dass überwiegend ältere Menschen da waren. Eigentlich schade, der Kongress verdient es, dass jüngere nachrücken. Aus meiner Pfarrgemeinde war einer dabei, der auch jedes Jahr hinfährt. Ich werde ihn deswegen nach der nächsten Messe mal ansprechen, ob er nicht auch Werbung machen kann - er sitzt im Pfarrgemeinderat.


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 benedetto05 25. Juli 2018 
 

Niemals entmutigen lassen! (Fortsetz.)

...Joseph Ratzinger vor Jahren (ich glaube es war in seiner Senf-
kornmeditation):"Die paar Gerstenbrote unseres Lebens mögen ge-
ring erscheinen. Der Herr aber bedarf ihrer und fordert sie ein."


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 benedetto05 25. Juli 2018 
 

Niemals entmutigen lassen!

@Alpenglühen
Ich kann Ihren Worten nur zustimmen u. Ihren Einsatz nur loben.
Auch wenn ich beruflich immer viel um die Ohren habe, werde ich mich bemühen das Meinige für eine gute Beteiligung beim nächsten Kongress beizutragen.

Wir müssen einerseits nüchtern den beklagenswerten Status quo unserer Kirche zur Kenntnis nehmen: Die große Mehrheit sagt, sie sei gläubig, aber bei der Ordnung der Prioritäten stehen der Fußball oder das Kreuzworträtsel oder der Fernsehkrimi oder das PC-Game letztlich doch weiter oben als der Glaube. Ich sehe das in der eigenen Familie.

Andererseits dürfen wir uns auch niemals entmutigen lassen. Es gibt, da bin ich sicher, viele viele Getaufte, die Suchende sind,
auch wenn sie auf dem Papier den Glauben schon haben. Diese müssen
erreicht werden. Nach diesen müssen wir die Netze auswerfen, um
mal bei dem wunderbaren Vortrag von Pater Herget etwas zu sti-
bitzen. Es mag klein sein, was wir tun können, aber wir sollten
es dennoch tun. Wie sagte doch ..(Forts.)


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 Alpenglühen 24. Juli 2018 

@benedetto05, herzl. Dank für Ihre positive Rückmeldung!

Ich war auch wieder beim Kongreß u. habe selber in „meiner“ Stadt bzw. näheren Umgebung gut 320 Programme u. 11 Plakate verteilt. Am Urlaubsort im „Süden“ 80 Programme u. 3 Plakate.
Der nächste Kongreß ist v. 14.06. bis 16.06.2019 in Ingolstadt.
Wer od. was sollte uns hindern, schon jetzt verbal darauf hinzuweisen? Wir kennen zwar das Programm noch nicht; aber wer schon mal beim Kongreß war, der weiß, daß die Referentenliste immer hochkarätig besetzt ist. U. wenn dann jeder! der Foristen hier bereit wäre, sich Anfang 2019 beim Forum zu melden, um Plakate u. Programmhefte zu verteilen – dann sollte da doch „was gehen“!
Einen allen Zielgruppen passenden Termin zu finden, ist praktisch unmöglich – denn z.B. Kongreßzentren, -Hallen etc. verplanen ihre Räume mindestens! 2 Jahre im voraus. Die Miete muß bezahlbar sein. Es muß genügend Übernacht.-Möglichk. für die Teilnehmer geben. usw, usw. Für den Kongreß sind also mehr als planerische Höchstleistungen bei der Vorbereitung nötig.


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 Michael F. 24. Juli 2018 
 

Jüngerschaft

Evtl. ist ein Blick in den Art. http://kath.net/news/64550 über Home Mission Base/Holy Spirit Night hilfreich. Die charism.Bewegung, freikirchl. Einflüsse sind m.E. mit Vorsicht zu geniessen und dass die Kirche "300 A.C. aufgehört hat mit Jüngerschaft", finde ich eine steile Behauptung. Aber es werden dort durchaus wesentliche Fragen gestellt und hoffentl. auch Hilfen zur Beantwortung gegeben (die Erklärung zur Jüngerschaft im Artikel finde ich nur bedingt aufschlussreich), auch eine gewisse Radikalität der Selbsthingabe ge/erlebt. Von F.a.G. etc würde ich mir (mehr) praktische Hilfen wünschen, wie man als Laie, als Ehepaar, mit der Familie besser Jünger und Zeuge sein kann, wie der Glaube, wie Christus besser vom Kopf ins Herz sickern kann. Ja sicher, im Prinzip hat man durch die kath. Kirche alle Hilfsmittel zur Verfügung, aber die Umsetzung im Alltag... Manche USA-Büchern/Websites finde ich da manchmal nahrhafter. Gut am F.a.G. ist zu merken, nicht der letzte kath. Mohikaner zu sein


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 Walahfrid Strabo 24. Juli 2018 

Gezielt dafür werben

Einen Termin finden, der für alle Generationen passt, wird unmöglich sein. Aber was sicher machbar ist, gezielt dafür zu werben. Also ich wusste auch nicht, daß der Kongress jetzt erst stattgefunden hatte. Vielleicht gezielt in Pfarreien dafür werben, wenn das logistisch möglich ist? Also ein paar Flyer zum auslegen, oder ein kurzer Infotext für die Homepages/Pfarrbriefe.
Da gibt es sicher Pfarrer, die sagen, nee, so was veröffentlichen wir nicht. Aber bestimmt auch genug andere. Und die Ordinariate und Dekanate hauen regelmäßig soviel Plakate und Zeugs für Veranstaltungen raus, (die zudem ab und an recht fragwürdig sind...), warum also nicht mal für was Gutes die Werbetrommel rühren? :-)


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 Herbert Klupp 24. Juli 2018 
 

Der Himmel

@benedetto05 und andere: vielen Dank für die positive Würdigung von "Freude am Glauben". Das spricht mir aus der Seele. Nicht als Kritik, sondern als Ergänzung ist mir ( außer meiner notorischen ? Fixierung auf die Bekämpfung der Lügen- und Lückenmedien - Jesus hat auch die heuchlerischen Pharisäer "hart" angefaßt ! ) noch ein anderer Gedanke gekommen: vielleicht könnte das Ziel unseres Lebens, das Ankommen bei Gott im Jenseits, das Weltengericht (?) und der Himmel, wo Jesus für uns "Wohnungen vorbereitet" hat, zukünftig einen weiteren Schwerpunkt bei "Freude am Glauben" bilden.


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 Holunder 24. Juli 2018 
 

Zielgruppe

Aufgrund des Programms für Erwachsene und Jugendliche kann man sagen, der Kongress Freude am Glauben ist für Menschen gedacht, die noch keine Kinder haben, oder deren Kinder schon aus dem Haus sind. Das ist auch gar nicht schlimm, aber da mit kann man auch erklären, warum so wenig Teilnehmer im Alter zwischen 30 und 45 da waren. Die Jugendlichen gehen heutzutage mehrheitlich zu charismatischen Veranstaltungen. Eigentlich ist es gut, dass der Kongress Freude am Glauben dazu ein Gegengewicht darstellt. Ich habe gar nichts gegen die Charismatische Erneuerung, aber ich finde es gut, wenn es auch noch andere Angebote gibt.


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 benedetto05 24. Juli 2018 
 

"Freude am Glauben" darf nicht sterben (Schluss)

...und damit natürlich auch des Glaubens die Netze auszuwerfen. Jeder kann, wenn der nächste Kongress näher rückt, Plakate bestellen und in seiner Pfarrgemeinde und an anderen Orten aushängen. Vielleicht traut sich auch jemand mal in der Pfarrgemeinde über das Forum einen Kurzvortrag zu halten und in diesem Zusammenhang für den Kongress zu werben. Sicher soll niemand ausgeschlossen werden, aber klar ist auch, den Kongress wird nur der lieben können, bei dem der Glaube in der persönlichen Prioritätenliste einen vorderen Platz einnimmt.

Peter Werner, 55 Jahre, Bad Harzburg in Niedersachsen,


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 benedetto05 24. Juli 2018 
 

"Freude am Glauben" darf nicht sterben (Forts.)

..und auch innerkatholisch ähnlich ticken, gab es Berührungspunkte und Themen in Fülle. Natürlich konnten wir dort nicht alle Probleme der Kirche lösen, aber allein der Austausch manchmal auch das gegenseitige Mutmachen ist nicht gering zu schätzen.

Ein Phänomen ist der Organisationschef des Kongresses Gerhard Braun. Wie er die Fäden in der Hand behält und dabei seinen Humor nicht verliert und nach all dem Stress am Samstagabend von 21.00 Uhr bis 22.00 Uhr auch noch die eucharistische Anbetung vorbetet – da muss wirklich der Heilige Geist seine Hand im Spiel haben, sonst könnte er das mit seinen 80 Jahren doch gar nicht so souverän wuppen. Ihm, der sich mit dem diesjährigen Kongress als Organi-sationschef aus familiären Gründen verabschiedet hat, will ich auf diesem Wege ganz persönlich Dank sagen.

Ja, Peter Winnemöller, die Zahlen darf man nicht aus dem Auge verlieren aber man darf sich auch nicht von ihnen lähmen lassen. Jeder ist aufgerufen im Sinne des Kongresses und ...(Forts.)


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 benedetto05 24. Juli 2018 
 

"Freude am Glauben" darf nicht sterben

Ich schätze Peter Winnemöller sehr. Schon oft hat er zu aktuellen
Themen mit seinen Artikeln den Nagel auf dem Kopf getroffen.
Der jetzige Montagskick aber ist doch zweischneidig, denn die kri-
tischen Anmerkungen könnten zu Kränkungen bei denen führen, die sich seit Jahren mit Herzblut um die Vorbereitung u. Durchführung des
Kongresses kümmern. Sicher hat er diese Absicht nicht gehabt, sicher
ist er auch selbst Mitglied im Forum deutscher Katholiken (das nehme
ich jedenfalls stark an). Auf dem Kongress 2014 hat er ja selbst
dort einen guten Vortrag gehalten.

Ich selbst war in diesem Jahr zusammen mit meiner Frau zum 4. Mal
dabei (immer in Fulda)und immer sind wir bestärkt wieder heimgekehrt.
Auf dem Kongress merkt man wirklich von der ersten bis zur letzten
Minute mit wie viel Herzblut und Liebe die Organisatoren und ihre
Helfer dabei sind. Es gibt ja nicht nur das Hauptprogramm mit den
Vorträgen. Es gab und gibt bisher immer ein Nebenprogramm für junge
Leute bzw. ...(Forts.)


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 rosenkranzbeter 24. Juli 2018 
 

Köln?

Sollte der Kongress nur in Süd-Deutschland stattfinden oder könnte er auch in Köln erfolgreich sein?


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  24. Juli 2018 
 

Meine Gedanken

Ich war schon mehrfach beim Kongress und bin immer mit sehr viel Gewinn zurückgekommen. Die Teilnahmegebühren sind günstig. Aber die Bahnfahrt und die Hotelkosten schlagen schon zu Buche, auch wenn man ein günstigeres Hotel sucht als direkt am Tagungsort. Meine Tochter fährt nach ihrer Schwangerschaft seit 3 Jahren nicht mehr hin, diese Tage sind nunmal der Natur der Sache nach nicht Kleinkind gerecht, dass ist auch nicht zu ändern. Ferienzeiten sind für manche günstig, für viele nicht. Von den mir bekannten "Mischehen" müssten viele alleine fahren und das wollen sie dann auch wieder nicht. Gerade für die Diaspora in Norddeutschland (Ich lebe in Berlin) wäre es so wichtig, Gutes Katholisches gibt es in Norddeutschland und in Berlin gar nicht. Bei mir kommt schon noch die Angst vor Terror im Zug hinzu. Es sind doch leider nicht alle Klöster voll, vielleicht wäre das ein Ort mit Übernachtung.


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 theophila 24. Juli 2018 

Themenvielfalt

Ich beklage in den (konservativen) katholischen Medien/Veranstaltungen einen Mangel an Themenvielfalt. Im allgemeinen beobachte ich eine Reduktion auf wenige - wenn auch wichtige- Themen. Zu vielen Themen habe ich noch nie etwas gelesen: z.B. Verhältnis von Glaube und Wissenschaft, Glaube und Verantwortung, Fragen des Umweltschutzes aus katholischer Perspektive, Themen aus der katholischen Soziallehre, Themen aus der Kirchengeschichte z.B. wie katholische Orden beigetragen haben um Europa zu prägen und daraus Lehren für heute zu ziehen, usw. Von "Divine Renovation" ist zur Zeit viel die Rede, worüber ich aber in den katholischen Medien/Kongressen nichts höre ist der Evangelisationsansatz von Bischof Robert Barron. Ich verlinke zu einem seiner Videos (auf Englisch)genannt "Lessons in Evangelisation from Fulton Sheen". Hier der Link: ps://pivotalplayersfilming.com/fulton-sheen/#tmp_divider-13446


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 Bernardo 24. Juli 2018 
 

Kongresse mit Wachstum besonders bei der jüngeren Generation...

.. gibt es: z.B. die Mehrkonferenz. Die bietet "Freude am Glauben" pur. Als Tipps an die Veranstalter: Vllt. das Setting überdenken, mehr Vielfalt, d.h. Öffnung auch(!) für andere Formen der Anbetung und Gottesverehrung, die jüngere ansprechen.


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 karued92 23. Juli 2018 
 

Die Zielgruppe spricht

zumindest einer daraus:
1. warum ist der kongress in der Prüfungszeit der unis? welcher student soll da kommen können?
2.ich kann mir alle Vorträge im nachhinein bequem von daheim anschauen.
3. in meinem Bundesland zahle ich für hin und Rückweg von der uni nach hause 50 € mit der bahn. Fast 250€ Miete im Monat. Noch relativ günstig und ich gönne mir selten was..mal essen gehn oder ein bier im semester. Und dann durch halb Deutschland fahren, übernachten und nebenbei arbeiten gehn..etc...
4. andere konservative kirchliche Großeevents die mich überhaupt nicht ansprechen ziehen immens viele Jugendliche an Loretto, Emanuel, Jugend 2000 ja sogar die MEHR.Wo gebetet wird und jungen Leuten was geboten wird-Gemeinschaft mit anderen jungen Leuten gleicher Gesinnung.
Bitte nicht falsch verstehen ich schätze die Arbeit des Forums sehr und sie ist sehr wichtig aber echte Erneuerung geht nur durch Gebet, Hingabe und innere, persönliche Erneuerung. Das muss auch auf dem Kongress gefördert werden.


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 Gandalf 23. Juli 2018 

Konstruktive Diskussion!

Ich finde, dass hier eine gute und konstruktive Diskussion stattfindet. Lasst uns gemeinsam nachdenken und hier Ideen einbringen, damit in Zukunft mehr Menschen an diesem Kongress teilnehmen.


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 Holunder 23. Juli 2018 
 

@Sydney

Ich denke eigentlich genau so wie Sie. Das Wetter und ähnliches sollte nicht so wichtig sein, dass es einen von der Teilnahme am Kongress abhält. Wenn man aber Kinder hat, ist es nicht so einfach dort. Das Kinderprogramm findet in geschlossenen Räumen statt. Das ist für die Kinder sehr anstrengend. Kleinere Kinder bleiben nicht bei ihnen fremden Personen, so dass die Eltern nicht gut an den Vorträgen teilnehmen können.


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 st.michael 23. Juli 2018 
 

Seien wir ehrlich

Die Situation der sog. Konservativen in der Kirche könnte momentan nicht schlimmer sein.
Keiner bis hinauf zum Papst will Hoeren was berechtigterweise vorgetragen bzw.gefordert wird.
Die DBK ist eine witzveranstaltung siehe nur die unsägliche Kommunions Diskussion
Kardinal Marx will eine Kirche des kuengschen weltethos die eher an freimaurerei als eine Stiftung Christi erinnert.
Der Kongress, so wichtig er auch ist, verpufft mit seinen Absichten im Niemandsland
Viele koservative sind bei Fssp oder fsspx oder haben es ganz aufgegeben.
Die Kirchensteuer Kirche mit gutmenschlichem Antlitz hat ihr Salz verloren und wird deshalb von den Menschen zertreten
Das schlimme ist nur, sie finden das auch noch gut, so scheint es.
Nur noch traurig


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 Herbert Klupp 23. Juli 2018 
 

Sagen wir es mal so

Der Kongreß Freude am Glauben macht wirklich Freude. Mir und hoffentlich jedem einzelnen Teilnehmer. Bspw Pater Herget. Bspw Bischof Laun. Warum aber kommen nur wenige ? Hat das etwa nichts mit dem "Mainstream" zu tun ? Mit dem "Reden" über den Kongreß und dem Reden über all die Aktiven dort ? Und wer produziert diesen glaubens- und traditionsfeindlichen Mainstream ? Satan - ja, schon. Aber benutzt er nicht Menschen ? Wer sind diese ? Hat das so gar nichts mit dem medialen Mainstream in ARD, ZDF, DLF und all den anderen ( wie gleichgeschaltet wirkenden ) ca 80 Kanälen ( oder noch mehr ) zu tun ?


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 Paddel 23. Juli 2018 

@Phil2

Ihre Gedanken sind nachdenkenswert. Mich würde es ernsthaft interessieren, auf welche Referenten beim Kongress sich Ihre Kritik bezieht. Was hat wer und wie gegen unseren Hl. Vater gesagt?


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 Paddel 23. Juli 2018 

Werbung? Ja, die fehlt auch

Ich weiß vom Kongreß auch nur, weil wir "die Tagespost" abonniert haben.


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 Mmh 23. Juli 2018 
 

Ferienzeit

des Theaters war ja wohl nur dieses Jahr ein Kriterium, warum scheut man sich davor, den Kongress dann abzuhalten, wenn in Bayern Ferien sind? Seitdem ich den Kongress verfolge hat das noch nicht stattgefunden. Ich frage mich, ob es für junge Familien nicht wesentlich besser wäre, als ein vollgeknalltes Wochenende; mit schulpflichtigen Kindern finde ich das zu anstrengend. Evtl. mit dem Forum der Gemeinschaft Emmanuel in Altötting zeitlich koordinieren. Ob das allein allerdings Wunder bewirkt ...

Prof. Gindert geht Qualität vor Quantität, was ja auch richtig ist. Etwas mehr Werbung würde vielleicht dennoch nicht schaden.


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 Phil2 23. Juli 2018 
 

Wunderts?

Vorweg: Ich kenne dise Konferenz nicht, der Beschreibung nach könnte das aber eine an sich gute Sache sein.
Aber wundert sich echt jemand, wenn die DBK einem Kongress keine Unterstützung (sei eis finanziell oder ideell) gibt, auf dem sich scheinbar alles tummelt, was das ganze Jahr über in einem Lauf über den Papst und die (nicht nur deutschen) Bischöfe schimpft und zetert, sie Häretiker, schlechte/falsche Hirten, geistlos, glaubensschwach, ungebildet, und was weiß ich nicht noch alles nennt. Bis hin zum Wunsch, möglichst bald vor den göttlichen Richterstuhl gerufen zu werden, ja auch das habe ich hier schon gelesen.


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 antonius25 23. Juli 2018 
 

Zu wenig Werbung?

Ich lese hier zum ersten Mal von dem Kongress, obwohl ich fast täglich hier rein schaue. Weiß nicht, ob ich hingegangen wäre ehrlicherweise (aus den schon andererseits aufgeführten Gründen ). Aber nächstes Jahr kann ich mir durchaus vorstellen, dabei zu sein. Den Termin und Ort weiß ich ja jetzt.


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 girsberg74 23. Juli 2018 
 

@Wynfried „Ich bin froh, dass “

Ich stimme Ihnen zu, dass von diesem Kongress etwas nachhaltig in die katholische Kirche in Deutschland ausstrahlen müsste.

Ich möchte Sie nicht verärgern, doch Ihre Anmerkungen zum letzten Kongress klingen so, dass Sie nicht dabei waren, sich einfach fremder Kritik anschließen.

Die mangelhafte Beteiligung der Pfarreien, die Sie feststellen, entspricht dem Sachverhalt. Wenn Sie aber den Osnabrücker Kirchenboten hielten, der zugleich den Mantelteil einer größeren Zahl von Bistumszeitungen stellt, würde Sie das weniger wundern. Ich habe diese Zeitung zu Ende 1999 („Schein“-Diskussion) abbestellt; mir fehlt dadurch glaubensmäßig nichts.

Zur Ehrenrettung der Pfarreien bleibt allerdings zu sagen, dass manche schon aktiv sind, doch vieles nicht abdecken können. Vielleicht, dass engagierte Laien nicht auf die Pfarrleitung warten.


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 Sydney 23. Juli 2018 

Freude am Glauben

Zunächst, ich war dort und habe sehr viele positive Impulse, Informationen und Denkanstöße mitgenommen!
Was mich hier bei vielen Kommentaren sehr nachdenklich macht, sind die vielen Gründe die gegen eigene Teilnahme hervorgebracht werden: das Wetter, die Jahreszeit, die Familie, die gerade an diesem Wochenende dringend notwendige Erholung... Dabei sollte es doch für uns katholische Christen doch nur den einen wesentlichen Grund geben: Die Freude am Glauben und unsere aktive Teilhabe daran! Ich gebe aber auch Peter Winnemöller bei vielen seiner Argumente recht und hoffe sie bewirken bei vielen meiner Mitchristen zumindest schon mal die Übernahme des Termins für Ingolstadt in die nächstjährigen Terminkalender.


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 Wynfried 23. Juli 2018 

Ich bin froh,

dass Peter Winnemöller die Sorge um die Zukunft des Kongresses "Freude am Glauben" aufgegriffen hat. Ich denke auch, dass der Kongress organisatorisch anders und besser aufgestellt werden müsste. Die sinkende Teilnehmerzahl ist doch schon seit einigen Jahren zu beobachten und dürfte nicht in erster Linie an der fehlenden Zeit und den sommerlichen Temperaturen begründet sein. Vom Kongress müsste etwas "nachhaltig" in die katholische Kirche in Deutschland ausstrahlen. Da wäre noch viel zu tun. Ich vermisse beispielsweise die aktive Beteiligung der Pfarreien vor Ort. Dort hat man von dem Kongress kaum etwas mitbekommen. Leider!


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 M.Schn-Fl 23. Juli 2018 
 

"Spät kommt Ihr, doch Ihr kommt."

Schiller: die Piccolomini


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 Paddel 23. Juli 2018 

Im Frühling/Sommer in eine Halle?

Mag ein banaler Grund sein, aber bei frühlingshaften und sommerlichen Temperaturen möchten Familien am Wochenende nicht so gern in eine Halle...
Die ganze Woche kann man den Sonnenschein nicht recht genießen und am Wochenende will man dann endlich in die Natur. Zumindest geht es uns so.


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 M.Schn-Fl 23. Juli 2018 
 

Ergänzende Korrektur

Prof Münch teilte uns soeben Folgendes mit.

Mit Poststempel vom 18.7.18, also 2 Tage vor Beginn des Kongresses, kam ein Schreiben der DBK, in dem für den Kongress die bisherige Summe wieder zugesagt wurde,
wofür wir ausdrücklich danken.


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 Paddel 23. Juli 2018 

Zeitlich für uns schlecht gelegen

Gerade Familien haben zu der Zeit, Erstkommunionen, Firmungen, Hochzeiten usw. (gerade hinter sich oder vor sich).
Hinzu kommen die Kindergarten-Schuljahres-Vereins- jahresabschlußveranstaltungen in rauen Mengen. Manche waren gerade im Urlaub oder gehen demnächst dahin.
Wir wären potentielle Teilnehmer, aber aus o.g. Gründen konnten wir bisher nie daran teilnehmen.
Zudem, was machen Kinder/Jugendliche zwischen 12 und 16 dort? Angebot(e) gab es laut Programm bis 12 und ab 16. Oder habe ich da etwas überlesen?
Ein weiterer Aspekt wir sind/waren immer auch auf anderen zahlreichen kirchlichen Veranstaltungen...
Kurzum, Januar bis März wäre für uns die bessere Jahreszeit. Im Frühjar/Sommer gibt es auch zusätzlich immer viel draußen zu arbeiten...
Wir Eltern hätten da reges Interesse und lesen gerne die Vorträge nach. Der Kongreß "Freude am Glauben" enthält für uns immer fruchtbare Impulse für unseren Glauben. Vom Herzen her wären/sind wir gerne dabei. Vielleicht klappt es nächstes Jahr.


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 M.Schn-Fl 23. Juli 2018 
 

PS

Dazu kommen noch die Terminpläne der Referenten und Zelebranten. Das alles muss in Übereinkunft gebracht werden.


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 M.Schn-Fl 23. Juli 2018 
 

Gandalf

Wir müssen uns
a. nach dem Terminplan des Ortsbischofs richten und
b. nachdem des Kongresszentrums.
Natürlich wäre es im Herbst besser.
Aber in Ingolstadt können wir das Theater nur in deren Ferienzeit haben, wo nicht gespielt wird.


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 girsberg74 23. Juli 2018 
 

Wer in der Sünde lebt …

Zunächst: Der Kongress ist seinem Inhalt nach gut und richtig beschrieben, ich war dort, gehe wieder hin, so Gott mir dazu Lebenszeit gibt.

Verschiedene Verbesserungsvorschläge mögen im einzelnen erwägenswert sein, doch nicht alle in selber Richtung wirken.

Der Hauptpunkt wird sichtbar an dem Desinteresse der deutschen Bischofskonferenz, hier vertreten durch den lang gedienten Hausmeier Langendörffer, der es dreimal nicht nötig hat, auf eine Bitte um Unterstützung überhaupt eine Antwort zu geben. - Unsäglich!

Es geht aber nicht um Geld. Es ist nur ein Symptom dafür, dass, wer in der Sünde lebt, dem Geist das Wirken versperrt. An dieser Stelle bildet die Arbeit des Forums das schlechte Gewissen vieler Bischöfe und ihrer Zuarbeiter, man kann den ausführenden Lakai gar nicht mal persönlich schelten, der dient nur dem Einflussreichsten, der alles tut, um den katholischen Glauben zu untergraben.


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 Kirchenmaus 23. Juli 2018 

@Gandalf --- Termin

ja, der Termin liegt voll und ganz in dem Zeitbereich, in denen wir "noch nicht so Alten" eher mit der Familie im Urlaub sind. Ein Termin in einem anderen und "unaufgeregten" Teil des Jahres wäre schon klasse!


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 Theobald 23. Juli 2018 
 

Angebot und Nachfrage

Die Zahl guter Veranstaltungen im deutschsprachigen steigt, soweit ich das beurteilen kann. Seien es die Gebetshauskonferenzen (dieses Jahr sogar ZWEI), Jugend 2000, das Forum in Altötting... aber komischerweise treffe ich immer viele bekannte Gesichter dort! Vielleicht hat die Zahl der Veranstaltungen einfach einen gewissen Sättigungsgrad erreicht? Selbst wenn ich wollte - Zeit und Geld sind begrenzt.


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 bruder chris 23. Juli 2018 
 

@Gandalf und andere

ich fände einen späteren Termin besser. Im Sommer ist immer viel los, klar man kann immer ausreden finden, aber es ist zeitlich schwieriger im Sommer, finde ich.

An die anderen, die sich angegriffen fühlen... seid nicht betrübt, ihr wart dort, das war (ist) super, ich glaube auch: Herr Winnemöller wollte nicht angreifen, sondern macht sich auch sorgen.


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 dulcedo 23. Juli 2018 
 

2019 Ingolstadt! Wir kommen !

Herzliches Vergelts´Gott an das Forum Dt. Katholiken für die hervorragende Arbeit, die unverzichtbaren Stellungnahmen, die hochkarätigen Kongresse!

Sie bewirken viel!

Die Verbreitung der wichtigen Inhalte im Internet ist nicht zu vernachlässigen!

Nächstes Jahr sind wir in Ingolstadt live dabei!
Wir freuen uns schon drauf!


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 Gandalf 23. Juli 2018 

Zum Thema Zeit

Eine Frage. Findet ihr es zeitlich günstig, wenn so ein Kongress mitten in der heißesten Jahreszeit stattfindet oder wärs nicht besser, den Kongress z.B. im Frühherbst zu veranstalten?


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 nicodemus 23. Juli 2018 
 

Noch einmal!

Peter hat vollkommen Recht!
Es hätten viel mehr Teilnehmer sein müssen! Ich selber war diesmal leider auch nicht dabei! Schade, s e h r schade, es hat nicht geklappt!
Ich plädiere zur sofortigen Streichung/
Auflösung des ominösen "Komitees der deutschen Katholiken", denn wer braucht etwas was n i c h t gut ist?
Statt dessen muss das FORUM DEUTSCHER KATHOLIKEN diesen Platz einnehmen!
Dann kommt wieder FREUDE AM GLAUBEN auf!
Denn mit dem ganzen "Komitee", das mich nicht vertritt, ist kein Blumentopf zu gewinnen! Also: Es kann weg!
Danke Hr. Prof. Gindert, Prof. Münch und viele andere die die Kirche Jesu Christi lieben!


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 Wawamann 23. Juli 2018 

Vielleicht liegt es schlich an der Zeit

Eigentlich hatte ich dieses Jahr vor den Kongress zu besuchen, doch leider fehlt mir die Zeit dafür. Ich gehöre zwar nicht mehr zu den Jungen, doch meine Kinder sind noch so alt, dass zwischen Beruf und Berufung auch noch Platz für sie sein muß. Vielleicht geht das anderen auch so, dass sie schlicht keine Zeit haben, ein ganzes Wochenende auf einen Kongress zu gehen.


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 scientia humana 23. Juli 2018 
 

Lob an Winnemöller für eine unaufgeregte und wichtige Beobachtung

Fehlt etwas?

Ich denke, es fehlt gute Wissenschaft. Einiges, was vor dem Konzil war, was auf der "Freude am Glauben" naiv reiteriert wird, ist schlechte Wissenschaft.

Ein Beispiel: Ich war letztes Mal dabei und hörte, dass "Gott den Menschen als Mann und Frau erschuf" und nichts dazwischen. Phänomenologisch ist diese Aussage approximativ (auf 95 % der Menschen trifft das wohl zu, aber nicht auf 99 % -- gebe gerne Studien an). Es ist leider uralte, aber zweifach schlechte Wissenschaft von approximativer Phänomenologie auf absolute moralische Gesetze zu schließen. Jesus gibt sehr weise vorausschauend ein Gleichnis mit 99 Schafen ...

Es wäre viel zu tun, eine gesunde katholische Lehre für heute zu entwickeln. Die wenigen, die das versuchen, werden kaum gehört. Sorgfalt wird wenig geliebt. Die "Masse" spürt das deutlich und hält sich fern. Gut, dass das erkannt wird!


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 Tisserant 23. Juli 2018 

Ich werde nächstes Jahr wieder dabei sein!
Die kath Kirche in Deutschland ist ein Trümmerfeld.
Innerlich zerstritten und ausgehölt von Funktionären und Innen, welche gerne noch zeitgeistiger sein wollen als Ungeist der modernen Welt.
Kein Salz der Erde mehr, sondern satt und fett an gut bezahlten Jobs. Vielmehr ist es für viele ja nicht mehr, ein Job.
Die Berufung hat man kastriert in der Hoffnung so der Welt zu gefallen und zu glauben, wie offen man doch sein kann.
In diesem Gemischtwaren Laden der sich Kirche in Schland nennt, da kommt eine betende Jugend die den wahren Glauben leben und beten will, unter die gender feministischen Räder.
Deshalb sieht man die auch kaum. Sie hat größtenteils resigniert, nicht vor dem äußeren Feind, nein vor dem schlimmsten Feind, den kirchlichen nämlich.
Die Kirche bedarf einer eigenen Neu-Evangelisation und einen scharfen Schnitt, besonders die Abschaffung der Kirchensteuer und eine radikale entpolitisierung.


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 nazareth 23. Juli 2018 
 

Freude am Glauben

Es gibt die begeisterte katholische Jugend...Weltjugendtreffen, Mehrkonferenz,Lorettotreffen Salzburg,Pöllau Steiermark Jugendtreffen und und und...


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 Gandalf 23. Juli 2018 

@winthir

Wir alle werden älter, das liegt in der Natur der Sache (möchte meine grauen Haare auch gerne verstecken ;-) Ich denke, dass das Anliegen von Peter ist, dass man rechtzeitig dafür sorgen muss, dass die Jugend nachkommt. So würde ich es gelesen haben.


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 Bentheim 23. Juli 2018 
 

In jedem Jahr lesen wir zur Kongresszeit:

„Freude am Glauben“. In einer Diskussion fragten wir uns: Wo finden wir diese Freude? Antwort-Tenor einiger Diskussions-Teilnehmer: Eigentlich nur noch in liturgischen Veranstaltungen, wenn da nichts Unpassendes geschieht. „Wenn ich nach Hause komme“, fuhr eine Teilnehmerin fort, „muss ich zur Kenntnis nehmen, dass von meinen Kindern keines den Weg zu einer der Messen in mehreren Kirchen gefunden hat, für meine Enkelkinder der Tauftermin weiterhin kein Gesprächsgegenstand ist und man lieber solange in einen anderen Raum geht.“ Darauf eine andere: „Wenn man aus der Kirche kommt, endet die Freude am Glauben, und man begegnet nur den Glaubenskonflikten. Hier muss angesetzt werden. Eltern alleine sind überfordert. Vorträge allein helfen nicht.“


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 nicodemus 23. Juli 2018 
 

Peter hat vollkommen Recht!


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 huegel76 23. Juli 2018 

@winthir

auch das mit dem Alter hat Herr Winnemöller so nicht gemeint. Er bemängelte hier nicht das Alter der älteren Teilnehmer, sondern das Fehlen jüngerer. Ich z.B. bin 42. Die Teilnehmer meiner Altersklasse (Mitte 30 bis Mitte 40) konnte man gefühlt an zwei Händen abzählen.


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 winthir 23. Juli 2018 

nun,
wir werden alle älter. Das liegt in der Natur der Sache.

Das als "Fazit" geschilderte, "zu alte" Teilnehmer teilgenommen hätten, möchte ich gern als Hinweis verstehen. ich bin wohl zu alt. danke, für den überdeutlichen Hinweis.


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 Gandalf 23. Juli 2018 

Beitrag von Peter

Ich habe den Beitrag von Peter auch so verstanden, dass er eigentlich motivieren soll, sich mehr für den Kongress zu engagieren und beim nächsten Mal dabei zu sein.


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 doda 23. Juli 2018 

Ich verstehe Herrn Winnemöllers Beitrag nicht als Kritik, sondern als Aufforderung zur Teilnahme


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 M.Schn-Fl 23. Juli 2018 
 

Ich wundere mich sehr über diese Betrachtung

Es ist natürlich sehr leicht, solche Forderungen einfach aufzustellen.
Dass es in der Kirche immer schwieriger wird und die Zahl der Katholiken immer kleiner wird (besonders die Zahl der Gottesdienstbesucher), sollte auch schon einmal Herrn Winnemöller aufgefallen sein.
Im Web, vor allem auf Facebook, werden die Leser von Glaubensartikeln immer weniger. Auch hätte der Schreiber sich mal an den Altersstrukturen in unseren Gottessdiensten orientieren sollen; denn ich nehme doch an, dass er regelmäßig an der hl Messe teilnimmt.
Es findet - Gott sei es geklagt - ein lautloser Auszug aus der Kirche statt. Immer mehr Menschen glauben, Gott nicht mehr nötig zu haben. Statt Mut und selber konkret Vorschläge zu machen, ist es natürlich sehr einfach so herumzumäkeln.
Außerdem hat die DBK zum 1. Mal seit 10 Jahren keinen Zuschuss mehr gegeben. Auf drei Briefe hin hat P. Langendörfer nicht einmal eine Eingangsbestätigung gesandt. So sieht es in der Kirche aus, Herr Winnemöller.


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 Herbert Klupp 23. Juli 2018 
 

Wachstum für den Kongreß

Herrn Winnemöllers Analyse stimme ich (seufzend ) zu. Eine Abhilfe sehe ich in mehr Konfliktbereitschaft. "Freude am Glauben" habe ich, und ich behalte sie auch dann - gerade dann - wenn ich den Kampf gegen die unsäglichen Einseitigkeiten der Medien aufnehme und führe. Sie verleumden die ( konservative wahre) Kirche mit raffinierten Mitteln. Meine Wahrheitsliebe gebietet, hier den Stier auf die Hörner zu nehmen. Natürlich können sie so einen "Noname" wie mich einfach ( und sehr systematisch, wie ich es erlebe ) totschweigen. Wenn aber ein Prof. Münch, ein Hubert Gindert, ein Bischof Algermissen und viele andere gewichtige Persönlichkeiten diesen Kampf um die Wahrheit aufnähmen - dann würden sie reagieren. Klar, mit Gift und Galle und weiteren Verdrehungen und mit Anfeindung. Aber das ist - leider - die Wirklichkeit unserer medial verzerrten Welt: wo nichts laut wird, schlafen die "normalen" Mensch ein. Und wir wollen doch auch die ( noch ) Lauen erreichen - oder nicht ?


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 Herbert Klupp 23. Juli 2018 
 

Fürchte dich nicht du kleine Herde


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