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Nicaragua: Ortega wirft Kirche „Putschplan“ vor

20. Juli 2018 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
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Nicaraguas Präsident Ortega hat diese Woche der katholischen Kirche des Landes vorgeworfen, Teil eines Staatsstreichs zu sein.


Managua (kath.net)
Nicaraguas Präsident Ortega hat diese Woche der katholischen Kirche des Landes vorgeworfen, Teil eines Staatsstreichs zu sein. Dies berichtet der ORF. Ortega meinte bei einer Feier zum 39. Jahrestag der sandinistischen Revolution vor Tausenden Anhängern in der Hauptstadt Managua, dass die Bischöfe keine Vermittler in der politischen Krise seien, sondern Teil eines Putschplans. Er glaube daher auch nicht, dass die Geistlichen qualifiziert seien, einen nationalen Dialog zwischen der Regierung und der zivilen Opposition zu leiten.


Seit Mitte April wurden in Nicaragua mehr als 300 Menschen bei gewalttätigen Auseinandersetzungen getötet.


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Lesermeinungen

 Bankster 22. Juli 2018 

was soll der Unsinn...???

was wird hier unter Kommentaren geschrieben? In Nicaragua sterben 400 Menschen und den Kugeln der Ortega Truppen, vor allem Studenten und Jugendliche und irgendwer fabuliert von den Deutschen, die dort Putschisten unterstützen oder vielleicht wie immer das ewige Feindbild der Linken, die USA waren es...? Nein, ich kenne das Land und die Menschen und es geht ihnen seit Jahrzehnten dreckig unter den Ortega Schergen (sogar als dieser kurzzeitig nicht an der Macht war - aber zB sein Bruder war Armeeoberkommandant und die FSLN hatte immer wichtige Ämter und 30% der Wählerschaft!)
Ortegas Kinder sind Multimilliardäre und seine paramilitärischen Terrortruppen ermorden jeden, der sich ihnen in den Weg stellt - sogar vor dem Beginn des Aufstands!
Die USA und Europa tun eben gerade nichts und sehen dem Sterben tatenlos zu! Und die Russen, zusammen mit ihren Vasallen Kuba (Teile der Paramilitärs stammen von dort!) und Venezuela stützen den Diktator und seine Hexe=Ehefrau=Vizepräsidentin!


0
 
 W.S. 20. Juli 2018 

Wie schaut es in manchen Teilen

Deutschlands aus?


0
 
 Heike40 20. Juli 2018 
 

Da sollte man ...

aber ganz schnell klarstellen, dass die Putschisten bestenfalls von den USA unterstützt werden könnten. Oder haben hier - Ortegas Vater war schliesslich zu Lebzeiten mal Handelsvertreter für deutsche Firmen - unsere lieben Deutschen wieder mal die Fingerchen im Spiel?
Deutschland mischt sich in letzter Zeit (siehe Ukraine etc.) etwas zu sehr ins Weltgeschehen ein. Da droht bald von allen Großmächten ein "blaues Auge".


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